"Es fand eine regelrechte Jagd auf Migranten statt"

Interview | Berthold Eder
6. Juli 2011, 17:54

Amnesty-Krisenbeauftragte Donatella Rovera über afrikanische Söldner, Viagra für libysche Soldaten und Muammar Gaddafis Kriegsverbrechen

Es gibt kaum zuverlässige Angaben über die Ereignisse in den von Rebellen kontrollierten Regionen Libyens. Amnesty-Krisenbeauftragte Donatella Rovera ermittelte drei Monate vor Ort und erzählte Berthold Eder, was sie in Libyen erlebt hat.

***

derStandard.at: Wie lange waren Sie in Libyen und welche Regionen haben Sie bereist?

Donatella Rovera: Ich war über drei Monate dort und habe Misrata, Bengasi, Ajdabiya und Ras Lanouf besucht, also nur von Rebellen kontrollierte Gebiete.

derStandard.at: Warum?

Rovera: Es ist für Menschenrechtsorganisationen sehr schwer, nach Libyen einzureisen. Amnesty erhielt in den vergangenen zehn Jahren nur zweimal eine Genehmigung, zuletzt 2009. Auch im Land ist es unmöglich, sich frei zu bewegen, Kollegen wurden damals am Flughafen Tripolis daran gehindert, ein Flugzeug nach Bengasi zu besteigen. Eine UNO-Kommission unter Leitung Sherif Bassiunis konnte allerdings einreisen, ihr Bericht ist öffentlich zugänglich (derStandard.at berichtete, Anm.) 

derStandard.at: Italiens Außenminister Franco Frattini gab am 19. April an, dass bis dahin im libyschen Bürgerkrieg 10.000 Menschen ums Leben gekommen und 55.000 verletzt worden seien. Können Sie diese Zahlen bestätigen?

Rovera: Nein, das kann derzeit niemand überprüfen, befürchte ich. Man muss dabei allerdings zwischen den Todesopfern der ersten Tage, als auf Demonstrationen geschossen wurde, und getöteten Kämpfern unterscheiden. In Ostlibyen habe ich einige Angaben von Spitälern erhalten, denen zufolge bei den Protesten bis zu 180 Personen getötet wurden. Bei den darauf folgenden Kampfhandlungen kamen viel mehr Menschen ums Leben, hier geht die Opferzahl in die Hunderte.

In Misrata kamen zum Beispiel ca. 1.000 Menschen ums Leben, zum Großteil Kämpfer. Es starben aber auch Zivilisten, weil Gaddafi Wohngegenden mit Grad-Raketen beschießen lässt und Familien, die im Auto aus der Konfliktzone fliehen wollten, unter Beschuss gerieten. Ende April, als ich in Misrata war, schlugen über hundert Raketen am Tag in der Stadt ein. Genaue Zahlenangaben sind aber unmöglich, weil niemand in den Landesteilen ermitteln kann, die unter Kontrolle der Gaddafi-Truppen stehen. In den von der Opposition kontrollierten Regionen kamen meinen Informationen zufolge bis zu 2.000 Menschen ums Leben.

derStandard.at: Können Sie Berichte bestätigen, denen zufolge Gaddafi afrikanische Söldner einsetzt?

Rovera: Nein. Wir haben das genau untersucht und keine Beweise gefunden. Die Opposition hat überall diese Gerüchte verbreitet, was für afrikanische Gastarbeiter schlimme Auswirkungen hatte: es fand eine regelrechte Jagd auf Migranten statt, manche wurden sogar gelyncht, viele festgenommen. Mittlerweile gibt aber sogar die Opposition zu, dass das keine Söldner waren, fast alle wurden freigelassen und sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt, weil die Ermittlungen gegen sie nichts zutage brachten.

Acht oder neun mutmaßliche Söldner sind noch inhaftiert, ich gehe aber davon aus, dass auch sie Arbeitsmigranten sind. Die Afrikaner, die in Libyen auf Baustellen, der Landwirtschaft oder Fabriken arbeiten, waren schon vor Beginn des Konflikts Rassismus und Ausländerfeindlichkeit ausgesetzt, aber diese Gerüchte haben ihre Situation noch weiter verschlechtert.

derStandard.at: Sie erwähnen Ermittlungen gegen die angeblichen Söldner. Wie funktioniert das Justizsystem in den Rebellengebieten? Wurden bestehende Strukturen übernommen?

