Das Playoff der Rookies

  • Der Rookie des Jahres der Endzone: Robert Griffin III lief sich heuer nicht nur in die Herzen der Redskins Fans. Neujahrswunsch: G'sund bleiben!
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    Der Rookie des Jahres der Endzone: Robert Griffin III lief sich heuer nicht nur in die Herzen der Redskins Fans. Neujahrswunsch: G'sund bleiben!

  • Size doesn't matter. Russell Wilson sieht zwar kaum über seine eigene O-Line, sein NFL-Handicap ist trotzdem auf 0. Neujahrswunsch: Falkenduell im Divisional Playoff.
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    Size doesn't matter. Russell Wilson sieht zwar kaum über seine eigene O-Line, sein NFL-Handicap ist trotzdem auf 0. Neujahrswunsch: Falkenduell im Divisional Playoff.

Die alten Herren sind geschlagen. Pittsburgh verpasst das Playoff in der AFC, der Titelverteidiger wohl das seine in der NFC. Die junge Garde übernimmt

Die Niederlage der Pittsburgh Steelers bei den Cincinnati Bengals war zwar knapp, kam am Ende aber gar nicht mehr so überraschend daher. Die Steelers müssen eine Saison abhaken, in der sie gegen Oakland, Tennessee, Cleveland und San Diego den Kürzeren gezogen haben und damit eine Niederlage gegen mindestens vier Teams erleiden mussten, die ebenfalls nur Zuschauer während der K.O.-Runden sein werden.

Mögen es die zahlreichen Ausfälle gewesen sein oder das voranschreitende Alter mancher Protagonisten - die Steelers Defense war heuer einfach nicht in der Lage, eine vernünftige Zahl an Turnovers zu generieren. Zusammen mit einer Offense, der ein fitter Charlie Batch wohl besser als ein angeschlagener Ben Roethlisberger getan hätte und die von sich aus Spiele meist nicht entscheiden kann, führte das eben zu diesem Ergebnis. Völlig verdient.

Dafür führte Andy Dalton die Cincinnati Bengals auch in seinem zweiten Jahr ins Playoff. Die Arbeit von Marvin Lewis basiert nicht auf Zufällen, denn neben und für Dalton wurde 2010 Receiver A.J. Green von Georgia gedrafted. Zusammen mit BenJarvus Green-Ellis als Runningback verfügen die Tiger Ohios über drei ausgezeichnete Skill-Player in ihrer Offense. Dazu kommt eine kompakte Defense, die gegen den Lauf die #8 und gegen den Pass die #10 der Liga darstellt. Das ist ein Paket, das den Empfänger „Playoff" nun zwei Mal erreicht hat. Bravo. In ihrem letzten Spiel der Regular Season, gegen Baltimore, geht es de facto um nichts mehr. Sollte New England gegen Miami patzen, dann können die Ravens mit einem Sieg noch den dritten Seed einnehmen. Den sie vielleicht gar nicht wollen, schaut man sich die möglichen Szenarien an.

Diese (Szenarien) für die Woche 17 finden sie übrigens hier zusammen gefasst, das aktuelle Playoff-Bild wie immer hier.

Luck & Error

Nicht dass es alleine Glück gewesen wäre, aber die Anzahl der Fehler von Colts-Quarterback Andrew Luck, die lässt kaum einen Rückschluss auf Indys heutiges Standing zu. 18 Interceptions warf der Rookie - der aktuell Spitzenwert in der NFL. Er und illustrer Weise „Sophomore" Andy Dalton sind die einzigen Spielmacher, die mit mehr als 14 geworfenen Picks das Playoff bereits erreicht haben. Lucks Passer-Rating befindet sich mit 75.6 im Keller zwischen Ryan Tannehill (76.9) und Jake Locker (72.9). Es ist die Anzahl der geworfenen Yards (4.183), die den Unterschied zwischen Luck und den hier erwähnten QBs von Miami bzw. Tennessee ausmacht. Auch wo sein Team damit steht, spielt natürlich eine wesentliche Rolle. Luck gab der Franchise in Indianapolis ihr Gesicht zurück und mit 10-5 hat man mehr erreicht, als man in Indiana im Sommer noch zu träumen wagte. Gemotzt und gestritten wird sowieso nur, wenn das Endergebnis nicht passt. Die Zahlen müssen aber berücksichtigt werden, wenn man den Rookie des Jahres sucht. Luck kann das eigentlich nicht sein, er ist „nur" die Story 2012 der AFC.

