Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Los Angeles - Die Mitglieder der Tierschutzorganisation Sea Shepherd dürfen sich bis auf Weiteres japanischen Walfängern nur noch bis auf 500 Meter nähern. Ein US-Berufungsgericht verbot der Gruppe und ihrem Anführer Paul Watson zudem am Dienstag in einer einstweiligen Verfügung, sämtliche Boote der Kläger anzugreifen und deren Sicherheit auf offener See zu gefährden. Zu den Klägern gehören das japanische Walforschungsinstitut sowie mehrere japanische Unternehmen. Einsätze gegen Japans Walfangflotte sind ein Schwerpunkt der Organisation.
Der Anwalt von Sea Shepherd, Charles Moure, kündigte an, gegen das Urteil vorzugehen und bezeichnete die Verfügung in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AFP als "sehr enttäuschend". Die Klägerseite begrüßte die Entscheidung indes.
Der international gesuchte Watson hatte Anfang Dezember erklärt, er befinde sich wieder auf einem Schiff seiner Organisation und fahre in Richtung Antarktis, um dort gegen japanische Walfänger zu kämpfen. Der 61-Jährige war im Mai bei der Einreise in Deutschland aufgrund eines internationalen Haftbefehls festgenommen worden, später aber auf Kaution freigelassen worden. (APA/red, derStandard.at, 19. 12. 2012)
Laut selbst gesetzter Jagd-Quote dürfen 184 Finnwale getötet werden
Erneute Zusammenstöße zwischen Tierschützern und Walfängern in antarktischen Gewässern
Regierung in Tokio muss der Walfang-Industrie jedes Jahr sieben Millionen Euro zuschießen
Künftig sollen jährlich 221 Wale getötet werden
Walbeobachtungen sind weltweit ein boomendes Geschäft - Auf den Azoren wurden aus Walfängern Walsucher
Nach Protesten nahm die Regierung Walfangpläne zurück, in Ulsan wird aber weiter Walfleisch gegessen
IWC warnt vor Verzehr von Walfleisch - Resolution auf IWC-Jahrestagung einstimmig verabschiedet
Walschutzorganisationen reagierten entsetzt - Keine höhere Walfangquote für Grönland
Soweit ich weiß, ist Sea Shepherd als diverse, oft gemeinnützige, Vereine in mehreren Ländern organisiert. Der Hauptsitz ist in den USA, und natürlich kann ein amerikanisches Gericht einem amerikanischen Verein Aktivitäten verbieten, selbst wenn diese im Ausland oder auf hoher See unter ausländischer Flagge stattfinden. Die Frage ist hier eher, ob Sea Shepherd USA überzeugend argumentieren kann, die fraglichen Schiffe nicht zu besitzen und für die Aktivitäten der Schwesterorganisationen nicht verantwortlich zu sein.
Natürlich ist das Urteil eine Katastrophe. Sea Shepherd kann sich nicht so leicht aus den USA zurückziehen, weil sie dort in den Medien sehr präsent sind und viele Spenden bekommen.
Es ist halt aber immer noch der Kapitän an Board verantworlich was getan wird, da kann ein US-Gericht auch einer "Spenden-Organisation" nichts vorschreiben, wenn die nur die Spenden auftreiben...
Glaube net das Wattson dann so dumm war, dass er alles was mit den Schiffen zu tun hatte, so gestaltet das sie tatsächlich wie Piraten agieren (fuhren glaub teilweise auch unter der Flagge von Togo und solchen Ländern) und dann darauf vergisst Eigentumsnachweise auf die Organisation schreibt. Wenn er klug ist, besitzt er die Schiffe privat oder so.
Soweit der Kapitän Paul Watson ist, ist er zwar Kanadier, wohnt aber meines Wissens in den USA und dürfte dort Einkommen haben, und ist außerdem Gründer und Vorsitzender der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) mit Sitz im Bundesstaat Washington. Wenn dann auch noch SSCS mit den Aktionen des Schiffs Werbung im Web und im Fernsehen macht, wird das für eine empfindliche Strafe wegen Missachtung des Gerichts mehr als ausreichend sein. Evt. ist die aber schon einkalkuliert, weil die so verursachte Aufmerksamkeit für Sea Shepherd das Wichtigste ist und der finanzielle Schaden wahrscheinlich durch erhöhtes Spendenaufkommen mehr als ausgeglichen wird.
Das war das erste gute Posting als Gegenargument.
Ja so kann mans tatsächlich argumentieren. Die Frage und das geht nunmal aus dem Artikel nicht heraus, wem tatsächlich die Schiffe gehören. (Eigentümer)
Watson an sich wird jegliches Urteil egal sein, da er aber Kapitän und auch Flottenoberster ist, wird er Urteile gegen seine Person an sich ignorieren...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.