Hundehaltung in Großstädten

Gastkommentar
6. März 2012, 09:30
  • Wie kann eine sinnvolle "Regulierung der Hundehaltung" aussehen?
    foto: henrik g. vogel/www. pixelio.de

    Wie kann eine sinnvolle "Regulierung der Hundehaltung" aussehen?

Nach einem aktuellen Vorfall wird in Deutschland wieder über die Einführung eines Hundeführerscheins nachgedacht - Von Thore Schröder

Durch die Attacke eines großen Mischlingshundes auf einen siebenjährigen Grundschüler in Berlin-Lichtenberg kam das Thema "Regulierung der Hundehaltung" in der vergangenen Woche wieder ins Gespräch, just in dem Moment, als die grüne Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus ihren Entwurf für ein neues Hundegesetz vorlegte. Der Streit um die richtige Hundehaltung in der deutschen Hauptstadt ist neu entbrannt.

Bissige Schäferhunde

Die Vorlage, entstanden unter Federführung der tierschutzpolitischen Sprecherin Claudia Hämmerling, will eine Revolution bei der Haltung: Nach Vorbild Niedersachsens soll die Liste sogenannter gefährlicher Rassen (Volksmund: Kampfhunde) abgeschafft werden. Das freut Experten und Tierschützer, die bereits seit Jahren argumentieren, dass kein Hund von Geburt an aggressiv oder bösartig ist. Wie irrsinnig die einst 2004 vom rot-roten Senat festgeschriebene Rassenliste sei, zeigten die Verordnungen anderer Bundesländer, in denen jeweils andere Rassen als gefährlich aufgeführt werden.

Die Fakten stützen diese These. Laut Beiß-Statistik 2010 gehen nur 26 von 660 registrierten Attacken auf das Konto von Listenhunden. Viel gefährlicher sind mit 79 Fällen beispielsweise die Deutschen Schäferhunde. "Aber die haben eben eine große Lobby", sagt Claudia Hämmerling. Willkür und Lobbyismus führten auch dazu, dass das Tierheim Berlin bei der Vermittlung der vermeintlich bösartigen Hunderassen große Probleme habe und jedes Jahr hunderttausende Euro mehr ausgeben müsste.

Hundeführerschein gefordert

Nun wollen die Grünen ein anderes Ordnungsprinzip für die Hundehaltung installieren nach der Formel 20+40. Danach soll in Zukunft jeder Halter einen Hundeführerschein machen müssen, dessen Tier über 20 Kilogramm Gewicht oder 40 Zentimeter Schulterhöhe aufweist. Ein allgemein verpflichtender Führerschein für große und größere Hunde, der für einen Großteil der in Berlin registrierten rund 110.000 Hunde notwendig sein wird.

Der grüne Vorschlag zu diesem Zeitpunkt hat vermutlich nicht zuletzt die Absicht, das Thema für die Partei zu besetzen, bevor Rot-Schwarz seine Absichten präsentieren kann. Denn dass auch der Senat die Hundeverordnung deutlich modernisieren will, stand bereits im Koalitionsvertrag der vor gut 100 Tagen angetretenen Regierung. Die Fachpolitiker der beiden Fraktionen haben bereits durchblicken lassen, dass auch sie der Abschaffung der Liste und einem Führerschein für große Hunde aufgeschlossen gegenüberstehen. Sie argumentieren allerdings, dass zunächst das alte Gesetz und seine Folgen ausreichend evaluiert werden müssten.

Der Grünen-Vorschlag will, dass die Bezirksämter Aufforderungen nach der Hundesteuererfassung versenden. Dann soll Herrchen oder Frauchen je einen theoretischen und praktischen standardisierten Test bei einem lizensierten Prüfer ablegen müssen. Als solche könnten sich beispielsweise Hundetrainer oder Tierärzte ausbilden lassen. Der Test müsste dann je nach Länge des Hundelebens bis zu zweimal wiederholt werden. Die rot-schwarze Kritik richtet sich vor allem gegen den Vorschlag, die Kontrolle des Führerscheins den Ordnungsämtern aufzuerlegen. Diese seien mit ihren Aufgaben bereits überfordert, so das Argument.

