Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Mit Botschaften wie dieser will man bei "Occupy FDP" Unterstützer mobilisieren.
Der Koalitionspartner von Bundeskanzlerin Merkel und ihrer CDU befindet sich in der Krise. Wahlniederlagen, Umfragetief, Mitgliederschwund und interne Machtkämpfe rütteln an den Grundfesten der FDP. Während intern keine Lösungen gefunden zu werden scheinen, hat sich eine Gruppe junger Politaktivisten etwas ungewöhnliches überlegt.
Auf der Website "Occupy FDP" ruft die Gruppe zum Masseneintritt in die Berliner FDP auf, um die Partei von innen zu verändern. Ziel ist es, das Programm der Partei zu reformieren und "Personen, die einen sozial, ökologisch und ökonomisch verantwortungsvollen Kurs nicht unterstützen, aus allen Schlüsselpositionen zu entfernen", heißt es auf der Homepage. Entsprechendes gelte für den Einfluss der Industrie- und Wirtschaftslobby auf die Partei. Auch den Anschluss der FDP an eine andere Partei oder gar deren Auflösung und die Zuwendung ihres Vermögens an sozial förderungswürdige Zwecke wird von den Betreibern in Betracht gezogen. Konkrete politische Vorhaben werden auf der Seite jedoch nicht genannt.
Betreiber wollen anonym bleiben
Hinter "Occupy FDP" stehen drei junge Berliner. Die Idee kam den Initiatoren während eines Besuchs bei den Besetzern des Bankenviertels in Frankfurt. Laut dem Berliner "Tagesspiegel" handelt es sich bei den Aktionisten "um ein paar mehr oder weniger junge Selbstständige, die eine mehr oder weniger unfreundliche Übernahme planen".
Einer von ihnen ist Dirk K., der vorerst anonym bleiben will,um das Vorhaben nicht an "irgendwelchen Satzungsfragen scheitern zu lassen". Die Welt brauche dringend eine nachhaltige Politik, die FDP wolle aber genau das Gegenteil davon, erklärt K. seine Motivation.
"FDP idealer Übernahmekandidat"
Um die ambitionierten Vorhaben auch verwirklichen zu können, müssten der FDP laut Homepage 65.000 protestwillige Bürger beitreten. Dezidiert wird darauf hingewiesen, dass niemand der Parteimitglied werde, auch die FDP wählen müsse. "Uns geht es nur um die Übernahme der Partei. Wir setzen damit ein Zeichen", wird potenziellen Unterstützern der Aktion erklärt.
Die FDP sei laut den Aktivisten der "ideale Übernahmekandidat: Sie hat Vermögen, sie hat Regierungsbeteiligung auf Bundesebene und sie findet kaum mehr Akzeptanz bei den Wählern. Sie ist die Partei der Lobbyisten. Sie ist angezählt und braucht dringend neue Mitglieder."
FDP bereits Ende der 90er "unterwandert"
Bereits Ende der 90er Jahre traten hunderte von Studenten unter dem selbstbewussten Namen "Projekt absolute Mehrheit" (PAM) in die FDP ein, um deren Kurs neu zu bestimmen. Mit dem Wunsch nach mehr Geld für die Bildung wurde damals aus Protest gegen miserable Studienbedingungen zum Eintritt in die Partei aufgerufen, die man bundespolitisch dafür mitverantwortlich machte.
Die Berliner FDP hatte zu Beginn der Aktion gerade einmal 2700 Mitglieder. Die Überlegung von PAM war es also über den Umweg der Landespartei, bereits mit der Mobilisierung relativ weniger Neu-Mitglieder Einfluss auf die Bundes-FDP nehmen zu können. Zum Höhepunkt der Protestaktion waren immerhin 500 neue Parteimitglieder in der Hauptstadt zu verzeichnen, wovon laut Landesgeschäftsführerin Sibylle Meister auch heute noch einige übrig sind - als "ganz normale Parteimitglieder und Funktionäre". Die erste "Revolution" scheint also ausgeblieben zu sein. (Max Daublebsky, derStandard.at, 20.12.2011)
Mit großem Pomp feiert die SPD am Donnerstag ihren 150. Geburtstag und macht Genossen in aller Welt eine neue linke Allianz zum globalen Geschenk
Die Anschaffung eines Jugendbetts ist vom Jobcenter zu bezahlen - Rechte der Hartz-IV-Empfänger gestärkt
Die Aufklärungsdrohne Euro Hawk sollte der neue Stolz des deutschen Verteidigungsministeriums werden. Doch das Projekt scheiterte, mehr als eine halbe Milliarde Euro Steuergeld versandete, der Minister ist unter Druck.