Rovera: Es gibt kein Justizsystem, das man als solches bezeichnen könnte, alles ist paralysiert. Leute werden willkürlich festgenommen, freigelassen wurden die Afrikaner erst, als sich Arbeitgeber und Vermieter meldeten, die aussagten, dass sie schon vor Ausbruch des Konflikts in Libyen waren.

derStandard.at: Was können Sie zu den Vorwürfen Hillary Clintons und Luis Moreno-Ocampos, Gaddafi habe persönlich Massenvergewaltigungen angeordnet, sagen?

Rovera: Wir wissen leider nicht, was Oberst Gaddafi befohlen oder nicht befohlen hat. Bei unseren Ermittlungen vor Ort konnten wir allerdings weder in Ostlibyen noch in Misrata Hinweise auf Vergewaltigungen finden, wir haben kein einziges Opfer gefunden. Viele Leute sprechen darüber, aber wir und auch andere Menschenrechtsorganisationen und die Ermittlungskommission der UNO konnten diese Vorwürfe nicht bestätigen. Für andere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen Oberst Gaddafis gibt es allerdings genug Beweise: er lässt Wohngegenden mit Raketen beschießen, verwendet verbotene Streubomben und Anti-Personen-Minen und ordnet an, Demonstranten und flüchtende Zivilisten unter Feuer zu nehmen.

derStandard.at: Haben Sie bei Ihren Ermittlungen herausgefunden, woher diese Vorwürfe stammen?

Rovera: Das war einerseits der Nationale Übergangsrat, andererseits kamen die Vorwürfe von einer libyschen Ärztin. Ich habe allerdings niemanden getroffen, der mir genaue Angaben zu Vergewaltigungsopfern machen könnte. Die Gerüchte sind allerdings allgegenwärtig.

derStandard.at: Angeblich soll Gaddafi ja sogar Viagra-Tabletten an seine Soldaten verteilen lassen …

Rovera: Das hat aber nicht wirklich jemand ernstgenommen, oder? Am 21. März, nach den ersten Luftangriffen der Franzosen auf Gaddafi-Truppen vor Bengasi, präsentierte uns ein junger Mann, der im Medienzentrum arbeitete, mehrere Schachteln des Potenzmittels. Er behauptete, diese in zerstörten Panzern gefunden zu haben. Die Fahrzeuge waren komplett ausgebrannt, die Verpackungen sahen aber aus wie neu. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihm das irgendjemand geglaubt hat.

derStandard.at: Leider waren Sie nicht in Tripolis. Könnten Sie trotzdem eine Einschätzung abgeben, ob Gaddafi in der Hauptstadt noch viele Anhänger hat?

Rovera: Ich habe mit vielen Journalisten gesprochen, die in Tripolis stationiert sind, aber auch für diese ist es schwer, sich ein unabhängiges Bild zu machen, weil ihre Bewegungsfreiheit drastisch eingeschränkt ist. Manchmal schaffen sie es, ihren Bewachern zu entkommen und mit Leuten auf der Straße zu reden, aber genauere Studien zur Meinungslage gibt es leider nicht. (derStandard.at, 6.7.2011)

Donatella Rovera ist Amnesty-Krisenbeauftragte und war von 27. Februar bis 29. Mai in Misrata, Bengasi, Ajdabiya und Ras Lanuf. Die Italienerin war 1994  die erste Mitarbeiterin einer Menschenrechtsorganisation, gegen die Tunesien ein Einreiseverbot verhängte.

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Porträt auf amnesty.de

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in wahrheit von den kriegsführenden staaten selbst abgesegnet, die vasallen hat man erpresst

ein tödlicher segen

Bitte um eine Erklärung werte Standard Leute.

Eben hat die Anzahl der Postings 240 betragen, nach Aktualisierung 218.

Dabei sind auch ein oder zwei Beiträge - Antworten von mir verschwunden.

War der Diskussionsverlauf nicht genehm?

hi bertl

Bravo - danke für deine Postings !!!

