Obama schaltet in den Angriffsmodus

US-Präsident schießt sich erstmals auf die Republikaner ein. Er wirft seinem politischen Gegner "soziale Kälte" vor

US-Präsident Barack Obama ist endgültig in den Wahlkampf eingestiegen. In einer Rede vor Journalisten in der Hauptstadt Washington zerpflückte der demokratische Amtsinhaber am Dienstag die Budgetpläne der Republikaner. Vor allem auf den früheren Gouverneur von Massachusetts und republikanischen Favoriten auf die Kandidatur, Mitt Romney, hatte es Obama abgesehen.

Dessen Steuerpläne seien ein "radikaler" Plan zur Bevorzugung der Reichen und ein "kaum verhülltes Trojanisches Pferd", das einem Großteil der Sozialprogramme der Regierung den Garaus machen würde. "Dieser Budgetvorschlag im Kongress ist so weit rechts, dass der Contract With America (Newt Gingrichs republikanisches Wahlkampfmanifest 1994, Anm.) dagegen aussieht wie der New Deal (Sozialprogramm des demokratischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt in den 1930ern, Anm.)."

"Medicare ginge zu Ende"

Romney, den Obama "einen meiner potenziellen Gegner" nannte, wolle ein ähnliches Budget gleich nach seinem angestrebten Wahlsieg umsetzen, sagte Obama. "Es ist eine schlechte Idee und würde Medicare (US-Gesundheitsversorgung für Ältere, Anm.) beenden."

Republikaner reagieren harsch

Mit diesen Tiraden versucht Obama nach Ansicht vieler Beobachter die US-Wählerschaft davon zu überzeugen, dass seine eigenen politischen Ansichten dem Mainstream entsprächen, wohingegen jene der Republikaner "radikal" seien. Entsprechend harsch fiel dann auch die Kritik der Konservativen aus. Einer der führenden Republikaner im Abgeordnetenhaus, Jeb Hensarling, nannte Obamas Rede einen "verstörenden Angriff". John Boehner, republikanischer Mehrheitsführer im US-Kongress, kommentierte, Obama habe mehr Interesse am Wahlkampf als am Regieren.

Romney zieht davon

Mitt Romney indes scheint die Kandidatur aufseiten der Republikaner kaum mehr zu nehmen zu sein. Nach seinen Siegen bei den Vorwahlen in Maryland, Wisconsin und dem District of Columbia vergrößerte er den Vorsprung auf seinen schärfsten Konkurrenten Rick Santorum (siehe derStandard.at-Bericht). (red, derStandard.at, 4.4.2012)

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ein "inspirierendes" Attack&Destroy statt Hope&Change ?

Obama vs. Supreme Court

Der Kerl hat sich vorgestern selbst in die Eiszeit geschossen. Es ist aber interessant zu sehen dass dies ganz einfach von den europ.Medien totgeschwiegen wird. Bis dato hat es aber noch keinen President in der amerik.Geschichte gegeben den das supreme court wie einen 5th grade student abgewuergt und aufgefordert hat eine 3 seitige schriftliche Erklaerung seiner Aussagen innerhalb von 48 Stunden (od. spaetestens Donnerstag Mittag) vorzulegen. Es ist einfach peinlich zu sehen was der innerhalb von nur 3 1/2 Jahren aus dem Amt gemacht hat.

vielleicht solltest du, anstatt dich über die medien aufzuregen, erst einmal die medien lesen. da steht nämlich mehr wahres drin als du glaubst.

der supreme court hat nämlich nirgends, niemals, obama aufgefordert eine schriftliche erklärung seiner aussagen zu geben.

da bist du ganz einfach falsch informiert!

Aus einem Guß: Die Ponzi-Könige Ben Bernanke und Obama, der Erste werden von den Medien umjubelt, während ihr Ebenbild Namens Bernie Madoff im Gefängnis sitzt (oder zumindest in einem geschlossenen Erholungsheim mit Vollpension)…

…Alle drei genannten Personen haben im Grunde genommen das Vertrauen in den US$ gemeinsam – zu gleichen Handen- demontiert. Aber während der Sündenbock seine gerechtes Fett ausgefaßt hat, laufen die beiden anderen noch frei herum - und werden überdies noch von einem abgehobenen, realitätsfremden Medienapparat als positive Leitfiguren verkauft.

