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Ursprünglich war in Großbritannien angedacht worden, pornografische Inhalte automatisch von den Internet Providern ausfiltern zu lassen. Wer auf solche Seiten surfen will, müsste sie in dem Fall aktiv freischalten lassen. Dieser Vorschlag wurde von der Regierung jedoch abgelehnt. Nun soll eine abgeschwächte Form eingeführt werden, berichtet die BBC.
Eine Studie hatte ergeben, dass 35 Prozent der Eltern eine automatische Sperre favorisieren. 13 Prozent bevorzugen ein System, bei dem Eltern gefragt werden, welche Inhalte für ihre Kinder zugänglich sein sollen. 15 Prozent sprachen sich für eine Mischung aus automatischen Sperren und der Möglichkeit, selbst Inhalte zu blockieren, aus.
Die automatischen Filter wurden vor allem deswegen abgelehnt, weil damit einerseits nicht alle ungeeigneten Inhalte ausgeblendet werden könnten. Andererseits bestehe die Gefahr, dass auch unbedenkliche Seiten blockiert werden.
Die vier größten britischen Provider - British Telecom, TalkTalk, Virgin Media und Sky - sollen Nutzer nun vor die Wahl stellen, ob sie die Filter aktivieren wollen oder nicht. Wird keine Auswahl getroffen, sollen die Inhalte automatisch blockiert werden, schreibt der britische Premier David Cameron in der Daily Mail. (red, derStandard.at, 21.12.2012)
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regen sie sich ab, es geht darum kindern den zugang zu erwachsenen-filmchen zu erschweren und nicht alle pornos generell zu verbieten. dass kinder nicht so leicht an die ärgsten sex-filmchen herankommen sollten find ich doch nur gut und richtig. was da wiede für eine paranoia ausbricht, wenns nur um jugendschutz geht... *augenroll*
Wie wäre es mit Filtern vom Router zu LAN?
Ganze WAN Bereiche zu filtern halte ich für bedenklich - es sollte wohl jedem (Router -> LAN) selber überlassen sein welchen Traffic er gefiltert haben will.
An (gratis) Software sollte es nicht scheitern, dies zu ermöglichen (untangle, pfsense, ...)
ist doch allgemein bekannt heutzutage, dass
- gewaltspiele u pornografie hand in hand gehen
- wir nur durch die VDS, SWIFT u fluggastdatenabkommen geschützt werden können
- nur die lückenlose videoüberwachung uns die totale sicherheit bringt
beispiele dafür gibt es doch zu hauf. beispielsweise ... äh...jetzt fällt mir gerade keines ein.
deren politik hat es immerhin geschafft, die strassen u öffis derart unsicher zu machen, dass die gesamte bevölkerung heute nach der ständigen video überwachung schreit.
und das haben sie auch ohne weitere verzögerungen und grosse debatten bekommen: die totale überwachung.
Also wenn sie mir eine Seite von meinem Provider bieten, wo ich sagen kann "block porn sites", von mir aus mit von-bis oder Passwort, würde ich das Service gerne auch in Anspruch nehmen. Wäre einfacher als die Spielerei mit PAC-Files.
Nur von blocken ohne Einwilligung bzw. Wahl halte ich gar nichts.
"Eltern sollen entscheiden ob sie pornografische Seiten blockieren wollen"
Das ist löblich, und besser als eine allgemeine Zensur, die man im UK eh nicht durch bekommen würde, aber braucht man dafür neue Gesetze? Eltern könnten auch heute schon ohne Probleme bestimmte Seiten blocken! Aber die wenigstens interessieren sich doch dafür, was der Lütte vorm Rechner alles anklickt...Hauptsache er nervt nicht!
Stimmt. Aber dass minderjährige auf solche Dinge geraten ist dennoch nicht notwendig.