@viagra-geschichte (versuch der verharmlosung der neuen revolutionshelden hier)

immerhin hat dieser "chefankläger" (?!) moreno irgendwas, auf das viagra-gschichtl basierend seine haftbefehle konstruiert.
da sieht man, wie diese typen gestrickt sind.

Ha Chefankläger ?

Ha Justiz ?
Ha Politik ?
Ha Demokratie ?

Alles ein Witz, die spielen uns alle nur gegeneinander aus - Verwenden unsere Kohle für Ihre Scheißkriegsgeräte.
Heben Steuern bei UNS ein um bei SICH zu sparen.

Deutschland verkauft JETZT UBoote an Griechenland.
Panzer nach Saudi-Arabien.
Leichte und schwere Waffen in den Kongo und Nigeria.
Was für ein unglaublicher, elender, jämmerlicher BETRUG.
EZB und IWF eine Manipulationsmaschine - ich muß jeden Tag neu kotzen - sorry !

Man muss dem Standard "gratulieren" (wenn auch zynisch).

Das ist wohl der erste Beitrag seit Beginn des Libyen Konflikts der selbst recherchiert ist.

Nicht die sonstige Platte - widerkauen der Medienorgel.

Richtig wohltuend so was zu lesen.

Ein bisschen Qualität in der Qualitätszeitung;-)

http://news.yahoo.com/libya-cha... 13767.html

Interessant, mitten im Krieg, Bürgerkrieg, Aufstand, ferngesteuertem Aufstand, Angriffskrieg, versucht Libyen Rechtsstaatlichkeit! an zu wenden.

Ja, man muss sich schon fragen was bei uns zur Anwendung kommt: Wenn ein paar Tausend? junger Männer und ein paar alte Offiziere mit Hilfe von ein paar ausländischen Agenten diese Aktionen setzen, z.B. die Hofburg anzünden, ein paar Polizeiwachen überfallen, usw. und dann ein Militärbündnis anrufen um das eigene Land Tag und Nacht zu bombardieren.

Was wären diese Leute, Befreier, Terroristen, Hochverräter?

der libysche propagandaagent yes2bertl und die realität:
Es starben aber auch Zivilisten, weil Gaddafi Wohngegenden mit Grad-Raketen beschießen lässt und Familien, die im Auto aus der Konfliktzone fliehen wollten, unter Beschuss gerieten. Ende April, als ich in Misrata war, schlugen über hundert Raketen am Tag in der Stadt ein.
Für andere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen Oberst Gaddafis gibt es allerdings genug Beweise: er lässt Wohngegenden mit Raketen beschießen, verwendet verbotene Streubomben und Anti-Personen-Minen und ordnet an, Demonstranten und flüchtende Zivilisten unter Feuer zu nehmen.

wenn sie die

im artikel angegeben opferzahlen sorgfältig abgleichen, kommen sie auf 50 bis 100 getötete Zivilsiten

die reb werden wohl jeden der stirbt als zivilisiten zählen, egal ob mit MG, Panzerbrecher, Luftabwehrrakete, schweren MG, panzer usw. oder gerade tötend oder masskrierend unterwegs

ja, gaddafis einsatz von streubomben gegen aufständische und zivilisten
ist mir bekannt

zu guillard will ich mich erst gar nicht äußern, dass die wütenden antisemi, ähh, "antizionisten" mellenthin und steinberg dort als links zu finden sind, ...
aber diese lustige truppe hri ist bemerkenswert, sie lebt von ferndiagnosen über jene reporte, die leute vor ort erstellt haben

das entbehrt nicht einer gewissen lächerlichkeit

Und was sagen Sie zur Tagesschau?

der ist korrekt

fritz wunderlichs auffassung, wie ein bewaffneter konflikt auszusehen hat: beschliessen aufständische, mithilfe der nato eine regierung zu stürzen, dann hat diese das gefälligst hinzunehmen und sich abschlachten zu lassen, weil jede bewaffnete reaktion darauf im standard-forum als "kriegsverbrechen" zu werten ist.

ihre auffassung, soweit man das eine solche nennen kann, ist beschränkt

Die sogenannten Rebellen, wahrscheinlich eher bezahlte Söldner der französischen Armee, haben den Staat in ein Trümmerhaufen verwandelt. Und da sollen die Menschen in Libyen ruhig zuschauen??

ach ja, friedliche demonstranten werden von gaddafis laufburschen, so wie sie einer sind, zusammengeschossen, die städte der rebellen völlig zerstört
na vielleicht verschwinden sie genauso wie die gaddafis

du sagst es

es ist Krieg - keiner den Gadaffi gewollt hat !

