Journalismus mit Community-Beteiligung

Welche Themen sind Ihnen wichtig?

Wie die STANDARD-Schwerpunktausgabe zum Thema Direkte Demokratie aussieht, bestimmen Sie, die Leserinnen und Leser des STANDARD und die Userinnen und User von derStandard.at, selber mit. Darüber hinaus interessiert uns ganz generell: Welche Möglichkeiten einer laufenden Community-Beteiligung am Entstehungsprozess journalistischer Inhalte können Sie sich vorstellen?

Helfen Sie uns dabei, Ideen zu sammeln, wie Sie die Berichterstattung von derStandard.at künftig mitgestalten können. Wir möchten Ihnen Gelegenheit geben, den Entstehungsprozess unserer Artikel mit Vorschlägen aus der Community zu begleiten und zu beeinflussen. Zwei Ansätze stellen wir hier vor und freuen uns auf Ihre Gedanken dazu und auf neue Anregungen.

Offene Themenliste
Eine Idee ist, dass UserInnen bereits bei der Themenfindung aktiv in die Redaktionsarbeit eingebunden werden. Dies wäre zum Beispiel dadurch möglich, dass RedakteurInnen Themen und Stichwörter zur Diskussion stellen und die weitere Bearbeitung unter Berücksichtigung des Inputs aus der Community vornehmen. In welchen Ressorts und bei welchen Themenbereichen fänden Sie das interessant?

Was wurde aus ... ?
Ein zweiter Ansatz könnte sein, dass Sie uns auf Themen aus der Vergangenheit aufmerksam machen, zu denen ein Update interessant wäre. In der Community könnten diese Vorschläge bewertet werden, wir würden regelmäßig auf die beliebtesten zurückgreifen.

Wir werden Sie künftig - über das Posten hinaus - vermehrt in die Redaktionsprozesse von derStandard.at einbinden. Bitte jedoch um etwas Geduld bis die ersten Ideen zu konkreten Projekten werden. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen am Journalismus mit Community-Beteiligung zu arbeiten. (cmb, derStandard.at, 17.12.2012)

Info

Am 20. Jänner stimmt Österreich in einer Volksbefragung über die Zukunft der Wehrpflicht ab. Aus diesem Anlass erscheint am 19. Jänner eine STANDARD-Schwerpunktausgabe zum Thema Direkte Demokratie, die sich Fragen der Bürgermitbestimmung widmet. Wir wollen aber nicht über Mitbestimmung schreiben, ohne sie auch zu leben: Wie die Schwerpunktausgabe aussieht, entscheiden die Leserinnen und Leser des STANDARD und die Userinnen und User von derStandard.at erstmals selber mit.

Sie haben eine Idee für einen Artikel zum Thema Demokratie und Mitbestimmung, den sie immer schon im STANDARD lesen wollten?

Jetzt haben Sie die Möglichkeit, der Redaktion Ihre Themenvorschläge direkt zukommen zu lassen und für die Vorschläge anderer zu voten. Dabei arbeitet der STANDARD mit adhocracy.de zusammen, einer Liquid Democracy-Plattform, auf der verteilte, offene Gruppen kooperativ Vorschläge erarbeiten und abstimmen können.

HIER KÖNNEN SIE IHRE VORSCHLÄGE EINBRINGEN: Auf derStandard.adhocracy.de oder per Email an mitreden@derstandard.at

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Direkte Demokratie

Bei dem aktuellen Aufruf auf adhocracy.de geht es um Themen die Direkte Demokratie und Mitbestimmung betreffen, das stimmt. Anlass ist die Schwerpunktausgabe am 19.1.
Wir freuen uns aber auch über andere Themenideen, und wir leiten das gerne an die entsprechenden Ressorts weiter.
mfg Anita Zielina

was ist mit dem goldschatz von herrn und frau österreicher nun wirlich passiert? wann wird geprüft, wie wird geprüft, wo ist es gelagert? wieviel wurde schon für die stützung des euro und das drücken des goldpreises verbraucht bzw. geleast?

