Gericht kippt Frankreichs Spitzensteuer: Daumenhalten für Hollande

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Spätestens mit Beginn der Schuldenkrise ist klar geworden, dass der Steuerwettbewerb auf Dauer allen schadet

Es ist der zweite Rückschlag für das Lieblingsvorhaben von Frankreichs Staatschef François Hollande. Nachdem der Schauspieler Gérard Depardieu Frankreich wegen der Einführung der 75-prozentigen Reichensteuer den Rücken gekehrt hat, wurde das Projekt nun wegen Mängeln im Gesetz vom Höchstgericht vorerst ganz gestoppt.

Doch Schadenfreude wäre fehl am Platz. Das Experiment mit der auf zwei Jahre befristeten Steuer hat für ganz Europa Bedeutung. Setzt sich der Präsident mit dem nachgebesserten Gesetz 2013 durch, gäbe es eine Chance, den schädlichen Steuerwettbewerb in der EU einzudämmen. Fast jedes europäische Land hat in den vergangenen 20 Jahren gesetzliche Schlupflöcher geschaffen und Anreize gesetzt, um reiche Bürger und Unternehmer aus Nachbarländern anzulocken. Irland hat eine extrem niedrige Körperschaftssteuer, Luxemburg günstige Mehrwertsteuersätze, Österreich seine Stiftungen. Fast alle Länder haben Höchststeuern gesenkt, die Spitzensteuersätze sind in den OECD-Ländern seit 1981 von 66 auf 42 Prozent gesunken.

Spätestens mit Beginn der Schuldenkrise ist klar geworden, dass der Steuerwettbewerb auf Dauer allen schadet. Nötig wäre daher eine Harmonisierung des EU-Rechts. Bis das geschieht, wäre es wichtig, wenn einzelne Länder zeigen, dass Spitzensteuern zumindest in Krisenzeiten auch steigen können. Selbst wer 75 Prozent zu viel findet, hätte also Gründe, Hollande zu unterstützen. (András Szigetvari, DER STANDARD, 31.12.2012./1.1.2013)

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wenn mateschitz angenommen 10.000 Euro einkommenssteuer zahlt trägt er zumindest schon um 10.000 Euro mehr zum Gemeinwohl bei als jemand er gar keine Einkommensteuer zahlt!

Wie viele hätten gerne so viel Vermögen

dass sie auch in die 75 %-Steuerklasse fallen?

Und wie viele werden das ihr Leben lang niemals erreichen?

kenn aber auch viele die sagen ich will gar nicht so viel verdienen weil dann MUSS ich soviel steuern zahlen.

geh bitte..

diese argumente sind dermassen naiv..

woher kommen die jobs? solange sie nicht aus den birkenstockschlapfen kommen oder alle beamtet werden, wird es unternehmer geben, die sie schaffen.
so ist es auf der ganzen welt. finden sie 50% zu wenig? ich nicht. man stellt eine rechnung, die mwst. wird sowieso abgeführt, und vom rest gibt man die hälfte ab.

sollte es in europa steuersätze von 75% geben, wird es auch keinen mehr geben, der hier investiert, so einfach ist es.
insbesondere in zeiten der globalen vernetzung ist es auch für medienunternehmen, kreativagenturen uä. schon längst möglich, im ausland stationiert zu sein.
bei produktionsbetrieben wirds dann eben das nicht-eu-ausland.

Die 75% sind ab einer Million €

Eben für das Einkommen einer Person das über eine Million Euro hinaus geht.

Sie argumentieren mit MwSt, meinen Sie, dass jemand der über einer Million Euro im Jahr verdient noch MwSt für das bezahlt? Dass der sich jedes Jahr ein neues Flugzeug kauft?

Nein, dieses Geld wird zu Kapital und erzeugt ein zusätzliches Einkommen, ein leistungsloses Einkommen für das andere Menschen arbeiten müssen.

Und je mehr Besitz sich bei wenigen Menschen konzentriert umso mehr Menschen arbeiten für das leistungslose Einkommen dieser wenigen Menschen - die dadurch immer noch mehr Besitz aufbauen was die Ungleichverteilung weiter verstärkt.

wenn jemand wie Mausi Lugner es früher tat 20.000 Euro im Monat für Kleider und andere Konsumgüter ausgibt hat sie dafür sehr wohl auch MWSt gezahlt!

Sie tun ja so als ob die wenigen "Reichen"....

