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Der afghanische Präsident kritisiert die USA.
vergrößern 959x588Im Militärgefängnis in Bagram würden immer noch Menschen festgehalten deren Unschuld bereits bewiesen sei, sagt Karzai. Das Militärgefängnis ist offiziell bereits im September an die Afghanen übergeben worden.
Kabul/Washington - Im Streit um das Militärgefängnis am US-Stützpunkt Bagram hat der afghanische Präsident Hamid Karzai den USA einen Bruch der gemeinsam getroffenen Vereinbarung vorgeworfen.
Auch nach Ablauf der vereinbarten Frist zur vollständigen Übergabe an die Afghanen würden US-Truppen dort weiterhin Menschen inhaftieren, die das Gericht für unschuldig halte, hieß es am Montag in einer Mitteilung des Präsidentenpalastes in Kabul. Nach Angaben von Karzais Sprecher Aimal Faisi handelt es sich um mehr als 70 Häftlinge.
Karzai betrachte das amerikanische Vorgehen als "ernsten Bruch der Absichtserklärung", wonach das Gefängnis vollständig unter afghanische Kontrolle gestellt werden müsse. Offiziell war es bereits im September übergeben worden.
Nach Angaben des Sprechers von Karzai hatte US-Präsident Obama wegen der Wahl in den USA um einen Aufschub von zwei Monaten gebeten. Diese Frist sei nun ebenfalls abgelaufen. (APA, 19.11.2012)
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Es reicht natürlich noch nicht das in den USA mehr Menschen im Knast sitzen als in jedem anderen Land auf der Erde jemals in der Geschichte gesessen haben - da muss man den Afghanen halt auch mal ein bisschen Land of the Free-Feeling geben.
Immerhin waren sie nicht gleich auf der Todesliste des Friedensnobelpreisträgers, denn oft macht der gar keine Gefangenen, Schuldig oder nicht - interessiert in der freien Welt niemanden mehr - solcher Firlefanz wie ein ordentliches Gerichtsverfahren ist was für rückständige Schurkenstaaten.
Wenn ich an die Millionen US-amerikanischer Schulkinder denke, die jeden Morgen dazu genötigt werden vor der Fahne vom Land of the Free zu singen, weiß ich nicht ob ich lachen oder heulen soll.
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