Posting-Debatte

  • Begeisterung über intelligente Postings oder Ärger über Dummheiten und Trollbeiträge?
    foto: s. hofschlaeger / pixelio.de

    Begeisterung über intelligente Postings oder Ärger über Dummheiten und Trollbeiträge?

Wie wir zu Beiträgen mit hoher Qualität kommen

Liebe Community!

Es ist erklärtes Ziel der Redaktion von der/die/daStandard.at, nicht nur lesenswerte Artikel zur Verfügung zu stellen, sondern auch eine Plattform für lebendige, interessante und einladende Dialoge zu bieten. Ihre Beiträge - in Form von Postings und Leserkommentaren - sind daher nicht bloß Beiwerk, sondern zentraler Bestandteil. Dafür richten wir an dieser Stelle einmal ein großes Dankeschön an Sie alle, an die Community.

Auch für Sie - UserInnen und LeserInnen - sind die Beiträge anderer UserInnen ein Grund dafür, derStandard.at zu besuchen. Das entnehmen wir dem Feedback, das wir täglich bekommen. Dass auf hohe Qualität der Postings Wert gelegt wird, hören wir sowohl von LeserInnen (welche also nicht aktiv kommentieren) als auch von PosterInnen (die selbst Beiträge verfassen). Nicht immer werden diese Erwartungen jedoch erfüllt:

LeserIn D via E-Mail: "An sich finde ich den Standard ja ganz okay, nur ärgere ich mich zunehmend über die Dummheiten und Trollereien, die unter den Artikeln stehen. Um zu vermeiden, dass ich das Bedürfnis zum Zurücktrollen verspüre, und meine gute Laune zu bewahren, würde ich nun gern die ganzen Kellernazis und Vollidioten einfach ausblenden."

PosterIn Z via Posting: "Ganz ehrlich meine Meinung über den Online Standard ist ja recht ambivalent! Aber das Forum ist einfach nur ultimative Klasse!!!"

LeserIn P via E-Mail: "wollte Ihnen Respekt zollen. Vor wenigen Tagen stiess ich auf Ihre Online-Ausgabe. Und da bin ich schlicht begeistert: Web-Design (grüsse Ihre IT-Spezialisten), die Texte und viele von intelligenten Postings: Da können manche andere Zeitungen in ihren online-Auftritten Scheiben davon abschneiden. Der Spiegel, Die Zeit, die FAZ oder die SZ sind ganz in Ordnung hier in Deutschland, aber wenn ich nur die NZZ-Online-Ausgabe dagegen anschaue, nun ja..."

LeserIn O via E-Mail: "Ich denke, dass die User-Posting-Debatte eine sehr wichtige für das Internet und die Meinungsfreiheit ist und bin sehr gespannt, wohin sie in der Zukunft führen wird. Momentan ist aber der Umgang mit der anonymen Meinungsäußerung im Internet meines Erachtens noch nicht optimal und ich habe keine Zeit und vor allem keine Nerven mir, solche Kommentare, wie sie momentan auf derStandard.at und auch auf anderen österreichischen Nachrichtenseiten zu lesen sind, anzutun. Das hat nichts mit Kritikunfähigkeit oder Desinteresse zu tun, sondern mit der emotionalen und rationalen Kapazität, Informations- und Meinungsfluten zu bewältigen.
Da ich eine schnelle Leserin und eine neugierige Person bin, werde ich immer wieder dazu verleitet, mir doch ein paar Kommentare durchzulesen. Meist ärgere ich mich dann darüber und wenn ich sie gar nicht erst sehen würde, würde ich mir dies eben ersparen."

PosterIn Q via E-Mail: "Ich habe bei der Durchsicht meiner Postings für mich überraschend ziemlich viele deftige Schimpfe-Postings gefunden, die den Forenregeln nicht entsprechen.
[...] ich habe des öfteren überreagiert und beleidigende Sachen rausgelassen."

Maßnahmen zur Qualitätssteigerung

Wir sind dabei, einige der von Ihnen vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen, um eine Qualitätssteigerung bei den Postings zu erreichen. Das sind einerseits technische Veränderungen, zum Beispiel das Sortieren, Filtern und Ignorieren, die es LeserInnen ermöglichen werden, lesenswerte Beiträge leichter aufzufinden. Andererseits bemühen wir uns auf organisatorischer Ebene laufend um Verbesserungen bei der Moderation.

