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Führerschein, Waffenschein, Jagdschein: Kopf und Kurz von der ÖVP wollen all das bei Antrag auf Invaliditätspension überprüfen.
Wien - Angesichts des Treffens der Sozialpartner in Bad Ischl, bei dem die Spitzen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände ab Montag mit der Regierung über dem teuren Pensionssystem brüten, wollen ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf und JVP-Chef Sebastian Kurz, im Hauptberuf Integrationsstaatssekretär, nun den vielen Invaliditätsrentnern an den Kragen: 30 Prozent aller Pensionen, rechnet Kopf vor, liefen schon unter dem Titel "Berufsunfähigkeit" - davon würden 40 Prozent mit psychischen Erkrankungen begründet. Kopf: "Ich will nicht von Missbrauch sprechen, stelle aber fest, dass sich diese Zahl in den letzten zehn Jahren massiv erhöht hat."
Der schwarze Klubchef tritt daher für eine Meldepflicht der Antragsteller beim Amtsarzt ein: "Die Frage ist, ob von solchen Leuten nicht der Führerschein, der Jagdschein oder der Waffenschein überprüft werden sollte."
Dazu soll statt der befristeten Berufsunfähigkeit ein Sonderkrankengeld geschaffen werden, um den Betroffenen zu signalisieren, dass es dem Staat um Rehabilitation vor der Pension gehe. Invalide Beamte sollten nicht mehr unbegrenzt dazuverdienen dürfen, denn für sie gelten keine Ruhensbestimmungen. Und überhaupt mögen für Frührentner die Abschläge für jedes vorzeitige Pensionsjahr erhöht werden.
Aktuell liegt das tatsächliche Pensionsalter von Frauen bei 57,5 Jahren, obwohl das gesetzliche 60 vorschreibt, bei den Männern bei 58,9 Jahren statt 65.
Für Kopf bei der steigenden Lebenserwartung "eine inakzeptable Entwicklung". Sein Parteikollege Kurz will deswegen mit seiner JVP für "einen Aufschrei der Jungen" sorgen.
Weltmeister bei Anträgen
Invaliditätsrentner gehen im Schnitt mit 53 Jahren, Invaliditätsrentnerinnen mit 48,9 Jahren in Pension.
Der Pensionsexperte Bernd Marin bestätigt, dass "in keinem Land so viele Anträge auf Invaliditätspension gestellt werden wie hier" - drei Viertel aller, die ein Pensionsansuchen stellen, tun dies. "Damit ist Österreich Weltmeister." Die Mehrheit der Erstanträge werde inzwischen abgelehnt, aber: "Mit ihrem ersten Antrag haben sich viele innerlich von ihrem Beruf verabschiedet." Faktum ist, dass Blue-Collar-Worker und ausländische Arbeitskräfte bei Invaliditätspensionen deutlich benachteiligt sind.
Ein Drittel der Arbeitnehmer reüssiert letztlich mit den Anträgen - wenn nicht beim ersten, dann halt beim zweiten oder dritten Anlauf. (Nina Weißensteiner, DER STANDARD, Printausgabe, 8./9.10.2011)
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1999 machte schüssel den wählern das angebot, bei einer 3.platzierung in opposition zu gehen. in einem beispiellosen akt politischer reife hat das öst. volk dieses angebot angenommen!
nur hat schüssel dann beschissen und sich von haider zum kanzler machen lassen.
sie tritt auch zb. in deutschland an: http://www.kreis-ovp.de/
und anscheinend auch in den usa, wenn auch nur in oregon: http://www.ovp.com/
Für wie bescheuert hält der die Welt?
Und zum Thema:
Mir persönlich sind nur 2 Sorten von Invaliditätspensionisten bekannt. Einerseits solche, die wirklich (sehr oft psychische) chronische Erkrankungen haben und bei denen es oftmals abgesehen von ihnen selbst auch für alle anderen positiv ist, wenn sie in der Invaliditätspension sind.
Andererseits Arbeitnehmer ab 50, denen es Gesundheitlich ohnehin nicht allzu gut ging und die von ihrer Firma dann vielleicht auch noch gekündigt werden.
Was also bitte wollen die da machen?
Und zu Kurz: Ein Aufschrei der Jungen sollte es tatsächlich geben. Kurz gemacht gehören nicht unsere Pensionen (denn schließlich werd ich auch mal alt, zumindest wenn die ÖVP bald mal eingeht) sondern die Reichen.
