Mit Pkw abgestürzt: Hund rettet Vorarlberger das Leben

13. Jänner 2012, 13:49
  • Glück im Unglück: Ein 64-Jähriger wurde nach einem Autounfall von seinem Hund gerettet.
    foto: dpa/holger hollemann

    Glück im Unglück: Ein 64-Jähriger wurde nach einem Autounfall von seinem Hund gerettet.

Tier alarmierte Bekannte im Nachbarort, die den Verletzten suchen gingen

Bregenz - Ein 64-jähriger Mann ist am Donnerstag in Frastanz in Vorarlberg mit seinem Auto rund 100 Meter abgestürzt und hat sich dabei schwere Verletzungen zugezogen. Dass er überlebt hat, dürfte laut Polizei vor allem dem Hund des 64-Jährigen zu verdanken sein. Der Vierbeiner blieb bei dem Unfall unverletzt und lief zu Bekannten im nächsten Ort, die sich sofort auf die Suche nach dem Mann machten.

Der 64-Jährige aus Nenzing hatte sich zu Besuch bei den Bekannten angemeldet. Er geriet jedoch auf dem Forstweg von der Alpe Gaudenza nach Frastanz-Amerlügen im Bereich des "Sautobels" über den rechten Fahrbahnrand und stürzte ab. Der Mann wurde durch die Heckscheibe katapultiert und blieb in der Nähe des Fahrzeugs liegen. Der Hund hingegen lief nach Amerlügen weiter und setzte sich vor dem Haus der Bekannten nieder. Als diese den Hund entdeckten, begannen sie nach dem 64-Jährigen zu suchen. Ein 71-Jähriger machte schließlich Fahrzeugspuren und den verunfallten Pkw aus.

Mit Seil geborgen

Der Schwerverletzte wurde mit dem Hubschrauber per Seil geborgen und ins LKH Feldkirch geflogen. Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen und 30 Mann aus, auch Bergrettung und Notarztteam standen im Einsatz. (APA)

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bevor hier allen den Wauwau als Helden feiern - der Hund hat nichts anderes gemacht, als sein Herrl verletzt liegen zu lassen und zum nächsten Bekannten zu spazieren. Hier steht nix davon, dass er wie Lassy den Bekannten am Ärmel zum Unfallort gezerrt hätte oder ähnliche Heldentaten... Hundsviech, opportunistisches ;-)

Tiere sind eben die besten Freunde des Menschen, wir sollten sie mehr schätzen und entsprechend behandeln!

Katzen sind trotzdem

die edleren Lebewesen.

Naja, auf jeden Fall egoistischer und nachtragender.

Braves Wuffl, von mir ein Cyberfrolic für den Schatz!

na ja

ich kenne leider wieder ein tragisches Gegenbeispiel. Ein sehr beliebter Förster meines Tiroler Heimatortes stürzte Anfangs der 90iger Jahre mit seinem Geländewagen in den Bergen ab. Als Notarzt & Sanitäter mühevoll das Wrack erreichten, wurden sie von seiner Hündin, die ihr Herrchen selbstlos verteidigte, somit eine Art Totenwache hielt, attackiert. Es musste ein Jäger geholt werden, um sie zu erschiessen. Dadurch verstrich wertvolle Zeit, sodass er während des Transportes via Hubschrauber verstarb.

warum hat man den hund nicht einfach betäubt?

geh bitte

einen Strick mit Laufschlinge werdens wohl in ihrem Notarzwagen gehabt haben

na ja

leg' Du so etwas mal einer knurrenden und bissigen Hündin am Steilhang um

ist nicht

so rasend schwer. Einer lenkt ab, der andere legt an

Gut gemacht, Wuffi!

Die beste Nachricht

ist, dass noch keiner der sonst hier so umtriebigen Hundehasser zu posten begonnen hat.

Alles Gute für Herrl und Hund.

Schaut irgendwie nach Krone aus...tut mir leid, kann mir nicht helfen bei dem Bild

Fescher Hund und fesches Ersatz-Frauchen

Wenn ich mit meinen Hund fotografiert werde, bleibt nur die Rolle des Biests übrig. Die für den Schönen ist eindeutig schon für den Bello vergeben.

offenbar gibt es überhaupt ziemlich viele Fotos, auch die ganze Unfallbergung wurde genau dokumentiert: http://vorarlberg.orf.at/news/stor... s/2516739/

zum Glück war´s a Vorarlberger!

APA

Na wenns ein Vietnamese gewesen, waer der Hund im Kochtopf und das Herrchen zuhause.

War es ein echt Xiberger Golden Retriever?

So ein Retriever, der statt knurren ein odrrrrrrrr von sich gibt.

"Der Hund hingegen lief nach Amerlügen weiter und setzte sich vor dem Haus der Bekannten nieder."
Verstehe ich das richtig, das waren nicht irgendwelche Bekannten sondern genau die Bekannten, die der Herr eigentlich besuchen wollte?

Wahrscheinlich hat er dort immer einen Keks bekommen

Die zwei werden die Strecke wohl schon

oft gefahren sein. Mein Hund kennt auch meine typischen Wege. Er beugt sich schon vorher in die Kurven rein. Selbst bei dichten Nebel, wo ich noch keine Kurve seh. Das ist nicht verwunderlich.
Komisch ist allerdings an der Geschichte, dass er sein Herrl verlassen hat. Aber gut, in Zeiten wie diesen wollen wir alle gerne so eine schöne Geschichte hören.

wahrscheinlich

hat der mann diese leute oft besucht und der hund kannte den weg. war vielleicht auch der einzige hof weit und breit.

Schade das es nur ein Symbolfoto gibt. Hätte gerne den Held des Tages gesehen.

Wie ueblich....

hat die redaktion wieder einmal verschlafen was von interesse waere,. Duerften dort keine hundefreunde sein.
wuff...wuff...

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