Kein Denkmalschutz für 140 Jahre altes Römisches Bad

Ansichtssache |

Das Römische Bad am Praterstern gehörte einst zu den luxuriösesten Bädern der Welt. Zur Weltausstellung 1873 von Kaiser Franz Joseph I. eröffnet, war es schnell ein Treffpunkt der gehobenen Schichten, bis es im Zweiten Weltkrieg nach einem Bombentreffer geschlossen wurde und in Vergessenheit geriet. Nun gibt es eine interessante Wendung.

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foto: michael hierner / www.hierner.info

Wer in Budapest nach einem harten Arbeitstag Entspannung sucht, geht in eines der Türkischen Bäder wie das Rudas oder das Király-Bad und lässt den Tag im Wasser ausklingen. Vom Bauarbeiter bis zur Oma, vom Manager bis zur Studentin - im Bad sind alle gleich, lassen sich im Becken treiben, schauen an die Decke, plaudern oder schwitzen in der Dampfkammer. Hier schwimmt man nicht, sondern man badet und entspannt sich - und das mit Kultur und Tradition. Diese teilweise über 400 Jahre alten Bäder mit ihren Säulen und Glasmosaiken sind auch ein Geheimtipp für Touristen und ziehen jährlich tausende Reisende an.

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