Südafrikaner durfte nicht in Klagenfurter In-Lokal

Türsteher will Order des Chefs ausgeführt haben - Lokalbetreiber kündigte Entschuldigung an

Diskussion um Rassismus in einem Klagenfurter Innenstadtlokal: Dem Racedirektor des Ironman Südafrika, der sich derzeit wegen des am kommenden Wochenende stattfindenden Ironman Austria in Kärnten aufhält, wurde laut Medienberichten am vergangenen Wochenende mit einem Verweis auf seine Hautfarbe der Zutritt zu einem In-Lokal verwehrt. Begründung des Türstehers: "Der Chef will keine Schwarzen im Lokal." Der Betreiber wehrt sich gegen die Anschuldigungen, er habe so eine Order nicht erteilt.

Vier Österreicher und der Südafrikaner wollten Samstagabend gegen Mitternacht das Lokal betreten. Die Österreicher hätten ohne den Afrikaner Einlass erhalten, ließen ihren Freund allerdings nicht im Stich.

"Ich würde nie einem Türsteher die Anweisung geben, jemanden wegen seiner Hautfarbe nicht hereinzulassen. Das ist doch ein Wahnsinn", erklärte der Betreiber. Eine solche Order bestünde allerdings für bestimmte Ausländergruppen, eine Tschetschenengruppe habe in letzter Zeit dem Lokalchef große Probleme bereitet.

Der Lokalbetreiber will nun dafür Sorge tragen, dass der betroffene Türsteher "nicht mehr für uns arbeitet" und will sich mit einem Essen bei dem Südafrikaner entschuldigen. Der Chef der Security-Firma erklärte, dass der Mitarbeiter nur "eine klare Anweisung unseres Auftraggebers umgesetzt" habe. Es würden sonst sicher keine Unterschiede zwischen In-und Ausländern gemacht werden. (APA)

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und das ist einen artikel wert?????

in paris wurde mir von einem farbigen türsteher in einem -vorwiegend von farbigen und arabern besuchten- shisha club der zutritt verwehrt.

Dieser Artikel nicht!

Aber Ihre Geschichte wäre das wert!

die ist schnell erzählt, von 2005-juni 2006 lebte ich zusammen mit meiner lebensgefährtin in paris.ein kollege von mir, ein franco-kanadier, hörte von diesem club und wir entschieden uns dort einmal hinzugehen.

an der tür würde MIR-die pointe kommt nämlich noch-mitgeteilt dass es sich heute um eine private party handelte und ich keinen einlass bekäme.mein kollege -der franco-kanadier ( welcher selbst eine recht dunkle hautfarbe hat und sich gern als DNA-cocktail bezeichnet) fragte darauf hin was das problem wäre und der türstehe sagte unumwunden und in englisch:" this is not a place for blanc´coli*!" (*"blanc´coli" ist ein abschätziger slang begriff für weiße und leitet sich von "blanc comme un linge" ab was soviel kreideblass bedeutet).wir haben später eine e-mail an den geschäftsführer geschickt-vielmehr an das unternehmen, keine antwort.

"Der Chef will keine Schwarzen im Lokal."

Der Türsteher hat definitiv einen anderen Begriff verwendet & das Wohl! fehlt auch

Weder der Artikel noch die Poster haben den Mut, das eigentliche Sachproblem zu diskutieren.
Also:
Die meisten Schwarzen sind keine Dealer, aber wenn ein Lokalchef Schwarze reinlässt, dann hat er eine hohe Wahrscheinlichkeit das er damit auch Dealer importiert.
Um seine persönlichen Interessen zu wahren ist also am einfachsten generell keine reinzulassen.
Das widerspricht aber den gesellschaftlichen Interessen der Nicht-Diskriminierung.
Nun ist es aber billig den Lokalchef bei diesem realen Problem einfach alleine zu lassen und aus Bequemlichkeit so zu tun als wäre ideologischer Rassismus die Wurzel des Übels.
Hat jemand eine Idee, wie man das Problem lösen kann?

Unreflektierte Pauschalierer wie sie sind das eigentliche Problem.

Würden sie ihren rassismus ablegen, dann waere das problem schon wieder geloest.

Und warum werden so viele Schwarze denn..

Drogendealer? (angeblich, dazu fehlen Studien) Am Kern des Problems vorbei, immer pauschalisieren und schimpfen.

brillantes posting!

verdächtige besucher beim eingang durchsuchen. schwarze, weiße, ... wie auch immer. ist mittlerweile in vielen clubs so üblich. wegen drogen, waffen, mitgebrachte getränke,......

Das kann auch andere Gründe haben, beispielsweise die Sozialisation, bzw. Verhalten gegenüber abweisenden Frauen, dabei muss nicht mal eine böse Intention dabei sein.

Mir ist es ein paarmal passiert, dass Freundinnen von mir gemeint haben ich solle dem Herrn sagen, er solle sich schleichen, weil er einfach nicht ablassen wollte - in gehäuftem Maße Afrikaner, warum auch immer.

Wobei es da wohl Exemplare jedweder Hautfarbe gibt...

...Die meisten Schwarzen sind keine Dealer, aber wenn ein Lokalchef Schwarze reinlässt dann hat er eine hohe Wahrscheinlichkeit das er damit Dealer importiert...

Ein klassischer Freudscher-Versprecher.

Wie schaut das denn

mit dem "Recht des Hausherrn" aus??

Seit wann ist Rassismus ein Recht?

bei lokalitaeten, in denen die oeffentlichkeit grundsaetzlich zutritt hat, ist das nun einmal anders als in der privatwohnung.

dann lässt er ihn eben rein

und bedient ihn dann nicht.

Wäre aber auch diskriminierend und damit...

pipi, du irrst!

Und dennoch hat "der Hausherr" auch in solchen Lokalitäten ein immenses Interesse daran die Atmo. gut zu belassen, so dass sich seine Gäste wohlfühlen, und sie vor Ungemach zu schützen.
...auch wenn ich persönlich keinen Grund dafür sehe den Typen nicht reinzulassen. Der Club wird wohl in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Gibt es einen Grund, den Namen des Lokals nicht zu nennen?

salud-alm

bist dir sicher oder ist das nur eine vermutung von dir?

mir wurde übrigens dort auch schon der eintritt verwehrt.....ich schau zu deppat aus.
naja, aber das ist halt nicht rassismus und steht deswegen auch nicht in der zeitung.

: Türsteher in Kärnten

wird ihm jetzt klar sein, anweisungen nicht blindlings zu befolgen, sondern den diestt zu kündigen, wenn er wider seine überzeugzung handlungen setzen soll.

korrigiere: dienst

Wie dumm...

...muss der Tuersteher sein

1. solch eine rassistische Anweisung anzunehmen

2. das gegenueber den Klienten als Grund der Abweisung angeben

darum glaube ich nicht der Wirt hat sowas angewiesen, niemand ist so bloed, da verwendet man bessere Ausreden wenn man bestimmte Leute nicht will.

Wie klug ist der durchschnittliche Türsteher? Sicher, es mag auch den einen oder anderen Doktor der Soziologie geben, der statt Taxifahren lieber Proleten sortiert, aber ...

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