Wer mit nur 10% in einem Land den Ton angeben will darf nichts dem Zufall überlassen. Alles mus gut choreographiert und orchestriert sein. Kopf macht das ausgezeichnet. Chefdramaturg und -choreograph in einer Person, und für den jungen Kurz ist er sogar Korrepetitor.
Wird auch Zeit, hier härter durchzugreifen. Ich kenne ein paar Fälle, die in Invaliditätspension gegangen sind, obwohl sie nicht beeinträchtigt sind. Für psychische Probleme sollte die Invaliditätspension überhaupt nicht gelten! Sie sollte nur für KÖRPERLICH nachweisbare Beeinträchtigungen gelten, die so schwerwiegend sind, dass es nicht möglich ist, die Arbeit weiter auszuüben.
dass das Wort Invaliditätspension überhaupt nichts über den Grund für die Pension aussagt ??
Was bei Angestellten Erwerbsunfähigkeitspension heißt, heißt bei Arbeitern Invaliditätspension.
Psychische Erkrankung anerkannt als Pensionsgrund
bei Angestelltem: Erwerbsunfähigkeitspension
bei Arbeiter: Invaliditätspension
Psychische Erkrankungen sind auch oft ähnlich einschränkend wie körperliche, daher kann eine I-Pension da durchaus gerechtfertigt sein. Aber dann bitte auch Waffenschein, Führerschein, Jagdschein, ... nochmal überprüfen.
Weil schwer depressiv sein aber den Waffenschein behalten dürfen... - ich denke ich bin nicht der einzige der dabei ein mulmiges Gefühl hat.
als ein weiterer Schritt. Man braucht wohl nicht großartig darüber diskutieren, dass dieser Spitzenrang alles andere als eine Errungenschaft ist.
Es ist mitunter auch eine Ursache, wenn nicht die einzige, warum der Generationenvertrag an der Kippe steht.
Mißstände aufzuzeigen, ist alleine keine Lösung, aber auch kein Verbrechen.
Der Generationenvertrag steht an der Kippe, weil es zu wenige Leute gibt, die das noch einzahlen und zu viele, die (zurecht, weil eben ausgemacht) Pensionen beziehen.
Lange Zeit hat man ja bildungsferne Ausländer in Massen importiert und den Österreichern dann auch noch gesagt, das wären die Leute, die ihre Pensionen bezahlen. Klarerweise reiner bullshit, denn aus diesen Leuten wurden in kürzester Zeit Nettobezieher, die also Steuern verschlingen, statt zu produzieren.
In Wahrheit ist das System nicht mehr zu retten. Es gibt zu wenige junge Steuerzahler und jene, die mehr einzahlen, als sie rausbekommen, sind mittlerweile die absolute Minderheit. Aber solange man mit "sozialen" Versprechen Stimmen machen kann, wird weitergemacht.
Ich weiß ja nicht, welche Maßnahmen Sie vorschlagen werden, um den immensen Missbrauch mit der Frühpension zu stoppen.
Bitte.
Ich finde den Vorschlag gut und richtig. Wir haben selbst jemand im Bekanntenkreis, der bereits vor vielen Jahren wegen psych. Beschwerden ;-) vorzeitig sein Postamt verlassen hat. Seitdem ist er kreuzfidel, immer gut drauf und v.a. unglaublich gescheit bei Allem. Um mein Geld. Ein anderer ist 40, behindert in Pension, fährt eine riesen Mercedes, geht Schifahren etc.
Das Ausräumen des Sozialstaates gehört einfach rigoroser geahndet.
Wenn wer wirklich derartige Probleme hat, dass eine Erwerbstätigkeit unmöglich ist, frage ich mich schon, wie es dann für die Verkehrssicherheit reicht.
