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Ich packe meine Kiste und nehme...
In der Redaktion von derStandard.at ist die Aufbruchstimmung eingekehrt. Am Freitagmorgen stapften wir nach der Weihnachtsfeier übernachtig in die Arbeit und nahmen bei alkoholfreiem und alkoholhältigem Reparaturbier und Leberkäsesemmel zwischen voll gepackten Umzugskartons platz. Das letzte Mal in den Räumlichkeiten der Wallnerstraße, im Dachgeschoß der Wiener Börse.
Während die meisten Ressorts unauffällig alte Bücher in die Mitte unseres durchgelatschten Büros schoben, räumte ich Spiele aus verstaubten Kästen hervor. Die meisten davon waren ungeliebte Pressemuster zu Webgames. Und dann gab es da auch noch die eine oder andere echte Perle (weitere Gewinnspiele incoming :)), die mich dazu brachte, über die wirklich wichtigen Spiele nachzudenken.
Nun, schlussendlich bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich nicht wirklich an alten Dingen festhalte. Natürlich gibt es da ein "Tomb Raider" oder "Hitman: Blood Money" oder "Zelda: Ocarina of Time" und auch ein "GTA", doch ich bin wohl von Natur aus mehr auf die neuen Dinge gespannt. Ein Umstand, der für mich die Abwärtskompatibilität von Konsolen immer überflüssig machte, genauso wie die Neuauflagen alter Klassiker. Nun, ich lese auch kein Buch zweimal und Filme sehe ich auch nur ungern ein weiteres Mal an. Aber so wenig ich diese Fantasien von gestern brauche, neige ich dennoch dazu, die meisten mir wichtigen Sachen trotzdem zu behalten. Ich habe "Ocarina of Time" seit zehn nicht mehr gespielt, aber ich würde nie auf die Idee kommen, die N64-Cartridge herzugeben. Verrückt eigentlich. Aber hier hängen große Erinnerungen dran. Liebesbriefe schmeißt man ja auch nicht einfach weg.
Was machen Sie mit alten Spielen?
Und während ich die Geschenke künftiger Gewinnspiele verpackte, verstaute ich so auch doch die meisten alten Games im Karton. Kommen Freitag werden sie einen viel schöneren Platz im neuen Büro bekommen. Aber was machen Sie mit alten Spielen? Sammeln, verkaufen, verschenken?
In diesem Sinne: Frohe Feiertage allen Lesern und Leserinnen! (Zsolt Wilhlem, derStandard.at, 22.12.2012)
(Bild: Der letzte Tag in der alten Redaktion. Zum Vergrößern anklicken.)
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Zsolt Wilhelm arbeitete sechs Jahre als Redakteur bei derStandard.at/web bevor er sich ganz dem Thema Games widmete und die Leitung des "GameStandard" übernahm. Den Blog nutzt er, um sich von der Seele schreiben zu können. Sonntags schläft er gerne aus.
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Die meisten Spiele behalte ich; grad Aufbau-/Simulationsspiele sind ja nie wirklich zu Ende. Dann gibt's Adventures, an denen ich einfach hänge - Baphomets Fluch hab ich 5- oder 6-mal durchgezockt, Gabriel Knight 3 auch sicher 3-mal. Demnächst wird allerdings ausgemistet, aber auch nur aus Platzgründen :)
Bei mir verstauben die alten Spiele in Kisten ... Sammler halt.
Die alten Strategiespiele und Rollenspiele (a la Baldurs Gate) verlieren nicht so an Charme - sie haben teils immer noch eine nette Grafik. Aber alte 3D-Spiele (Shooter, Adventures) kann ich nicht mehr spielen - die neuen Spiele sind hier schon besser, bieten mehr Möglichkeiten und haben eine wesentlich schönere Grafik ... diese alten Spiele haben dann also nur noch einen Sammlerwert für mich.
Außerdem kann man ja leider viele der alten Spiele nicht mehr am PC zocken - außer man prügelt sich mit so Dox-Boxen oder ähnlichem Zeugs herum ... da ist es mir aber zu schade um die Zeit.
http://www.baldursgate.com/
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lange zeit hob man sie ja auf, aber inzwischen ist klar: einlesen und braucht wirklich keiner mehr. aber es ist ja vielleicht noch mal was wert? ist es das? ich glaub leider nicht. die ganze idee von "rare cds sind mal ein vermögen wert" hat sich doch inzwischen als "leider doch nicht" entpuppt, oder?
