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Moskau - Die technischen Pannen der vergangenen Monate halten Russland nicht davon ab, hoch fliegende Pläne zu wälzen: Der Chef der Raumfahrtbehörde Roskosmos, Wladimir Popowkin, erklärte am Donnerstag gegenüber dem Radiosender Echo Moskwy, dass in acht Jahren erstmals ein russischer Kosmonaut den Mond betreten und dort den Aufbau einer bewohnbaren Basis vorbereiten werde. Zuvor sollen jedoch zwei russische Raumsonden auf dem Erdtrabanten landen. Von Rückschlägen wie dem Verlust der Marsmond-Sonde "Phobos-Grunt" im Jänner wolle sich die russische Raumfahrt nicht aufhalten lassen. "Die Forschung ist reif, den Mond zu nutzen."
Mars500 auf der ISS
Das spektakuläre Isolationsexperiment Mars500 soll an Bord der Internationalen Raumstation ISS wiederholt werden, betonte der Roskosmos-Chef. "Wir verhandeln bereits mit der US-Behörde NASA und der Europäischen Raumfahrtagentur ESA über einen solchen Versuch in rund 350 Kilometern Höhe über der Erde", sagte Popowkin. Bei der Studie Mars500 hatten sechs Männer 2010/11 insgesamt 520 Tage lang in einem nachgebauten Raumschiff in Moskau einen Mars-Flug simuliert. (APA, red)
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Jeder begabte motivierte HTL Absolvent kann mit Bauteilen vom Conrad Raumfahrer am Mond bringen. Das Problem ist nur: a) wer zahlts und b) welche Risken will man eigehen.
Apollo 11 - eine Mission mit 50% Erfolgschance - würde heutzutage keine Firma / kein Staat wagen in Angriff zu nehmen.
ad "das problem ist nur" - nein, das ist es nicht, sie haben einfach nur nicht verstanden (nicht gelesen), was der vorposter geschrieben hat, mussten aber trotzdem irgendwie ihren senf dazugeben.
die phobos grunt wurde
a) gezahlt und
b) genehmigt
sie kam trotzdem nicht zum mars.
an alle, die meinen das kann sich russland nicht leisten: sie schicken EINEN kosmonauten hinauf, der die ganze vorbereitungsarbeit erledigen muss. und die mondbasis muss ja nur bewohnbar sein, nicht bewohnt werden.
ansonsten ist mit entsprechendem politischen willen natürlich viel denk- und durchsetzbar... die usa haben in den 60er jahren auch nicht länger gebraucht von der ansage bis zur mondlandung...
In 8 Jahren auf dem Mond. Das ist gesunder optimismus.
Bis dahin müssten die Angara Trägerrakete und die PPTS Raumkapsel erprobt, einsatzbereit und für den bemannten Raumflug genehmigt sein.
Mit diesen beiden Systemen wäre eine Mondumrundung möglich.
Zur Landung wird aber ein Landemodul benötigt, zu dem russland noch kein einziges wort verloren hat.
Die Pläne sind sehr ambitioniert und das design der Angara und des PPTS sprechen dafür,
aber 8 Jahre sind unrealistisch.
Treibstoffmodule + Transfereinheit (zB Sojus-Kapsel) + Landefähre auf der ISS zusammenbauen, hin- u. zurückfliegen.
Im Prinzip ist alles bis auf die Landefähre vorhanden. Landefähre inkl. unbemanntem Testflug müsste in 8 a zu schaffen sein.
Mit der Sojus Trägerrakete und der Sojus Kapsel kann eine Landung nicht realisiert werden. Die Transportkapatität ist viel zu gering.
Russland entwickelt eine neue, vielversprechende, modulare Trägerrakete, die auch für den bemannten Raumflug gedacht ist: "Angara" http://de.wikipedia.org/wiki/Anga... a_(Rakete)
Das Trägersystem und die neue Raumkapsel werden seit Jahren wegen Geldnot in die Zukunft verschoben.
und sonst nimmt man halt 2 Sojuskapseln, oder man nimmt ein ausrangiertes Wohnmodul von der ISS (welches von einem neuen ersetzt werden könnte...) von mir aus auch noch ein ATV dazu. Verbindungsknoten gibts auch schon...
Ariane, Proton & Co werden halt ein paar Mal fliegen müssen, um dies alles hochzubekommen.
Leider kann man kein ATV auf eine Proton stöpseln und auf der ISS noch ein Apollo Landemodul montieren.
Das bedarf jahrelanger Vorarbeit, Design und Entwicklung.
Die ISS wurde in den populären Medien als "Basis" für zukünftige bemmante Raumfahrtmission gepriesen.
Aufgrund der Bahnmechanik, ist es völlig unrealistisch und unrentabel etwas auf der ISS zu bauen, um es anschließend Richtung Mond zu schicken.
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