Löw: "Da gehen alle Warnlampen an"

Jogi Löw zieht Lehren aus 2012 - Entwicklung des deutschen Nationalteams in den vergangenen zwei, drei Jahren aber positiv

Berlin - Trainer Joachim Löw hofft nach dem für deutsche Verhältnisse durchwachsenen Länderspieljahr der von ihm betreuten deutschen Fußball-Nationalmannschaft auf Lerneffekte aus den Negativerlebnissen gegen Italien und Schweden. "Manchmal müssen Dinge richtig wehtun, damit man daraus lernt", erklärte der Bundestrainer in einem Interview auf der Homepage des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) zum Jahreswechsel.

"Da gehen alle Warnlampen an, bei Trainern und Spielern", fügte Löw in Bezug auf die Fehler im EM-Semifinale gegen Italien (1:2) oder in der WM-Qualifikation gegen Schweden an. Das DFB-Team hatte gegen die Skandinavier in Berlin einen 4:0-Vorsprung verspielt, am Ende hieß es 4:4. "Alle müssen lernen, damit umzugehen", hob Löw die Lehre aus den Erlebnissen 2012 hervor.

Der DFB-Chefcoach sieht sein Team trotz der Rückschläge weiter auf einem guten Weg: "Ich sehe die Entwicklung in den letzten zwei, drei Jahren. Da haben wir große Fortschritte gemacht." Heuer gab es für die Deutschen u.a. am 11. September in Wien einen glücklichen 2:1-Sieg in der WM-Qualifikation. (APA, 21.12.2012)

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