Handy-Neuverträge dürfen nun nicht länger als 24 Monate dauern

  • Artikelbild

Ab Mai Kostenobergrenze von 60 Euro bei mobilen Datendiensten

Der Gesetzgeber hat den Konsumentenschutz bei Handyverträgen deutlich gestärkt. Seit Dienstag dürfen Neuverträge nicht länger als 24 Monate gelten. Wer einen bestehenden Handyvertrag ändert, fällt nicht unter das Zweijahreslimit. Ab 1. Mai dürfen Datendienste maximal 60 Euro kosten, dann muss die Leitung gesperrt oder kostenfrei verlangsamt werden. Wird ein höheres Datenvolumen benötigt, kann der Kunde das Limit hochsetzen. Die 60-Euro-Grenze gilt nur für verbrauchsabhängige Entgelte, Datenpauschalen (Grundentgelte) sind davon nicht erfasst. Wichtige Einschränkung: Das Datenlimit gilt auch nicht für die Nutzung von ausländischen Netzen.

Drei Monate Einspruchsrecht

Weiters hat der Gesetzgeber in der Novelle zum Telekomgesetz 2003 (TKG 2003) die Einspruchsfrist bei Rechnungen mit drei Monaten einheitlich festgesetzt. Diese Regel gilt auch für bestehende Verträge. Die Papierrechnungen müssen ab sofort kostenlos sein. Wird ein Anschluss gesperrt, darf nur noch einmal eine Sperrung verrechnet werden. Die Aufhebung der Sperre darf weiter kostenpflichtig sein.

Sperre

Ab 21. Mai können Handynutzer nicht nur Mehrwertdienste sperren lassen, sondern auch Datendienste. Die Sperre ist einmal pro Jahr kostenlos. (APA)

Share if you care