Dass der Modus Altmeister raus (Steelers) - freche Rookies rein (Indianapolis), kein Zufall ist, das zeigen etliche andere QBs. Die neue Generation kann erstmals weitreichend etwas Unerhörtes, was früher nur Einzelnen vorbehalten war. Sie stecken am College aus, in der NFL ein und machen weiter, als wäre nichts gewesen. Das war schon bei Tebow und Newton so, bei Luck, Russell und Griffin III setzte sich der „Trend" weiter fort, wobei die NFL-Teams ihren Drafts entgegen kamen und - in unterschiedlichen Ausmaßen - ihr Spiel für den Neuankömmling adaptiert haben. Luck ist da nicht das allerbeste Beispiel, Tebow war es dafür umso mehr, als die Broncos plötzlich wie die Gators aussahen. Das ist aber schon wieder Geschichte, wird er (Tebow) womöglich in Jacksonville landen, wo er meiner Ansicht nach schon längst hingehört hätte. Diese Flexibilität der Spielphilosophie findet man in zwei wunderschönen Versionen in der NFC.

Russell Unchained

Haben Sie das neulich von den Seahawks gesehen? Das, was sie mit San Francisco da angestellt haben, war schon allerhand. Die 49ers aufgegabelt, zurecht gelegt und mit Wucht an die Wand des CenturyLink Field gehauen. Das sah man heuer so noch nie. Die beiden Head Coaches trafen sich im November 2009 noch am College. Als Pete Carroll, heute Seahawks Cheftrainer, mit den USC Trojans gegen die Stanford Cardinal von Jim Harbaugh mit 21:55 unterlag und Harbaugh, trotz einer klaren Führung im Rücken, nach einem Touchdown auf eine 2-Point-Conversion ging (die misslang), stellte er (Carroll) die Frage nach der sportlichen Klasse des Harbaugh. Zwei Jahre danach wollte der ehemalige Stanford Student und heutige Seahawks Spieler Richard Sherman „Revanche" für das, was er Carroll damals antat und fragte seinen Coach, ob er nun, wo der Zeiger in die andere Richtung ausschlägt, nicht auch auf zwei Punkte nach einem TD gehen will. Carroll lehnte das ab, denn die Frage damals habe er ganz ernst gemeint. Harbaugh ist für ihn vermutlich ein Top-Coach, aber eben kein Sportsmann, sondern ein alleine vom Ehrgeiz bestimmter Geist. Carroll begreift sich in dem Kontext klar als „Ghostbuster".

Völlig losgelöst in dem Spiel, welches Seattle die Wild Card fixierte und ihnen noch die theoretische Chance auf den Titelgewinn in der NFC West ließ, agierte Quarterback Russell Wilson, der ein bisschen im Schatten von Luck und RG3 spielt, das dafür aber immer besser. Zwar komplettierte Wilson lediglich 15 Pässe (von 21) für 171 Yards, vier Bälle wurden dabei aber zu Touchdowns verwandelt. Den Rest erledigt Marshawn Lynch im Biest-Modus, der auf 4.2 Yards pro Laufversuch (insgesamt 111 +1 TD) gegen die 49ers kam und damit ihren Spielschnitt für zugelassene Rushing Yards Richtung Dreistelligkeit drückte.

Wilsons Auffälligkeit ist seine Unauffälligkeit. 2.868 Passing Yards = Mittelmaß. 25 Touchdowns = oberes Mittelfeld. Zehn Interceptions = mittleres Spitzenfeld. Zusammen ergibt das aber ein wunderbares Rating von 98.0. Auch hier schauen wir uns, wie bei Luck, die Nachbarschaft an. Hinter ihm ist Colin Kaepernick (95.9), knapp davor (98.3) Tom Brady. Der Tom Brady. So wertvoll ist Wilson also als Komplettpaket. Vielleicht hängt ihm die unselige Interception noch nach, die in Woche 3 Sehbeeinträchtigte als Referees verkleidet zum Touchdown erklärten (und was damit GB womöglich die Bye Week kostet), Wilson fliegt tatsächlich aber weit unterm Radar. Die Seahawks als Mannschaft wohl eher nicht mehr, ist ihre Defense statistisch die viertbeste der NFL. Das könnte in der Form durchaus interessant werden in den Playoffs.

