Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Innsbruck - "Wir werden die Staffel übernehmen", sagte Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) bei der außerordentlichen Landeshauptleutekonferenz am Mittwoch in Innsbruck: "Die Knochenarbeit kann beginnen." Wallner ist ab Jänner neuer Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz. Nach den missglückten und aufgeflogenen Spekulationsgeschäften in Salzburg einigten sich die Landesoberhäupter auf eine erste gemeinsame Linie: Sie sprachen sich gegen jegliche Spekulationsgeschäfte aus. Eine Absage erteilten sie jedoch einem Eingriff in die Finanzautonomie der Länder. Sie sind allerdings "für Transparenz auf beiden Seiten", also für Offenheit bei Bundes- und Länderfinanzen. Ein Verhandlungsteam wurde nominiert, dieses soll bereits Anfang Jänner Gespräche zwischen Bund und Ländern beginnen.
Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) sprach sich für strikte Regeln bei der Veranlagung von öffentlichen Landesgeldern nach dem Salzburger Finanzskandal aus. Sie will auf einen "Stufenbau" mit drei Punkten setzen: Dieser beinhalte eine Ergänzung der entsprechenden Finanzregeln beim Stabilitätspakt mit den Bundesländern. Zudem will sie, dass der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (ÖBFA) die Ermächtigung zum Abschluss von Verträgen mit den Ländern erteilt wird. Diese sollten aber " strenger geformt" und "klarer in den Restriktionen" sein. Fekter forderte zudem die Verankerung der ÖBFA-Richtlinien in einem Bundesgesetz. Einer von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) favorisierten Verfassungsbestimmung erteilte Fekter eine Absage. "Die Erfahrung zeigt, dass man schneller zum Ziel kommt, wenn man mit den Bundesländern verhandelt." (ver, DER STANDARD, 20.12.2012)
In Salzburg sollen am Donnerstag Detailverhandlungen für neue Regierung starten
"Schattenportfolio" um zwei Drittel verkleinert - Plus auf 97 Millionen angewachsen - Risiko der Geschäfte konnte deutlich reduziert werden
Die ÖVP verhandelt mit den Grünen, spricht aber auch mit der SPÖ und dem Team Stronach
SPÖ muss auf Standfestigkeit der Grünen hoffen
Die Stadt Salzburg wird grün regiert, im Land wird noch verhandelt
380-KV-Leitung, Murkraftwerk und leistbares Wohnen als Verhandlungsthemen
ÖVP und SPÖ unterbreiten Koalitionsvorschläge ohne den jeweils anderen
Zweite Gesprächsrunde folgt - Parteipräsidium soll am Montag beschließen, wer zu konkreten Koalitionsverhandlungen eingeladen wird - Verhandlungsstart mit 16. Mai fixiert
ÖVP schafft trotz Verlusten Platz eins, SPÖ verliert extrem, Grüne mit Rekord-Zugewinn auf Platz drei, FPÖ trotz Plus nur Vierter, Stronach drinnen
Keine Änderung der Mandatsverteilung - 490 Wahlkarten wurde ausgezählt
Mit Detailergebnissen bis auf Gemeindeebene und Analysen je Partei
Grüne und FPÖ mit einem Mandatar mehr
Weiter klare Präferenz im Parteivorstand für Groß-Grüne-Koalition - Landesprecherin Rössler: Für anstehende Reformen breite Basis notwendig
Rauch: "2013 schon jetzt das Jahr der ÖVP" - SPÖ: Verluste auf Finanzskandal zurückzuführen
Haslauer: Präsidium bevorzugt Zusammenarbeit mit Grünen und Team Stronach
Gutachten schließt Fälschung auf Bankvollmacht aus
Grüne reserviert: "Wollen uns auf breite Koalition mit SPÖ und ÖVP konzentrieren"
Vollmacht von ÖVP-Politiker Eisl aus 2001 aufgetaucht - Ex-Finanzlandesrat hatte riskante Spekulationsgeschäfte in seiner Amtszeit bisher zurückgewiesen
Auch SPÖ bietet Grünen, die als Gewinner aus der Landtagswahl am vergangenen Sonntag ginggen, eine Koalition an
Salzburger Landtag beschließt zum Abschluss des Finanz-U-Ausschusses Minimalkonsens
Einstimmigkeitsprinzip soll bei Regierungsbeteiligung gelockert werden
Dass Almbauern Förderungen zurückzahlen, kann sich Salzburgs ÖVP-Chef Wilfried Haslauer nicht vorstellen
Am Nachmittag Vorgespräch mit der FPÖ - Grüne und Team Stronach folgen am Montag
Vier Fraktionen wollen sich auf Maßnahmenkatalog für die Zukunft einigen - Opposition fordert Wahrheitspflicht bei Anfragebeantwortungen
Team Stronach als Partner derzeit keine Option
ist dass nur in salzburg rd. 1 mrd, 1 000 000 000 verschwindet und verzockt wurde, in niederösterreich das selbe, also 2 000 000 000 die wir kennen. alleine diese beiden fälle führen zu keinerlei konsequenzen und die länder wollen sich nichts vorschreiben lassen?