Hatte bis vor kurzem auch noch einen Berg an alten PC-Klassikern, wie Wing Commander, Martian Dreams - beide noch in 5 1/4 Zoll - viele Lucasfilm(arts) und Sierra Spiele. Aber die Einsicht, dass man sich höchstens nur noch an der Hülle erfreuen kann, hat mich dazu gebracht, doch das meiste zu entsorgen. Lediglich absolute Augenöffner wie damals die Ultima-Reihe (für mich ab "The False Prophet") und Nostalgieperlen wie "Conquests of Camelot" habe ich noch aufgehoben.
Hatte auch diverse Neuauflagen und Sammlungen von alten Spielen, aber ehrlich, auch ich habe keinen der alten Klassiker nochmals wirklich gespielt.
Irgendwann werden auch die letzten Spiele gehen und dann geht's an die obsolete DVD-Sammlung.
Jagen, Sammeln, Entsorgen.
hat sich bei mir seit einigen jahren schon erledigt - ich kaufe nur noch digital ein. maht zwar einen wiederverkauf schwer bis unmöglich, ist mir aber ohnehin zu mühsam. ausserdem habe ich so meine sammlung im digitalen archiv - nimmt keinen platz weg und fühlt sich trotzdem irgendwie gut an, auch wenn ich prinzipiell die selbe einstellung zu haben scheine wie du: auch die guten klassiker werden selten oder gar nie ein 2. mal gespielt..
Wenn ihr den Platz braucht und die Dinge nicht mehr aufheben wollt, dann gibt es zwei Möglichkeiten:
1) verkauft das Zeug zB auf ebay, es gibt sicher Leute die das kaufen - Vorteil: bringt Geld
2) verschenkt es entweder einfach so oder in Gewinnspielen - gibt sicher genug Leser, die das Zeug auch gerne abholen würden - Vorteil: wäre wahrscheinlich weniger Aufwand
EGAL, was ihr damit macht, werft die Dinge NICHT AUF DEN MÜLL! Die Müllberge wachsen sowieso ständig, weil soviel noch funktionstüchtige Waren einfach weggeworfen werden. Auch das trägt zum Umweltschutz bei und ihr egal ob ihr die Spiele verkauft oder verschenkt, ihr macht damit jemanden eine Freude.
Bei Büchern kann ich es halbwegs nachvollziehen, aber Filme nicht zweimal schauen?
Also wirklich gute Filme schau ich mir gerne öfters an.
Und ein "Alien" ist beim zweiten Mal ein anderer Film ;-)
Kommt halt selten vor, aber bei Klassikern lohnt es sich manchmal.
Und Spiele werden auch nur einmal gespielt?
Und Musik nur einmal gehört?
bei den komischen Boxen mit so faltaren Brettern drin, ausgepackt kamen dann auch bunte Plastikfiguren und Hütchen und ein paar Würfel zum Vorschein.
Ich leerte das Zeug aus und versuchte zuerst mal die hübsch bedruckte Schachtel mit WLAN zu verbinden, nach Misserfolg suchte ich eine LAN Buchse. Im Endeffekt fand ich nicht mal einen Netzschalter.
Das wird auch mit den Webspielen passieren, irgendwann wird keiner mehr verstehen wie die funktionieren.
2.Teil: Oh, Aber das ist ja eine Spielanleitung (heisst jetzt User Manual)- was - geil : Multiplayerfahig, Mobil, Netzungebunden, Mehrsprachig , ...
A echtes retrogame ... weg mit den Webgames !
Bei mir steht alles gereinigt und schön verpackt und wartet nur darauf von meinem zukünftigen, erstgeborenen Stammeshüter mit feuchten Augen ausgepackt zu werden....
Dürft so ziemlich alle wichtigen Konsolen mit Spielperlen besitzen... Na der wird mal Augen machen Oder der Sperrmüllhawara :-(
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