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Ich bin Diabetiker muß alle Jahre den HbA1C (Langzeitzuckerwert) auf der BH bekanntgeben, warum sollten nicht auch psychischen Politiker ab 60 jahren oder früher ihre Werte preisgeben? (ob sie noch im Amt bleiben können) und oder möglicherweise immer zur Amtsärztlichen Kontrolle gehen sollten.
mfg heli
möglichst mit den behörden nichts zu tun haben. jemand der z.b. diät halten muß und diese von der steuer absetzen will muss ein amtsärztliches attest vorlegen. leider ist es mit dem besuch beim amtsarzt mit dem führerschein auch vorbei. der gelernte österreicher verzichtet daher auf den zustehenden freibetrag
Naja, der Amtsarzt hat die Verkehrstüchtigkeit zu überprüfen, an und für sich eine sinnvolle Einrichtung. Wenn die Erkrankung, die die Diät notwendig macht, eine ernsthafte Beeinträchtigung beim Autofahren darstellt, ist es meines Erachtens nicht so abwegig, wenn das entsprechende Konsequenzen nach sich zieht. Muß ja nicht gleich eine Abnahme des Führerscheins sein, aber gegen regelmäßiges Nachkontrollieren in solchen Fällen kann man eigentlich fast nichts einwenden.
Klar gibt es viele Trittbrettfahrer, die die vorzeitige Pension an sich gar nicht verdienen würden.
Aber es gibt eben auch die ECHTEN Fälle, die einreichen weil das dann eben auch einen GRUND hat.
Und was ein Großteil der Berufspolitiker nicht versteht: IHR lebt in einem Elfenbeinturm, in einer geschützten Werkstätte und WISST GAR NICHT was Arbeit ist!
KAPIERT DAS ENDLICH!
Ihr arbeitet nicht!
Ihr erzeugt zu 90% nur heisse Luft und ein grosser Teil von euch ist korrupt.
Die beschlossenen Gesetze sind entweder gesellschaftsfeindlich oder absolut schwachsinnig oder die x-te Steuererhöhung.
DAS IST KEINE ARBEIT! Das ist das Erzeugen von FRUST in der Bevölkerung! Schämt euch!
Ihr habt keinerlei Berechtigung über Arbeit zu reden!
sicher klingt das ganze für die verwöhnt republik hart und ungewohnt solche forderungen.
was erlauben övp.
die hat nun mal die leistungsschiene eingeschlagen (unterm schüssel hat es ja auch zT.was gebracht)
man versucht es halt nochmal. wenn ich auch glaube es wird ihr schaden, zb. das sich wehren gegen eine "reichensteuer" werden sie 1) aufgeben oder 2) vorher schon eine wahlwatschn dafür kassieren (unter anderem).
aber gut mir eigenlich auch egal. wer nix zusammenbringt muß auch nicht gewählt werden.
blöd nur dass der strache vor der türe wartet.
ja und es gibt auch die echten fälle die brav ihre millionen versteuern darum soll bitte das bankgeheimnis so bleiben, damit jede reichensteuer ein sinnloser parteigack vom faymandl bleibt.
ok ?
ersthaft, findest nicht man soll sich dieser problematik annehmen ?!
ist doch lächerlich zu glauben die armen ösi wären um so viel kränker als andere europäer. ja zu gut ist es ihnen gegangen -> wohlstandskrankheiten, aber davon müssten auch ein paar andere länder geplagt sein, ist aber auch nicht in diesem ausmaß der fall.
man merkt, so leicht wie vor 10-15 jahr gehts nicht mehr in die frühpensi, hacklerregelung wird vielleicht auch nix mehr, also versuch ma die i-pension, gibt ja viele neue modekrankheiten.
Ich leide seit 20 Jahren unter schweren Depressionen und Angstzuständen, durfte dann noch eine extreme Krebserkrankung (acht Monate stationär im Isloationszimmer) durchmachen, und ihr wollt mir jetzt den Führerschein abnehmen? Macht das nur. Aber bevor ich mir die Kugel in den Kopf jage, werde ich mir noch die Zeit nehmen, diesen Suizid der ÖVP zu widmen. Der "christlich sozialen" Volkspartei.
du beziehst ja schon eine i-pension, so wie 100000e. sie sprechen ja von antragstellern (also neuen fällen).
was sagst du den dazu ? http://derstandard.at/plink/131... 2/23201552
ich glaube hier wurde ein system geschaffen, dass nur mehr schwer so haltbar ist.
fändest du es nicht vernünftiger, menschen eventuell wieder so zu "stablisieren" dass sie vielleicht wieder beschäftigt werden könnten.