Im falle dass ihr euch an dem wort .......

international ,bezogen auf die media anstoesst

Amerika ist die treibende kraft im hintergrund, bewiesen bei beteiligung der nato (amerikanisch organisierte kriegstrupe).Dazu noch rupperts internationale media diktiert von der usa (der ehemalige australische luegenpeddler
and "smuttsalesman").

ja das ist inzwischen klar !

Sowohl in Lybien als auch in Syrien ist die treibende Kraft der "Aufständischen" die CIA (nicht in Tunesion und Ägypten). Es wird dort verdeckt operiert d.h. mit eigener Söldner-Truppe und Aufwiegelung lokaler Stämme.
Das ist kein Hirngespinst meinerseits - das sagen ehemalige CIA Agenten und auch Militärberater.
! Selber recherchieren !
Auch die NATO ist "unterwandert" - es dürfte inzwischen für ALLE relativ deutlich sichtbar sein, daß EZB + IWF - NICHT das wohl der Bürger im Auge haben - sondern nur ihr Eigenes und das ist das Wohl der Kriegsmaschine.
Ein Großteil der Medien - sowohl in USA als auch Europa ist eine PROPAGANDAMASCHINE !
! Selber recherchieren !
Ich bin kein Verschwörungsthoretiker - nur ein Internetsurfer mit der Erkenntnis AUCH

'Ich bin kein Verschwörungsthoretiker'

Seh ich aber ganz anders lieber Freund......

EZB, NATO 'unterwandert'? Von wem? Und wie soll das funktionieren? Es sitzen da bei leibe ja nicht nur Amerikaner herum......

Die Medien eine 'Prpagandamaschine'? Wie soll das funktionieren? Bei uns etwa sagt die Krone was die Politiker zu tun und zu sagen haben und nicht umgekehrt.....

Warum kan der CIA in feindlich gesinnten Staaten wie Libyen und Syrien einfacher an Einfluss gewinnen als in freundlich gesinnten wie Aegypten oder Tunesien? Wie bringt man in Polizeistaaten, wo man nicht mal furzen kann ohne Wissen des Geheimdienstes ganze 'Soeldner-Truppen' in Stellung?

Erzaehlen sie mir was!!

oh mei oh mei

zuerst behuptungen, dann berufung auf ehemalige agenten und das alles ohne quellen, aber mit aufruf zum selber recherchieren von verschwörungsbehauptungen dieses posters

geht es noch dämlicher??
ja, er bestreitet "verschwörungsthoretiker" zu sein
was noch nicht ausschließt, dass er "verschwörungstheoretiker" ist

Trifft wohl tief .... hehe

Der Westen spielt ein grausames Spiel mit Libyen.

Teile und herrsche.

Keinem der Gegner wird der Sieg gestattet.
Die Rebellen soweit gestützt, dass sie nicht völlig untergehen.
Im Kleinkrieg sollen sich die Libyer gegenseitig
vernichten.
Das Muster ist immer das Gleiche, die "befreiten" Völker werden ihrer Strukturen und schlussendlich des Lebens beraubt.

Dieser Zynismus zerstört Menschenleben in Libyen und wird noch lauthals mit Menschenrechten vermarktet.

Und so ganz nebenbei zerstört, werden die vermarkteten Menschenrechte, dort, bei uns und überall.

Unserer Bevölkerung schlafen im Konsumrausch, vollkommen eingestellt - getuned - durch die Medienorgel, eigentlich unglaublich.

Stoppt den Krieg.

Die arabischen Potentaten spielen ein grausames Spiel mit ihren Völkern.