Letztlich sind es aber Sie - TeilnehmerInnen der aktiven Community -, die über die Qualität Ihrer eigenen Postings entscheiden: Es kommt darauf an, wie sie Ihre Kommentare verfassen. Wenn Sie selbst dabei ein paar einfache Regeln beachten, erreichen wir rasch ein hohes qualitatives Niveau in den Foren.

Kritische Auseinandersetzung mit eigenen Postings

Wir möchten das Forum dieses Blogbeitrags für ein wenig Selbstreflexion zur Verfügung stellen. Wir würden uns über eine kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Postings und mit den Dialogen auf der/die/daStandard.at freuen und werden uns gerne an einer solchen Diskussion beteiligen. (cmb, derStandard.at, 21.3.2012)

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@Redaktion

Schmollt ihr noch oder kocht ihr schon? ;)

Oder kann es ein das euer Zensurmat ein bisschen einseitig programmiert ist?

was würde ich eigentlich in österreich ohne derstandard und seine postings machen? nicht auszudenken ;) danke; ihr macht das bestens.

veränderungen gerne und ständig; aber die qualitätssteigerung liegt im feintuning; das grosse ganze passt ja. enttäuscht uns nicht.

@Redaktion

Stehe ich jetzt dauerhaft auf der schwarzen Liste, nur weil ich es gewagt habe euch zu kritisieren und eine andere Meinung zu vertreten?

Das ist wirklich kleinkariert und passt zu der verlogenen Haltung die hier offenbar gelebt wird.

Ich verrate euch jetzt ein Geheimnis:

Zensur nützt LETZTLICH immer nur der Opposition. Insofern, macht weiter so!! :))

annonyme webforen ohne sozialen rahmen kann man entweder politisch moderieren (das schafft den sozialen rahmen) oder eine ausweiskopie verlangen (das reduziert die nutzerzahl auf den admin und macht das forum sehr flamefrei) oder offline nehmen (was das problem des webforenformats behebt). oder man kann damit leben, dass sie sind, was sie sind: annonyme webforen für hinz und kunz.

Sehr zufrieden...

...also mir gefällt es hier sehr gut. Verschiedene Meinungen, oft sehr konstruktiv vorgebracht, neben reinen blödelposts, die ebenso wichtig sind - trotz allem sinds ja Menschen und deren Vielfalt, die hier posten.
Dass dumme, primitive Aussagen kommen, ist völlig normal, wenn man mit mehreren Menschen kommuniziert - ich denke, das kennt doch jeder aus dem "Real Life". Da kann man den Kollegen, Nachbarn, Verwandten auch nicht immer aus dem Weg gehen und muss lernen, mit anderen Meinungen, aber auch strunzdummen Gegackere und Gegrunze umzugehen.
Wer das nicht packt, der muss ja täglich höllenqualen leiden - allerspätestens, wenn das Radio oder der Fenseher angeht...

Und sich ärgern - kann ganz schön konstruktiv sein.

genau so sehe ich das auch!

Bitte, macht es nicht zu kompliziert.
Und vor allem: zensuriert nur das Allernotwendigste.

Fromme Wünsche

(…und bitte einen Edit-Button einbauen!)

Frome Wünsche

• via Twitter: http://goo.gl/DWi3a

Kritische Auseinandersetzung mit eigenen Postings ist nicht möglich, wenn diese NICHT veröffentlich werden.

WEG MIT DER ZENSUR!

Wer zensuriert hat Angst!

meine vorschläge sind:

abschaffung der bewertungen, da diese nur selten etwas über die qualität der postings aussagen. ein mündiger forumsteilnehmer kann selbst beurteilen, was lesenswert ist und was nicht, mit oder ohne bewertungen erkennt man dies erst hinterher. weiters sollte auch die zahl der follower nicht mehr ausgewiesen werden, da auch hier eine große zahl keinen rückschluß auf die qualität zuläßt und manche möglicherweise einen umfangreichen "sockenpuppenzoo" unterhalten.
meines erachtens könnte durch die umsetzung dieser vorschläge mancherlei unfug hintangehalten werden. ansonsten finde ich das forum ja ganz in ordnung und nicht wenige beiträge zu verschiedensten themen sind aufschlußreicher als der zugehörige artikel.

wenn diese dinge für dich kein qualitätsnachweis sind, dann ignorier sie doch.

für mich ist beides wertvolle information, ob qualitätsweisend oder nicht.