Griffin ist der Mann

Mein Rookie des Jahres, egal ob er am Sonntag mit Washington das Playoff erreicht oder nicht, ist Robert Griffin III. Mit einem Rating von 104.1 befindet er sich Tür an Tür mit Peyton Manning (103.7) und Aaron Rodgers (106.2). Er steht sinnstiftend für die Generation Plug&Play, die für so viel Verve in der NFL sorgt. Ankommen, einstecken, spielen. So geht Rock 'n' Roll. Was einfach aussieht, hat Redskins Headcoach Mike Shanahan wohl Monate an Vorbereitungszeit gekostet, denn keine andere Offense als jene Washingtons, wurde so perfekt um- und auf RG3 maßgeschneidert. Der quicke Griffin, zusammen mit dem schnellen Bullen Alfred Morris im Backfield, ist derart orchestriert quasi nicht zu verteidigen. Noch selten hat der Begriff Option so eine Manifestation am Spielfeld gefunden. Die Dinge passieren schnell, die Redskins erhöhen damit Football als TV-Sport. Bitte die Lupe. War das designed? Sagen wir ja. Das Team ist seit Anfang November ungeschlagen. Es wäre schade, wenn ihnen Dallas am Sonntag noch die Saison abschießt, aber die gröbsten Zukunftssorgen - und Washington hatte kürzlich noch sehr grobe - ist man in der Hauptstadt dann los, wenn der junge Mann gesund bleibt.

Der Fünfkampf am Sonntag

Neben dem Duell um den Gewinn der NFC East (Washington-Dallas), ist auch noch eine Wildcard in der NFC zu haben. Auf der sitzt derzeit Minnesota, das am Sonntag Green Bay zu Gast hat. Gewinnen die Vikings das Spiel, dann sind sie durch. Verlieren sie, dann bringt das Chicago (@Detroit) ins Rennen zurück. Verliert auch Chicago, dann könnten bei einem Sieg sogar noch die NY Giants sich die Wild Card holen, vorausgesetzt sie schlagen Philadelphia und Dallas unterliegt in Washington. Gewinnen in dem Fall die Cowboys, dann fällt die Wild Card Washington zu. Die Cowboys selbst können keine Wild Card mehr holen, lediglich der Gewinn der Division = ein Sieg über die Redskins - würde sie in die K.O.-Phase bringen.

Damit wäre möglich, dass nach dem nächsten Sonntag der Titelverteidiger NY Giants raus ist (das ist sogar sehr wahrscheinlich) und zwei Teams mit Rookie Quarterbacks dafür drinnen sind. Insgesamt könnte dann die Hälfte der zwölf Playoff-Teilnehmer (Indianapolis, Cincinnati, Seattle, Minnesota, Washington und San Francisco) mit Quarterbacks in die Playoffs gehen, die in ihrer ersten oder zweiten Saison stehen. Das nennt man wohl Wachablöse.

TV-Programm zur Jahreswende

Der Sonntag beginnt auf ESPN America mit Detroit - Chicago (19:00 Uhr). Nach den Frühspielen, darunter ist auch das möglicher Weise noch relevante Duell New York Giants - Philadelphia, wird es in Minnesota interessant, wenn die Vikings die Packers empfangen. Das Spiel wird sowohl von ESPNA als auch von Puls 4 (22:20 Uhr) live übertragen. Die letzte Entscheidung fällt im Nachtspiel zwischen den Skins und den Boys (2:20 Uhr ESPNA). Michael Eschlböck, meiner einer und die Millenium Dancers werden sie auf Puls 4 in den Silvestertag steppen. Danach sind wir gescheiter. (Walter Reiterer, derStandard.at, 29.12.2012)

NFL Woche 16

Detroit Lions vs. Atlanta Falcons 18:31
Pittsburgh Steelers vs. Cincinnati Bengals 10:13
Tampa Bay Buccaneers vs. St. Louis Rams 13:28
Miami Dolphins vs. Buffalo Bills 24:10
Houston Texans vs. Minnesota Vikings 6:23
Philadelphia Eagles vs. Washington Redskins 20:27
Dallas Cowboys vs. New Orleans Saints 31:34
Kansas City Chiefs vs. Indianapolis Colts 13:20
Carolina Panthers vs. Oakland Raiders 17:6
New York Jets vs. San Diego Chargers 17:27
Jacksonville Jaguars vs. New England Patriots 16:23
Green Bay Packers vs. Tennessee Titans 55:7
Denver Broncos vs. Cleveland Browns 34:12
Baltimore Ravens vs. New York Giants 33:14
Arizona Cardinals vs. Chicago Bears 13:28
Seattle Seahawks vs. San Francisco 49ers 42:13 

Tabellen der Conferences
Playoff-Bild

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    TitelbildWalter Reiterer, Chefredakteur von "Football-Austria" und Kommentator auf PULS 4.

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BenJarvus...

...Green-Ellis ist bedauerlicherweise ein eher eindimensionaler Back, der mehr zum RB-Mittelmaß gehört als zur Spitze. Dalton, nunja, auch eher noch kein Top-QB - die Defense um Atkins trägt (nebst einem akzeptablen Reciever-Corps, Green ist das, was man "beast" nennt) das Team. - Who dey, dennoch. Wer braucht schon Texaner.