...tatsächlich nur eine handvoll Leute wären. Nicht jeder wohlhabende Mensch muss gleich Milliardär sein. Wohlhabende rekrutieren sich aus Unternehmern von Firmen von 5 - 3000 Mitarbeiter, Freiberufler wie Anwälte, Ärzte etc. damit ergeben sich hundertausende Steuerzahler die HAUPTVERANTWORTLICH dafür sind dass das Werkl ins Laufen kommt. Diese Gruppe von Leuten ist auch verantwortlich dafür, dass der Rest der Bevölkerung Arbeit und Einkommen hat.

Ganz offensichtlich kennen sie zwar die Vorgänge um Reich zu werden haben aber selber entweder nicht das Talent dazu oder sind zu faul um sich den Streß anzutun. Das ist nämlich die Seite die sie nicht sehen - diese Leute haben 60 Stunden Wochen und müssen sich noch dazu beschimpfen lassen.

wow, eine meisterleistung!

soviel blödsinn und unwahrheiten in so wenigen zeilen, das muss dir erst mal jemand nachmachen!

Wow eine Meisterleistung....

...eine ganze Zeile nur Unsinn und kein Argument.

Was also ist Blödsinn oder Unwahrheit in meinem Posting. Hast du es auch drauf darauf eine sinnvolle Antwort zu geben oder bist du damit schon überfordert?

"Was also ist Blödsinn oder Unwahrheit in meinem Posting"

naja, praktisch jedes wort...

um dir das alles detailliert zu erklären, müssten wir wirklich bei den basics anfangen!

sorry, das ist mir wirklich zu aufwändig...

"Noch nie haben Steuern jemanden davon abgehalten Geld zu verdienen."
(Ich glaub Buffet war das.)

"Warren Buffet is full of it" - Peter Schiff

Um das genauer auszuführen: eine Investition ist eine Abwägung des potenziellen Gewinns mit dem Risiko des Verlustes. Da Steuern den potenziellen Gewinn reduzieren, wird das Gleichgewicht von Investitionen weg hin zu Konsum verschoben. Es werden also z.B. bei 25% Körperschaftssteuer manche Investitionen nicht getätigt, die bei 0% getätigt würden, somit werden weniger Produkte erzeugt und weniger Arbeitsplätze geschaffen.

Warren Buffet spart selbst Steuern wo es nur geht, und sein Business Model umfasst z.B. das Aufkaufen von Familienunternehmen, die aufgrund der Erbschaftssteuer von den Erben nicht weiter geführt werden können - raten Sie mal, wie er zur Erbschaftssteuer steht.

noch nie wurden neue steuern verwendet, um die staatsschulden zu verringern

denken sie mal über dieses faktum nach.

Das ist aber kein Faktum sondern Unwahrheit.

interpretationssache

ohne neue steuern würde die _künftige_ staatsverschuldung noch wesentlich höher ausfallen.

quatsch

es gibt in den letzten 50 jahren kein einziges, in dem die staatschuld verringert wurde.

... ausgenommen Schweiz, und all die anderen die ich jetzt nicht heraussuchen will. Mit anderen Worten: SIE SIND EIN LÜGNER!!!

schweiz?

wer redet von der schweiz? hier gehts um österreich.

So? Der Buffet lebt aber in den USA, der Hollande in Frankreich, im Artikel oben geht's um den Steuerwettbewerb in der EU... NICHTS deutet darauf hin dass es hier NUR um Österreich gegangen wäre. Ihr Versuch sich da herauszureden war schon gut, aber nicht gut genug.

Es kommt halt darauf an, wo man das Geld verdienen will.

zur Hilfe

Die Kritiker niedriger Steuersaetze sollten mal schauen was passiert wenn Eigentum irgendwo brach liegt. Wenn etwas allen gemeinsam gehort dann verkommt es. Werfen Sie einmal bei sich am Gang ein Stueck Papier auf den Boden und beobachten Sie wer es aufhebt. Machen Sie das gleiche - wenn Sie eine Famillie haben - in Ihrer Wohnung.
Reiche also Eigentuemer von Kapital uebernehmen die Rolle des Organisierens und des Weiterentwickelns von Arbeitsprozessen fuer die Gesellschaft. Das schafft unseren Wohlstand.
Der Wert der Sicherheit den Sie auch anfuehren ist uebrigens primaer ein Thema fuer den Mittelstand. In Laendern wo diese Sicherheit nicht gegeben ist leiden nicht die Reichen sondern der Mittlestand.

ich liebe diese naivlinge.....