Es stimmt, dass der Balken wenig über die Qualität des Postings aussagt. Aber dennoch stechen Postings mit großem Balken (wurscht ob rot oder grün) heraus und das finde ich gut. Denn das sind meist jene die polarisieren bzw. provokant sind und gerade deshalb (oft, nicht immer) interessant zu lesen.

dann hast du dafür 20 postings der marke: "super posting, seh ich genauso" und "ich auch". das macht foren schlecht lesbar. mit dem button kann jeder schnell seine "meinung" hinkotzen und es gibt einen schönen bunten kübel dafür.

>abschaffung der bewertungen

Da bin ich dagegen.
Es macht (mir) schlicht Freude zB bei Pro Tiere, Pro TierschützerInnen aufgrund der "Bewertung", die in Wahrheit ja eine INHALTLICHE Zustimmung/Ablehnung ist, zu sehen, wie viele, die keine Zeit, Lust zum selbst Posten haben, auf der GRÜN, dh auf der Seite Obiger stehen.

Dann macht's aber nur noch halb so viel Spaß

.

der verdacht ist doch dass mit postings ohne qualitaet rechte und "rassistische" postings gemeint sind. aber wenn solche postings nicht mehr zugelassen werden sollten macht das ganze forum keinen sinn mehr. die diskussionen drehen sich haeufig um die gleichen schwierigen debatten zu immigration, integration, familienpolitik etc. wenn zu diesen debatten nur eine ansicht zugelassen werden wuerde, wo waere die diskussion?

Ist eine kritische Sache.

Darf natürlich keinesfalls dazu führen, dass Meinungen, die nicht denen der AutorInnen/"ZensorInnen" entsprechen als trollig oder so qualifiziert werden und nicht erscheinen (hatte hier bei Islam-Artikeln des öfteren den Eindruck, dass GegnerInnen nicht so gern zu Wort gelassen werden).

Auch sollte zwischen Aktion und Reaktion unterschieden werden. Sehe nämlich nicht ein, "die 2.Wange" hinhalten zu sollen.

Jedenfalls ist die/der/dastandard.at ein TOLLES Medium, dem ich hier wiedermal ausdrücklich DANK sagen möchte!

Das Forum zum Islam würde ich gerne sehen

in dem die positiven Postings überwiegen!

Immer wenn kaum Postings durchkommen glauben alle, dass gerade Ihre Meinung zensiert wird.

„Darf natürlich keinesfalls dazu führen, dass Meinungen, die nicht denen der AutorInnen/"ZensorInnen" entsprechen als trollig oder so qualifiziert werden und nicht erscheinen …“

Genau das ist jedoch der Fall! (Ich hoffe mal sie bekommen die Antworten auf ihre Postings per E-Mail, sonst schreibe ich das hier ziemlich sicher umsonst.)

Bsp. http://goo.gl/DWi3a

Statt Rot/Grün Bewertungen, wie:

Intelligent, Witzig, Rassistisch, Dumm......

Es gibt nämlich deutlich mehr zu differenzieren als "Schwarz/Weiß", so wie es ist fördert es nur eine Lagerbildung, welche einer qulitativen Debatte nicht wirklich hilfreich ist.

man kann auch auf sehr intelligente art dumm sein, was ich wiederum witzig finde

ich bin dafür in diesem fall die bewertung "à la fs3" einzuführen

Die Atmosphäre in diesem Forum ist (meistens) genau so, wie sie sein sollte. Dies ist nicht selbstverständlich, bei anderen Zeitungen sind die Postings entweder zu vulgär oder zu gespreizt/langweilig/humorlos. Wenn ihr jetzt in den Inhalt des ganzen funktionierenden Systems eingreift, bleiben hier uU nur 10 höfliche Poster über, ich wäre also sehr vorsichtig. Manchmal ist es einfach besser, gar nichts zu ändern.

