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Somit geht die große Kristallkugel für den Sieg im Gesamtweltcup an die US-Amerikanerin.
Lindsey Vonn steht seit Freitag zum vierten Mal als Gesamtsiegerin im alpinen Ski-Weltcup der Damen fest. Die 27-jährige US-Amerikanerin gewann in Aare zum zweiten Mal einen Riesentorlauf und ist damit in den restlichen fünf Saisonrennen nicht mehr einzuholen. Vonn siegte 0,48 Sekunden vor der Italienerin Federica Brignone und 1,05 vor Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg (GER). Die Österreicherin Anna Fenninger verpasste als Vierte das Podium knapp. Für Vonn war es der elfte Saisonsieg und der bereits 52. insgesamt.
Lindsey Vonn ist nun die zweiterfolgreichste Skirennfahrerin der Welt. Die Abfahrts-Olympiasiegerin hat mit ihrer vierten großen Kristallkugel Petra Kronberger, Vreni Schneider und Janica Kostelic hinter sich gelassen und nun nur noch die sechsfache Siegerin Annemarie Moser-Pröll vor sich.
Insgesamt elf Saisonsiege sammelte Vonn bis zu ihrem vierten und vorzeitigen Titelgewinn, dabei jeweils vier in Abfahrt und Super-G. Damit ließ sie in diesen beiden Speed-Disziplinen ganz große Läuferinnen hinter sich. Im Super-G setzte sie sich mit 18 Erfolgen vor Renate Götschl (17) an die Spitze, in der Abfahrt (25) hat sie ebenfalls nur noch Moser-Pröll (36) vor sich. Die Punkterekorde von Janica Kostelic (1.970) und Hermann Maier (2.000) könnten noch diesen Winter ebenso fallen wie Schneiders 14 Saisonsiege.
Im Ziel hatte sich Vonn zunächst noch ungläubig mit beiden Händen an den Helm gegriffen. "Das ist völlig verrückt. Jetzt ist alles nur noch Spaß", rief die Ausnahmeskiläuferin. Nach der Vorjahres-Enttäuschung, als sie durch die Absage des letzten Rennens ihren vierten Gesamtweltcup um nur drei Punkte an Maria Riesch verloren hatte, ist Vonn damit wieder die Strahlefrau im Weltcup. "Ich wollte heute in erster Linie auf das Podest. Wenn es mit dem Gesamtweltcup noch nicht geklappt hätte, wäre mir das egal gewesen", so Vonn.
Das erste Rennen in Aare bot auch wettermäßig so ziemlich alles, Regen und Sonne wechselten einander ab. Ein Sinnbild für das Abschneiden der Österreicherinnen: Elisabeth Görgl stürzte schon im ersten Lauf nach nur wenigen Sekunden. Marlies Schild, die am Samstag einmal mehr den Rekord von Vreni Schneider im Slalom angreift, fiel vom 8. noch auf den 15. Platz zurück. Pech hatte Stefanie Köhle, die als Halbzeit-Sechste auf dem Kurs ihres Trainers Meinhard Tatschl auf dem Weg zu einer Gesamtbestzeit war, ehe ihr Angriff im Schnee endete. Michaela Kirchgasser ("Mir fehlt noch ein wenig die Kraft") wurde Zehnte.
So war Anna Fenninger einmal mehr als als Vierte (zusammen mit Tessa Worley) die Beste. Im Gegensatz zur Vorwoche war die Salzburgerin diesmal aber zufrieden. "In Ofterschwang habe ich mich wegen der einen Hundertstel geärgert. Heute passt das schon, die Piste war extrem schwierig mit vielen Schlägen", sagte die Kombi-Weltmeisterin. Zu Vonn meinte sie: "Sie hat sich das verdient. Das waren zwei Super-Läufe von Lindsey." (APA, 9.3.2012)
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geht einfach überhaupt nicht!
Der Mann kann weder Vorsprung von Rückstand noch Hundertsel von Zehntel oder Sekunden geschweige denn aufholen von verlieren unterscheiden. Dazu gibt es ständig irgendwelche offenbar aus dem Phrasenschwein gemopste Stehsätze, die überdies fast immer an der falschen Stelle eingesetzt werden.
Und Christian Mayer ergänzt ihn perfekt!
Eine Zumutung!!
Brunner versucht vergeblich seine auch nach Jahren des Kommentierens ausgeprägte Ahnungslosigkeit vom Schisport durch einen nicht aufhören wollenden unträglichen Redeschwall wettzumachen.
Fachwissen schlägt Rhetorik im bei Sportübertragungen bei weitem!
zudem sind die punkte der gesamtweltcupsieger ohnehin nur sehr schwer miteinander vergleichbar, da es nicht in jeder saison gleich viele rennen gibt. die werden in letzter zeit immer mehr.
so sammelte etwa pernilla wiberg ihre 1960 punkte in der saison 1996/97 in lediglich 32 rennen - so viele wie die damen heuer bereits gefahren sind.