huhu

derstandard goes huffington post!?
Ich verfasse ungern Beiträge in Foren, bin aber einer (der vielen? - gibt es dazu Statistiken?) die das passiv exzessiv betreiben - in der Hoffnung dadurch näher am "Volksmund" zu sein - je nach Klientel des jeweiligen online Mediums. Die Forumseinträge sind meist auch unterhaltsam, wenn man es versteht selektiv zu lesen. Die vielzitierten "Kampfposter" spielen dann kaum eine Rolle - insofern ist die Idee demokratisch und ausbauenswert. Der Unterschied zu den Facebook-Ergüssen ist der, dass es eine redaktionelle Themenführerschaft gibt und nicht nur Trends vervielfältigt werden. Das ist wichtig und dafür bekommt die Redaktion auch ihr weniges Geld. Wünsche Herrn Burger viel Erfolg mit diesem Projekt!

Chris Burger
08
18.12.2012, 09:33

Ja, dazu gibt es Zahlen. Über 90% der UserInnen lesen in unseren Foren, schreiben aber nicht. Das ist ein ganz normaler Wert, trotzdem wollen wir die Beteiligungs-Möglichkeiten erweitern, damit mehr UserInnen etwas für sie Passendes finden. Und danke für Ihr Feedback!

Was wurde aus der christlich-sozialen wirtschaftspartei?

Standard online. Ein Lobbying Magazin?

Welche Möglichkeiten einer laufenden Community-Beteiligung am Entstehungsprozess journalistischer Inhalte können Sie sich vorstellen?

gegenfrage:

welche finanzielle gegenleistung kann man erwarten?
wo kann man seine kontonummer deponieren (schon wieder ein versäumnis der neuen posting-software-architektur)

schon wieder ein versäumnis der neuen posting-software-architektur)

sehr richtig Herr Fuzel,

z.b. hätte man in die leiste mit stricherln auch eine

leiste mit virtueller bezahlung einbauen können:

ein redaktionsfeld, also ausschließlich von standard-mitarbeitern - zahlungseinheit per click EURO 1,-

ein communityfeld - also was den mitpostern die
info wert ist - auch zahlungseinheit per click EURO 1,-

standard-mitarbeiter könnten z.b. dazu verpflichtet werden, bei lektoratsmitarbeit der poster, virtuell mindestens EUR 1,- zu zahlen
etc.

Wieso bekommen? Was bekommt derStandard.at von Ihnen ?

Sie lesen hier ja auch kostenlos.

hier ein bsp für lektoriatstätigkeit, falls Sie es nicht glauben können

http://derstandard.at/135545991... einen-60er

"Sie lesen hier ja auch kostenlos."

Sie sind wohl noch nicht lange im forum?

derstandard erhält bereits jetzt von den forumsusern

-ip-adresse u. damit langjähriges online-user-verhalten: auswertung
-anregungen
-z.t. werden lektoratsaufgaben übernommen
-feedback

wenn dieses verhältnis jetzt intensviert werden soll, ist es nur gerechtfertigt auch nach entlohnung zu fragen

außerdem werden professionelle journalisten damit sowieso keine große freude haben

bsp für ein kritisches posting von mir, das nicht durchgeht

also jetzt nocheinmal:

Sie sind wohl noch nicht lange im forum?

derstandard erhält von den postern schon die längste zeit

- daten zu online-userverhalten
- anregungen
- vorschläge
- zum teil werden lektoratsaufgaben erfüllt

etc.

warum sollte man bei einer noch weiteren involvierung der communty nicht auch nach entlohnung fragen dürfen?

im übrigen werden professionelle journalisten über diese konkurrenz aus der community auch nicht sehr erfreut sein

Sie sind wohl erst kurz im forum?

von den postern bekommt der standard:

langjähriges online-user-verhalten
meinungen
anregungen
vorschläge
etc.

Sie könnten ja die unterschiedlichen posting-histories durchlesen

wenn jetzt den postern größere journalistische aufgaben übertragen werden sollen, ist es wohl berechtigt nach einer entlohnung zu fragen,

außerdem werden professionelle journalisten auch keine freude über die poster-konkurrenz haben

scheck an postfach - wäre auch eine möglichkeit
um identität verschleiert zu halten

Chris Burger
010
17.12.2012, 12:31

Übrigens, die Idee "Was wurde aus ... ?" kommt aus der Community selbst: http://derstandard.at/plink/132... 5/26808473

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