Risiken und Pflichten

Tatsächlich muss vorher sichergestellt werden, dass die Durchsetzung umsetzbar ist, dass also die Gebühren und Strafzahlungen direkt in die Kontrollen der Halter fließen und nicht als Mehreinnahme des Senats oder der Bezirke zweckentfremdet werden. Kritiker warnen, das Letzte, was die Hauptstadt brauche, sei noch eine neue Zwangsregelung, die noch dazu so viele Menschen beträfe. Tatsächlich ist aber gerade die Masse der Betroffenen ein Grund für den Hundeführerschein. In der Enge einer Millionenstadt ist das Halten von großen Hunden mit besonderen Risiken und auch Pflichten verbunden. Ein regelmäßiger Test, der pro Mal etwa 200 Euro kosten soll, ist nicht zu viel verlangt. Neben den Haltern selbst, den gefährdeten Kindern und den genervten nicht Hunde haltenden Hauptstädtern würden davon nicht zuletzt auch die Tiere selbst profitieren. (Thore Schröder, derStandard.at, 6.3.2012)

Autor

Thore Schröder, The European, ist seit 2011 Redakteur bei der BZ am Sonntag.

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1) Beitrag ist schon fast verjährt

2) Alle dieser 5900 Verletzungen sind sobald, im Krankenhaus behandelt wird, egal ob Kratzer oder amputierter Fuss anzeigepflichtig.

3) Nur wenn eine ärztliche bzw. amtliche (Beweis-)Aufnahme gegeben hat, gibt es auch Schmerzensgeld, daher auch mit dem reinen Kratzer.

4) es wird nichts geschönt, sondern der Inhalt erklärt

5) Beschwerden sind an den KfV zu richten, die nicht mehr Datentiefe rausrücken(zb Anzahl der Kratzer)

6) jede offene Wunde würde ausreichen für die Tetanusimpfung

Haben Sie zufällig die Statistik bei Hand, wieviele Menschen durch "Ausrutschen am Gehsteig" verletzt wurden, damit wir eine Vergleichszahl haben?

Oder von mir aus eine Statistik darüber, wieviele Menschen durch einen Unfall mit einem Kraftfahrzeug verletzt und/oder getötet worden sind?

Nur aus Interesse, damit ich sehen kann, wie das in Relation zueinander steht....

Unterscheiden Sie bitte Risiken des täglichen Lebens und vermeidbare Risiken.

Von Kampfhunden, mit lebensgefährlicher Bisskraft, gebissen zu werden, deren unverantwortlichen Hundebesitzer noch dazu zu faul sind diesen im öffentlichen Raum einen Beißkorb anzulegen, ist definitiv ein vermeidbares Risiko.

"Ausrutschen am Gehsteig"

sie meinen das durch hunde bzw. deren hinterlassenschaft verursachte?

ihr posting ist ... dumm, das wissen sie selbst

ausrutschen auf dem gehsteig ist mit einem hundebiss nicht vergleichbar. eher nie tun sich gehsteige vor einem auf und schnappen nach dem fusserl. es gibt keine aggressiven gehsteige. es gibt auch keine, die aus langeweile oder irritation beißen, oder um ihr revier oder ihr rudel zu verteidigen.

was wollen sie denn relativieren? die bandbreite ist zu groß: es kann viele schmerzhafte monate dauern, ehe ein hundebiss verheilt ist. es kann jahre und viele operationen brauchen, bis eine entstellung "geheilt" ist (falls das überhaupt geht). wem hilft dabei: ich gehöre eh nur zu dem 1 %o u. es ist sozusagen "höhere gewalt"?
die gebissenen haben den schaden - die wenigsten der 5.900 jhrl. werden sich weiterhin denken: jo eh liab, de hundal.

sorry,

aber ihres ist noch viel dümmer. menschen verletzen sich bei allen möglichen gelegenheiten. und immerhin leben in mehr als 500.000 haushalten etwa 700.000 hunde mit insgesamt ca. 800.000 kindern zusammen. auch wenn statt dessen 700.000 weitere kinder in den haushalten leben würden, dann würde es pro jahr ein paar tausend schwerere verletzungen beim spielen geben. das ist einfach statistischer fakt.