wenn ich frage darf. wie ist die/deine situation. gesetz dem fall du gesundest komplett von deinen psychischen problemen setzt dann die i-pension aus ? (ist ja auch ne armutsfalle) oder läuft die dann weiter ? geht die mal in eine alterspense über (dementsprechend niedrig)
a) Fehlende Empathie? In diesem Fall konkret: Inwieweit macht es Sinn dem Aufschrei eines Betroffenen auf der Sachebene zu begegenen?
b) Mangelndes Wissen? Es gibt Programme zur "Stabilisierung". Google hilft.
c) Unreflektiertes Nachplappern von Propaganda? Wieviele Frühpensionisten sind aus ÖBB, Post, Telekom...? You name it. In Pension geschickt um Posten abzubaun, genau von denen, die jetzt gegen die Allerärmsten hetzen? Die gleichen Leute, die auch sehr erfolgreich ignorieren, dass immer schwierigere Lebens- und Arbeitsverhältnisse Menschen krank machen?
d) All of the above?
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jemand, der sich eine kugel in den kopf jagen würde, wenn er den Führerschein verliert und unter angst- und Depressionen leidet, möchte ich im strassenverkehr nicht begegnen.
menschlich gesehen, musst du verdammt schwere Zeiten hinter dir haben und ich wünsche dir Besserung.
aber in deinem beschriebenen zustand mit einem Kfz und einer Waffe stellst du meiner Ansicht nach für dich selbst und andere eine Gefahr dar.
hier die Tauglichkeit zu überprüfen finde ich OK.
das leben besteht aus mehr als nur einem Kfz und Führerschein.
in diesem sinne: gute Besserung :-)
Bei einem schweren Depressions-Schub mit Angstzuständen KANN er es sowieso nicht, da kommt er mit Glück vom Bett bis ins Badezimmer und retour.
Und wenn er stationär im Isolationszimmer liegt, dann klappt es auch nicht so recht mit dem Autofahren.
In der restlichen Zeit schmeissen wir ihm also ein paar Prügel vor die Füße???
Angstzustände sind bei den meisten Menschen nicht ständig präsent. Das ist nicht so, dass einem das plötzlich überkommt, wie z.B. ein epileptischer Anfall oder ähnliches. Wo liegt also ihr Problem. Wenn sie betrunken sind, fahren sie hoffentlich auch nicht Auto, um mal einen ganz blöden Vergleich anzustellen.
für extrem viele in dieser Lage ist - falls die Möglichkeit einer Mobilität dieser Art durch ein Auto zB überhaupt gegeben ist - ein nicht angebunden sein auf einen Ort, Stichwort spontane Luftveränderung, als äusserst positiv für den Zustand zu werten.
Was die ÖVP will ist, die psychisch Kranken auch noch mit Hausarrest versehen, dass sich der Invaliditätspensionist länger überlegt, ob man sich darum bemüht, oder ob man eher noch kränker werden will und dann dafür krankheitsbedingt ÖVP-Wähler wird.
DAS will die ÖVP.
Sie will die ÖVP-Wählerprozentzahl durch Schikanen steigern.
Ich kenne einige Personen, die unter Depressionen leiden, und möchte Ihnen ehrlich mein Mitgefühl aussprechen. Wenn Sie aber schon davon sprechen, sich "eine Kugel in den Kopf zu jagen", würde ich eine Überprüfung ihres Waffenscheins für sinnvoll erachten. Und ich muß leider auch gestehen, daß ich lieber nicht auf der gleichen Straße wie Sie unterwegs bin, wenn Sie der Gedanke zum Suizid plötzlich im Auto überkommt, insofern halte ich auch eine Neubewertung Ihrer Verkehrstüchtigkeit für nicht so abwegig ...
Kuam jemand kann nachvollziehen, wie unglaublich schwierig das Leben wird, wenn sich eine schwere Dpression entickelt. Ich bringe mich ja ausa Trotz nicht um, um zu zeigen: "Nein, ihr kriegt mich nicht klein, ihr Marins und andere Menschenlebebensweretberefchner. Und @ "Immer schön freundlich": Ich habe Schwierigkleiten auf Autobahnen, aber nícht solche, die andere Verkehrsteilnehmer gefährden würde. Bins halt überängstlich. Aber ich lebe am Land, und wenn man mir jetzt auch noch den FS wegnimmt, dann würde ich mich WIRKLICH als unerwünscht in dieser Gesellschaft fühlen und daher einen Selbstmord in Betracht ziehen.
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