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"Der Alkohol, der von der Mutter getrunken wird, kommt eins zu eins über die Plazenta zum Kind", so der Wiener Kinderarzt und Präsident der Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, Klaus Vavrik.
Wien - Ungeborene haben beim Alkohol keine "Toleranzgrenze". Was die Schwangere konsumiert, schlägt direkt schädigend auf den Embryo durch. Eine vom Spirituosen-Hersteller Pernod Ricard unterstützte Initiative mit dem Titel "Mein Kind will keinen Alkohol" soll jetzt für Aufklärung und Information sorgen. Immerhin konsumiert in Österreich jede fünfte Schwangere "Geistiges".
"Aus internationalen Daten kann man ableiten, dass im Jahr in Österreich bis zu 150 Fälle von ausgeprägtem Fetalem Alkohol Syndrom (FAS, Anm.) vorkommen, leichter ausgeprägt werden es 300 bis 400 Fälle sein", sagte der Wiener Kinderarzt und Präsident der Liga für Kinder- und Jugendgesundheit, Klaus Vavrik, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien.
"Es gibt keine ungefährliche Menge"
Alkohol schädigt speziell Ungeborene. Der Experte: "Der Alkohol, der von der Mutter getrunken wird, kommt eins zu eins über die Plazenta zum Kind." Zellschädigungen, Wachstumsstörungen, geistige Behinderung und Fehlbildungen können die Folge sein. Vavrik: "Es gibt keine ungefährliche Menge."
Gerade beim Wissen um die Risiken des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft gibt es in Österreich offenbar deutlichen Aufholbedarf. Meinungsforscherin Sophie Karmasin hat dazu im vergangenen Dezember eine repräsentative Umfrage mit 500 Probanden durchgeführt. "18 Prozent der Frauen mit Kindern haben zugegeben, während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert zu haben. Entgegen den Erwartungen haben Frauen mit höherem Haushaltseinkommen und besserer Bildung öfter angegeben, Alkohol getrunken zu haben. 25 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, es gibt schon eine sichere Menge Alkohol."
Höherer Alkoholkonsum in besser gestellten sozialen Schichten
Aus groß angelegten Erhebungen in Deutschland schließt man, dass Frauen als Angehörige besser gestellter sozialer Schichten offenbar durch ein Mehr an gesellschaftlichen Kontakten eher Alkohol konsumieren. Vavrik: "Frauen mit Migrationshintergrund sind davon nicht betroffen."
Pernod Ricard Austria-Geschäftsführer Bernhard Eisheuer betonte die gesellschaftliche Verantwortung seines Unternehmens, die man weltweit wahrnehme: "Wir wollen, dass unsere Produkte verantwortungsvoll genossen werden. Eine Schwangerschaft ist definitiv nicht der richtige Zeitpunkt, um Alkohol zu konsumieren."
Logo soll auf Problematik hinweisen
Ein spezielles Logo auf den hauseigenen Produkten weise international auf die Problematik hin. In Österreich gibt es TV-Werbespots, bald auch Plakate, die aufklären sollen.
An Prominenten stehen Schauspielerin Kristina Sprenger, Ex-Skirennläuferin Michi Dorfmeister, Moderatorin Sandra König, Geigenvirtuosin Lidia Baich und die Wiener Spitzengastronomin Birgit Reitbauer hinter der Initiative. (APA)
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Erhöhter Stress am Ehrentag - Vor allem bei Männern steigendes Risiko für Unfälle durch hohen Alkoholkonsum
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Eine Wohngemeinschaft in Wien bietet Lebensraum für Alkoholkranke und hat erstaunliche Erfolge
... wird man mit dieser gutgemeinten Kampagne wohl kaum erreichen.
(Und verbieten kann man das Rauchen und Besaufen in diesem Zustand auch nicht - da ist schon die Selbstbestimmung das höhere Rechtsgut.)
Dr. rer. nat. Heinz Anderle, ernüchterter Freigeist
wichtig ist dass es ausgesprochen und diskutiuert wird - nämlich dass es da keine unbedenkliche mindestmengen gibt - im "richtigen" zeitpunkt können die stoffe die entwicklung des embryos nachhaltig beeinflussen. s. auch thalidomid (just in den jahren bin ich geboren).
was mädchen/frau dann mit der info macht bleibt ihr überlassen.
wahrheit/enttäuschung soll und kann man nicht ersparen.
