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Muss man seine Sachen packen, wenn man Reformen im Schulsystem erhofft? Manche tun es (Archivbild)
Frankfurt am Main / Wien - Wer auf der Homepage des Volksbegehrens Bildungsinitiative auf die Liste der Unterstützer klickt, landet irgendwann beim Buchstaben F. F wie Heinz Fischböck, Bezirksschulinspektor und derzeit Direktor der Europäischen Schule in Frankfurt am Main.
Ein Bildungsexperte also. Er ist zwar nicht prominent, und er hat auch kein Buch geschrieben, in der Sprechblase neben seinem Namen fasst Fischböck aber kurz zusammen, warum er Reformen im Schulbereich für dringend notwendig hält: weil "es hoch an der Zeit ist, Bewegung und Veränderung in das erstarrte österreichische Bildungssystem zu bringen.
"Bin unzufrieden mit Struktur"
Mit Strukturen von gestern ist die Welt von morgen und übermorgen nicht zu gestalten. Unsere Schüler brauchen bessere Chancen" - sagt ein Bezirksschulinspektor.Und er erklärt im Standard-Gespräch: "Ich bin mit der gesamten Struktur unserer Schullandschaft unzufrieden." Das beginne mit der "unsäglichen" Definition des Kindergartenalters von drei bis sechs Jahren, "damit habe ich schon meine Probleme". Aber auch die "frühe Selektion der Kinder mit zehn Jahren" passiere "wider besseres Wissen".
Was also tun? "Ich bin geflüchtet, weil sich in meiner Arbeit als Bezirksschulinspektor nicht wirklich etwas verändert hat. Es war nichts weiter zu bewegen."
Heute ist Fischböck Leiter der Schule der Vier- bis Elfjährigen in Frankfurt. Im selben Haus übernimmt seine Direktoriumskollegin die Schüler von elf bis achtzehn Jahren. "Das heißt, wir begleiten und übergeben unsere Kinder von einer Periode zur anderen und fühlen uns verantwortlich."
Nicht nur das suchte der ausgebildete Volksschul-, Hauptschul- und AHS-Lehrer in Österreich vergeblich: Auch die Ausbildung für den Beruf des Pädagogen gehöre "völlig erneuert".
Fischböck zweifelt daran, dass all das mit dem Unterausschuss zum Bildungsvolksbegehren gelingen kann: "Wir Österreicher sind enorme Bewahrer und glauben, mit der Evolution geht alles. Aber manchmal muss man Systeme auch nachhaltig stören, um sie weiterzuentwickeln." (Karin Riss, DER STANDARD, 12.3.2012)
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geben sie mir das schulgeld welches der staat pro kopf für meine kinder offiziell ausgibt
der betrag würde mir homeschooling ermöglichen
zukauf von kompetenzen die ich nicht zu vermitteln vermag
vernetzen mit anderen kindern und familien
denn auch privatschulen zwingen konzepte auf
und viele davon sind alles andere als kinderfreundlich
immer noch kurzsichtig paukend
und keine sachliche
basisarbeit in grundverständnis elemantarer bildung -
welche nicht nur intellektuell zu sehen ist
der mensch ist stets mehr als sein wissen
und kinder keine gefäße die wir zu füllen befähigt wären
einige lehrerInnenund eltern haben jahrelang sehr viel freizeit investiert
und viele schülerInnen ihre talente,ihre freude und viel "kindheit"
um einen schulversuch nicht bloß zu starten sondern auch aufrecht zu erhalten
mein sohn ist an einem wiener öffentlichen schulversuch 5-15 jährige
doch es können nur ca 8 kinder jährlich genommen werden
anmeldungen hätten wir für gut 10 mal soviele
problem
man kann nicht 1 zu 1 ein funktionierendes konzept umlegen
das funktionieren ist multifaktoriell - kinder-eltern-lehrer konstellation -inkl einer portion glück
beherztheit und den luxus nicht bei der arbeit mit/für die kinder ständig auf die uhr schauen zu müssen oder zu wollen
Man hatte jetzt Jahre Zeit, sich die Lösungen in anderen Ländern anzusehen. Es muss vorher ein Plan auf den Tisch, wie neue Schulmodelle aussehen könnten und wie eine effiziente Schulbehörde dazu.
Und mit diesem Plan wäre zu verhandeln.
