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vergrößern 900x658Das Archos 101XS.
vergrößern 900x602Die Tastatur mit ausgeklappter Tabletstütze.
vergrößern 500x430Tablet im Dock im Seitenprofil.
vergrößern 900x512Kompakt: Tablet mit angelegter Tastatur.
vergrößern 500x427Dicke-Vergleich: Archos 101XS mit Tastaturcover (l.) und das Ainol Fire (r.).
Der französische Hersteller Archos, bekannt für Tablets im Einsteiger-Segment sowie portable Mediaplayer und E-Reader, hat mit dem Modell 101XS eine interessante zu gängigen Android-Convertibles wie dem Asus Eee Pad Transformer herausgebracht. Wir haben das Gerät, das vom Konzept her Microsofts Surface ähnelt, genauer angesehen.
Die große Gemeinsamkeit des mit Windows RT laufenden Surface und dem mit Android 4.0 bespielten Archos-Tablets ist ihr Cover mit integrierter Tastatur. Die Variante des 101XS entspricht dabei ungefähr dem TypeCover mit haptischen Tasten. Das dünne Keyboard haftet magnetisch am Bildschirm und schützt ihn unterwegs vor Beschädigungen. Das helle Plastik des Covers ist leider etwas anfällig für oberflächliche Verfärbungen, die sich allerdings entfernen lassen.
Im Gegensatz zum Microsoft-Gerät ist der Standfuß jedoch nicht in das Tablet, sondern in die Tastatur integriert. Während das 101XS trotz eigenwilliger Retro-Plastikoptik in Sachen Verarbeitung einen passablen Eindruck macht, wirkt jene Konstruktion, die den 10,1 Zoll großen Bildschirm stützt, etwas fragil und sollte wohl nicht überlastet werden.
Positiv fällt die schlanke Bauweise auf. Das Tablet selbst ist lediglich rund acht Millimeter dick, das Tastaturcover kommt gar nur auf einen halben Zentimeter. Woraus sich summa summarum eine Gesamtdicke von 13 Millimetern errechnet. Damit ist die Kombination von beiden Bestandteilen kaum dicker als die meisten Tablets alleine.
Inhalte stellt das Archos 101XS auf 1.280 x 800 Pixel dar und liegt damit gleichauf mit dem wesentlich teureren Galaxy Note 10.1, das zwar keine Tastatur, dafür aber einen Digitizer mitbringt. Im Vergleich erreicht das Display des Archos allerdings eine bessere Helligkeit. Auch die Farbtreue bei spitzen Sichtwinkeln ist gegeben. Wunder vollbringt es allerdings auflösungsbedingt keine.
Unter der Haube werkt die OMAP 4470-CPU von Texas Instruments. Der Dualcore-Prozessor taktet mit 1,5 GHz. Für Grafikbeschleunigung zeichnet die PowerVR SGX544 GPU verantwortlich. Der Arbeitsspeicher ist einen GB groß. Die gleichen Komponenten finden sich auch im Kindle Fire HD mit 8,9 Zoll.
Das Gerät verbindet sich per WLAN mit dem Internet (auch WiFi Direct wird unterstützt), ein SIM-Slot ist nicht vorhanden. Dafür sind Bluetooth 4.0 und ein GPS-Modul integriert. Der 16 GB große Speicher kann per microSD-Slot erweitert werden. Der microUSB-Konnektor arbeitet auch als Host, per microUSB gelingt auch der Anschluss an externe Monitore. Die Wiedergabe von Full HD-Content funktioniert ruckelfrei. Die frontseitige 1,3 MP-Kamera kann 720p-Videos aufnehmen.
Zu den Benchmarksergebnissen: Im Allround-Benchmark Quadrant bringt es das Gerät auf knapp 4.000 Punkte und liegt damit auf dem Level des Asus Transformer Prime. Antutu spuckt 7.300 Punkte aus, was etwa dem Galaxy Note-Phablet entspricht. Der Browser-Benchmark Vellamo bewertet die Performance mit 1.100 Zählern. Ein Punktestand, den auch die Smartphones Samsung Galaxy Nexus (mit Jelly Bean-Firmware) und Sony Xperia Ion erreichten.
Im 3D-Performance-Durchlauf mit BaseMark Taiji ES 2.0 schafft es 18 FPS und liegt in etwa gleichauf mit dem Galaxy Tab 7.7. Das Archos 101XS ist hauptsächlich ein Multimedia- und Surfgerät und weniger zum Spielen gedacht, auch wenn der Shooter Dead Trigger bei mittleren Einstellungen konstant flüssig läuft und folglich die meisten aktuellen Kracher bei entsprechend reduzierten Grafikdetails spielbar sein sollten.
Softwareseitig verzichtet Archos auf große Anpassungen. Verwendet wird das Standard-Interface von Android, ergänzt wurden lediglich eigene Apps. Vorinstalliert ist etwa der Nachrichten-Aggregator News Republic, die OfficeSuite Pro, der virtuelle Kiosk Zinio, der eigene Taskmanager System Monitor und das simple Filmbearbeitungs-Tool Video Studio. Sehr sinnvoll, etwa für die Verwendung mit einem Smart TV, ist dazu der einfach konfigurierbare Media Server. Wer andere, W-LAN-fähige Archos-Geräte besitzt, kann diese via Archos Remote fernbedienen.