Zu allem anderen (vor allem Luck): vollste Zustimmung.

Green-Ellis ist bestimmt kein so explosiver RB wie Peterson oder Rice, aber ein extrem sicherer. In seiner Zeit bei NE hatte er bei 551 Carries keinen einzigen Fumble. Und das macht ihn meiner Meinung nach zum Spitzenmann.

Klar, keine Fumbles - und bei den Bengals hatte er dann gleich mal drei.
Ich sag' ja nicht, daß er mies wäre, übrigens. Aber zur Spitze fehlt doch viel, und damit meine ich vor allem: Variantenreichtum. Letztlich geht immer nur ab durch die Mitte für 2,3 yards (außer irgendwo ist wirklich ein Scheunentor offen) - er hat die Power, aber eben nicht den Speed (oder die Explosivität).

Naja, soviel zu Green-Ellis.

Lol die Pats tatsächlich noch mit 2nd Seed. Geglaubt hab ichs nicht mehr...

Kyle Shanahan, Redskins OC, meinte vor dem Spiel gegen die Eagles in der Woche 17 der Saison 2011 zu seinen Spielern:

"About an hour ago, their D-Coordinator told us that if the Giants would have lost last week, they were in the play offs. He didn´t even mention that they still had to beat us today. F... him, f... these guys. 2012 the Redskins are gonna be NFC East champions".

Er wurde für diesen Kommentar ausgelacht. Niemand nahm das ernst. Heute ist das wohl anders.

Hail to the Redskins!

Pflicht erfüllt, Bears haben gewonnen.
Auch wenn es mir weh tut, let's go Packers!!!!!

Adrian Peterson for MVP! Skol

Hoffentlich holen die Redskins das Playoff Ticket.
danach zählt für Redskins und Seahawks das selbe:
Die muss man erst mal schlagen. Weder auf Atlanta noch auf Green Bay würd ich in diesen Games setzen.
Die Wikings haben sich die Playoffs auch verdient - sind aber glaub ich doch zu schwach in der NFC.
Die 49ers gewinnen die Conference wenn sie in Normalform (siehe Spiel gegen Patriots) spielen - und scheiden sofort aus wenn sie einen schlechten Tag (siehe Spiele gegen Rams) erwischen.

In der AFC geht das Duell "Routine" gegen "jung und wild" wohl trotz dem Fall der Steelers nochmal an die Routine.
Die NFC ist heuer aber stärker und imo auch Favorit am 3. Februar. =)

Möchte mich bedanken.

Kurzweilig zu lesen, informativ und die „3 Sehbeeinträchtigte als Referees verkleidet....“ Beschreibt den Zustand am Anfang der Saison brillant. Danke für den Lacher Herr Reiterer (leider empfange ich kein Puls4, aber mir bleibt ja die Kolumne).

Ich mag eure Sendung wirklich sehr, sehr gerne, aber die Millenium Dancers finde ich mehr als gewöhnungsbedürftig. Gibt dem Ganzen einen etwas unprofessionellen Touch.

Just my 2 Cents.

Werde wohl vorschlafen, um mir das Redskins-Game anschauen zu können. Ob ich dann Silvester verpenn, ist mir sowieso egal.

Luck = Rookie of the Year! (Teil 1)

Gleich vorweg: Ich halte sehr viel von Robert Griffin und Russell Wilson und beide haben eine großartige Saison gespielt, beide haben starke Statistiken aufzuweisen und sind in der Wahl des ROY sicher die sexyiere Wahl als Luck. Aber gerade weil man Luck immer wieder seine Fehler und die vergleichsweise schlechten Statistiken vorwirft sollte man einiges schon betonen:
1) Luck hat die mit Abstand schlechteste "supporting cast" um sich herum. Die Colts haben viele Veterans im Sommer verloren und einen kompletten Umbruch gemacht. Man hat viele Löcher mit Ersatzspielern anderer Teams gefüllt. 2) Luck spielt hinter einer der schlechtesten Offensive Lines der ganzen Liga. Das zeigen auch die Statistiken: Luck musste 40 Sacks einstecken und die

Luck = Rookie of the Year! (Teil 3)

... halbe Geschichte! Luck hat einen schlechtes Laufspiel und eine schlechtere Defense als die Seahawks oder die Redskins. Er ist also gezwungen mehr zu passen und daher ausrechnungsfähiger als Washington oder Seattle. Das zeigt sich auch wie folgt: Luck 599 Passversuche - Griffin 375 - Wilson 374 Passversuche. Kein Wunder also das Luck mehr Interceptions aufweist als die beiden Kollegen, er passt a) öfters und ist aufgrund des fehlenden Laufspiels b) leichter auszurechnen. Trotzdem hat es für einen neuen Rookie Rekord für die meisten Passing Yards gereicht

Wenn wir von halben Geschichten reden.

