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Mit einem 3D-Drucker steht dem Druck der eigenen Brain Slug-Haarspange nichts im Weg.
3D-Drucker werden gerne als neue industrielle Revolution gefeiert. Schon jetzt werden sie zur schnellen und unkomplizierten Herstellung von Prototypen eingesetzt. In Zukunft könnten 3D-Drucker in vielen Haushalten zur Reproduktion von Nutz- und Ziergegenständen Einzug halten. Doch die Kopie vorhandener Objekte bringt ein zugleich neues und altbekanntes Problem mit: werden dadurch Urheber, Marken- oder Patentrechte verletzt?
3D-Drucker für alle
Um Objekte mit einem 3D-Drucker zu produzieren muss man nicht unbedingt viel Geld ausgeben. Der MakerBot Thing-O-Matic ist zwar nicht gerade billig, aber bereits zu einem für Privat-User erschwinglichen Preis von 1.299 US-Dollar erhältlich. Wer kein eigenes Prototypen-Labor zu Hause betreiben möchte oder muss, erhält Zugang zu 3D-Druckern auch über DIY-Werkstätten, die mittlerweile weltweit Boomen. In Wien steht so eine Maschine etwa im Happy Lab zur Verfügung (siehe auch Insite Folge 9).
Designs aus dem Web
Die 3D-Designs können Nutzer entweder selbst mit entsprechender Software entwerfen, oder aus dem Netz laden. Auf Thingiverse kann jeder seine Designs - von Werkzeugen über Schmuck bis zu Spielsachen - hochladen und mit anderen Nutzern teilen. Die Frage nach dem Copyright ist hier recht einfach zu beantworten, denn die Designs werden unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht. So können die Urheber beispielsweise darauf bestehen, dass ihre Designs nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden dürfen. In dem Fall würde man gegen die Lizenz verstoßen, wenn man beispielsweise einen Spielzeugroboter herunterlädt, mehrfach druckt und verkauft.
Copyright-Frage
Doch wie verhält sich die Sache, wenn man beispielsweise einen bereits vorhandenen Gegenstand am Computer nachmodelliert und druckt? Ist das Kopieren einer Vase oder einer Kaffeetasse, die etwa bei einem bekannten schwedischen Möbelhaus verkauft werden, oder von Lego-Bausteinen zulässig? Anwalt Michael Weinberg erklärt gegenüber der New York Times, dass das Copyright nur für ästhetische Objekte gilt, für Nutzgegenstände hingegen nicht. Wenn man eine Tasse selbst aus Ton nachtöpfere, würde man damit immerhin auch keine Rechte verletzen.
Rechte-Dschungel
Wo man allerdings zwischen Nutz- und Ziergegenständen die Grenze zieht, wenn es sich beispielsweise um eine Vase handelt, ist unklar. Andererseits können Nutzgegenstände durch ein Patentrecht oder ein Gebrauchsmuster geschützt sein. Wer sich in die Materie etwas einliest, findet sich in einem wahren Rechtedschungel wieder, wie auch das c't-Magazin in seiner November-Ausgabe berichtet: "Das Urheberrecht wird für ein schutzfähiges Werk automatisch und ohne jede Anmeldung wirksam. Anders sieht es mit dem Schutz von Patent- und Markenrechten sowie dem Geschmacks- und Gebrauchsmusterrecht aus, die ein 3D-Druck-Produkt möglicherweise verletzt. Dieser unterliegt besonderen Voraussetzungen und bedarf insbesondere der Eintragung in speziellen Registern."
