Zwei militante Palästinenser im Gazastreifen getötet

Einer der Palästinenser war federführend bei Entführung von Gilad Shalit

Gaza/Tel Aviv - Mit einem gezielten Angriff hat Israel einen militanten Palästinenser-Anführer im Gazastreifen getötet. Wie von israelischer Seite am Freitag offiziell mitgeteilt wurde, kam bei der Aktion ein weiterer Mann ums Leben, ein dritter sei verletzt worden. Kurz vor dem Angriff war aus dem Gazastreifen eine Rakete auf Israel abgefeuert worden, die aber weder Personen- noch Sachschaden anrichtete.

Der Guardian berichtet, dass einer der Männer federführend bei der Entführung von Gilad Shalit war.

Bei einem der getöteten Männer handelte es sich laut den israelischen Angaben um den Anführer einer Gruppe, die die bewaffneten Aktionen der verschiedenen Palästinenser-Organisationen koordiniert. Bei der dreiwöchigen israelischen Gaza-Offensive im Dezember 2008 und Jänner 2009 mit der Bezeichnung "Gegossenes Blei" waren mehr als 1400 Palästinenser getötet und über 5000 weitere verletzt worden. (APA, red.derStandard.at, 9.3.2012)

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Die Lehre aus dem Fall Gilad Shalit

Beim letzten Gefangenaustausch PA – Israel wurden 1027, vorwiegend Verbrecher, gegen einen Soldaten ausgetauscht. Die Lehre daraus: wenn Verbrecher sofort erschossen werden, kann man sie nicht austauschen und somit besteht auch kein Anreiz mehr, Soldaten zu entführen.

So lautet übrigens die Schlagzeile von heute Morgen:

“Palestinians fire 92 rockets at southern Israel
Escalation in South: 8 Israelis hurt, 1 seriously as terrorists continue attacks after IAF strike kills PRC chief; Iron Dome intercepts 25 rockets; Palestinians: 12 killed, 20 injured in Gaza.” Jpost

Inwiefern ist bei dieser spezifischen Meldung die Aktion Gegossenes Blei relevant?

Und wenn schon, warum wird dann nicht gleich die gesamte Opferstatistik auf beiden Seiten seit dem Beginn der jüd. Wiederbesiedlung der Region im ausgehenden 19. Jh. erwähnt?

Warum Israel von den Leuten weiß?

Bemitleidenswerte Unschuldslämmer?

Es ist ein legitimes Recht des Staates Israel, sich und seine Bürger gegen bewaffnete Banditen und deren Übergriffe zu schützen.
Alle, die das Schicksal der Palästineser beklagen, seien daran erinnert, dass diese hehren Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit auch hier bei uns dritte Personen, die mit dem Nahostkonflikt nichts zu tun hatten, umgebracht haben. Oder erinnert sich niemand mehr an Heinz Nittel? Oder den Terrorüberfall auf die Synagoge in Wien? Das Attentat auf den Flughafen Schwechat?

Gratulation an Israel ...

... solche Männer müssen zur Verantwortung gezogen werden für ihren Terror gegen Palästinenser und Israelis.

kann mir jemand erklären wie israel überhaupt dauernd zu solchen infos kommt

daß irgendeine person irgendwas getan hat.
haben die tausende von agenten in palästina eingeschleusst oder geben tausende von palästinensern gegen bezahlung infos weiter?
wie kann es sein, daß israel seit jahren immer wieder alle paar wochen angebliche militante kämpfer punktgenau findet.

desweiteren sollten sie mal so gut sein und wenigstens bei einem dieser fälle mal die infos preisgeben die zu einem angriff genau auf den entsprechenden punkt gegen genau diese menschen bringt.
meine vermutung ist ja eher, daß man auf gut glück agiert - die deppen werden schon akzeptieren,daß es wieder mal ein "militanter anführer" war....

Der isr. Geheimdienst gilt als einer der besten in der Welt

zusätzlich dazu besitzt Israel einen eigenen Satelliten für geheimdienstliche Informationen.

Da ein nicht unerheblicher Teil der Information von sog. "Kollaborateuren" kommt, kann diese Information auch nicht so einfach veröffentlicht werden, da das die geheimdienstlichen Methoden bzw. Informanten gefährden würde, bzw. die zukünftige geheimdienstliche Arbeit unmöglich machen würde.