Ersmals haben Sie hier etwas grundlegendes Falsch verstanden

Hier kritisiert niemand das Eigentum an sich, ich jedenfalls hab keine Ambitionen hier den Kommunismus oder ähnliches Einzuführen.

Was ich Kritisiere ist eine zunehmend extremer werden Ungleichverteilung des Eigentums. Im Moment stehen wir hier etwa bei 40-70-30 (reichstes Prozent - reichstes Dezile - Rest).

Diese Bedroht die Demokratie, den Rechtsstaat und letztendlich auch die Marktwirtschaft und den Kapitalismus an sich.

Und damit Sie das jetzt nicht falsch verstehen: Ich will auch keine Gleichverteilung - wenn wir 20-40-60 schaffen sind die Reichen noch immer verdammt reich - aber für den Rest geht sich damit auch noch ein gutes Leben aus.

da bin ich bei ihnen

aber die loesung diese problems kann es nicht sein, dasz wir die reichen noch mehr besteuern. wenn das funktionieren wuerde dann waere in unserem land nicht 50% in der Armut bei einem der hoechsten steuersaetze der oecd.
die loesung kann doch nur sein den armen zu helfen sich zu helfen. gieb einen hungernden einen fisch und er hat einen tag zu essen, lerne ihn zu fischen und er hat essen sein leben lang.
reden wir doch darueber was wir tun muessen um jeden zu helfen fuer sich zu sorgen. bei 50% der bevoelkerung in der armutsfaelle musz man zur kenntnis nehmen, dasz der sozialstaat (leider) als antwort auf das problem versagt hat.

und wen sie nicht gestorben sind

leben sie noch heute.

Das hatte ich weiter unten schon mal erwähnt:

Wir haben in Österreich lediglich auf Einkommen aus Arbeit eine hohe Abgabenbelastung. Diese Einkommen sind in Österreich daher auch rel. gleichmäßig verteilt.
Was in Österreich hingegen rel. stark ungleich Verteilt ist sind die Vermögen.

Daraus kann man schließen, dass die Vermögen in Österreich wenig mit Leistung zu tun haben (ansonst wären sie ähnlich gleichmäßig Verteilt wie die Einkommen).
Das liegt eben auch daran, dass Einkommen aus Vermögen sehr niedrig belastet, und Vermögen (Erbschaften) an sich überhaupt nicht belastet werden.

leider ist das auch nicht die loesung

wir haben in der letzten legislaturperiode vermoegenssteuern auf international hohem niveau eingefuehrt und angepasst (bis auf die erbschaftssteuer und die gibts erst seit kurzem nicht mehr). kapitalertrage sind wie einkommen besteuert (43%) und zuwaechse mit 25%. damit ergibt sich bei durchschnittlich investierten kapital (10% rendite, 10% zuwachs p. a.) eine vermoegenssteuer von ca. 15% jaehrlich. das hat aber nichts geaendert. das verteilen von einkommensbesteuerung zu vermoegensbesteurung hilft leider den 50% der bevoelkerung, die in der armutsfalle sitzen gar nichts. die haben naemlich weder ein versteuertes einkommen noch ein vermoegen. das hilft vielleicht ein wenig den 30-40%, die den mittelstand darstellen.

50% Armutsfalle?

bei 8,4 Millionen Einwohner und 4,5 Millionen zugelassener PKW's besitzen mehr als 50% der Einwohner (Kinder und Jugendliche mitgerechnet) einen PKW. Also so arm sind die Österreicher doch nicht. Von den Treibstoffpreisen will ich gar nicht schreiben, bei dem Verbrauch. Oder sitzt der Autofahrer in Armutsfalle, weil ihm der fahrbare Untersatz wichtiger als vieles andere ist? Irgendwie passt das nicht zusammen.

Übergeschnappt?