Nun, 2bertl,

wie, glauben Sie, fielen die Kommentare von Ihnen und vieler Poster aus, hätte in Israel ein "Politiker" seit über 40 Jahren die Macht in der Hand, noch dazu, ohne je vom Volk gewählt worden zu sein.
Sie würden verlangen, daß dort die NATO, rücksichtslos einmarschiert.
Auf welchen Vorurteilen ist wohl Ihre "Gesinnung" aufgebaut?

Lieber Pefo.

Ihre Antwort ist Ihre Interpretation aus meinem Text/ meiner Kritik.

Was Sie da an Gesinnung raus lesen - ich kann das nur auf Sie zurück fallen lassen.

Mich interessiert Gesinnung nicht, Fakten sind es die zählen und zu den Fakten haben Sie kein Wort gesagt.
Dazu lade ich Sie ein.

Natürlich, 2bertl,

ist es meine Interpretation Ihrer Stellungnahme, genauso wie die von Ihnen dargestellte politische Weltsituation Ihre Interpretation ist.
Es hat nicht viel Sinn, einen Versuch zu machen, dieses Thema, das sowohl soziologisch als auch historisch analysiert werden müßte, mit 750 Zeichen erklären zu wollen.
Daher hat mich mehr die politisch-philosophische Basis interessiert, aus der heraus Sie Ihr Kommentar abgegeben haben. Und dem muß ich eigentlich nichts hinzufügen.

ds es in den rebgebieten

ja auch gdanhänger gab vile wurden ermordet bzw. ganze Schiffsladungen voll vertrieben, wäre es wichtig zu wissen ob die Dame auch mit solchen Menschen, falls noch am Leben und vor Ort gesprochen hat

Das nimmt mich auch wunder.
Die Dame bereist nur Rebellengebiete, dürfte also eine gewisse Voreingenommenheit haben, und sieht nicht die Leute, die aus diesen besetzten Gebieten flüchten.

Siehe auch die Sendung des FS3 von vor über einer Woche über Donatella Roveras Statements…



http://derstandard.at/plink/130... 0/21772682

…und…
http://derstandard.at/plink/130... 7/21771668

…wo sich wieder der auch hier sich hervortuende "Heini Müller, der Erste" (wo ist denn der Zweite?) leicht blamiert hatte…

Danke nochmals dem Standard und BE für diesen Versuch einer ausgewogeneren Berichterstattung.

http://derstandard.at/plink/130... 5/21919670
http://derstandard.at/plink/130... 5/21919699

Sie haben nach wie vor eine grosse Leseschwäche.
Lesen Sie hier nach.
Sie sind derjenige, der sich ganz offensichtlich und permanent blamiert.
Frau Donatelle Rovera hat sich mehrere Monate in Libyen aufgehalten und die Kriegsverbrechen von Gs Leuten verurteilt.

sie sagt: Rovera: Wir wissen leider nicht, was Oberst Gaddafi befohlen oder nicht befohlen hat.

derStandard.at: Können Sie Berichte bestätigen, denen zufolge Gaddafi afrikanische Söldner einsetzt?

Rovera: Nein. Wir haben das genau untersucht und keine Beweise gefunden. Die Opposition hat überall diese Gerüchte verbreitet, was für afrikanische Gastarbeiter schlimme Auswirkungen hatte: es fand eine regelrechte Jagd auf Migranten statt, manche wurden sogar gelyncht, viele festgenommen

Es gibt kein Justizsystem, das man als solches bezeichnen könnte, alles ist paralysiert. Leute werden willkürlich festgenommen

Es gibt kein Justizsystem, das man als solches bezeichnen könnte, alles ist paralysiert. Leute werden willkürlich festgenommen

Stimmt zumindest für die Landesteile unter Kontrolle Gaddafis.
In Tripolis sollen 40000 inhaftiert sein,
wieviele in Benghazi?
Wer hat mehrmals den Angriff auf Misrata befohlen?
Sogar im TV und in den Reden, die via TV verbreitet worden sind?
Muammar Gaddafi.
Aber offensichtlich ignorieren Sie auch die Reden des grossen Führers der Revolution.
Ein Pech für Sie, dass es der Führer ganz öffentlich und im TV gemacht hat. Leicht beweisbar.

wird aber von donna tella für die rebgebiete festgestellt

wie sie nicht wahrnehmen können

Die Al Kaida im Nafusa Gebirge im Vormarsch

http://www.youtube.com/watch?v=Y... r_embedded

Die verwenden schwere Waffen gegen Gs Leute.
Dürfen die das?

http://www.youtube.com/watch?v=M... e=youtu.be

Tote G Söldner in Gawaalish.
Ein Bürgerkrieg, der den Libyern vom Gaddafi Regime auferzwungen worden ist, trotz Widerstands einiger Minister.