Offenbar rechtsextreme Täter hinter Attacke auf Anwälte
Parteienforscher Frank Decker über die politische Gemengelage vor deutscher Bundestagswahl
Nach vier Jahren Aufenthalt keine Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit mehr erforderlich
Der SPD-Spitzenkandidat für Bayern wurde mit dem das Goldenen Ehrenzeichen des Landes Wien ausgezeichnet
Die deutschen Grünen arbeiten ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit auf
Bundeswehr wusste schon seit 2004 von Zulassungsproblemen - De Maiziere entschied sich 2011 trotz Problemen für Fortsetzung
Daniel Cohn-Bendit zieht die Konsequenzen aus Pädophilie-Vorwurf, verzichtet auf einen Preis und steigt 2014 aus der Politik aus
93-Jähriger soll an mindestens neun Vernichtungsaktionen beteiligt gewesen sein
Antrag für ständige Online-Mitgliederversammlung scheitert knapp - 26-jährige Katharina Nocun neue politische Geschäftsführerin
Friedrich kündigt Reform des Aufenthaltsgesetzes an
Arbeitsgruppe soll Geld von Partei und Fraktion erhalten haben
SPD-Kanzlerkandidat präsentiert Mitglieder seines Schattenkabinetts
Wegen Beihilfe zum Mord - 93-jähriger soll von 1941 bis 1945 im Vernichtungslager tätig gewesen sein
SPD-Chef Gabriel fordert 120 km/h-Grenze und bringt damit Spitzenkandidat Peer Steinbrück in die Bredouille
CDU und CSU rutschten erstmals unter 40 Prozent
FDP prangert "Selbstbedienungsmentalität" im Freistaat Bayern an
Verteidigungsminister De Maiziere erwartet jedoch keine Entscheidung vor Bundestagswahl
Der Agrarminister beschäftigte etwa seine Frau, seine Schwester und seine Nichte
Christa Stewens folgt dem zurückgetretenen Georg Schmid
CSU-Minister und Abgeordnete beschäftigen Familienmitglieder auf Staatskosten - Liste mit 79 Abgeordneten veröffentlicht
Ehefrau war für 5500 Euro pro Monat im bayerischen Landtagsbüro beschäftigt
Deutsche Liberale gehen zerstritten in den Wahlparteitag
ich glaube die övp wäre in österreich schön langsam ein geeigneter übernahmekandidat!
http://www.datum.at/artikel/v... n-a-bis-z/
Na, dann erkläre warum zwischen Auflösen und Zerstören ein Unterschied sein sollte.
Zitat:
"Auch den Anschluss der FDP an eine andere Partei oder gar deren Auflösung und die Zuwendung ihres Vermögens an sozial förderungswürdige Zwecke wird von den Betreibern in Betracht gezogen."
Wenn es nach diesen linksverblödeten "Aktivisten" ginge, hätte Deutschland längst wieder eine (Öko-)Sozialistische Einheitspartei.
Traurig, dass der Standard diesen Feinden der Meinungs- und Parteienvielfalt einen einen völlig unkritischen Artikel widmet.
tschuldigen werter Herr,
kann es sein dass Sie einfach nur die falsche Zeitung lesen? Wenn ihnen "linksverblödete" Ansichten nicht passen und (Öko-)Sozialistische Weltansichten Sie anekeln, warum so masochistisch sein?
Das Land ist voll mit reaktionären Gazetten, die durchwegs ihrer Ansicht sind; Krone, Heute, die Press.. na, nennen wir die *neoliberal*.
oder liegt bei ihnen eine Form der Selbstbestätigungsspirale vor; Standard lesen, bestätigt dass die Welt mit linkslinken Zecken kontaminiert ist. Ähnliches Phänomen bissl anders: http://a-e-m-gmbh.com/wessely/fkrone.htm (noch so a Nestbeschmutzerin!)
Mit anderen Worten:
SCHLEICH DICH INS KRONEFORUM, TROLL
Wehleidigkeit Gassiführen...
"Feinde der Meinungs- und Parteivielfalt", gegen wieviele Bäume sind's denn g'rennt?
Breitbandjämmerlichkeit mit Opferflatrate und Hilfehilfekommunistenbonus zum verringerten Armutschgerltarif - kostet nur das letzte Gramm Kritikfähigkeit.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.