Was Sie als Vermögensbesteuerung bezeichnen ist eine Einkommensteuer auf Spekulationsgewinne. Lediglich die bisherige einjährige Frist wurde abgeschafft. Die 43% sind eine Maximalbesteuerung unter der Annahme, dass 25% Körperschaftsteuer (KöSt) entrichtet wurden. Die Bank Austria hat es dank Gruppenbesteuerung schon geschafft 1% zu zahlen. Die 25%ige Kapitalertragsteuer (KESt) ist ebenso - entgegen Ihrer Vermutung - eine Einkommensteuer, nämlich auf Zinsgewinne. Bei Bank Austria-Dividenden im genannten Beispiel kommt es daher zu einer Ertragsteuer von 25,75% (25% von 99% Ertrag). Aber wahrscheinlich sind Sie einer dieser Kleinaktionäre, die sich als Experten wähnen, bevor sie den Privatkonkurs eröffnen.

so wirds aber nichts werden

wenn Sie durchs Leben laufen und ihre umwelt nur immer beleidigen werden sie tatsaechlich immer bleiben wo sie sind. mit den schlupfloechern fuer die koest haben sie schon recht. das geht aber bei vielen nicht. wenn sie aber ihr erspartes bei gross unternehmen wie der bank austria anlegen dann werden sie tatsaechlich nie in die verlegenheit kommen eine reichensteuer zu zahlen. und wenn fuer sie das entwickeln eines unternehmens als spekulationsgewinn sehen dann auch nicht. aber bitte leben sie ihr leben nur weiter in einer welt wo die boesen reichen sie bestehlen. so bleibt die welt in ordnung. in meiner welt soll es freie menschen geben, die sich frei entscheiden was sie tun und einen staat der seine buerger fair und gleich behandelt.

Und es gab bei den Einkommen in den letzten Jahrzehnten eine starke Verschiebung hin zu den Kapitaleinkommen

Der Anteil der Löhne am Volkseinkommen schrumpft, während der Anteil der Kapitalerträge bzw. Einkommen aus Besitz ansteigt.
Hier stehen wir bei etwa 65% Löhne, 35% Besitz, vor ein paar Jahrzehnten waren das noch 75% Löhne, 25% Besitz.
Die Menschen die eine Leistung erbringen bekommen also immer weniger dafür bezahlt.

Und da können Sie einen Besitzlosen auch nicht aus der Armutsfalle befreien - der bekommt schließlich immer weniger für die Leistung die er erbringt bezahlt - weil ein immer größer werdender Teil seiner Leistung an die Besitzenden geht. Er wird dadurch vom System arm gehalten.

ok

dann geht es also darum den menschen, die in armut leben ein hoeheres einkommen (und nicht ein hoeheres almosen) zu ermoeglichen. da bin ich vollkommen bei ihnen. aber wie macht man das? verschieben von ekst zu kest wird das nicht loesen.
vielleicht strukturreform des staates?
vielleicht abschaffung von foerderungen?
vielleicht reduktion der lohnnebenkosten gerade bei niederen einkommen?
vielleicht gesetzlich vorgeschriebener mindestlohn?
vielleicht zugang zu ausbildung forcieren?
vielleicht innovationen foerdern?
vielleicht unternehmensgruendungen foerdern?
aber warum dreht sich der politische diskurs nicht um dieses thema wie wir armen menschen zu mehr einkommen verhelfen koennen?

ist ja auch wirklich großartig

die auf ihren wunderschönen hochbezahlten job sitzenden erzkonservativen richter machen steuerpolitik.

das ist ja auch der sinn einer demokratie, die gehöhren mit einem nassen fetzen von ihren posten vertrieben!

villeicht kapiert es bald der letzte arbeitende mensch - das er von diesem gesindel bgezockt und ausgesackelt wird...

aber die liebe ach so unabhängige presse, großteils im eigentum von raffeisen wird das schon verhindern!

Mehrheitsentscheid oder Rechtsstaat: Immer wieder das gleiche Muster

Wenn sich die Linke in der Mehrheit wähnt, ruft sie nach "Demokratie", sprich Mehrheitsentscheid.
Wenn sich die Linke in der Minderheit wähnt, ruft sie nach dem Rechtsstaat der "die Menschenrechte" (immer sehr großzügig ausgelegt) gegen den Willen Mehrheit durchsetzen soll - natürlich auch unter dem Schlagwort "Demokratie".

Also: "Demokratie" ist für die Linke immer das, was sie will. Dieses Muster ist auffällig.

Keiner der Richter ist persönlich betroffen.

sorry keiner der hier gegen hohe steuern auftetenden ist

persönlich betroffen...

Nur weil man persönlich nicht betroffen ist, heißt das ja noch lange nicht, dass es einem egal ist wenn eine Minderheit, hier die Top-Verdiener, unanständig vom Staat behandelt werden.

irgenwo dürften sie da nicht durchblicken

wer da unanständig vom staat behandelt wird.

die topverdiener sind das jedenfalls nicht.

