Ein neuer Kollege und mobbende Kommissare: Top oder Flop?

Ansichtssache

Diesen Sonntag sind wieder die Kommissare in München am "Tatort" im Einsatz, Titel dieser Folge: "Der tiefe Schlaf".

foto: orf/br/kerstin stelter

Zum Inhalt: Carla begegnet auf dem Heimweg von der Schule ihrem Mörder. Ivo Batic und Franz Leitmayr wird bei den Ermittlungen ein neuer Kollege zur Seite gestellt

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Gisbert Engelhardt hat bei der Bundeswehr gedient, erstellt ein Täterprofil und behauptet, er kann aus dem letzten Handygespräch von Carla charakteristische Atmer des Mörders herausfiltern.

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Engelhardt ist überzeugt, dass es sich um einen potentiellen Serientäter handelt. Batic und Leitmayr mobben ihren Kollegen, wollen ihn los werden. Der macht sich allein auf die Jagd nach dem Mörder - mit katastrophalen Folgen.

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Dieser "Tatort" biete "kein ausgefeiltes Täterrätsel; die Frage nach dem Mörder ist hier bald nicht mehr relevant. Dafür rückt immer stärker der Ermittlerinstinkt des irre anmutenden Kollegen Engelhardt in den Mittelpunkt. Und als der schon längst nicht mehr dabei ist, bestimmen seine Theorien umso mehr den Plot. Auf dem Bildschirm mag er nicht mehr zu sehen sein - und doch entwickelt seine Figur eine enorme Präsenz und treibt die Handlung an", schreibt Spiegel Online. "Der Sidekick ist tot, es lebe der Sidekick. Sowas hat der 'Tatort' wirklich mal gebraucht: ein Denkmal für den unbekannten Assi."

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Voll des Lobes ist die "Süddeutsche Zeitung": "Zum Jahresende ein grandioser 'Tatort' aus München: Im Kern geht es darum, dass sich Menschen gegenseitig schrecklich allein lassen können. Und die Konsequenz ist dann ein bestialischer Mord, für den alle irgendwie verantwortlich sind", heißt es dort.

Und Ihre Meinung? Wie hat Ihnen diese "Tatort"-Folge gefallen? Top oder Flop? (red, derStandard.at, 30.12.2012)

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