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In der Weltrangliste der teuersten Unternehmen hat die "New Economy" Platz eins erobert: Apple ist an der Börse zum Jahresende 484 Mrd. Dollar (373,34 Mrd. Euro) wert, allein in diesem Jahr stieg die Aktie um 29 Prozent. Der zweitplatzierte Ölkonzern Exxon Mobil, der in den vergangenen beiden Jahren geführt hatte, ist mit 396 Mrd. Dollar zehn Milliarden weniger wert als Ende 2011.
Auf Platz drei bis fünf folgen drei Großkonzerne aus China: Der Ölkonzern Petrochina, der Mobilfunkriese China Mobile und die Bank ICBC. Google hat sich binnen zwei Jahren vom 15. auf den sechsten Platz vorgearbeitet. Das einzige europäische Unternehmen unter den "Top Ten" ist der niederländisch-britische Ölriese Royal Dutch Shell als Neunter.
Volkswagen ist Deutschlands wertvollstes Unternehmen. Der Wolfsburger Autobauer überholte im abgelaufenen Jahr den Münchener Industriekonzern Siemens und ist zum Ende des Jahres als einziges deutsches Unternehmen an der Börse mehr als 100 Mrd. Dollar wert, wie aus einer Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaft Ernst & Young hervorgeht. Genau sind es 101,7 Milliarden, 57 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Walldorfer Softwarekonzern SAP (98,5 Milliarden) zog ebenfalls an Siemens (96,0 Milliarden) vorbei.
Im Weltmaßstab finden sich die deutschen Unternehmen nach der Marktkapitalisierung aber unter ferner liefen: VW liegt auf Rang 57, SAP auf 59 und Siemens auf 63.
Unter den wertvollsten hundert Firmen der Welt dominieren weiterhin die Amerikaner: 39 davon kommen aus den USA, je zehn aus China und Großbritannien. "Die USA schaffen es immer wieder, Unternehmen hervorzubringen, die sich binnen kurzer Zeit an die Weltspitze vorarbeiten. Diese Innovationskraft ist die große Stärke der amerikanischen Wirtschaft", sagt Ernst&Young-Partner Thomas Harms.
Deutschland stellt fünf Top-100-Unternehmen. Neben dem Stammgast BASF (87,0 Mrd. Dollar, Platz 76) hat auch Bayer (79,0 Mrd. Dollar) als 84. den Sprung geschafft. Im Schnitt haben die fünf ihren Börsenwert in diesem Jahr um 38 Prozent gesteigert, während die Marktkapitalisierung der Top 100 insgesamt nur um 14 Prozent stieg. Für 2013 ist Harms etwas skeptischer: "Die ausbleibenden Wachstumsimpulse aus Europa werden den deutschen Unternehmen zu schaffen machen." Sie müssten auf die erhoffte Dynamik in den USA und in China setzen.
In Lauerstellung liegen Allianz (Platz 104) und BMW (Platz 109). Unter den weltweit wertvollsten 300 börsennotierten Konzernen sind 15 deutsche: Linde, Münchener Rück und Henkel kamen hinzu. 71 der Top-300-Firmen kommen aus dem Finanzsektor, die Deutsche Bank liegt mit 40,8 Mrd. Dollar als 190. der Weltrangliste aber nur unter ferner liefen. 34 Finanzdienstleister sind an der Börse mehr wert als der deutsche Branchenprimus, darunter auch die UBS (Platz 26, 60,2 Mrd. Dollar). Die Credit Suisse rangiert in der Banken-Wertung mit 32,5 Mrd. Dollar auf Platz 45. Ein österreichisches Unternehmen findet sich nicht unter den Top 300. (Reuters, 30.12.12)
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apple geht bankrott, bald ist die aktie nichts mehr wert, im ersten quartal 2013 machen sie keinen gewinn mehr, apple stinkt, nur isheep kaufen apple, das wort "unternehmen" ist patentiert.
alle dümmlichen flames zusammengefasst, jetzt dürfen sich die flamedroiden die anstrengung zu antworten sparen.
ja es ist schwer zu verstehen und doch auch sonnenklar. apple hat die ergebnisse auf einem markt und zu einem zeitpunkt angehäuft, als es noch keine nennenswerte konkurrenz gegeben hat. das hat sich in den letzten monaten allerdings schlagartig geändert. es gibt viel mehr anbieter zum gleichen segment, das apple anbietet. die steigerungsraten sind inkurzer zeit fulminant.
am smartphonesektor wurden die iphones längst auf die plätze verwiesen. man kann vergangene entwicklung bei apple nicht einfach fortschreiben.ein kapital ist schnell aufgebraucht. eine entwicklung unter dem gesichtspunkt der aufgekommenen mitspieler ist wesentlich interessanter zu beobachten als drf schnee von gestern mit ganz anderen voraussetzungen...
"Die USA schaffen es immer wieder, Unternehmen hervorzubringen, die binnen kurzer Zeit riesige Blasen erzeugen. Diese Spekulationskraft ist eine verheerende Stärke der amerikanischen Wirtschaft"
Bei Unternehmen der Ölindustrie, denke ich schon, dass der Unternehmenswert durch angreifbare Dinge, und auch Lieferverträge für Öl repräsentiert wird.
Das ist schon was anderes, als ein durch weltweite PR künstlich gepushter, virtueller Wert.
die virtuelle welt ist nicht von der realen zu trennen.
die folge der virtuellen welt sind produkte/auswirkungen in der realen welt und umgekehrt.
oder anders:
was man angreifen kann, kann man besser be-greifen, das stimmt. das beutet aber nicht, dass geistige/virtuelle/künstlerische leistungen weniger wert sind, da das eine das andere bedingt.
Hingegen kann die Gunst der Käufer schnell wechseln. Z.B. bei Erscheinen einer neuen Technologie, oder auch eines besonderen Designs einer anderen Firma.
Auch die Empfindlichkeit für Wirtschaftskrisen ist bei Modeprodukten wie iPhones und iPods wohl ziemlich hoch.
Komischerweise wusste ich bereits, dass diese Antwort kommen würde. Aber gut ich gebe Ihnen diesen Punkt, da ich es immer wieder witzig finde wie Firewire als bestes Beispiel von Apples Erfindergeist genannt wird. Ein Produkt, dass von mehr als acht verschiedenen Firmen in Zusammenarbeit entwickelt wurde.
Apple hat sich während der Entwicklung übrigens mit fast jeder dieser Firmen angelegt.
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