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Nachdem der "YouPorn"-Betreiber Fabian T. für eine Sicherheitsleistung von zehn Millionen Euro aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, droht dem Unternehmer nun womöglich eine lange Freiheitsstrafe.
Laut Spiegel Online glauben ermittelnde Behörden, die Kölner Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität und die Steuerfahndung aus Koblenz und Aachen, Hinweise auf hinterzogene Steuern gefunden zu haben. Die Höhe der Beiträge, um die es in dem Fall geht, beläuft sich auf mehr als zehn Millionen Euro.
Fabian T. wird vorgeworfen, für die Klicks deutscher User nicht 19 Prozent Mehrwertsteuer abgegeben zu haben. Ermittler haben mehrere Terabyte an Daten beschlagnahmt, die die Geschäfte von Fabian T. nachvollziehen lassen sollen. Laut deutschem Recht ist bei einer Million Euro Steuerhinterziehung bereits eine Haftstrafe ohne Bewährung zu erwarten und wurde in solchen Fällen bereits vom Bundesgerichtshof verhängt. Fabian T.s Anwalt wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. (red, derStandard.at, 23.12.2012)
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Was mich am meisten fasziniert ist die breite mediale Berichterstattung über eine völlig frei zugängliche Pornoseite.
Vor ein paar Jahren wäre das noch "pfui" gewesen, heute stehts in allen möglichen (Qualitäts)Medien...
Wobei es witzigerweise 10 Jahre zuvor weniger "böse" wäre: unbegrenzte Kabel- oder DSL-Anschlüsse waren selten und solche Seiten daher kaum möglich, heute... ;-)
Lauter W....ichtel.
Denkst du die Seite wird zu wohltätigen Zwecken betrieben? Es gibt der selbe Grundsatz wie auf vielen vermeintlich frei verfügbaren Seiten: Gibst du kein Geld aus, dann bist du das Produkt, das verkauft wird. In dem Fall ist der Sachverhalt wesentlich komplexer, da dem YP-Betreiber nicht nur Unmengen an Tubes, sondern auch die Werbenetzwerke und die Paysites gehören (auf denen letztendlich bezahlt wird).
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