Bei uns gibt es Volksbegehren unzählige Beiträge wie diesen, spärliche Meldungen zu allen heil.Zeiten von den Regierenden, aber passiert ist bis dato n i c h t s !!!
Es wäre ZEIT ZU HANDELN!
Die Europäischen Schulen sind offizielle Schulen. Sie genießen die Rechte und Pflichten einer öffentlich-rechtlichen Bildungseinrichtung im jeweiligen Sitzland. Es handelt sich um eine überstaatliche Einrichtung, die für Kinder, deren Eltern in Einrichtungen der Europäischen Gemeinschaft beschäftigt sind, schulisch zuständig ist. Darüber hinaus werden – soweit Schulplätze vorhanden sind - Kinder aufgenommen, deren Eltern in Firmen bzw. Organisationen arbeiten, die ein Abkommen mit der Schule abgeschlossen haben und auch weitere Kinder, deren Familien sich um einen Schulplatz bemühen. Die steigende Nachfrage stößt an die Grenze der Aufnahmemöglichkeit der Schule und führt deshalb dazu, dass immer weniger Schüler aufgenommen werden können.
Bilding sollte privatisiert werden, dann würden sich Schulen die nicht die besten Methoden anbieten selber abschaffen.
Der freie Markt hat dank Konkurrenz wieder mal die Lösung. Die guten Schulen können expandieren, die schlechten machen Konkurs.
Und meistens kommt das Argument mit den Kosten, daher sag ich es gleich. Die amerikanischen Privatschulen in den 60ern waren spottbillig (300$/Semester Medizinuni) im Vergleich zu Staatsunis in Österreich.
geben sie mir das schulgeld welches der staat pro kopf für meine kinder offiziell ausgibt
der betrag würde mir homeschooling ermöglichen
zukauf von kompetenzen die ich nicht zu vermitteln vermag
vernetzen mit anderen kindern und familien
denn auch privatschulen zwingen konzepte auf
und viele davon sind alles andere als kinderfreundlich
immer noch kurzsichtig paukend
und keine sachliche
basisarbeit in grundverständnis elemantarer bildung -
welche nicht nur intellektuell zu sehen ist
der mensch ist stets mehr als sein wissen
und kinder keine gefäße die wir zu füllen befähigt wären
die zu "normaler" sozialer Interaktion nicht mehr fähig sind, weil sie nie mit anderen Kindern zusammenkommen, ohne dass dahinter "pädagogische Konzepte" und "Förderung" stehen.
Am besten, alle bleiben auf Lebenszeit zu Hause....
homescholling ist kein - kind allein zuhause -modell
es gibt ihnen u ihren kindern die möglichkeit sich frei zu vernetzen
7d allein oder mit vielen in die berge , ins ars electronica center , elementare bildungsbasics inkl "meisterkurs"- falls sie die flexibilität haben für 2/3 wochen in das land ihrer fremdsprache- z.b.mit chouchsurving
ohne lang genehmigungen von übergeordneten schulbehörden erbitten zu müssen.
vorgeschriebener schulstoff wird 1x jährlich von der behörde getestet
-die kids lernen gleich mal nachhaltig, denn heut können und morgen schwamm
funktioniert nicht
gemeinschaft ja doch ohne zwang
selbstkompetenz fördern, empathie schulen,
durchsetzung erlauben-
für kinder/jugend/bildung verantwortung übernehmen
ich möchte noch ergänzend hinzufügen, dass ich es für die größte Vernachlässigung der Schulen halte, dass Kinder nicht nach Lerntypen unterteilt und auch danach unterrichtet werden.
Da wird vermutlich das größte Potential verschenkt.
Erst muss man erkennen wie Kinder am leichtesten lernen und ihnen eine Lernstrategie beibringen.
Wenn ich das was ich in Lernkursen bei der Umschulung (von einem privaten Unternehmen) gelernt hab, in der Schule schon gewusst hätte, hätte ich als Kind 3 mal so viel Freizeit und keinen Schulstress gehabt. Ähm und wesentlich bessere Noten.
Ich denke mir man muss einen Prozess gut verstanden haben um ihn aus der Hand geben zu können ohne damit die Kontrolle drüber zu verlieren.