In der Praxis macht die Tastatur-Tablet-Kombo absolut Sinn. Das Gewicht des Tablets liegt bei rund 600 Gramm, das Coverboard bringt weitere 200 Gramm auf die Waage. Dank der magnetischen Haftung lassen sich beide Teile als Einheit transportieren, sind aber trotzdem leicht auseinander zu nehmen. Der Umbau vom Flachbildschirm-PC zum Android-Netbook geht schnell von statten.
Das Keyboard wird nach dem Einsetzen des Tablets in das Dock ohne weiterem Zutun erkannt und ermöglicht flottes und angenehmes Schreiben. Um in diesem Modus die Touchinteraktionen auf ein Minimum zu beschränken, sind allerlei Sonderfunktionen als auch die wichtigsten Steuerbefehle des Betriebssystems auf der Tastatur untergebracht. Die Tasten sind nicht hintergrundbeleuchtet, was angesichts der Leuchtkraft des Displays in der Regel auch keinen Nachteil mit sich bringt.
6.800 mAh fasst der Akku des weißen Archos-Tablets. Bis zu 40 Stunden Musikwiedergabe bzw. sieben Stunden Videos oder zehn Stunden Websurfen verspricht der Hersteller. In der Praxis sind je nach Nutzungsintensität sechs bis neun Stunden zu erwarten. Wer von allem - Surfen, Spielen, Musik, Arbeiten - ein bisschen etwas macht, muss das Gerät nach sieben Stunde wieder ans Ladekabel hängen und zwei bis drei Stunden auf die Vollladung warten.
Von Schwächen befreit ist das 101XS allerdings nicht. So sind die Tasten zum Ein- und Ausschalten sowie zur Lautstärkeregelung extrem dünn und schlecht zu ertasten. Wenig Freude bereitet auch der Mono-Lautsprecher, der bei höherer Lautstärke arg blechern und undeutlich klingt. Das Tastaturdock stützt das Tablet zwar rückseitig, liegt das Gerät aber beispielsweise auf den Oberschenkeln auf und man bewegt diese etwas nach oben, kippt es nach vorne.
Die Kamera des Archos-Pads liefert nur bei guten Lichtbedingungen brauchbare Aufnahmen. Bei höherem Kunstlichtanteil oder allgemein wenig Licht muss man mit deutlichem Rauschen und Rotstich Vorlieb nehmen. Ab und an - dabei dürfte es sich aber mit hoher Sicherheit um einen behebbaren Softwarefehler handeln - benötigt das Display nach dem Einschalten einige Sekunden, um wieder auf Eingaben zu reagieren.
Das Archos 101XS wird derzeit für rund 350 Euro verkauft. Gemessen an Hardware und Komponenten sicher nicht der günstigste Preis - denn immerhin wird das Highend-Gerät Nexus 10 nur unwesentlich mehr kosten. Berücksichtigt man allerdings, dass man mit dem beigelegten Keyboard-Dock eine sinnvolle Kombination im Stile eines Eee Pad in Vollausstattung erhält, relativieren sich die Kosten ein wenig (einzig ein Zusatzakku ist nicht in der Tastatur versteckt).
Wer seinen Fokus auf Praktikabilität legt, nicht unbedingt die aktuell schnellste Hardware haben muss und Android mag, dürfte mit diesem Produkt durchaus Freude haben. Archos hat mittlerweile ein Update auf Android 4.1 "Jelly Bean" veröffentlicht. Ob das Gerät auch eine Aktualisierung auf Version 4.2 erhalten wird, ist nicht bekannt. (Georg Pichler, derStandard.at, 12.11.2012)
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Man nennt solche Grüppchen "Trollower" - also Leute, die sich bei wertlosen Trollpostings gegenseitig als Follower folgen.
(ich geb's zu, den Begriff hab' ich gerade erfunden ;-) )
Anders sind i.m.h.o. likes für jemandem, dem ausser "Platikbomber" nichts, aber auch wirklich gar nichts einfällt, wirklich nur dadurch zu erklären, dass es viele so einfallslose Poster gibt, oder die Sekte der Applianer mitliest.
darf man hier nichts darüber schreiben...
Positive MS Artikel, ja wo kämen wir da denn hin? :D
Immerhin wissen wir dass die Lumia TOTAL FLOPPEN und das Nexus DER Verkaufshit ist, obwohls bei Beiden keine offiziellen Zahlen gibt...
Aber warte: Die "Händler" haben ja gesagt sie waren "binnen" 2 Stunden ausverkauft weil sie ganze 100 Stück lagernd hatten :P
Ich warte auf den Tag wo die Zahlen kommen, bin mir sicher die Lumia verkaufen sich mindestens so gut wie das Nexus, denn in den USA ist es wegen fehlendem LTE's wohl ein totaler Flop.
Und dann kannst dieses Blattl hier endgültig als die BILD der Tech-News abstempeln ...
Beim Abfotografieren von Dokumenten, Buchseiten etc, weil man hier besser als auf dem kleinen Digigicam-tft oder Smartphone-display erkennt, ob Focus etc passen, sodass man die Schrift nachher klar erkennen kann. Und am Tablet sind dann die Bilder auch genau auf dem Medium, mit dem man die Dokumente im Bedarfsfall anschaut. Vorausgesetzt natürlich, es verfügt über eine taugliche Kamera. Mit dem Transformer funkt das sehr gut und spart viel Arbeit durch Scannen oder Kopieren.
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