Neue Zürcher Zeitung legt Print und Online zusammen

14. März 2012, 15:20

Schweizer Blatt erhält neue Führungsstruktur - Urs Holderegger, bisheriger Chef von NZZ-Online, tritt aus persönlichen Gründen zurück

Zürich - Die Publizistik der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) erhält eine neue Führungsstruktur. Die Redaktionen von NZZ-Online und der Druckausgabe der "NZZ" werden zusammengelegt. Der bisherige Chef von NZZ-Online, Urs Holderegger, tritt aus persönlichen Gründen zurück.

Holderegger, bisher Redaktionsleiter von NZZ-Online und designierter Verantwortlicher für die Tagesleitung Online auf Stufe Chefredaktion, wolle kürzer treten, teilte NZZ-Online am Mittwoch mit. Er werde deshalb seine Funktion auf Mitte April abgeben.

Der laufende Konvergenzprozess mit der Zusammenlegung von Zeitungsredaktion und Online-Redaktion mache eine neue redaktionelle Führungsstruktur notwendig, heißt es in der Mitteilung. Deren Leitung liegt interimistisch in den Händen von Nachrichtenchef Luzi Bernet und Chefredaktor Markus Spillmann.

Auf Mitte April wird die bisherige Tagesleitung von den Nachrichtenchefs für beide Medien übernommen - in enger Abstimmung mit den Ressortleitern der Zeitungsredaktion. Diese sind in ihrem jeweiligen Fachbereich auch für das Online-Angebot verantwortlich. (APA, 14.3.2012)

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nzz.ch

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hab ich als student in der bibliothek gerne gelesen, eine qualitätszeitung mit einem tollen sportteil

die installieren sich dann das tolle system von gogol, dann ist alles ein einziger pool (manche sagen auch sumpf) von inhalten, die man beliebig in die print- oder online-produkte spielt, wo sie von templates formatiert werden.

sofern der tatsächlich funktioniert. in live gesehen hab ich das leider nie. aber es klang 2008 schon super. vielleicht wirds 2012 ja was.

Vielleicht hieße das nun auch, dass die von mir sehr, sehr geschätzte nzz ihre Printartikel nicht mehr so stark verkürzt im Onlinemedium publiziert und ich auch ohne Printabo in den Genuss dieses hochwertigen Journalismus komme. Keine österr. Zeitung kann der nzz (oder der faz) das Wasser reichen. Das ist leider traurige Realität und da gibt es nicht einmal die traurige Ausrede, dass Österreich halt zu klein ist, die Schweiz ist auch klein.

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