In der Privatwirtschaft passiert soetwas dauernd, OEMs geben nicht nur Fertigung ausser Haus sondern immer mehr auch die Entwicklung u.v.a.m, behalten aber selbst die Fäden in der Hand, was voraussetzt dass da echte Experten am Werk sind die wissen welche die richtigen Ziele sind und was gutes Monitoring ist..
Im Bildungsbereich steht fest, dass es eine viel zu mächtige Lehrer-Gewerkschaft gibt, sonst bin ich mir nicht so sicher, soll heissen, es bräuchte einmal so etwas wie ein Ranking der Lehrer nach Erfolg um die herausfischen zu können die für die Gestaltung des Monitorings in Frage kämen...
Für wen bewährt es sich, wenn der Staat entscheiden kann was die Kinder an Bildung bekommen.
Für den Staat, denn er kann sich die Arbeiterklasse heranbilden wie er sie gern hätte.
Gott bewahre wenn unsere Kinder etwas über Freiheit und Eigenverantwortung lernen würden.
Letztlich kann man einen Arbeiter nur dann dauerhaft mit >50% besteuern wenn man ihm in der Kindheit lang genug eingetrichtert hat, dass Sozialismus etwas tolles ist, und niemand etwas anderes will.
Ganz einfach, die Unternehmen können uns, in einem Rechtsstaat, nicht dazu zwingen "ihr Produkt" zu kaufen, der Staat schon. Der Staat macht einfach ein Gesetz und wenn sie nicht folgen, nimmt er ihnen die Kinder weg, und sperrt sie ein.
Nicht einmal Coca Cola kann sie dazu zwingen ihr Produkt zu kaufen. Macht können Firmen nur über den Staat und seine Gesetze ausüben.
Daher darf der Staat nie die Macht haben dem Volk Produkte aufzuzwingen, wie unserer es ständig macht.
danke
wir erziehen 3 kinder
sind bürgerliche menschen
mittlerweile
radikal
gegen verordente schulpflicht
welche ja kein bildungsrecht inkludiert
ebensowenig wie die verpflichtung der erwachsenen
den jungen menschen respekt zu erweisen
ihre lebenszeit als wertvoll zu erkennen
niemand entwickelt mit konsequentem absitzen von stunden talente
doch
würden wir die kindheit nicht am besten gleich von anfang an so beschränken
wer
würde denn freiwillig noch
seinen meist langweiligen job
für
für was
welcher erwachsenen weiß noch welchen sinn er/sie verfolgt ?
2-4% Bildungs-Elite (weil die es sich leisten können), und 96-98% die es nicht können.
Und das soll uns was sagen?
Manche Dinge des täglichen Lebens gehören in die Hand des Staates.
Meiner Meinung nach ist Bildung neben dem Gesundheitswesen eines davon.
Nur weil Bildung in A im argen liegt, ist Privatisierung nicht automatisch besser.
GB
Das amerikanische System bietet ja gratis Schulbildung an, und zwar schon lange. Da zu behaupten es sei das Ergebnis des freien Marktes im Schulwesen ist einfach falsch.
Auch ist es falsch zu behaupten, was viele tun, jedes Kind muss die gleichen Chancen haben, und das schafft man mit gratis Bildung.
So ein Blödsinn! Wenn ich die ersten 5 Jahre viel Zeit mit meinem Sohn verbringe und mit ihm spielend lerne, hat der ungleich höhere Chancen als all die Kinder, die nicht die Aufmerksamkeit und Förderung bekommen.
Ein gratis Schulsystem ändert da gar nichts!
weil ich den ganzen Tag arbeiten muss, um überhaupt überleben zu können, dann muss das Kind halt blöd bleiben. Es hätte eben als reiches Fabrikantenkind auf die Welt kommen sollen. Die Schule hat da gar nicht fördernd einzugreifen.
Genau genommen ist es doch ein Kreislauf. Wenn der Staat uns Arbeitern nicht mehr als die Hälfte unseres Lohns stehlen würde, müssten wir für den selben Lebensstandard nur halb so viel arbeiten (manch Berechnungen gehen sogar von -80% aus).
Also hätten wir mindestens 20 Stunden die Woche mehr Zeit für unsere Kinder.
Aber indem der Versuch des Staates unsere Kinder für uns zu erziehen sehr viel Geld kostet, und der Staat keines hat, muss er uns besteuern. Dann müssen wir mehr arbeiten und haben weniger Zeit für die Familie. Und das geht endlos so weiter.
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