Donatella Rovera über Gaddafis angebliche Viagra-Massenbestellung: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendjemand geglaubt hat.

Ich schon, wenn ich mir paar Kommentare weiter unten anschaue.

es hat vielleicht nur am rande mit dem interview zu tun. aber mir fehlen bei den posts ein paar üble gestalten! jolo, gb, odrr, ruhestifter (der von wertlosen missgeburten und menschlichen unrat spricht und andere als fa***isten diffamiert) sowie ein paar andere gestalten, die bei den libyen-berichten quasie rund um die uhr gepostet haben.
das, denke ich, muss einfach erwähnt werden!

bin voll ihrer meinung

obwohl, abgehen werden die von ihnen zitierten gestalten wohl niemandem wirklich.

Zu tief ins Glasl gschaut, Grassl ?

Scheinbar haben sie eine sehr selektive Wahrnehmung. Das die Viagra-Geschicht ein Schmarren ist, habe ich schon vor Wochen geschrieben. Das in Misrata tausende sterben auch. Lesen nochmal nach im Interview: "Ende April, als ich in Misrata war, schlugen über hundert Raketen am Tag in der Stadt ein."

Und sie schreibt auch, dass Gaddafi & sein Anhang Verbrecher sind: "...genug Beweise: er lässt Wohngegenden mit Raketen beschießen, verwendet verbotene Streubomben und Anti-Personen-Minen und ordnet an, Demonstranten und flüchtende Zivilisten unter Feuer zu nehmen".

Welche Beweise brauchts denn noch, damit sie ihre dunkelrote Brille absetzen ?

Die Geschichte mit den Streubomben ist erfunden, falls sie das hier nochmal aufgreifen wollen.
Kurz und Gut: Streubomben wurden an folgenden Länder verkauft. USA, Deutschland, Österreich!, Frankreich, und noch ein paar andere Westeuropäische. Alle Experten sind sich einig, dass keiner dieser Staaten die Streubomben an Libyen weitergegeben hat. Ergo: Libyen hatte diese Waffen niemals, mit denen ANGEBLICH in Misrata geschossen wurde. Außer: Ein paar westliche Geheimagenten haben das mit Absicht gemacht.

Aber wiederholen sie ruhig die Medienlügen wenn sie sich wohl fühlen dabei.

"Aber wiederholen sie ruhig die Medienlügen wenn sie sich wohl fühlen dabei"

Gut, ich widerrufe die Aussage der Frau Rovera: es wurden nie Streubomben eingesetzt. Da sie die anderen Anschuldigungen nicht widersprochen haben, gehe ich davon aus, dass sie die als wahr bezeichnen.

Mit anderen Worten zweifeln sie das Gesagte im Interview an ? Achso, nur die ihnen genehmen Teile sind die Wahrheit und nichts als die Wahrheit - die ihnen nicht genehmen Teile sind phöse Propaganda. Seeehr objektiv.

die Typen sammeln grade Beweise aus den ausgebranten Panzern

wie z. B. neue und intakte V**gra-Schachtel.

die Powerpoint -Präsentation ist bereits für morgen halb neun angesagt, aber Apotheke hat um die Zeit schon zu - also haben Sie bitte Nachsicht ^^

Das Viagra steigt manchen Jungpostern ins Hirn.
Die vielen toten Zivilisten, die Opfer durch wochenlangen Beschuss mittels Raketen und Artillerie,
sind ihnen egal.
Traurig, wie manche auf Kosten der Opfer des Krieges billige Polemik betreiben.

Nicht das Viagra, sondern die bewusst gestreuten Lügen,

die APA und ihre Artverwandten so gerne verbreiten!

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