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Eine junge Besucherin der 141. Versammlung der National Rifle Association (NRA) im April 2012 in St. Louis.
Nicht nur britische Boulevardzeitungen greifen nach dem Massaker an einer US-Volksschule in Newton die "Killerspiel"-Debatte wieder auf, auch die US-Waffenlobbyisten rund um die National Rifle Association (NRA) wollen die Aufmerksamkeit nun auf das Thema lenken. Justament nachdem Präsident Barack Obama am Montag schärfere Waffengesetze angekündigt hatte.
"Wenn wir eine Debatte starten, dann lassen Sie uns eine umfassende Debatte haben", sagt eine nicht namentlich genannte Quelle aus Industriekreisen gegenüber Fox News. "Wenn wir über den zweiten Verfassungszusatz reden, lassen Sie uns ach über den ersten Verfassungszusatz sprechen und Hollywood und die Videospiele, die jungen Kindern beibringen, wie man auf Köpfe schießt."
Angeheizte Stimmung
Von offizieller Seite der NRA gab es außer Beileidsbekundungen bislang keine öffentliche Stellungnahme zu den Themen. Im Zuge dessen Amoklaufs des 20-jährigen Adam Lanza kamen 20 Kinder, sechs Erwachsene, seine Mutter und schließlich er selbst ums Leben. (zw, derStandard.at, 19.12.2012)
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wenn sie nicht intensivst "killerspiele" spielen steht ihnen aus meiner sicht kein recht zu darüber zu urteilen..., sie haben keine ahnung davon.. so einfach ist es.
ich hab auf ard eine diskussionsrunde gesehen wo ein gut 60 jahre alter psychologe sein buch über das thema "killerspiele" vorgestellt hat, an seinen aussagen hat man leicht erkannt das er sich niemals damit auseinandergesetzt hat... was soll sowas hab ich mir gedacht ?
in den nächsten jahrzehnten kommt die generation an die macht die mit solchen spielen aufgewachsen ist und dann wars das sowieso mit der debatte..
als spieler empfinde ich ihre aussage als so komplett lächerlich.. es ist soger ein richtiges fremdschämen weil man genau weiß das jeamand blödsinn von sich gibt..
Die Kinder und ihre Art zu spielen erwähnte ich nur zur Veranschaulichung. Spiele allgemein sagen viel über die Gesellschaft und ihre Werte aus.
Das ist für mich auch eine Aussage in "Bowling for Columbine". Kriegsführung und Waffenproduktion muß für die USA etwas "Normales" sein. Man ist überzeugt, dass mit (diesen) Waffen Ziele erreicht werden können. (Manchmal definiert die Waffe die Qualität des Ziels.)
das worauf Sie hier anspielen ist spätestens seit kain und abel eine "handlungsoption" der auch an fiktiver "gewalt" desinteressierte menschenaffen mit lust und laune fröhnen.als ob früher nicht mehr gemordet wurde, als nächstes schreiben Sie daß shakespeare natürlich problematisch ist, oder daß höhlenmalerei natürlich problematisch ist, irgendwann werden Sie beim gehirn selbst anlangen und den nagel auf den kopf treffen.
"sprechen und Hollywood und die Videospiele, die jungen Kindern beibringen, wie man auf Köpfe schießt.""
Ist doch gut, wenn sich die Hauptverantwortlichen gegenseitig fertig machen. Die NRA ist an dem Massaker genauso schuld wie immer krankere Mordsimulationen und immer krankere Filme.
und nicht die Tatsache, dass sich jeder Trottel völlig legal im Supermarkt mit halbautomatischen Feuerwaffen und passender Munition eindecken kann.
Aber gut, vielleicht sollten die Amis einfach mal das Experiment wagen - Killerspiele verbieten, Waffengesetze gleich lassen (oder überhaupt alles erlauben, es sind ja die bösen Spiele).
Dann schau ma in 5 Jahren weiter...
peinlicher Kommentar
Ob ein Spiel jemanden zum Töten animieren kann, möchte ich nicht beurteilen. Ich habe jedenfalls noch nie den Wunsch verspürt zu töten, habe selbiges virtuell aber schon tausende Male getan.
Aber ich bin auch nicht psychisch labil. Jedenfalls nicht labil genug...
Mit Wasser trainiere und simuliere ich aber nicht das Töten von Menschen. Sie etwa?
Dass das Verherrlichen von Gewalt und des Tötungsaktes am PC völlig die Hemmschwelle, dies auch in Realität zu machen, runtersetzt, ist meines Erachtens allerdings nicht so einfach wegzudiskutieren.
Wenn das soziale Umfeld in Ordnung ist, werden Sie nicht täglich mehrere Stunden in einer virtuellen Welt verbringen.
Wer dies bei intaktem Umfeld trotzdem tut, hat ein anderes Problem: jenes der Sucht. Aus diesem Kreis entstammen aber keine Amokläufer.
Dass man überhaupt auf die Idee kommt, jemand existierte in einer funktionierenden, sozialen Struktur, dann taucht er ein in eine Scheinwelt und kommt plötzlich als Killer zurück ist ebenso haarsträubend wie lachhaft.
Aber!
Ihnen bzw. Ihrer Argumentation wird sicher bald geholfen werden. In absehbarer Zeit werden "Studien" die Medien fluten, die exakt Ihre Auffassung kolportieren. Denn Fakt ist: das "Killerspiel" MUSS Sündenbock sein!
Sonst müssten wir ja diese Gesellschaft ändern.
Nein....einfach nur nein!
Die Hemmschwelle wird dadurch ebenfalls nicht gesenkt. Einen im Film oder im Spiel zu zusehen wie Jemand stirbt ist etwas ganz anderes als es im realen Leben zu sehen.
Ich bin selbst kein Fan davon.
Ich finde Richtung der Entwicklung, dass der Gewaltgrad in manchen Spielen total übertrieben wird weil es von den Jugendlichen einfach als geil angesehen wird einfach nur traurig und unnötig. Und wenn Jemand ausschließlich nur Shooter zockt, Tag und Nacht, 24/7, stimmt sowieso etwas nicht, jetzt unabhängig von den Spielen.
Aber bei einer Anzahl von 100ten Millionen Spielern, müssten demnach weit mehr Amokläufe passieren.
Dieser Kommentar ist sogar noch peinlicher als ihr vorheriger.
Keiner beahuptet, dass Killerspiele einen gesunden Erwachsenen in irgendeiner Weise beeinflussen.
Aber leider haben auch sehr junge Kinder Zugang zu visueller Gewalt. Da sieht die Sache dann schon etwas anders aus. Vorallem, wenn sie psychisch vorbelastet sind...
spiele haben altersbegrenzungen, in den usa sowie auch hier - die eltern müssten "lediglich" ihre aufssichtspflicht erfüllen. ist das erfüllen der aufsichtspflicht aufgabe der spieleindustrie? nein. und auf der ganz gleichen schiene könnte man gegen pornographie argumentieren - auch diese kann unreife jugendlich negativ beeinflussen. diskutiert man deswegen deren abschaffung? nein.
ganz abgesehen davon war der typ 20, was sollen dem seine eltern denn noch verbieten?
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