"menschen verletzen sich bei allen möglichen gelegenheiten"

richtig. aber hier gehts ja nicht ums "sich (selber) verletzen", sondern ums "verletzt werden"

verstehen sie den unterschied?

dann nehmen Sie eben den Straßenverkehr mit Unfällen mit Personenschäden

und da sehen sie, daß man hier mit einem führerschein versucht die gefahr einzudämmen

q.e.d.

meinen Sie jetzt Hundeführ oder Autoführerschein?

Aus eigener Erfahrung sage ich der Autoführerschein ist bedeutend wert- und sinnvoller

und menschen...

verletzen bei allen möglichen Gelegenheiten andere Menschen. Erwachsene wie auch Kinder. Also so what?

Menschen sind vernunftbegabte Lebewesen, die vor dem Gesetz für ihre Taten verantwortlich gemacht werden können.

Hunde sind Tiere, die für ihre Handlungen werder straf- noch privatrechtich belangt werden können. Es wird außerdem wohl niemand ernsthaft verlangen, dass garkeine Hunde mehr gehalten werden dürfen. Im Sinne der Hunde sollte jedoch, erstens gewisse Kenntnisse der Tierhaltung beim Herrl geprüft werden. Außerdem ist es schlicht nicht notwendig Tiere privat zu halten, deren Bisskraft ausreicht um einem Kind den Arm durchzubeißen.

"menschen sind vernunftbegabte lebewesen"

schwere körperverletzung, vergewaltigungen, überfälle, verkehrsunfall: es ist wahrscheinlicher, dass ein mitmensch sie verletzen wird. und ob die alle so vernunftbegabt sind, wage ich zu bezweifeln. die besitzer streiten mehr und sind um einiges aggressiver als ihre hunde, kann ich ihnen versichern.

Man muss sich halt auch anschauen wie diese Verletzungen zustande kommen. Ich habe auch schon alle möglichen Verletzungen erlitten beim spielen mit diversen Hunden. Ins Krankenhaus musste ich deswegen zwar noch nie, aber das kann ja noch kommen. Nur hat das absolut nichts mit irgendeiner Agressivität seitens der Hunde zu tun.
Einmal danebengeschnappt beim Ballspielen und man hat einen ordentlichen blauen Fleck am Fuß...

Sehr geringe Zahl,

im Verhältnis zur Anzahl der Hunde. Aber heute scheinen die Menschen eine 100%ige Sicherheit zu wollen, die immer Illusion bleiben wird. Ein sinnlos hochgespieltes Thema. Und ich hab immer viel mit Hunden zu tun gehabt, mich aber nie bedroht gefühlt. Vielleicht sollte man besser den Nicht - Hundebesitzern und Kindern beibringen, wie man sich normal verhält, dann würden die meisten Bisse nicht passieren. Das sollte den Kindern genauso beigebracht werden wie richtiges Verhalten im Straßenverkehe und anderes mehr.

Eine d*mere Argumentation fällt dir nicht ein? Sagst du auch, dass der Airbag im Auto unnötig ist, weil du noch nie einen gebraucht hast?

Nebenbei passiert ein Großteil der Hundebisse im familiären Umfeld des Hundebesitzers. Nach deiner eigenen Aussage verhalten sich also die Hundebesitzer und deren Kinder "nicht normal".

