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Google hatte in der Vergangenheit nicht viel Erfolg mit seinen sozialen Netzwerken. Orkut ist völlig bedeutungslos (außer man wohnt in Brasilien) und Wave, ein Echtzeit-Nachrichten-System, war für die Nutzer zu kompliziert. Auch das anfangs viel versprechende Buzz wird kaum noch genutzt.
Erfolg nach Fehlschlägen
Doch jetzt scheint Google erfolgreich in den sozialen Netzwerken angekommen sein. Google+ vereint die bestehenden Angebote von Google und macht das Teilen von Inhalten und die Kommunikation zum zentralen Bestandteil.
Enthusiasmus
Trotz der vielen Fehlschläge in der Vergangenheit wurde das Projekt von der Öffentlichkeit enthusiastisch aufgenommen. Vic Gundotra, Googles Vize-Präsident für soziale Initiativen, sagte zu Wired: "Uns war sehr schnell bewusst, dass wir auf etwas gestossen sind. Es war aufregend, die Aktivität zu sehen."
50 Millionen Nutzer
Kurze Zeit später gab Google bekannt, dass bereits zehn Millionen Nutzer auf Google+ aktiv sind. Im August sollen bereits 20 Millionen registriert gewesen sein, obwohl Google+ nur per Einladung zugänglich war. Nach der Öffnung für alle im September soll die Plattform mittlerweile 50 Millionen Nutzer zählen.
Interview
Wired hat mit Bradley Horowitz, Googles Vize Präsident für Produkte ein Interview geführt. Horowitz war Chefentwickler bei Buzz und ist einer der führenden Entwickler bei Google+. Er weiß, welche Fehler man vermeiden sollte.
Noch nicht am Ziel
Er sagt, dass sein er und sein Team noch lange nicht am Ziel sind. Von Facebooks 750 Millionen Nutzern ist man tatsächlich noch sehr weit entfernt. Aber Horowitz glaubt, dass sich durch Google+ das ganze Unternehmen verändern könnte.
Unterschied zu früheren Projekten
Der Unterschied zu den vorangegangenen Projekten war laut Horowitz, dass jedes Projekt zuvor wie ein eigenes Unternehmen gearbeitet hat. Durch das Wachstum von Google und Akquisitionen gingen die Projekte in viel verschiedene Richtungen. "Das war verwirrend", sagt Horowitz. Und weiter: "Google+ ist nun Google selbst. Es verbindet alle Services - Suche, Werbung, Chrome, Android, Maps, YouTube - so, dass die Dienste zu unserem Verständnis beitragen, wer du bist."
Kleine Gruppen
Laut Horowitz teilen die Meisten Nutzer ihre Postings nur mit einer kleinen Gruppe. Deshalb wirkt es oft so, dass auf Google+ nicht viel los ist. Nutzer haben zwei Probleme mit dem Stream. Entweder wird dieser von wenigen "Viel-Postern" dominiert oder er ist leer. Das zweite liegt vor allem daran, dass die Nutzer zu wenige Personen in ihren Kreisen haben.
Möglichkeit Massenmedien zu teilen
In Zukunft soll Google+ ein Mittel zum Austausch sein. Das betrifft auch den Tausch von Medien. Bereits jetzt sind animierte GIFs sehr beliebt auf Google+. Horowitz kann noch nichts genaues über Googles Pläne verraten, aber Google+ ist seiner Meinung nach eine gute Möglichkeit, um Massenmedien zu teilen.
Drei Möglichkeiten Google zu nutzen
Google bietet drei Möglichkeiten seine Produkte zu nutzen. Anonym, mit Pseudonym und mit echtem Namen. Chrome kann im Inkognito-Modus genutzt werden, auf Gmail und Blogger kann man Pseudonyme verwenden und für Produkte wie Google Checkout muss man den echten Namen verwenden, da es hier um finanzielle Transaktionen geht.
Echtnamen-Zwang
Um den Echtnamen-Zwang auf Google+ gibt es intensive Diskussionen. Horowitz erzählt: "Ein Kommentar behauptete, Pseudonyme würden Frauen im System schützen. Ich fühlte mich gezwungen zu reagieren, da ich von Frauen das Feedback bekommen habe, dass sie sich wegen Verantwortlichkeit der echten Namen in Google+ wohler fühlen." (soc)
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ich finde es ist journalistisch unredlich, fremdsprachige artikel quasi zu übernehmen, und dann nicht explizit hinzuschreiben: das ist ein übernommener artikel (sondern wired nur im text zu erwähnen + link)
na dann.
ja, das zeug ist unübersichtlich.
ich glaub ja mit voller absicht.
wenn mann zynisch ist, dann sind vielleicht auch die dortigen "Programmierer" damit (ein wenig) überfordert.
Einfacher, verspielter und verständlicher ist mir Google Plus. Nutze auch viele Google Dienste.
Facebook ist mir da zu aufgeblasen, aber ich kann auch nachvollziehen das man dort nicht weg kann, weil man sich zu viel damit beschäftigt hat.
"FB findet eher diese Geplänkelsprache statt wie bei den Affen"
Vielleicht sollten sie sich einfach mal diese frage stellen: http://www.youtube.com/watch?v=Lp6ODhc3Ccg
Schließlich haben sie sich ihre "affen" ja wohl selbst ausgesucht. Auch auf fb finden gute gespräche statt.
Die Frage ist nur, warum man von facebook wechseln sollte. In Sachen Datenschutz sehe ich keine Vorteile von google+ gegenüber facebook. Dazu fällt mir eher die Redewendung "Vom Regen in die Traufe" ein. Das mit der google Suche mag sein, betrifft aber eher unternehmen und andere "kommerziell motivierte", weniger den großteil der Nutzer (Privatpersonen). Und für diesen Benutzerkreis ist das mit der google Suche tendenziell ein Nachteil (Da sind wir wieder beim Datenschutz)
Nicht dass Google auch kritisch zu beurteilen wäre, aber...
http://google.com/takeout/
http://google.com/dashboard/
...und die ganze data liberation Iniative ist da doch vertrauenswürdiger als Facebooks "Deine Daten sind unser Geschäftsgeheimnis"
Und nochmal - Google ist daher nicht vorreiter in Sachen Datenschutz, hat aber imho zumindest in ihrem Vergleich die Rolle als "Regen" gegenüber FB verdient :)
FB ist auf öffentliche Darstellung ausgelegt.
Google Plus auf intimer und freundschaftlicher in seinen Kreisen.
Bitte nun jeder wie er will. Ich für meinen Teil will auch lieber unter meinen Kreisen bleiben, und nicht unbedingt der ganzen Welt mitteilen ob ich nun Durchfall habe und welche Musik ich höre.
Schon alleine die von der google suche übernommene personensuche auf google+ ist problematisch: Wenn man einen Namen eingibt, bekommt man Vorschläge mit häufigen Suchanfragen. Dass kann dann auch xy konkurs, xy betrüger etc. sein.
Ja eh! Nur eins ist mir oft aufgefallen bei FB. Bei Änderungen wurde man nicht wirklich umfassend informiert. Mittlerweile ist diese Betaversion in FB (Timeline) extrem unübersichtlich und nicht so einfach gestrickt, und selbst ich als Programmierer bin schon damit ein wenig überfordert. Man muss dort auf so viele Dinge achten.
Bei Google Plus ist es da um Welten einfacher Dinge schneller und sicherer ans gedachte Ziel zu bringen.
Wie gesagt, jeder wie er will und was einem mehr taugt. Mir gefällt einfach die Einfachheit bei allem
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