Jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer

20. Februar 2012, 10:00
  • Im Morgenverkehr sitzt selten eine zweite oder gar dritte Person in einem Pkw.
    foto: apa/herbert neubauer

    Im Morgenverkehr sitzt selten eine zweite oder gar dritte Person in einem Pkw.

Jeder Autofahrer fährt im Schnitt 36 Kilometer am Tag - Burgenländer haben relativ meiste Autos, Wiener wenigste - In jedem Auto sitzen im Schnitt 1,07 Personen

Wien - Jede elfte Autofahrt in Österreich ist kürzer als einen Kilometer, jede zweite kürzer als fünf Kilometer und zwei Drittel sind kürzer als zehn Kilometer. Das berichtet der Verkehrsclub Österreich nach einer statistischen Auswertung. Außerdem hat der VCÖ berechnet: Bei den Autofahrten zum Arbeitsplatz sitzt meist nur eine Person im Auto - der durchschnittliche Besetzungsgrad beträgt lediglich 1,07 Personen pro Pkw.

Im Schnitt fährt ein österreichischer Autofahrer mit seinem Wagen täglich 36 Kilometer und benötigt dafür 2,5 Liter Sprit. Die längsten Distanzen legen die Kärntner zurück, während die Vorarlberger die kürzesten Strecken fahren. In Relation zur Einwohnerzahl besitzen die Burgenländer die meisten Autos, die Wiener die wenigsten.

537 Autos pro tausend Einwohner

In der Bundeshauptstadt kommen lediglich 394 Pkws auf 1.000 Einwohner, davor rangieren Tirol (505 Pkws/1.000 Einwohner) und Vorarlberg (509 Pkws/1.000 Einwohner). Den höchsten Pkw-Motorisierungsgrad hat das Burgenland mit 616 Pkws pro 1.000 Personen, dahinter liegen Niederösterreich (610 Pkws/1.000 Einwohner) und Kärnten (590 Pkws/1.000 Einwohner). Insgesamt kommen in Österreich auf 1.000 Einwohner 537 Autos.

Gefahren werden die Wagen weniger oft als angenommen. Im Schnitt war ein heimischer Pkw im Vorjahr 36 Kilometer pro Tag unterwegs. Vorarlbergs Autofahrer fahren mit durchschnittlich 34 Kilometern pro Tag die kürzesten Distanzen, Kärntens Autofahrer mit täglich 38 Kilometern die längsten Strecken. (APA/red)

Mit dem Auto gefahrene Kilometer pro Tag im Jahr 2011:

Bundesland Tägliche Strecke
Vorarlberg 34 Kilometer
Wien 35 Kilometer
Oberösterreich 35 Kilometer
Tirol 36 Kilometer
Österreich 36 Kilometer
Niederösterreich 36 Kilometer
Steiermark 36 Kilometer
Burgenland 37 Kilometer
Salzburg 37 Kilometer
Kärnten 38 Kilometer

Pkw-Motorisierungsgrad pro 1.000 Einwohner, Stand Jänner 2012:

Bundesland Autos pro 1.000 Einwohner
Wien 394 Pkw
Tirol 505 Pkw
Vorarlberg 509 Pkw
Salzburg 530 Pkw
ÖSTERREICH 537 Pkw
Steiermark 568 Pkw
Oberösterreich 587 Pkw
Kärnten 590 Pkw
Niederösterreich 610 Pkw
Burgenland 616 Pkw

(Quelle: Statistik Austria, VCÖ 2012)

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Posting 1126 bis 1175 von 1240

80/100 ist in vielen Ländern üblich (Neuseeland, Australien, Kanada, tw. USA und viele mehr) und dort gibts tatsächlich, Überraschung, viel weniger Verkehrsopfer.

In den USA ist auch die Todesstrafe legal. Übernehmen wir die gleich mit?

Nur weil es Länder mit leicht angerannten Bestimmungen gibt, müssen wir doch nicht alle übernehmen, oder?

In Deutschland sind Hinrichtungen auch legal, also reg dich nicht auf!

jo, träumts a bisserl, kinder :)

und was sie damit der wirtschaft antun, wissen sie eh auch, gell?

benzinpreiserhöhung kommt schon von ganz alleine, dafür sorgen konzerne und staaten, die beim iran bissi zündeln.

daß damit aber auch alle produkte teurer werden (stichwort transport und herstellung) ist ihnen auch bewußt? (stichwort inflation ...)

