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Falsche Baustelle. Die Opposition solle sich lieber um die "wirklich großen Korruptionsfälle" kümmern und nicht auf der vergleichsweise läppischen Inseratensache herumreiten, argumentiert SPÖ-Geschäftsführer Günther Kräuter sinngemäß. Was sei denn schon Großes passiert? Bundeskanzler Werner Faymann habe als seinerzeitiger Infrastrukturminister wichtige Informationen seines Ressorts über Inserate unter die Leute gebracht - so wie es andere Minister eben auch regelmäßig tun.
Falsches Argument: Es geht nicht um Sachinformationen, sondern um Jubelkampagnen für Politiker und darum, wer die Lobhudelei bezahlt. In Faymanns Fall eben Staatsunternehmen mit klaren aktienrechtlichen Rahmen, die solche politische Beauftragungen nicht zulassen. Da wird's haarig - und für die Justiz offenbar zu heiß. Immerhin geht's um den Kanzler. Die Staatsanwaltschaft hat ganz offensichtlich Hemmungen, hier genau hinzuschauen.
Anders ist nicht zu erklären, warum etwa die drei Ex-Asfinag-Chefs über die Inserate, die sie nicht beauftragten, aber bezahlen mussten, nicht befragt wurden. Oder aber, die Inserate, die den Lieblingsmassenmedien des Kanzlers zugutekamen, wurden so gefinkelt auf damals unterer Konzernebene organisiert, dass sie nicht vorstandspflichtig wurden.
Zu Faymanns Beruhigung: Die Justiz dürfte die Sache bald ad acta legen, und der U-Ausschuss wird von SPÖ und ÖVP eher abgedreht, als dass sein Fall dort erörtert wird. (DER STANDARD, 31.3./1.4.2012)
Unterschied zwischen KHG und WF? Ganz einfach; WF hat die richtigen Freunde und sowohl persönlich wie auch über seine Partei so viel Einfluss, dass ihm nicht passieren wird. Schließlich haben sich SPÖVP den Kauf der Medien und Beamten viele Milliarden kosten lassen! Alles auf Kosten der Steuerzahler! Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen 120Mio in einem Jahr für Anzeigen! Als Relation, in der Krone kostet eine 1/1 Anzeige ca. 31TEur, also > 10 Stück/ Tag! Und sollte irgendwas aufkochen holt man sich halt jemand der auch mal mitspielen wollte und treibt diese Sau zur Ablenkung durch’s Dorf! By the way, WF war früher Wohnbaustadtrat in Wien. Intere3ssant wäre, was da raus kommen würde, wenn sich jemand richtig trauen würde!
ob die schwarze justizministerin die hunde zurueckpfeift (oder diese in vorauseilendem gehorsam erst gar nicht losbellen).
wenn die justizministerin zufaellig rot waere, gaebe es nictmal diese leise hoffnung.
so ist das in oesterreich: ein wichtiges grundprinzip (hier die gewaltentrennung) wird durch die realverfassung still und heimlich abgeschafft und keinen kratzt es.
Mut wird belohnt. Die Hoffnung, Mut gefährde die Karriere und nur Stillhalten würde belohnt werden, wird sich als trügerisch erweisen. Nur wer den Sumpf austrocknet, kann mit höchsten Weihen rechnen.
Genau diese Kategorie Printmedien dürfte Willy Brandt mit seinem Satz gemeint haben:
"Journalisten sind nur Randfiguren der holzverarbeitenden Industrie."
Brandt war Sozialdemokrat und Bundeskanzler - damit enden aber auch schon die Ähnlichkeiten mit seinem österreichischen "Kollegen" dieser Tage.
zahnlos politikern gegenüber man möchte sich ja nicht seine karriere vermasseln, wozu auch ! blind ist justitia bei machenschaften am flughafen bei einer hypo den abfangjägern und einem gutaussehenden exminister oder einem weidmann usw. dafür hat man personal und geld um gegen tierterroristen vorzugehen und sie finanziell zu vernichten... urteile auf bestellung eben..
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Die Befragung (Einvernahme) der "Bezahler" (nicht ident mit den Auftraggebern der Inserate) durch Untersuchungsausschüsse, Staatsanwälte, Richer u.ä. kann man sich sparen.
Wenn man die Inserate und die Lobhudeleien der "begünstigten Medien" objektiv beurteilt, kommt man drauf, mit welchen "Mitteln" die Nullnummer Faymann zum Kanzler "gemacht" wurde.