Unwissenheit gepaart mit Ignoranz ist leider symptomatisch für viele Hundebesitzer/Menschen, die mit Hunden zu tun haben.

Wenn das alles ist, was Sie können -

andere als dumm bezeichnen und ungefragt mit Du anzusprechen, dann spricht das ja schon für Ihr Niveau,...

meine meinung: jeder hundebesitzer sollte in eine hundeschule gehen bzw. kenntnisse vor einer kommission aus hundetrainern nachweisen. wär vor allem zum wohl des hundes und das zusammenleben würde einfacher. die positive auswirkung der hundehaltung auf die ges. ist wissenschaftl. nachgewiesen, d.h. die hundeanzahl in der stadt wird weiter zunehmen. die verbotsspinner gibts zwar immer und bei eigentlich jedem thema, gut behandelte und sozialisierte hunde (durch entsprechende haltung erreichbar) nehmen den psychos aber den wind aus den segeln. viele andere, denen hunde eigetnlich wurscht sind, müssten sich jedenfalls nicht mehr über gefahren bzw. hinterlassenschaften aufregen.

Hm.

Find ich gut. Aber kann man das auch für Menschen machen, die planen ein Kind in die Welt zu setzen? Also Schulabschluss, Kenntnisse über Erziehung, ... Ist nämlich auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, so ein Mensch. Oder geht da dann doch wieder ein wenig Selbstbestimmung verloren? Schwierig...

Hundehalter pflanzen sich also über Hund fort. Interessant.

Hunde mit Kinder zu vergleichen

soweit sind wir schon gekommen ...

Es geht nicht

um den Vergleich von Hunden und Kindern sondern um Erziehung, Verantwortung, Zusammenleben, Selbstbestimmung, Respekt, ... kurz: Werte.
Natürlich kann man für alles und jedes einen Führerschein/Prüfung einführen - ich frag mich einfach, wo ist dann das Ende? Ein "Einkaufsführerschein"? Eine Prüfung bevor man sich eine Jahreskarte kaufen darf? Einerseits regen sich alle über Regulierungen (EU) auf, andererseits fordern viele mehr Regulierung. Solange man nicht selbst betroffen ist, sollen halt alle kontrolliert werden - oder wie?

schwachsinn, nur weil einige nicht auf ihre großen hunde auspassen können, soll jeder in die hundeschule - lächerlich. auch der chihuahua besitzer?

das sind die ärgsten.

Ökologisch verträgt die Fläche von Wien so ca. 200 Hunde.

Es sind aber 60.000 gemeldet. Mit Dunkelziffer werden es schon 90.000 sein.
Das sind zu viele. Eine Beschränkung auf vielleicht 1.000 für ganz Wien ist sinnvoll.
Aber da ja der Hund auf den Bürgersteig sch.. , hält sich der Wiener, die Wienerin ein solches Tier, um seinen/ihren Protest im Kleinen zu feiern.
Armselige Menschen sind das. Von Tierfreund keine Spur. Wer seinen Hund besser füttert als die Hälfte der Menschheit speist, ist pervers dekadent.

Natürlich sind manche Hunderassen problematischer als andere!

Gerade die Hundezüchter (bzw. Kynologen) betonen die Wesensunterschiede zwischen den einzelnen Rassen. Ein Herdenschutzhund neigt eben dazu seine Herde bzw. seine Familie zu beschützen. Auch Hütehunde sind Fremden gegenüber meist grundsätzlich misstrauisch eingestellt. Ein Rottweiler ist von Haus aus problematischer als ein Golden Retriever, wie auch die Statistik zeigt. Faktum!

Das heißt natürlich nicht, dass jeder Rottweiler zwangsweise problematisch ist. Nur ist es naheliegend, dass Besitzer problematischer Rassen nachweisen, dass sieh ihren Hund ordentlich und verantwortungsvoll führen. Was soll daran falsch sein?