Die Atmosphäre in diesem Forum ist …

… vergiftet? ;)

Wenn ihr jetzt in den Inhalt des ganzen funktionierenden Systems eingreift?

Ernsthaft, sind sie hier noch nie zensiert worden? Sie sind ein Glücklicher!

Doch. Trotzdem...

Vielleicht würde es helfen, wenn die Länge der Beiträge nicht so eingeschränkt wäre.

Ich jedenfalls habe mich schon öfters dazu hinreissen lassen, harte aussagen zu machen. Hätte ich diese im selben Beitrag erklären können, wären manche Endlosdiskussionen vielleicht gar nicht erst entstanden.

Speziell für Leute ohne besonderer ideologischer Ausrichtung, die je nach Thema mal linke, mal rechte Positionen, einnehmen wäre die Möglichkeit, Dinge zu erklären vielleicht hilfreich.

Andererseits würde sich höchstens die Zahl der Rechtschreib. und Grammatikfehler erhöhen - schlecht für die Statistik.

Das würde gar nix helfen. Ich persönlich lese keine Postings die länger als 5 Zeilen sind. Und das machen sicher die meisten hier so. Man muss halt kurz und prägnant die Dinge auf den Punkt bringen. Das ist die Kunst. Warum soll man deswegen ein gewisses Niveau unterschreiten müssen?

Ja, das mit den längeren Beiträgen wäre manchmal wünschenswert. Ich muss meine Texte manchmal brutal abkürzen, wodurch einige Differenzierungen verloren gehen, zumindest für den "Drüberleser" oder den, der sich in eine Materie noch nicht eingearbeitet hat. Das führt dann tatsächlich zu recht sinnlosen, weil am Thema vorbei, Richtigstellungen über viele Posts hinweg.

Andererseits, wenn dann lauter Monsterbeiträge stehen, von Leuten die sich selbst gern schreiben lesen... wirds wiederum mühsam...

(Wobei, mir kommt grad vor als wäre die Beitragslänge erhöht worden... kann das sein?)

Ist Dialog oder Bauchpinseln gewünscht?

Lebendige, interessante und einladende Dialoge kann es nur ohne REIN IDEOLOGISCH motivierte Zensur geben! Ein Plattform die am Dienstag alle Foren abdreht http://goo.gl/i5rY7 – somit nur ihre eigene Weltsicht zur Schau stellt – ist dafür definitiv KEINE Einladung. So eine Plattform will Bauchpinselei.

Dialog erfordert Rücksicht und Respekt, sonst entsteht bestenfalls eine Diskussion http://goo.gl/YzQTF

Wenn konträre Meinungen (zu der der Redaktion) nur dann veröffentlicht (bzw. nicht rückwirkend gelöscht), wenn sie nicht zu konträr http://goo.gl/hV65z sind (oder von den Zensoren übersehen werden). Dann fehlt es hier schon grundlegend an Rücksicht und Respekt gegenüber den anderen Teilnehmer des Dialogs, DEN LESERN!

Meine Vorschlag

Die negative Bewertung entfernen. Nur durch diese bekommen Trolle und geistig Abnorme Poster das Feedback welches sie wollen, und zusätzlich schürt dieser rote Balken nur Hass.

Ist ein Posting lesenswert wird es mit Grün hervorgehoben, ist es nicht lesenswert, sollte der User damit gestraft sein, KEINE Bwertung bzw. Rückmeldung zu erhalten. Postings mit 50 negativen Bewertungen ziehen ja quasi Hass an, und dienen nur der Provokation.

Das ist das Niveau der FPÖ, Populismus pur. Macht das Forum positiver und es wird sich die Qualität durchsetzen.

Zu "mehr Beiträgen mit hoher Qualität" kommt man, indem man überhaupt mehr Beiträge ermöglicht und nicht weniger. Dann sind auch mehr qualitativ hochwertige Beiträge darunter - und natürlich auch mehr Blödsinn. There is no such thing as a free lunch.

Ich für meinen Teil komme übrigens u.a. auch hierher, um unterhalten zu werden. Manchmal intellektuell anspruchsvoll, manchmal weniger. Beides gelingt hier recht gut, danke dafür.

