Firmenweihnachtsfeier: Boykott oder Pflicht?

Umfrage
18. Dezember 2012, 14:59

In der Arbeitszeit Pflicht, in der Freizeit regiert die Freiwilligkeit - Wie stehen Sie zu betrieblichen Weihnachtsfeiern?

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Für die einen der gesellige Höhepunkt des Arbeitsjahres, für andere nur lästige Pflicht: Die betriebliche Weihnachtsfeier. Sie spaltet die Belegschaft in Befürworter und Gegner. Jedes Jahr aufs Neue. Findet die Weihnachtsfeier während der Arbeitszeit statt, sollten Mitarbeiter unbedingt teilnehmen, rät etwa die Arbeiterkammer. Ein Ignorieren der Einladung käme einem "diplomatischen Fauxpas" gleich. Das könne als Arroganz ausgelegt werden, die wiederum in Antipathie seitens der Firmenleitung resultieren könne.

Rein rechtlich gesehen besteht Anwesenheitspflicht, wenn die betriebliche Weihnachtsfeier untertags stattfindet. Dann ist klar, dass es Teil der Arbeitszeit ist und sich um keine Pause handelt. Ein Alkoholverbot ist zulässig. Im Gegensatz zu den Feiern, die außerhalb der Arbeitszeit über die Bühne gehen. Der Konsum von alkoholischen Getränken darf nicht untersagt werden. Eine Verpflichtung zur Teilnahme besteht nicht. Im Idealfall werden Essen und Getränke vom Arbeitgeber bezahlt, die Stunden, die man dort verbringt, allerdings nicht.

Keine betriebliche Übung

Was nicht existiert, ist das "Recht" auf eine Firmenweihnachtsfeier. Auch wenn eine Fete jahrelang Usus war, so heißt das nicht, dass sich daraus eine betriebliche Übung ableiten lässt. Der Charakter einer betrieblichen Übung besteht in einer gewissen Regelmäßigkeit, die dann zu einem rechtlichen Anspruch führt.

Die Regeln des Anstandes sollten Mitarbeiter bei Firmenfeiern nicht über Bord werfen, schließlich könnten nach einem Fehlverhalten auch arbeitsrechtliche Konsequenzen blühen. Etwa in Folge von Beleidigungen, tätlichen Übergriffen oder sexueller Belästigung. Da es sich um Nahbeziehungen zum Job handle, sind laut der Arbeiterkammer auch Entlassungen – je nach Schwere des Delikts - legitim. (red, derStandard.at, 18.12.2012)

Lästige Pflicht oder ein Grund zur Freude? Gehen Sie auf die betriebliche Weihnachtsfeier bzw. waren Sie heuer dort?

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Der Unterschied zwischen Firmenweihnachtsfeier und 69er Stellung ist eh bekannt, oder?

schöne wars

zuerst elitäres dinner in der feudalen luxusbude...

...und danach praterdom und co.

einfach herrlich.

alle jahre wieder.

ich geh gerne hin, wenn ich die leute nicht mögen würde, wär ich nicht dort.

Bei uns:

- Ist keine Arbeitszeit (eh irgendwie klar)
- Freiwillig
- Geschenk gibts (Wert ca. 50 EUR)
- Immer an einem Freitag (am nächsten Tag ausschlafen, yay)
- Gratis Getränke und Essen
- Dauert ca. bis 5h in der Früh

Gabs schon alle Exzesse: Leute, die auf Tischen getanzt und Gläser durch die Gegend geworfen haben. "Verlorene" Unterwäsche. Angspiebene Dekoration.

Natürlich geh i da hin!

klingt sehr primitiv

Schon schlimm was der Alkohol aus Menschen macht.

Sollens halt nichts trinken wenns nichts vertragen.
Schlimm is auch das viele noch stolz sind, wenn sie sich blamiert haben.

das macht nicht der alkohol aus menschen.

das machen die menschen aus alkohol.

ich gehe nur jedes 2. jahr

und ab 22 Uhr bin ich weg, damit ich es noch nach Hause schaffe. Prost!

war nie auf einer - ich glaub, so was wäre nun wirklich nichts für mich...

man muss den kollegen auch mal eine freude machen.

kann man auch auf andere art machen.

Einfach mal ausprobieren!

DIe Königin der TesterInnen (ich) rät Ihnen das.
Wenn's scheisse war, war's halt so, wenn's cool war - ein netter Abend für Sie.
So halte ich es mit allem im Leben und bin öfter positiv überrascht worden.

Viel Mist kommt dadurch auch raus, der ist dann aber wieder lehrreich.

heuer war's nett

weil erwachsen, gutes essen, genug zu trinken, tratschen.
von frueher war ich eher die pubertaere version gewohnt, saufen bis zum gehtnichtmehr, kolleg/innen anbraten, voll auf cool "abrocken" zur musik, die sonst die eigenen kinder hoeren. das war seeehr muehsam zum durchdrucken.

Ich mag beide Versionen, ab einem gewissen Pegel Alkohol natürlich lieber die pubertäre.

Ich geh zum ersten Mal in 6 Jahren...

und auch nur weil das komplette Projektteam heuer dabei ist und ich nicht als der einsame Eigenbrötler dastehen will.

bin eigentlich immer auf die feiern gegangen, schon alleine um nicht komplett schief angeguckt zu werden. war meistens lustig, nur bei der letzten firma zerriss man sich danach das maul über mich, weil ich es wagte nach 3 stunden müde zu werden und mich zu verabschieden...

meistens eher halblustige veranstaltungen,ab ca. 11 e grüppchenbildung die dann in die stadt enteilen um wenigstens ein bißl einen karl zu haben.versumpern bis 5 in der früh,dienstbeginn um 8,man wird dann gefragt warum man gar so heruntergekommen u derangiert aussieht... facit: lieber nicht

[x] gibt heuer keine.

Jedes Mal wieder erschütternd,

wie nach zwei Pünschen die Sekretösen derart impertinent rollig werden, dass man sich wünscht, man hätte den Pfefferspray dabei ;-)

wishful thinking.

die machen sich nur lustig und Sie merkens nicht mal.

Da ist wohl der Wunsch der Vater des Gedankens

Allein die abfällige Sprache lässt vermuten, dass sich die begehrten Damen nach dem zweiten Bier von Ihnen ab- und dem Punsch zuwenden ;-)

brrrr...
Seien Sie froh, dass Sie unsere Sekretärinnen noch nicht kennengelernt haben...

naja immer noch besser impertinent als inkontinent ;)

Ich hoffe das macht Sie nicht impotent...

Feier

Besonders als ITler hat man's da schlecht: Irgendwie glauben alle, die Situation ausnutzen zu können und belästigen einen mit den Problemen ihrer Privat-PCs. Da hilft nur Eines: Soviel wie möglich (gratis) essen, und dann ab durch die Mitte!

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