Es gibt tausende palästinensische Kollaborateure mit dem Besatzungsregime. Was allerdings nicht viel über die Qualität der Information aussagt.

http://www.jpost.com/MiddleEas... ?id=172606

der gazastreifen ist nicht besetzt

Diese Frage ist zumindest umstritten, nachdem Israel weiterhin den Luftraum, Territorialgewässer und Landesgrenzen und damit alle Bewegungen von Menschen und Gütern kontrolliert, immer wieder militärische und geheimdienstliche Aktionen in Gaza durchführt und über ein weit verzweigtes Netzwerk von Informanten verfügt, womit sie wohl die "effektive Kontrolle" über Gaza aufrechterhalten haben, was schlußendlich das Kriterium für das Vorliegen einer "Besatzungssituation" darstellt.

lol @ "effektive kontrolle" ^_^

So wie überall gibt es auch in Gaza Leute,

die für ein bissl Kohle, oder wofür auch immer, auch ihre eigene Großmutter verkaufen.
Auf die Art können dann zb Fahrzeuge markiert werden.
Deshalb sind die Angriffe recht oft sehr genau und selektiv, mit eigentlich sehr wenigen zivilen Opfern...

eher, weil sie die hamas endlich weg haben wollen

oder glauben Sie, daß mehr als eine Handvoll glücklich ist, diesed Terroristengesindel als Besatzer im Gaza zu haben?

beschuldigen-militant-tot

Das Erfolgsrezept
für den Untergang jeglicher Menschenrechte

Hamas, Islamic Jihad & Co. befinden sich im Krieg mit Isr.

Da braucht es keine Beschuldigungen - deren Kämpfer sind legitimes Ziel für die isr. Streitkräfte.

Übrigens: seit gestern wurden über 80 Raketen von Gaza nach Isr. abgeschossen, nur so als kleine Info.

Alles kann man irgendwie benennen
und Bedrohungen inszenierten .

Die Frage die bleibt :
Wer schränkt wessen Freiheit ein
und wer hat die große Zahl
der Verwundeten und Toten
zu tragen

Für Sie mögen die Raketen eine inszenierte Bedrohung sein,

für die Bewohner von Südisr., welche laufend wegen Raketenalarm in die Schutzräume hetzen, ist die Bedrohung dagegen real.

Und ja, Sie haben recht, die Pal. werden besetzt und unterdrückt und haben das Recht auf Widerstand. Dieser beinhaltet allerdings keinen Raktenterror auf zivile Ziele - das ist ein Kriegsverbrechen. Isr. hat nicht nur das Recht sondern auch die Pflicht, seine Bevölkerung davor zu schützen.

Israel besetzt palästinensisches Gebiet
und hält die Palästinenser wie Menschen 2.Klasse
und macht den gesamten Gazastreifen zu einem
Freiluftgefängnis .
Israelis töten Palästinenser
beinahe nach Belieben ,
die Zahl der Toten Palästinenser
spricht eine deutliche Sprache .

Die Palästinenser haben ein
Recht auf Verteidigung

Haben sie, ja.

Aber kein Recht, Zivilisten zu terrorisieren.

die araber.

und?

war das vor oder nach dem israelischen angriff?

und - wieviele israli sind verletzt oder getötet worden?

ich lese nämlich davon nix - dh. 80 reakten der palästinenser sind wirkungsloser als eine rakete der israeli....
veranschaulicht schön das kräfteverhältnis dieser beiden völker.

Gerade weil das Kräfteverhältnis so klar ist

sollten sich eig. die Pal. eine andere Strategie überlegen oder? Mit der gegenwärtigen scheinen sie sich nur ins eigene Fleisch zu schneiden.

Wenn man sich den Kopf an einer Mauer anschlägt, kann man die daraus folgenden Kopfschmerzen ja auch nicht der Mauer zum Vorwurf machen ...

du kannst die unfähigkeit der palästinensischen araber nicht den israeli zum vorwurf machen. das heisst, du kannst natürlich, in diesem forum sowieso, aber ernst nehmen kann dich so niemand.

"...wieviele israli sind verletzt oder getötet worden..."

Mhm, wieviele müssen denn Ihrer Meinung nach verletzt oder getötet werden, damit Isr. auf einen kriegerischen Akt reagieren "darf"?

Im Jänner/Febr. hagelte es über 50 Raketen/Mörsergranaten auf Isr., fast ausschließlich auf zivile Ziele. Wie soll Isr. Ihrer Meinung nach reagieren? Warten, bis eine Rakete wieder einmal einen Schulbus trifft?

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