Mit einem Rottweiler-Lächeln

Blog |

Quel Choc! Frankreichs baldige First Lady Valérie Trierweiler sieht sich auf dem Titelbild jener Zeitschrift abgebildet, für die sie selber arbeitet

Die Lebensgefährtin des sozialistischen Präsidentschaftskandidaten François Hollande hat am Donnerstag einen "Schock" erlebt, als sie die Zeitschrift "Paris Match" anschaute: Sie sah sich selbst auf dem Titelblatt der Illustrierten abgebildet. Kleines Detail: Trierweiler ist seit 20 Jahren bei "Paris Match" als Redakteurin tätig. Auf Twitter reagierte die 47-Jährige ziemlich verärgert: "Was für ein Schock, sich auf der Frontseite der eigenen Zeitschrift zu entdecken!"

Sie sei wütend darüber, von der eigenen Redaktion weder informiert noch gefragt worden zu sein. Die Antwort von "Paris Match" ließ nicht auf sich warten: "Es stimmt, Valérie, wir haben mit dir nicht über das Cover diskutiert. So ist eben die Unabhängigkeit von 'Match'. Du bist selber am besten platziert, um das zu wissen."

Das war eine kleine böse Anspielung darauf, dass Trierweiler wegen ihrer Liaison mit François Hollande vom Politikressort in die Seiten mit "kulturellen Ereignissen" wechseln musste bzw. abgeschoben wurde. Zugleich animiert sie noch eine Interviewsendung auf dem kleinen Privatsender Direct-8.

Hollandes "Charme-Trumpf" - wie die Schlagzeile zum Titelbild lautet - zeigt aber weiter die Zähne: Sie wirft ihrer eigenen Zeitschrift nun "Sexismus" vor. Wann immer Carla Bruni neben Nicolas Sarkozy abgebildet wurde, fand sie das nicht weiter schlimm.

Man wartet nun gespannt auf die Reaktion der Pariser Radio- und TV-Komiker wie Nicolas Canteloup. Ihm zufolge nennt Hollandes frühere Partnerin Ségolène Royal die Neue nur noch Valérie Rottweiler ...

Share if you care