Ich musste nur die Überschrift lesen und es war klar, dass der VCÖ wieder einmal irgendwelche Statistiken verbreitet...

VCÖ: Arbeitet amtliche Statistiken auf und präsentiert sie als Aussage über die Gesamtbevölkerung

ÖAMTC: Macht kuriose Umfragen unter den Mitgliedern (Online Fragebögen) und präsentiert sie als Aussage über die Gesamtbevölkerung

VCÖ

= subventionierter Verein...

Kannst du die Behauptung auch durch irgendwelche Quellen begründen?

Sie können auch aus einer amtlichen Statistik..

...allerlei "heraus/hineininterpretieren" und der VCÖ ist alles andere als politisch unverdächtig. Sorry aber solche "Statistiken" sind ideologischer Mumpitz. Die Typen würden noch immer eine "ökologisches Problem" attestieren wenn alle in Höhlen sitzen und frieren, denn der arme Höhlenbär hat nix mehr zum schlafen und die Feinstaubwerte in der Höhle ist über dem EU-Grenzwert!

Leute, das "wenn-es-nach-denen-geht-müssten-wir-alle-in-kalten-Höhlen-sitzen-Argument" ist echt lächerlich. Außerdem werden im Artikel oben nur Fakten präsentiert, die Interpretation übernehmen wir hier im Forum...

kleines gedankenanreiz

weil behauptet wird, dass kurze strecken schädlicher für die umwelt sind.

ist natürlich humbug, denn auch wenn wer 30km fährt sind die ersten paar km genauso schädlich, als würde er nur 5km fahren.

es ergibt sich zwar ein günstigerer durchschnitt für längere strecken, aber es ist unsinnig doppelt soweit zu fahren nur damit der schnitt passt. ;-)

Seien wir froh, dass die Leut die für die Umwelt "schädlichen" kurzen Strecken fahren!

Der Winter war kalt genug...

Wenn er wärmer gewesen wäre - hätten wir weniger aus den Heizanlagen in die Luft geblasen!

So hat alles sein Gutes und die Klimaneurotiker kommen trotzdem auf ihre Rechnung!

natürlich

aber die kurzstrecke kann man leichter einsparen.

von der schädlichkeit für das auto ist die kurzstrecke teilweise wirklich schlimmer als die langstrecke.

und wenn dem fahrer schon egal ist, welche schadstoffe ausgestoßen werden, sollte man wenigstens meinen, das ihm extra reparaturen dort treffen, wo es weh tut. also im geldbörserl.

Warum?

Die Länge der gefahrenen Strecke sagt gar nix über die Notwendig aus, das man sie mit dem Auto zurücklegen musste.

"Jede zweite Autofahrt ist kürzer als fünf Kilometer"

und dauert, wenn man nicht gerade in der neubaugasse wohnt und zum westbahnhof will, öffentlich oft auch länger als eine halbe stunde. schönes beispiel: brünner straße höhe siemensstraße - pragerstraße muss man abends mit der kirche ums kreuz über floridsdorf fahren, weil der einzige bus, der direkt rüberfährt, nach 20 uhr seinen dienst einstellt. dauert dann im schnitt 40-60 minuten, je weiter man richtung strebersdorf rauf will.

mit dem auto sind das 10 minuten.

Meingott, wenn man mit Spezialfällen daherkommt kann man auch argumentieren, dass man von Schotten- bis Stubentor im Feiertagsverkehr zu Fuß schneller dran wäre.

Es geht in der Diskussion rein darum, dass gerade in der Stadt im Schnitt jede zweite Fahrt dermaßen kurz ist, dass ohne große Probleme darauf verzichtet werden könnte, und das Argument von wegen "aber ich muss" in der Hälfte der Fälle nicht wirklich zieht.

Die Perfekte Strecke fürs Fahrrad. Würd ich mal ausprobieren, bei viel Verkehr ists etwa gleich schnell wie mit dem Auto.

Ja ich würde auch alle aufs Fahrrad verpflichten. Egal ob sie können oder nicht. Wie naiv sind da einige zu glauben, man ist immer 20 und Student.

Und, schon mal das Fahrrad ausprobiert? Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ist körperlich in der Lage mit dem Fahrrad zu fahren.