das ist nicht ihr geld, das ist kein privatunternehmen, das ist unser geld, unsere steuern !
für mich immer wieder ein wunder dass die bevölkerung in österreich das einfach erduldet
hat es im gebiet des heutigen österreich jemals eine im land selbst entstandene und durchgezogene revolution gegeben???
also keine, die "hereingebracht" wurde wie 1848, 1867 oder so...
ich vermute, wir österreicher können wohl selbst keine tiefgreifenden veränderungen selber anzetteln. wir brauchen dazu ideen und revolutionäre von außen...
oder setzen wir mit einem hausgemachten reinemachen ein neues zeichen unseres selbstverständnisses???
Ich befürchte, dass Sie mit Ihrer Vermutung recht haben. Vielleicht liegt uns diese " jo mei, mich zipft des olles so an, aber da kannst nix machen" Mentalität in den Genen. Da ich selber im Glashaus sitze, kann ich höchstens mit Wattebällchen werfen. Ich bin auch nicht anders.
Bis jetzt ward Ihr ausnahmslos unfähig, gut zu wirtschaften und die Budgets im Griff zu haben ohne das Geld zu verschleudern. Tirol, Niederösterreich, Kärnten, Burgenland, Wien, Salzburg - überall bröselts, entweder in den Landesbanken oder direkt in den Budgets, weil halt die hocheürdigste Glatze einem Musiklehrer genug wirtschaftliches Verständnis zutraut.
Das Geld, das dabei draufgeht ist NICHT Euer Geld oder das Geld der Länder. Es ist das mühsam erarbeitete und rasch kassierte Steuergeld der Leute. Also auch mein Geld. Und da wünsch ich mir, angesichts Eurer Kompetenzen, strengste Kontrollen. Dafür zahl ich lieber, als für Euch!
Relativ einfach.... Diese erlaubt bei weitem mehr "Gestaltungsspielraum" (inkl. Geltungsdauer und Kündigungsmöglichkeit) für die Länder als ein Verfassungsgesetz, dass nicht durch SPÖ und ÖVP alleine geändert / aufgehoben werden kann. ÖVP und SPÖ haben offenbverstanden, dass eine effiziente Kontrolle von Nöten ist? Nein, falsch, es geht hier darum so viel "Macht" wie möglich zu konservieren, statt zu verstehen, dass zumindest die Finanzen in die Gesetz- und Vollziehungskompetenz des Bundes gehören. Dass eine schlanke Verwaltung angesichts unserer Einwohnerzahl (Ö) lediglich eine Gesetz- und Vollzugsebene benötigt (d.h.: Abschaffung der Länder) und die "Dorfkaiser" samt Landtage usw. überflüssig sind - davon red´ich erst gar nicht.
wie möchte man dieses bild deuten?
wenns ihr nicht bald das geld finden tuts, dann pack ich euch an der gurgel!
wir stehen vor einem super-wahljahr und jetzt gilt es den ball flach zu halten. ich könnt euch an die gurgel gehen!
so groß ist der truthahn auf meinem weihnachtsgedeck!
fragen über fragen...