Ökologsisch vertrö

"Ein regelmäßiger Test, der pro Mal etwa 200 Euro kosten soll, ist nicht zu viel verlangt."

und was bringt so ein vorschlag, wenn er danach nicht gelebt wird? wer profitiert bzw. wer kassiert?

habe aufgrund der hysterie bezüglich hundeführschein für die sogenannten listenhunde einen solchen für meine rottis gemacht (neben der selbstverständlichen hundeschule), ich wurde aber noch nie danach gefragt, obwohl ich mit meinen kampfschmusern des öfteren auch in erholungsgebieten (alte donau, donauinsel, lobau) spazieren bin (die rottis haben natürlich immer einen maulkorb oben und falls radfahrer oder jogger vorbeikommen lass ich sie ablegen, will mich da gar nicht auf irgendwelche sinnbefreiten diskussionen einlassen.)

aber wo sind die kontrollore für den hfs? ist der gar totes recht?

Wenn ihre Hunde wenigstens Beißkorb tragen und sie die Hunde zurückrufen, wenn jemand kommt, dann gehören sie leider zur Minderheit.

Normal ist ein "Der will nur spielen!" aus großer Entfernung den kreischend vor dem Hund davonlaufenden Kindern nachgeschrien.

Ja ich weis, die meisten Hunde wollen wirklich nur spielen - aber trotzdem müsste sie ihr Herrchen zurückrufen, wenn die Kinder (oder auch Erwachsene) offensichtlich Angst haben.

Leider sind zu wenige Hundehalter vernünftig :(

Und was glauben sie, wie sehr ich mich über die sinnbefreiten Diskussionen mit Hundhaltern freue, die ihre Hunde ohne Beißkorb und Leine auf die Kinder zulaufen lassen?

Ein interessantes Video was klarheit verschafft !

http://www.youtube.com/watch?v=z4ZIGHkGF-M

Bitte ansehen bevor VORURTEILE herrschen !

3 mal hatte der Typ eine Maske auf, hat nicht geredet, hat sich merkwürdig benommen und wurde angegriffen.
3 mal hatte er keine Maske, hat sich nicht auffällig bewegt, hat geredet und wurde nicht angegriffen.

Das Video sagt also gar nichts aus. Allerdings darf man wohl trotzdem annehmen, dass ein dahingehend untrainierter Hund eher nichts tut bzw. verunsichert reagiert und nicht agressiv.

Ja das auch 6 jährige bei fakes mitspielen.
Zumindest hoff ich dass es ein absichtliches Fake war und nicht einfach nur ein sauschlecht durchgeführtes Experiment ohne aussagekraft.

textversion des videos von oben

Videoinhalt:
Beschützen Hunde ihren Halter?
"Das Experiment wurde durchgeführt, da viele Menschen mir erzählten, dass ihr Hund sie beschützen würde, wenn sie angegriffen werden. Ich fragte, ob ihr Hund darauf trainiert sei, sie zu beschützen. Alle sagten, ihr Hund sei nicht trainiert, werde sie aber trotzem sicher beschützen."

Fazit:
3 von 3 trainierten Hunden schützten den Besitzer.
3 von 3 untrainierten Hunden taten nichts oder rannten weg.

Und somit wurde bestätigt dass Schäferhunde und Co. nicht BEIßWÜTIG sind ausser man zwingt Sie dazu !

Mit dem Video wurde nur bestätigt dass das spricht wort: Hunde die bellen beißen nicht, absoluter schwachsinn ist ;)

Scherz oder?

also meine rottis sind auch nicht aufs verteidigen trainiert, aber verlassen sollte sich ein angreifer nicht, dass sie tatenlos zusehen oder gar davon laufen würden ... ^^

Vielleicht habe ich das übersehen..

aber was hat das jetzt ganz genau mit Wien zu tun? Oder erscheint der Standard jetzt auch in Berlin?

gelesen wird er in wien.
offenbar sind die meisten poster aus wien.
offenbar wird die art und weise, wie sich hunde & deren halter in wien auführen, nicht nur positiv gesehen :-)
vermutlich ist es in berlin ähnlich...