Dass mehr Beiträge insgesamt automatisch zu mehr Beiträgen mit hoher Qualität führen, glaube ich nicht. Viele dumme Postings vertreiben User, die etwas Gescheites schreiben; schon allein, weil es frustrierend ist, wenn ein wohlüberlegter Beitrag durch lauter Unsinn in kurzer Zeit auf Seite 8 zurückgeschoben wird, wo von kaum jemandem noch wahrgenommen wird.

Witzige Beiträge betrachte ich durchaus als Beiträge von hoher Qualität - wenn sie wirklich witzig sind und nicht bloß dumm.
Es kommt auch auf das Thema an. Im Sport-Teil stelle ich weniger hohe Ansprüche an Postings.

Weniger Beiträge führen genauso wenig zu mehr Qualität. – Unendlich viele Affen tippen möglicherweise irgendwann die Werke William Shakespeares. ;)

Jeder (auch unangemeldete) Leser sollte für sich bestimmen können das Beiträge bestimmter Benutzer dauerhaft ohne Voreinstellung, nur einklappt oder nur ausklappt angezeigt werden.

Klappen im überdurchschnittlich viele Leser die Beiträge des selben Benutzers ein, werden dieser automatisch nur noch eingeklappt angezeigt. Ändert sich das Verhältnis jedoch wieder, dann werden dessen Beiträge wieder ausgeklappt angezeigt. Natürlich nur für Leser die nicht für sich selbst andere Voreinstellungen getroffen haben.

Ich gehe jedoch davon aus, dass so ein offenes demokratisches System hier unerwünscht ist.

Witzige Idee. Aber hat man dafür nicht eigentlich eh bereits den +/- Schalter?

Also ich sehe die Standard-Kommentare meilenweit davon entfernt, solche Sickergruben wie in den Krone-Kommentaren und vergleichbaren zu werden.
Ich begebe mich nicht oft auf gewisse Medien wo nichts anderes zu erwarten ist, aber diese wenigen mal bin ich immer wieder überwältigt, wie leer, hohl, dumm ja fast gefährlich blöd die Leute und deren Beiträge sein können.

Ich glaub nicht, dass man hier Zensiert wie ein Weltmeister. Wenn ein Forum zu sehr nach Zensur riecht, dann sind die Leute auch schnell weg. Hab das schon öfter wo erlebt - denn das verfälscht auch das Klima, zerstört die Authentizität. Und ja, gelebte und gezeigte Blödheit ist auch authentisch und belebend. Man sieht es aber meist eh sofort und ksnns überlesen.

da gibt es doch sicherlich menschen (von derstandard) aus fleisch und blut, die ganz genau wissen, was und wieviel da zensuriert wird. jeden tag sicher ein schönes reporting dazu. man müsste das einfach mal öffentlich machen, und jeder wüsste bescheid. die frage ist, ob das wirklich so toll aufgenommen werden würde, wenn dann alle fragezeichen weg wären.

Ist dies vielleicht

http://derstandard.at/plink/133... id25367152

http://derstandard.at/plink/133... id25367178

die Posting- bzw. Poster-Qualität, die man anstrebt?

derStandard.at/Community
134
22.3.2012, 17:21

Genau wegen Postings dieser Art gibt es diese Posting-Debatte.

solche poster denunzieren sich ja durch den inhalt ihrer postings selbst. sie von vorne herein auszusperren bringt meiner meinung nach nicht viel, denn ihre meinungen sind in der gesamtbevoelkerungen auch vertreten, egal ob ich das nun mag, oder nicht. ich kann postings ja ignorieren.

meiner meinung nach sollten wir nach wegen suchen, wie die postingcommunity sich selber um hygiene und qualitaet der foren kuemmen kann, ohne sich auf die standard zensur zu verlassen zu muessen. sind sie zu einer solchen diskussion bereit?

PS:

Beide Postings stehen noch.

derStandard.at/Community
810
22.3.2012, 17:48

Ja. Wenn Postings, die für sich genommen den Forenregeln widersprechen, durchgerutscht sind, jedoch mittlerweile von anderen Postern entsprechend kommentiert wurden, entscheiden wir uns manchmal dafür, sie auch stehen zu lassen.

