Margaret Thatcher aus Krankenhaus entlassen

Britische Ex-Premierministerin war an Harnblase operiert worden

London - Die frühere britische Premierministerin Margaret Thatcher ist nach ihrer Operation an der Harnblase Medienberichten zufolge wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wie die britischen Sender BBC und Sky News unter Berufung auf Angaben aus dem Umfeld der 87-Jährigen berichteten, verließ Thatcher am Samstag die Klinik. Ihre Sprecherin war am Sonntag zunächst nicht für eine Bestätigung der Berichte zu erreichen.

Den Berichten zufolge erholte sich Thatcher an einem abgeschotteten Ort, ihr Haus im Westen von London schien am Sonntag leerzustehen. Thatcher war am 20. Dezember ins Krankenhaus eingeliefert und einen Tag später an der Harnblase operiert worden.

Der Gesundheitszustand der konservativen Politikerin hatte sich in den vergangenen Jahren verschlechtert. Sie erlitt bereits mehrere kleinere Schlaganfälle und leidet an Demenz. Im Jahr 2002 rieten die Ärzte ihr, öffentliche Ansprachen zu vermeiden. Thatcher regierte Großbritannien über drei Amtsperioden von 1979 bis 1990 und damit länger als jeder andere Premierminister im 20. Jahrhundert. (APA, 30.12.2012)

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