... wird das Ergebnis wohl egal sein, und sie werden weitersaufen. Die Obsorge übernimmt irgendwann ohnehin das Jugendamt. Bei entsprechendem Problembewußtsein in der Öffentlichkeit werden sich (verständlicherweise) nur eben keine Pflege- und Adoptiveltern mehr finden lassen.
Dr. Heinz Anderle, Freigeist
Als Betroffene melden sich hauptsächlich Pflege- und Adoptiveltern zu Wort, zum Teil auch Ex-Partner suchtkranker Mütter.
Die wirksamste Gegenmaßnahme zur Vermeidung schwerer Schäden wäre wohl die sozialmedizinische Begleitung und Aufsicht der alkoholkranken und -gefährdeten Frauen - wenn eine "Trockenlegung" aussichtslos scheint, auch durch Unterstützung bei einer wirksamen Verhütung (langfristig oder gar dauerhaft) oder eben beim Schwangerschaftsabbruch.
Es gilt, der Schädigung und Behinderung mit Erwerbsunfähigkeit und Delinquenz auf diese Weise vorzubeugen.
Dr. rer. nat. Heinz Anderle, utilitaristisch-rationaler Freigeist
Die neurophysiologischen Schäden und Defekte lassen sich nicht beheben. Die Betroffenen sind mutunter außerstande, sich selbst zu erhalten, und bedürfen lebenslanger Betreuung und Aufsicht. Auch in Gefängnissen stellen sie einen beträchtlichen Teil der Insassen.
Die (geschätzt) bis zu (schweren) 150 Fälle (von denen viele erst spät diagnostiziert werden) lassen sich durch die Medienkampagne nicht verhindern.
Hier muß die öffentliche Fürsorge eingreifen und vorbeugen.
Dr. Heinz Anderle, Freigeist
1) Alkoholkonsum gehört zu den TOP5 Risikofaktoren für Krankheitslast weltweit (und in A).
2) Dazu trägt erheblich auch der Konsum im nicht-süchtigen Zusammenhang bei.
3) Alkohol ist mit >= 61 verschiedenen Krankheitsarten kausal verbunden.
4) NUR für koronare Herzkrankheiten gibt es einen J-förmigen Zusammenhang zwischen Menge und Risiko (d.h., sehr schnell ist die Grenze überschritten, ab der der Schutzfaktor in Schädigung umschlägt).
5) Kinder (insbesondere ungeborene) sind eine besonders VULNERABLE Gruppe für Alkoholexposition.
6) Nach allem, was die Wissenschaft weiss, ist also ein sehr vernünftiger Weg, Kinder zu schützen, komplette Alkoholabstinenz in der Schwangerschaft.
7) Offen ist, WIE diese Abstinenz anzustreben ist.
Allgemein zur Posterin "baroli", die folgendes Posting versendet:
"Spielens da nicht den Forenmoderator, Sie lächerliche Figur.
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Achtung: Diese Nachricht wird automatisch versendet, Rückmeldungen werden nicht bearbeitet!
Sehr geehrte(r) Mann40
Dies ist die Reaktion von baroli auf Ihren Forenbeitrag zu
"Initiative für "Null-Promille-Grenze" in der Schwangerschaft" (Link: http://derStandard.at/plink/132... /24382511)
war nicht eher das Erteilen von "Rechtsauskünften" durch "Unbefugte" (in ihrem Falle korrekt Unqualifizierte) strafbar?
und bitte Hr. Anwalt nennens doch bitte die Textpassage im "e-Commerce-Gesetz" die ihre Behauptung untermauert.
sie sollten nicht von Dingen plappern die sie nur vom Hörensagen kennen...
@K. K. Lacke
auch Ihr Posting stelle ich nun ein, gemeldet habe ich Sie zusätzlich, rechtliche Schritte vorbehalten :
tja... Tatsache ist dass ich längst weiss was sie noch immer nicht recherchiert haben
@Kind40:
da sie es noch immer nicht schnallen: einen solchen Passus finden sie dort nicht
und jetzt viel Spaß beim weiteren Lächerlichmachen
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Achtung: Diese Nachricht wird automatisch versendet, Rückmeldungen werden nicht bearbeitet!
Sehr geehrte(r) Mann40
Dies ist die Reaktion von K. K. Lacke auf Ihren Forenbeitrag zu
"Initiative für "Null-Promille-Grenze" in der Schwangerschaft" (Link: http://derStandard.at/plink/132... /24437751)
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