Ein großes Glück hat Faymann, dass die ÖVP Widerparts J. Pröll und jetzt Spindelegger ähnliche Dümmlinge sind.
Und wenn bis auf die Grünen alle anderen korrupt und Finanzverbrecher sind, ein Grasser und Strasser (u.v.a.) nicht eingesperrt werden (können), kann man doch einen Kanzler Faymann nicht verurteilen.
Vertrauen in die Politik, in die Justiz haben nur mehr Total-Naivlinge.
Sollten die Vorwürfe stimmen dann hat sich unser BK mit den Millionen-Inseraten natürlich auch persönlich bereichert. Denn nur durch die KRONE-Kampagne wurde er zum BK. Und als BK verdient man Geld. Viel Geld.
Aber während in Deutschland ein Präsident wegen ein paar Einladungen und einem Privatkredit zurücktreten musste werden in Österreich die Ermittlungen wegen "sieben Millionen für den Werner" eingestellt.
Was für ein niederträchtiges Schauspiel!
Hauptsache die rote Justiz ermittelt bei 10.000 Euro ÖAAB-Parteispende wegen "Geldwäsche"!
Da ortete die Chefredakteurin unserer Lieblingsfachzeitschrift für's Groteske, einen Verfassungstrümmerbruch, ausgehend von eben jenem Faymann und seinem Vize, dem heutigen, designierten Landesjägermeister von NÖ.
Der Verfassungsbruch blieb folgenlos.
Dann begab es sich im Jahre 2011, daß der Nachbarsender NDR, den Bundeskanzler auf seine korrupten Mediengeschäfte ansprach, woraufhin dieser wegrannte, die Reporterin stehen und das Publikum entsetzt und sprachlos ließ.
http://www.ndr.de/fernsehen... ch203.html
Und nun begibt es sich, daß der Diebstahl, Mißbrauch, die Veruntreung von Millionen Euro Steuergeld, um Zeitungen zu schmieren, folgenlos bleibt.
Teer, Federn, nasse Fetzen anyone?
nochmals wiederholen, was in sachen geldverschwendung und korruption die letzten jahre passiert ist, wie dagegen vorgegangen wurde und vergleichen, wie sehr im gegensatz dazu "unschuldige" drangsaliert werden (bsp. tierschützerprozess)...
... ist der Umstand, dass sich in Zukunft kein profilierungssüchtiger Parteizögling mehr trauen wird in Zukunft staatsnahe Unternehmen für seine persönliche Medienpositionierung so dreist wie in diesem Fall anzuzapfen. Zu groß wird da die Angst sein, dass sich irgendwann einmal die "Geschichte" zum eigenen Nachteil umkehrt.
Justitia ist ja bekanntlich blind und in diesem Fall halt ganz besonders. Unwahrscheinlich, wie groß die Angst vor der Blutrache des BK-Amtes ist, wenn man sich nicht einmal anständig zu ermitteln getraut.
;-)
Erstens ist das Volk dumm, und solange Brot und Spiele noch verteilt werden, ist egal wie sehr sich die Politikerkaste die Tasche vollstopft. Zweitens ist das Gedächtnis der Wähler schlecht, und drittens die Konkurrenz auch nicht besser. Eigentlich ist die schiere Existenz von solchen Sumpfblüten wie "Heute" und "Österreich" Beweis dafür, dass sich nix geändert hat....
genau das wird aber wieder passieren, wenn die justiz so galant wegschaut oder sich nicht traut, den kanzlerdarsteller der republik in die mangel zu nehmen!
wir sehen ja immer wieder (am beispiel wiens) wie hemmungslos mit inseraten und einschaltungen in diversen gemeindeeigenen/-nahen publikationen aller art umgegenagen wird!
hier misst die justiz mit zweierlei maß!
ist das wohl als Skandal zu bezeichnen. Nebenbei wäre zu untersuchen, ob es zu den Inseraten Nebenabreden gegeben hat wie z. B. Rabatte auf SPÖ-Inserate oder wie üblich, positive PR-Berichte. Wenn man sich an die monatelange einseitige und unobjektive Berichterstattung von Krone und Heute zugunsten von SPÖ ansieht, wäre es wohl naiv, dafür keinen Gedanken zu verschwenden.
das problem ist, dass die verfasser es nicht zugeben werden
fays inseratenkorruption funktionierte ja so gut,
weil alle beteiligten was davon haben, aber alle im eher nicht legalen, oder zumindest im öffentlich nicht duldbaren bereich agieren
mit dem schweigen schützen sie sich in erster linie selber
deshalb funktioniert es so gut
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