Ein Passer Rating ergibt sich nicht allein aus der Anzahl der Picks, dann hätte Brees ja ein ganz schlechtes. Bei Luck kamen ein wenig mehr als die Hälfte der Bälle auch an, womit er hinter einem Brandon Weeden liegt, der übrigens ein durchaus ähnliches Rating gesamt aufweist.

Es ist bemerkenswert in der Zeit noch Passing Yards Rekorde für Rookies zu brechen, nur hoch gerechnet wäre da RG3 bei genau der Hälfte der Picks bei deutlich mehr TDs. Abseits des PR laufen Wilson und Griffin vier Mal öfter, haben zusammen aber nur so viele Fumbles wie Luck alleine verloren bei fast ebenso vielen TDs.

Das ist alles sehr okay, nur für mich nicht der ROY.

Luck = Rookie of the Year! (Teil 2)

... Colts sind in dieser Kategorie ligaweit auf Platz 9, glücklicherweise ist Luck ein guter Athlet und konnte so manchem Sack noch entkommen ansonsten wäre man hier wohl unter den Top 3. Außerdem musste er mit 111 die mit Abstand meisten Hits einstecken. Seattle (27 Sacks und 56 Hits) bzw. Redskins (32 Sacks und 77 Hits) liegen da wesentlich besser.
3) Luck hat nahezu keine Unterstützung im Running Game. Im Vergleich dazu, Washington (477 Versuche - 2435 YDS - 18TD) und Seattle (467 Versuche - 2426 YDS - 15 TD) haben die beste Rushing Attack. Auch dank einer besseren Offensive Line. Die Colts hingegen: 407 Versuche - 1590 YDS - 10TD = Nr. 22 der Liga
4) Luck werden immer wieder die Interceptions vor gehalten. Dies erzählt aber nur die

@footballaustria

welche Mannschaften würden Sie am liebsten auf den Wildcard/Play-off-Plätzen sehen?

Und danke für diese Kolumne. Hatte die Woche schon Angst das keine mehr kommt. ;-)

Danke!

Ich liebe deinen Schreibstil. Immer (wieder) ein Vergnügen. Danke!

Ich bin so gespannt auf morgen und freu mich riesig auf einen hoffentlich actionreichen Football-Abend!

Und Danke wie immer für einen sehr unterhaltsamen Artikel, Herr Reiterer.

RG3 zuzuschauen macht einfach tierisch Laune! :) Schade, dass NBC das Spiel zw. den Cowboys und Redskins in der Nacht übertragen darf, weil sonst hätte es Fox um ca. 22:25 gehabt und Puls 4 hätte es übertragen können...

Die Patriots sind auch in einer interessanten Situation. Je nach dem wie die anderen Spiele enden und ob sie selbst gewinnen oder nicht, könnten sie noch auf jedem Platz von 1-4 in der AFC landen^^.

@Autor: Sehr netter Artikel, v.a. der Abschnitt über Harbaugh und Carroll war sehr interessant. :) Wäre super, wenn sich die beiden Teams in den PO's begegnen.

Eines noch: Bill Simmons hat am Anfang der Saison auf die Seahawks als SB-Sieger getippt. Könnte er nun tatsächlich Recht behalten?^^

sehr geehrter herr reiterer

ihre komentare lassen meinen kopf jedesmal heftig auf und ab nicken.
nur, wer zum teufel ist dieser herr tebow von dem sie immer schreiben?

Walter Reiterer is back!

Mit den üblichen Rechtschreibschwächen ("Nicht das es alleine Glück gewesen wäre,"), aber unendlich unterhaltsamer und bedeutend sachkundiger als alles, was an dieser Stelle seit seinem letzten Auftritt erschienen ist!

Endlich der Reiterer! Danke!

warum wurde der 2te TD der Ravens eingetlich ungültig gegeben?

Der Pass auf Jacoby Jones? Das wäre glaube ich dann der dritte TD gewesen, da stands 14:7. Incomplete nach Replay. Das war der mit dem second afford ja/nein, wobei ich mir nimmer sicher bin. Oder meinen's was anderes?

ja meine genau den

Schade das ihr nicht die Redskins übertragen könnt, RG3 ist wirklich toll zuzusehen.

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