Japanische Fabrik stellt gruselige Klon-Puppen her

  • Bahnt sich ein neuer Puppentrend an?
    vergrößern 500x334
    foto: flickr/danny choo

    Bahnt sich ein neuer Puppentrend an?

  • Die zu "klonende" Person wird von allen Seiten abfotografiert, danach ein 3D-Modell des Kopfes erstellt. 
    foto: flickr/danny choo

    Die zu "klonende" Person wird von allen Seiten abfotografiert, danach ein 3D-Modell des Kopfes erstellt. 

Fotos von Menschen werden an 3D-Drucker geschickt - Zum Verwechseln ähnlich

Eine Fabrik in der japanischen Hauptstadt Tokyo hat sich auf die Herstellung ganz besonderer Puppen spezialisiert. Die Clone Factory produziert Plastikpuppen in der Größe einer Barbie, denen sie ein individuelles - nämlich jenes von dir und mir - Gesicht verpassen.

Fotos und 3D-Druck

Interessierte kommen zum vereinbarten Termin in die Fabrik und lassen sich - nachdem der Kopf von allen Seiten gescannt wurde - eine Puppe fertigen. Das Gesicht der "Mini-Me-Puppe" sieht dem Original gruselig ähnlich, wie aus der Bilder-Galerie des Bloggers Danny Choo auf culturejapan.jp.co zu sehen ist. Die Person, von der eine Klon-Puppe erstellt werden soll, wird rund um von allen Seiten sowie von oben fotografiert. Die Daten werden anschließend an einen 3D-Drucker geschickt, der nach kurzer Zeit den "Klon-Kopf" ausspuckt.

"Moment verewigen"

Ob sich die neuartigen Puppen als neuer Trend abzeichnen werden, bleibt abzuwarten. Noch dazu, bei einem Preis von 138.000 Yen - umgerechnet 1.237 Euro - pro Exemplar. Der Clone Factory zufolge ist der "Service" sehr beliebt bei Personen, die besondere Anlässe wie Hochzeiten verewigen möchten. Wunderschön gestylte Bräute können in einer perfekten kleinen 3D-Imitation unsterblich gemacht werden, so die Macher. (ez, derStandard.at, 04. August 2011)

Share if you care