Die Zeit wird es wieder einmal zeigen, daß diese Dinosauriere der Druckerschwärze auf der falschen Seite der Geschichte stehen.

Wieso denn nicht gleich Madoff als einziges Konterfei auf die Dollarnoten dieser Ponzi-Zivilisation drucken? - DAS wäre zumindest ehrlicher…

Obama, der schlechteste Praesident seit dem 2. Weltkrieg

wird hoffentlich von Mitt Romney mit nassen Fetzen aus dem Amt gejagt.

Die Obama-News sollte man schon aufgrund der belustigenden Kommentare von Odo lesen :D

Wann hört der Standard auf ihre Amerika Politik aus dem linken New York Times abzuschreiben und leistet sich einen Journalist mit etwas mehr Weitblick?

mir ist die nytimes

allemal lieber als fox news.

Das stimmt, aber manchmal wird die amerikanische Politik hier wirklich falsch dargestellt und meistens aus dem NYT Blickwinkel. - Ich glaube die Lösung liegt darin, dass ich die Artikel des Standard an diesem Thema einfach ignoriere, sowie alle braven Standard Poster, die hier jeden Quatsch abkaufen.

nicht ganz klar,

was sie ausdrücken wollen.

Danke. Im Namen der Leser.

bla, bla ..

ist onehin alles makulatur.

und wir schalten nun um in den chillout modus

denn im leben sollte man nicht so heiß essen wie oft gerne serviert wird....

Obama, fang die 9/11 Terroristen!

und beende den WAR ON TERROR !!

Der Kongress wird helfen:
9/11 congressional review
http://beforeitsnews.com/story/195... eview.html
... to show that 9/11 was an act of pre-set explosives and controlled demolitions.

Kanada wird helfen:
http://911justicecanada.ca/hello-world/
The Toronto Hearings on 9/11: Uncovering Ten Years of Deception
http://www.youtube.com/watch?v=1rSJZqMwNoY

Jessas, nicht schon wieder Konspirationen...

Aber darauf kann man zum Glück lange warten:

"These are not opinions to be debated, these are facts to be dealt with."

http://www.youtube.com/watch?v=cuASoVK8f9c

zeiht?

jemanden beschuldigen, jemandem etwas vorwerfen...

ups

hab die überschrift beim ersten durchlesen, zu wörtlich genommen.

in einem Land in dem Sozial(ist) = Feind bedeutet, bezichtigt der amtierende Präsident seinen Konkurrenten der sozialen Kälte => wenn der Einäugige den Blinden schimpft ....

verrückt

Die Reps versuchen einen "republikanischeren" Präsidenten gegen den amtierenden ins Rennen zu schicken und das sind dann Teapartyclowns und Typen wie Romney. Die sollten sich einfach über Obama freuen. Da haben sie den richtigen Mann im Weißen Haus. Hier wieder mal ein Beweis dafür (video):
http://www.huffingtonpost.com/2012/04/0... 97811.html

Weltfremdheit verbindet

Die Good Old Party ist eine Partie der Gegensaetze. Ich habe die letzten 5 Jahre in Washington gelebt, und einen kleinen Einblick gewonnen.
Die GOP ist hauptsaechlich ein Haufen fundamentaler Christen, die immer konservativ waehlen gehen, ganz egal was passiert. Die GOP is aber finanziert von den ganz ganz reichen und Multis, die diese politische Platform nur benuetzen, um ihre Steuern zu senken.
dann gibts die im mid Westen, die eigentlich keine Regierung wollen und dann die Sozialisten Hasser. Fuer die 4 Gruppen muesste es eigentlich vier Parteien geben, alle zusammen sind sie eigentlich nur absurd und in ihren messages nur zynisch. Vielleicht verbindet diese Gruppen wirklich nur die Weltfremdheit

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