Das ist ja reiner Unsinn!

So werden Sie die Qualität des Forums nie heben!

Ein einziger flüchtiger Blick auf jenen Thread zeigt, dass die Kommentare durchgehend dem verlogenen und eine Minderheit verletzenden Standpunkt des Erstposters widersprechen. Es ist immer wieder vorgekommen - und ich habe dies sehr begrüßt - dass nach Meldungen ganze Threads dieser Art entfernt wurden. Wer braucht solche Postings, und die daraus entstehende Auseinandersetzung? Ein Qualitätsforum mit Sicherheit nicht!

es wird niemals gelingen, in einer durch und durch schönen welt zu leben, indem man das hässliche unsichtbar macht. es gehört zu uns und es ist lehrreich, damit umzugehen. ausserdem liegt schönheit über weite strecken im auge des betrachters. ich möchte in keiner welt leben, in der Sie oder eine moderation über ein nötiges mindestmass hinaus erlaubt und verbietet.

Nein, ich finde die Argumentation der Redaktion recht schlüssig.

durch löschen

verschwinden solche meinungen ja nicht aus der welt - nur aus dem forum. und das dient solchen leuten eher noch als bestätigung ihrer meinung - meiner meinung nach.

solange sich jemand dazu aufraffen kann eine passende entgegnung zu verfassen hat am ende eh die vernunft gesiegt.

wenn ich mich zur presse verirre, stelle ich immer wieder an mir fest, dass ich dort alleine deshalb schon nicht verweilen möchte, weil mir die mehrheit der postings an die nieren geht. dagegen sind die paar rechts-trolle hier ein abklatsch. krone und s.w. möcht ich mir gar nicht erst vorstellen. dennoch heißt das, ich mach' mir die welt schöner als sie ist, weil ich dann lieber unter eher gleichgesinnten bleibe.

im grunde genommen ist das ein schwerer fehler...

mit der kleinen

geht es mir so ähnlich, vermutlich ist das niveau dort noch tiefer.
wenn ich meinen streitsüchtigen tag habe, tippsle ich mir die finger wund gegen all die vorurteilsbehafteten poster dort.
meist schließt die kleine das forum dann und löscht einfach alles. was ich dann wieder schade finde.
bei manchen themen habe ich auch hier das gefühl, dass es von einer radikalen truppe hoppgenommen wird, etwa, wenn es gegen fr.brickner geht.
aber dafür lernt man hier, sich seiner haut zu wehren.und das ist ja auch was.

Kann man die Redaktion verantwortlich machen, wenn Dummheiten gepostet werden?

Da stellt sich die Frage, wie man sich so ein Forum vorstellt.
Will man den Usern das Wort überlassen und damit in kauf nehmen, dass nicht jeder User nur Gescheites postet?
Oder soll das Forum von der Redaktion gestaltet werden, sodass nur interessante, kluge Postings veröffentlicht werden?

Ich habe jedenfalls für Diskussionsstoff gesorgt! ((-: An (in chron. Folge) 'super Typ' (18:24 und 21:02 zwei konträre Meinungen?), 't 3', 'David Mungo' (etwas dürftige Antwort?), und 'papst benedikt':

Niemand sagt hier, dass es sich bei den bsphaft angef. Komm. von "Qualität" handle. Es sind reine Haßbotsch., die auf einer gezielten Verdrehung des faktuellen Artikelinh. fußen. Charakteristisch ist dabei, dass der Poster sich nicht meldet, um seine "Botschaft" zu rechtfertigen. Die schlimmste Sorte von Trollen, muß nicht geduldet werden!

Ich beurteile nicht die "Klugheit" der Posts, bin aber, wenn ich im Hintergr. "angebotene" aber nicht durchgest. Posts lese, meistens froh, dass es eine gew. Vorzensur gibt. Das "Melden" ist die 2. Abwehrlinie. Die Ausrede der Mod. dafür, diese Posts stehen zu lassen, ist schwach.

"Wenig kluge" Posts kann man leicht ignorieren aber Haßposts (wie man sieht) nicht. Wer braucht diese Scheindisk.?!?

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Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.