Lego ja, Modellbahn nein
So könne man Lego-Steine bedenkenlos ausdrucken, weil das Patent von 1988 darauf bereits abgelaufen und nicht verlängert worden sei. Der ICE der Deutschen Bahn hingegen ist durch ein Geschmacksmuster geschützt und darf auch in Modellform nicht ohne Genehmigung nachgebaut und etwa über Thingiverse angeboten werden. Für den reinen Privatgebrauch, ohne Veröffentlichung des 3D-Modells im Web wird man sich um solche Dinge keine Gedanken machen müssen. Will man seine Kreationen aber weiterverkaufen oder im Freundeskreis verschenken, sollte man sich vorher über eventuell vorhandene Urheber- Patentrechte und Geschmacksmuster informieren. (br/derStandard.at, 14. November 2011)
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Wieso sollte man Lego nachdrucken wollen, wo man doch das ganze Ding, das man aus Lego bauen will, auch gleich drucken kann? Bei weit höherer Stabilität noch dazu. Damit ist das ein Nicht-Problem.
Ein Problem von heute ist die Software. Eine Software, die das Legobauen in den Computer verlagert und so einfach zu handhaben ist, dass Kinder 3D Konstruktionen erstellen können. Das Ausdrucken ist dann einfach nur ein Knopfdruck...
Manchmal ist der Weg das Ziel. Ich war immer ein Lego Kind das die Playmobil Faszination überhaupt nicht nachvollziehen konnte (bzw. bis heute nicht kann), da Lego das mit Abstand interessantere und kreativere Spielzeug ist.
Und mal ehrlich, welches Volksschulkind kann 3D Modelle am Computer erstellen um ein gewünschtes Spielzeug zu erzeugen? Das ist doch deutlich komplexer als bunte Steinchen aufeinander zu stapeln.
Häuser mit der Laubsäge aus Holz gebastelt. Die Dinger waren innen tapeziert und hatten Innenbeleuchtung.
Außerdem konnte man mit Matador auch coole Sachen bauen auf denen die Playmobilmaxl Platz fanden (Wild West Fort, Piratenschiffe, Burgen, ein Fußballstadion, Riesenrad, ...)
Das Lego war irgendwie zu klein, um daraus was für das Spiel in der Playmobilwelt zu machen. Vielleicht wenn die Steine nur ein bisschen größer wären, könnte man auch das verbinden.
Heute fällt mir auf, dass Kinder den Wunsch die Welt nachzubauen, nicht mehr so ausleben. Eine "virtuelle Welt" entsteht nicht mehr am Boden des Kinderzimmers, sondern wird am Computer "vorgegeben". Dafür ist das Interesse da, einmal eine eigene Welt am Computer zu machen.
in etwa so:
http://reprap.org/wiki/Main_Page
:)
naja, die Wolfsburger könnten sich einen ICE drucken, der dann auch endlich mal in Wolfsburg hält *g*
http://www.spiegel.de/reise/deu... 84,00.html
den Pullover, den Mutti für mich gestrickt hat und zwar nach einem Modell, dass kurz im Fernsehen zu sehen war und in der berühmten T-Farbe gehalten, darf den meine Freundin anziehen? Darf sie damit ins Freie oder muss sie in der Wohnung bleiben? In meiner oder ihrer?
Diese Urheberrechtsdesinformatiker aber auch...
schön langsam glaub ich hier in der standard webredaktion sitzen einige ärgere futurama nerds herum, zu welchen ich mich nicht minder zählen darf...
(to-fu lion, brainslug,... um nur einige aktuelle beispiele zu nennen; ein vorwand um einen futurama gack reinzpacken findet sich recht oft)
weiter so meine damen und herren, das gibt so manchem recht "trockenem" artikel den nötigen pepp - *i will watch u further...*
; )
3D-Druck oder 3D Fax
Die USA hatte diese Technik in der Raumfahrt eingesetzt. In der Raumstation hatte es einen schwerwiegenden zwischenfall gegeben, wo es um leben oder Tod ging, und zwar ging ihnen der Sauerstoff aus, sie benötigen dringend einen Ersatzteil, einen bestimmten Schrauben den sie aber nicht mit hatten. Auf der Erde wurde er eingescannt und oben wurde er mit Laser aus Eisenpulver zusammengeschweißt. Das war das 3D Fax oder Drucker.
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