Dennoch wäre es schwer zu verhindern, wenn man bedenkt dass die Kids auf den Handys bereits Internet haben, und Tethering durchaus verstehen. Außerdem - wenn ich bedenke dass sich kids (~10-12 Jahre alt) letztens im Bus(!!) einen Porno am Handy angesehen haben finden sie Wege diese zu teilen.
was ist jetzt so speziell am bus, daß er zwei rufzeichen bekommt? wir haben das in dem alter nicht im bus gemacht, sondern in der bibliothek am einzigen frei zugänglichen computer unserer SEHR konservativen schule, höchstens 3 meter entfernt von der mindestens so konservativen bibliothekarin. wir sind nicht nur einmal von derselben mit hochrotem kopf verjagt worden. so spannend wie damals waren pornos nie wieder (und das liegt sicher nicht an den pornos selber).
...die Kids werden im Normalfall ganz einfach eine/n Partner/in finden, experimentieren, einer sagt dem andern, was ihm gefällt oder nicht, und dann werden sie sich einigen.
Wenn nicht, geht die Beziehung wieder auseinander.
Das gab's in der Barockzeit, wo man sich Nacktgemälde gegeben hat (Mel Brooks ;-) ), in meiner Jugend, wo wir uns "Sexy"- Heftln angeschaut oder ins Fortuna- Kino reingeschlichen haben, und gibt's jetzt, wo die Kids eben Zugriff übers Internet haben.
Oder man denke an die J. Mutzenbacher, die dem I- Net fern war wie sonstwas.
Und, dass man von Onanie weiche Finger kriegt, sollte auch schon widerlegt sein.
lg
Stuhl
Apple! Oh mist, ist auch eine Religion :).
Erwiesen ist nicht, dass es schwerwiegende Auswirkungen haben kann. Aber den Gegenbeweis ist man auch noch nicht angetreten.
Und wenn Kids mit 10 Jahren ohne über Sex aufgeklärt zu sein Geschlechtsverkehr ohne Kondome sehen halten sie dies für normal. Gut ist auch normal, aber bevor dies passiert hätte ich schon gerne ein aufklärendes Gespräch.
Jedenfalls macht die Pornografie das Ganze nicht einfacher für Eltern, da die Kinder denken sie wüssten alles über Sex aus den Filmchen.
Die Kinder von sowas fernzuhalten ist aber nicht Aufgabe des Staates, irgendwelcher Internetprovider oder sonstjemandes, sondern ausschließlich Aufgabe der Eltern – und die sollen gefälligst selber zusehen, wie sie das umsetzen. Software in diese Richtung gibt's ja genug.
Die "mediale Darstellung von Gewalttätigkeiten und Töten" führt sicher incht zu "amoklaufenden Jugendlichen".
Wenn dem so wäre, müssten wesentlich mehr Amokläufe stattfinden.
Laut vgchartz.com wurden 13.76 Mio. Exemplare CoD Black Ops verkauft (wenn ich die Angaben der Seite richtig interpretiere; Ich halte übrigens die neueren CoD Teile ab MW für schlecht(bin also nicht soooo parteiisch))
Adam Lanza spielte es, das sind dann gerundet 0.0000073% der CoD BlOps Käufer
Wenn auch nur 1 % der Shooter Spieler Amok laufen würde, wären das allein durch BlOps Käufer 137.600 - eine Katastrophe wie ich finde!
Allerdings bin ich was Sexualität in den Medien betrifft Ihrer Meinung...
Das Netz ist über Einschränkung per Landes IP schleichend provinziell geworden, daher müssen wir den Zugang zum eigentlichen Netz nun bewusst herstellen.
Strong VPN oder ähnliche Tunnelangebote mit günstigem PPTP, denn auch eine schwache Verschlüsselung reicht vollauf aus um wieder ins offene internationale IP Wasser zu gelangen.
Hilfreich ein
DDWRT Router im Keller
Hinweis: Das Verwenden solcher Techniken schützt nicht vor Strafverfolgung, jedoch sehr gut vor landesbezogener Gängelei. Freies Internet ist ethische Prinzipien geachtet Bürgerrecht.
http://de.wikipedia.org/wiki/Seerecht
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