... in allen Bereichen, dieser Spass kostet Unsummen und ist völlig absurd. Hätte abgesehen von der massiven Ersparnis noch Vorteile für die Menschen:
z.B. Verkehr (Öffi wie Individual). Ein kleines Land wie Ö hat z.B. 9 verschieden Tierschutz oder Jugenschutzgesetze. Es scheitert nur am Stolz der Lokalpolitiker die ihre Macht nicht abgeben möchten und den Menschen erfolgreich einreden dass ihre Identität und Autonomie verlorengeht...
ich bin zwar grundsätzlich ihrer meinung, aber den psychologischen effekt des "...in wien verstehns ja nix..." darf man nicht unterschätzen, abgesehen davon würde eine absolut zentrale verwaltung wirklich einiges nicht so gut verstehen wie lokale autoritäten
darum würde ich den umgekehrten weg vorschlagen:
die länder dürfen tun und lassen was sie wollen, der finanzausgleich wird abgeschaft und step by step die steuerhoheit (und damit auch verantwortung) von zentral an länder / bezirke wär mir lieber (nach zusammenlegungen und gleichzeitiger abschaffung der länder):
also ein schlanker zentralüberwurf über lokal unabhängigen verwaltungseinheiten, die direkt der jeweiligen region ihren willen erfüllen darf
Derzeit scheinen wir ja schon eine antikapitalistische rot-dunkelrote Koalition zu haben. Die Raiffeisen Genossenschaft wird bald in Volkskolchose unbenannt werden. Jetzt haben die Landesfürsten natürlich alles durchschaut und vollkommen richtig gehandelt.
Gericht verurteilt Deutsche Bank wegen schweren Betrugs
Neue Niederlage für die Deutsche Bank: Ein italienisches Gericht hat das Geldhaus zu einer Millionenstrafe verurteilt. Das Institut hatte riskante Zinswetten an die Stadt Mailand verkauft, nach Ansicht der Juristen war das Betrug.
http://www.spiegel.de/wirtschaf... 73940.html
das problem ist die grundauffassung von öffentlichem geld. die öbfa is um nix besser, die haben doch auch bei irgendwelchen holländischen keilern windige anlagen gekauft und was weiss ich was. warum gibt es soviel geld anzulegen und gleichzeitig so viele kredite? weil in summe auf kredit gezockt wird, und wir steuerzahler die verluste abdecken dürfen.
öffentliches geld gehört ausgegeben und nicht veranlagt, schon gar nicht auf pump.
vor allem will ich wissen, was mit meinem Steuergeld passiert. Transparenz? Bei der Zweckentfremdung Mission impossible. Da beginnts. Und dann über die horrenden Summen diskutieren, das ist so wie die Diskussion über das Gesundheitswesen. Wer blickt durch?
Die Verantwortlichen sind einfach nur für deren Schaden an der Gesellschaft, an Österreich!, zur Verantwortung zu ziehen. Würde das konsequent, wie einer Reifen Gesellschaft auch würdig, gemacht, dann würden die Entscheidungsträger nur noch vom Schuldenabbau schwadronieren und deren Kranke Propaganda lassen.
Nur, die Entscheidungsträger Österreichs sind ethisch am Boden zerschellt.
welche "finanzautonomie"?
sind die jetzt völlig gaga?
es gibt 3 möglichkeiten:
1) echte finanzautonomie wie in der schweiz, gerne. aber da sind die sozis aller couleurs vermutlich dagegen.
2) dann eben zentralismus. da sind die länder dagegen, die müßten damit ihrer eigenen abschaffung zustimmen.
3) also wird es wie bisher bei der dümmsten und teuersten aller denkmöglichen varianten bleiben: die länder verbraten geld, um dessen einnahme sie sich nicht zu kümmern brauchen.
Stadt Wien: http://i.imgur.com/V5ism.jpg
... wenn die Landesfürsten nicht dem Kaiser/Königsruf gefolgt sind? Was passierte mit denen? Durften die auch so dagegen reden?
Würde mich interessieren, denn anders kann ich mir das Gebaren, dieses Machtdenken und die Verteidigung der Pfründe von hiesigen Landhauptleuten nicht erklären.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.