Wiberg hat zweifellos den besten Punkteschnitt in der modernen Ski-Ära erreicht. Diese Traumsaison blieb aber ihre einzige. Vonn ist mit ihren erreichten Punkten im Gesamtweltcup ganze 4x (auch mit ihrem 2. Platz vom Vorjahr) in den Top-Acht dieser Rangliste vertreten.
das liegt aber in erster linie an der ausnahmeleistung von maier 2000. ansonsten sind die punkte der gesamtweltcupsieger der männer meist deutlich unter denen der frauen:
2011: Kostelic - 1356, Riesch - 1728
2010: Janka - 1197, Vonn - 1671
2009: Svindal - 1009, Vonn - 1788
2008: Miller - 1409, Vonn - 1403
2007: Svindal - 1268, Hosp - 1572
2006: Raich - 1410, Kostelic - 1970
2005: Miller - 1648, Pärson - 1358 - große Ausnahme
2004: Maier - 1265, Pärson - 1561
2003: Eberharter - 1333, Kostelic - 1570
wobei ich zugebe, dass das vor allem für die letzten 10 jahre gilt. das hängt meiner meinung nach - und ich möchte die leistung von vonn nicht schmälern, die ist wahnsinnig gut!! - damit zusammen, dass bei den damen einfach die spezialistinnen großteils verloren gegangen sind, und die konkurrenz an der spitze der einzelnen disziplinen damit geringer geworden ist. so namen wie nef, wachter, compagnoni, merle, panzanini, kostner, montillet, cavagnoud, seizinger, ertl, gerg (ok auch allrounderinnen), götschl, dorfmeister, meissnitzer, putzer, street, flemmen aber auch kostelic, die vreni oder wiberg fehlen halt weitgehend. es gibt noch: schild, rebensburg, worley, poutiainen und 5 allrounderinnen, oder?
Und Stenmark ist ebenso eine Ausnahme mit seinen 86 Weltcupsiegen. Also gibt es schon zwei außergwöhnliche Ausnahmen bei den Männern. Am Ende ist es doch leichter, bei den Männern zu gewinnen ;)
Rekorde sind jedenfalls dazu da, um geschlagen zu werden. Falls Vonn den Rekord von Janica Kostelic übertrifft, dann wird man sie an dem Rekord von Maier messen. Und falls sie den übertrifft, dann wird man in Zukunft alles an ihrem Rekord messen.
ja eh..
ich wollte aber auch gar nicht behaupten, dass es leichter ist bei den damen zu gewinnen. aber vonn (in abfahrt und super g) und schild (slalom) fahren halt auch mit völlig vermurksten läufen noch aufs podest oder in die nähe davon. weil es eben in jeder disziplin nur 5-6 starke läuferinnen hinter ihnen gibt. das ist bei den herren anders
natürlich werden rekorde auch geschlechterübergreifend verglichen.
statistiker kennen da keinen genierer!
wenn ein mann die 6 weltcupkugeln der moser einstellen sollte, wird das sicher erwähnt.
genauso, wenn vonn die 86 weltcupsiege von stenmark erreichen sollte.
würde, wenn es knapp hergeht und grosse rekorde fallen, auch im tennis so sein.
Weil die Frauenrekorde für die Herren außer Reichweite sind. Ginge es knapp her, würde man sie natürlich vergleichen. In jeder Sportart werden Medaillen und Punkte verglichen. Wenig Sinn macht es, die absolute Leistung in Sportarten zu vergleichen, bei der die Physis den Ausschlag gibt, wie etwa im Gewichtheben oder im 100m Lauf.
Eigenartige Logik:
Rekorde, bei denen die Physis eine Rolle spielt, sind nicht sinnvoll vergleichbar, weil sie für Frauen nicht erreichbar sind.
Langzeitrekorde zwischen sind aber schon vergleichbar, weil sie für Männer nicht erreichbar sind...
Ich versteh.
Du hast offenbar etwas missverstanden. Ich sprach nur das angesprochne Tennis an und meinte nicht, dass es nicht sinnvoll wäre dort zu vgerleichen, sondern dass nicht verglichen wird, weil Grafs Rekorde so weit weg sind.
In der Regel ist es natürlich auch so, dass bei Frauen die Dichte nicht so hoch ist und Langzeitrekorde leichter zu fixieren sind. Im Alpinen Schisport gleicht sich das aber durch die höhere Anzahl der Bewerbe bei den Herren aus (Maier hatte 40 Bewerbe bei seinem Rekord, Kostelic bei ihrem 36), deshalb ist hier ein Vergleich sinnvoller als sonst wo.
anja paerson wieder mal hinten nach;
(nur) für den super g ist sie beim finale qualifiziert - immerhin.
es schaut ziemlich nach rücktritt aus, aber sie deklariert sich nicht.
wenn sie den rücktritt - so wie cuche - erklärt hätte, könnte sie sich schon jetzt in aare feiern lassen.
sie hätte es sich verdient!
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