Glaubens ernsthaft ich wäre noch nie Rad gefahren? ich fahre sogar regelmässig - nur nicht auf Wiens Strassen.

mit dem fahrrad sind es 15 min.

Und im Winter bei Eis und Schnee sogar nur 10 Minuten bis in de Intensivstation ;) .

...

Es ist sicher auch für Sie noch möglich, Radfahren zu lernen.

Ich hätte Radfahren

bisher eher nicht als typische Wintersportdisziplin betrachtet...

Betrachten Sie 5km mit dem Auto wohinfahren als Sport?

bevor ich fahrrad fahr, kauf ich mir ne vespa.
ist viel angenehmer und schaut nicht so bochn aus wie ein drahtesel.

Deinen Postings zu schließen, würdest selbst auf einer Harley bochn wirken ;)

Wenn man gesund ist und kein Gepäck transportieren muss.

Es gibt E-Fahrräder, es gibt Lastenfahrräder..

wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

und? es gibt auch mondraketen. was willst du uns damit sagen?

Ich bin dafür, dass Lasten-tandems endlich steuerlich begünstigt werden um diesen Missstand zu ändern!

und die e- und lastenfahrräder halten regen und schnee fern und regeln auch die temperatur auf ein erträgliches maß?
wer denken kann, ist ebenfalls im vorteil...

Und sie haben alle 3 Arten Fahrräder?

Oder soll man dann den normalen Weg auch mit dem Lastenfahrrad erledigen?

Bitte sachlich bleiben!

Der Vergleich mit einem E-(Lasten)Fahrrad ist lachhaft. Im Regen ?
Mit zusätzlichen Personen?

E-Lastenräder sind für Mehrpersonentransport gebaut

Bei Regen gibt es Regenkleidung.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

klar, man kann auch auf den händen in die arbeit laufen. aber warum sollte man das tun?

Typisch VCÖ!

Wenn es nach dem VCÖ geht sollte man alle Wege unter 10km zu Fuß zurücklegen! Kopfschüttel! Völlig unrealistisch.

Ok, ich lass das Auto das nächstes Mal in der Garage

und schwimm/flieg/in_spingender_Weise_auf_einem_Bein, dank der praktischen Verkehrsanbindung auf dem Land, zur Arbeit.

nur nicht zu viel denken, man könnte ja schäden davontragen.

Tja, wenn man im richtigen Bundesland wohnt (Vorarlberg, Salzburg) hat man auch am Land vernfünftige Öffis.

Ich wohn in Sbg...
bei uns fährt samstag 1 (!!) Bus um 14 Uhr und einer um 14:15 zurück. Unter der Woche fahren die Busse 5 mal täglich zwischen 6-9 und 16-18 Uhr.

Das sind mit verlaub Drecksverbindungen

Okay, dann nehm ich das mit Salzburg zurück. Bei uns (Bregenzerwald) gibts sogar am Wochenende von den meisten Orten stündlich Verbindungen nach Bregenz und Dornbirn, zwar tw. mit Umsteigen, was aber dank abgestimmtem Fahrplan wurscht ist

Der Bregenzerwald schläft immer noch.

Genau!

Deshalb werde ich auch die läppischen 42km zur Arbeit mit ingesamt 350 Höhenmetern künftig mit dem Fahrrad zurücklegen.

fahrgemeinschaften ftw.
stellen sie sich doch nicht so _dumm_

Klar, im Kuhdorf stellst Fahrgemeinschaften auf. Du hast echt keine Ahnung vom Leben, gell?

ähem.

Ich komm aus einem 2000-Personen-Kuhdorf. Hab also durchaus Ahnung vom Leben - wenn Kuhdorferfahrung Ihr werter Maßstab dafür ist :)
Und von dort aus bin ich jahrelang mit zwei Nachbar_innen zusammen zur Arbeit gefahren - wo ist das Problem, Mr. Aggro?

Wenn ich mir das hier so durchlese, frage ich micht, ob die überhaupt eine Ahnung von der Realität haben oder die Oma bei jedem Wetter mit dem Radl kmweit zum Arzt fahren usw.

Ist doch wohl klar, das sich die rüstige Oma mit 60 noch beim Blizzard und zugefrorener Strasse aufs Radl wirft und in Richtung Spital in der Landeshauptstadt flitzt ;) .

Womit auch der grüne Ansatz in Fragen der Pension aufgezeigt wäre ;) .

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