Offensichtlich ist es stark polisierendes Thema, das in Internetforen eine wahre Sintflut an Postings auslöst; und wenn wir Österreich gerade keinen Fall haben, borgt sich der Standart halt einen Fall aus Deutschland aus. ^^

...do werd' ich zum Schüssel ^^

hundebesitzer werden nicht bestraft

kann jeder gerne selbst überprüfen:
spazieren oder joggen sie mal am wochenende durch das erholungsgebiet wienerberg.
sie werden ja nach tagesezeit innerhalb einer stunde zwischen 8-20 hunden begegnen, die keine leine haben und keinen beisskorb - und alle ausserhalb der hundezone sind!!!
keiner wird bestraft, denn hier müsste herr/frau exekutive ja direkt mit den menschen sprechen... und es ist einfacher (weniger stressig) kfz-kennzeichen zu notieren...
der staat & die stadt wien (je nach zuständigkeit) könnten hier pro tag am wochenende locker €2000,- an "kleinen" bußgeldern verdienen... im freien, ohne anstrengung

Kann ich zu 100% bestätigen.

Im Erholungsgebiet Wienerberg herrscht allerding generelle Leinenpflicht. Steht bei jedem Eingang. Nicht nur, dass sich ca. 50% oder etwas mehr nicht daran halten, wird die Wiese gegenüber der Hundezone (im Golfplatzteil) zur erweiterten Hundezone gemacht.

mir als hundenarr gehen die leinenlosen besitzer ebenfalls total auf den geist, besonders wenn sie ihre hunde in gebieten rumlaufen lassen wo auch kinder, spaziergänger usw. sind. nicht jeder hundebesitzer ist so ein dämlack - ich rede regelmäßig solche typen an ob sie keine leine kennen, oder noch schlimmer kein sackerl (für eh schon wissen). wegen solcher deppen kommen dann alle in verruf, auch wenn man sonst sorgfältig mit den tieren umgeht.

Eine Terrarienfreak-Vereinigung hat mal auf einem Flugi die Frage gestellt, warum es eigentlich soviele Gegner der Echsenhaltung gebe, wo doch diese eh nur unter strengsten Auflagen erlaubt wäre, während jeder Dodl ohne besondere Auflagen und Kenntnisse in einer 30m2 Stadtwohnung einen Husky halten darf.

Kann der Argumentation folgen....

hunde und deren besitzer

heute in der mittagspause, hinter dem unternehmen gibts einen park, darin einen spielplatz.
in 30 minuten kamen 8 hundebesitzerInnen mit ihren vieherl vorbei, d.h. von der hauptstraße in den park.
bis auf eine (1) ausnahme, haben ALLE BEIM BETRETEN DES PARKS DEN HUND ABGELEINT!!!!!
kein einziger war mit einem beißkorb ausgerüstet.
... und machen sie einen hundebesitzer darauf aufmerksam, dass hier ein park und ein kinderspielplatz mit kindern ist, also der hund an die leine gehört, sind sie sofort ein gegner!!!
eine ruhige reaktion kam nur von den einen herrn, der seinen hund angeleint liess. er meinte, dass eigentlich auch der beisskorb nötig wäre, aber er habe "eh" schon die leine....

Bitte, bitte, sprechen Sie den Hundebesitzer nicht an, sonst gibt er den Hund gleich im tierheim ab, siehe: http://derstandard.at/133039049... adenhueter

Da wäre er aber besser aufgehoben als am Spielplatz!

Thore, Sie Schreiberling!

Jemand der nicht einmal den Begriff Hundeführschein kennt, sollte zu diesem Thema keinen Kommentar abgeben dürfen.
Es geht darum einen Hund zu "führen". Na ja, er kapierts eh nicht...
Führschein
Führschein
Führschein

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