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Berlin - Der frühere Verteidigungsminister und SPD-Politiker Peter Struck ist tot. Er starb nach Angaben eines Sprechers der Familie am Mittwoch im Alter von 69 Jahren im Berliner Krankenhaus Charite. Dort war er am Vortag mit einem schweren Herzinfarkt eingeliefert worden. Struck war erst in der vergangenen Woche als Vorsitzender der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung wiedergewählt worden.
Der langjährige SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag hatte schon vor einigen Jahren einen Herzinfarkt sowie einen Schlaganfall erlitten. Davon hatte er sich weitgehend wieder erholt.
Struck leitete von 2002 bis 2005 unter Bundeskanzler Gerhard Schröder das Verteidigungsministerium. Davor und danach war er viele Jahre Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion. (APA, 19.12.2012)
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des etwas kryptischen Satzes "Die Sicherheit Deutschlands wird auch am Hindukusch verteidigt" als er noch Verteidigungsminister war.
Den Satz habe ich nie ganz verstanden.
Genauso könnten China oder Russland ihre Sicherheit auch irgendwo ausserhalb ihrer Grenzen in einem besetzten Land definieren und dort "verteidigen".
Haben sie aber meines Wissens nicht.
RIP.
nicht kryptisch
und offensichtlich nicht richtig
der angriffkrieg gegen afghanistan brachte tausende tote soldaten und zivilisten
mit dem ergebnis:
die taliban kehren zurück, das einzige exportgut ist opium, und von friede kann dort keine rede sein
und man noch dazu deutschland als terrorziel nach oben gebracht
Vor ungefähr zwei Jahren hat Struck sich von dieser Aussage distanziert und erklärt, dass er sie heute so nicht mehr wiederholen würde.
Man sollte allerdings nicht vergessen, unter welchen Vorzeichen Struck damals die Zusage zu einem Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan befürwortet hat: Von Afghanistan aus wurde (über die Zwischenstation Hamburg) das Attentat auf das World Trade Center vorbereitet. Und in Afghanistan herrschte das Terrorregime der Taliban, mit Methoden wie aus dem frühen Mittelalter.
ein Argument gegen den Versuch, zivile Verhältnisse zu schaffen, in denen Menschen sich frei von Terror entfalten und Mädchen endlich eine Schule besuchen dürfen? (Hinterher ist man natürlich immer klüger.)
Wollen wir künftig immer gleich die Hände in den Schoß legen und den bewaffneten Kriminellen das Feld überlassen?
Wenn man es so ernst nimmt im Kampf gegen den Terror, warum lässt man dann nicht einfach die Geldquelle der Taliban (Opium) versiegen?
Welchen Vorteil hat der Westen davon, dass 90% der Felder nicht mit Getreide etc. sondern mit Drogen bepflanzt werden?
DAGEGEN sollte man kämpfen, dann ergibt sich das andere von alleine.
Und Felder abzubrennen, zerstören, vergiften ist allemal besser als tausendfache "collateral damages" zu verursachen und kaputte Psychen der NATO-Soldaten (viele unter 25) zu hinterlassen.
In diesem Punkt hat die Welt NICHTS von Vietnam gelernt.
Das war noch die SU, nicht Russland.
Was nicht heißt, dass ich glaubte, der russische Rumpfstaat wäre eine Hort des Pazifismus.
Was allerdings auch nicht heißt, dass ich glaubte, die westlichen Staaten wären auch nur um einen Deut besser. Sie sind es ganz offensichtlich nicht, denn seither gingen eine hübsche Anzahl von allerlei "Friedensmissionen" auf deren Konto.
.. anders als Westen gegen Osten. Angefangen von Kim's Angriffskrieg gegen Südkorea über den US Angriffskrieg gegen Nordvietnam bis zum sowjetischen Afghanistandesaster. Auch Saddam und Assad wurden noch vom Ostblock bis an die Zähne hochgerüstet. Wir hätten heute zahlreiche Konfliktherde weniger, hätte es den kalten Krieg nicht gegeben.
Schön, dass Sie Saddam erwähnen. Der wurde, wie Sie sicher wissen, ein ganze Zeit lang vom Westen unterstützt, dito die Taliban.
Heute haben wir keinen Kalten Krieg mehr, aber die Zahl der Konflikte ist weltweit angestiegen, nicht etwa weniger geworden. Ich glaube kaum, dass sich das mit dem Kalten Krieg erklären lässt.
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