Doch. wer sich anmaßt, von irgendjemand 75% vom Einkommen über einer Million, die er ja nicht stiehlt, sondern irgendjemand bezahlt ihn ja dafür, und demjenigen ist es das offenbar Wert, der verhält sich sowohl gegenüber dem Empfänger als auch gegenüber dem Zähler unanständig. das erinnert mich an mittelalterliche Verhaltensweisen.

Wenn es kein Diebstahl war, dann ist es Marktversagen, weil Nichtleistungseinkommen extrem überhöht sind, während die Leistungsträger abgespeist werden.

sowie viele hier die lauthals

gegen höhere steuern auftreten!

In der Schweiz herrscht Steuerwettbewerb

Zwischen den Kantonen. das führt zu sparsamster und vor allem effizientester Verwaltung und alle profitieren. Wer in Europa den Standort- und Steuerwettbewerb aufhebt, wird in verwaltungssklerose aufwachen.
Fazit: Daumenhalten für Hollande ist nicht angebracht. im Gegenteil: Er soll scheitern.

Ja, Steuerwettbewerb ist großartig

Ein Land senkt die Steuern auf Kapital. Dadurch fließt Kapital von anderen Staaten ab zu diesem Staat.
Das Land erzielt dadurch aufgrund der größeren Kapitalansammlung trotzdem höhere Steuereinnahmen als mit den höheren Sätzen.

Das blöde ist, dass den anderen Ländern dadurch Steuereinnahmen verloren gehen. Um einen Teil davon zurück zu bekommen, senken Sie ebenfalls die Steuern für das Kapital.
Jetzt hat das erste Land aber keinen Vorteil mehr, also senkt es die Steuern erneut....

Das kann man dann solange Spielen, bis die Steuern für das Kapital überall bei Null stehen.
Da sich die Staaten trotzdem finanzieren müssen, werden halt anderswo Steuern erhöht, zB auf Arbeit, die Arbeiter können das Land ja nicht so einfach verlassen...

Die Schweiz ist übrigens ein schlechtes Beispiel - weil die eben genau mit diesen Methoden anderen Staaten die Steuereinnahmen stehlen

Schönes Vermögen haben Sie da Herr Stronach. Wäre doch schade, wenn Sie das versteuern müssten.
Warum lagern sie das nicht bei uns? Sie geben uns einmal 250.000 € und wir lassen Sie fortan in Ruhe.

Und schon Gewinnt die Schweiz 250.000 € für nichts. Und weil die das im großen Still machen, können sie auch die Steuern für die Schweizer niedrig halten - die bekommen schließlich immer wieder einen Zuschuss von außen fürs Zahlen lagern.

Würden das alle Länder so machen würde das nicht mehr funktionieren weil es keinen Zuschuss von außen mehr gäbe.
Dann würde auch die Schweiz damit Schulden aufbauen wie andere Länder...

anderen Staaten die Steuereinnahmen stehlen

schweizer beamte schleichen sich in anderen staaten ein und stehlen dort die steuereinnahmen?
das ist ja ein unglaublicher skandal.

Das kann man dann solange Spielen, bis die Steuern für das Kapital überall bei Null stehen.

und genau das ist in der eu ja der fall, deshalb ist hollandes idee ja so genial. steuerdumping, wohin das auge in europa auch blickt. schrecklich.

übrigens geht das kapital nicht nur irgendwohin, weil steuern dort niedrig sind. kapital geht vor allem dorthin, wo gute verzinsung winkt.

wo musz ich hinziehen

in dem land oesterreich wo ich momentan lebe zahle ich etwa alle 6-7 Jahre den wert meines Kapitals an den Staat durch Steuern, die ich aus dem Kapital erwirtschaften musz. in welches Land koennte ich ziehen wo ich das nicht mueszte?

Ja eh, weil man Aktien ja nicht überall auf der Welt kaufen kann..

Das Vermögen befindet sich ja nicht wirklich in der Schweiz, es wird dort bloß versteuert, bzw. eben nicht versteuert.

sie widersprechen sich gerade selbst

um 11.10 meinten sie: "Ein Land senkt die Steuern auf Kapital. Dadurch fließt Kapital von anderen Staaten ab zu diesem Staat."

Richtig, und dieser Wettbewerb ist die einzige Korrektur zur Allmacht korrupter Politiker.

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