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(Foto: Daniel Bleyenberg / PIXELIO)
Wien - Wenn Österreich das ehrgeizige Ziel der Energieselbstständigkeit erreichen will, dann muss es auf sinnvolle Wärmedämmung setzen, so das Credo des "Passivhaus-Erfinders" Wolfgang Feist. Der Gründer des Darmstädter Passivhaus-Instituts, der nun an der Universität Innsbruck lehrt, empfiehlt bei Styropor Dämmstoffstärken von 20 bis 30 cm - je mehr, desto besser. Damit ließen sich bei heutigen Energiepreisen rund zehn Euro pro Quadratmeter Bauteil und Jahr sparen.
Roland Hebbel, Obmann der Gemeinschaft Polystyrol-Hartschaum, erwartet für die nächsten Jahre einen Sanierungsboom, da es in den 1960er- und 1970er-Jahren eine sehr rege Neubautätigkeit gab. Viele dieser Häuser würden nun zur Sanierung anstehen. Die Kosten, die dabei auf die zusätzliche Wärmedämmung entfallen, seien sehr gering.
"Langfristig fünf Prozent Sanierungsrate nötig"
Die Neuauflage des staatlichen Sanierungsschecks - 400 Mio. Euro für die nächsten vier Jahre - sei zwar ein richtiger Schritt, aber zu wenig, betonte Hebbel am Dienstag."Die thermische Sanierungsrate muss mittelfristig von aktuell einem auf drei Prozent, langfristig auf fünf Prozent gesteigert werden", meinte er.
Kritik am Dämmstoff Styropor, da dieser ein Erdölprodukt ist, wies Hebbel zurück. Styropor bestehe zu 98 Prozent aus Luft und zu zwei Prozent aus Polystyrol, rechnete er vor. Und Styropor sei zu hundert Prozent recyclingfähig.
Bisher 2.834 Förderanträge genehmigt
Bisher wurden 2.834 Anträge auf Förderung einer thermischen Sanierung mit einem Barwert von 12,3 Mio. Euro genehmigt, teilten die Minister Niki Berlakovich und Reinhold Mitterlehner (beide ÖVP) am Dienstag in einer Aussendung mit. Mit 23 Prozent stammen die meisten der bisher eingereichten Projekte aus Niederösterreich, gefolgt von Oberösterreich mit 19 Prozent.
2.461 der positiv bewerteten Förderungsanträge betrafen die Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern, 373 Anträge den mehrgeschoßigen Wohnbau. Die Förderungen werden für umfassende thermische Sanierungen in Form eines Zuschusses von bis zu 5.000 Euro vergeben. Dazu kommen noch mögliche Zuschüsse von bis zu 1.500 Euro für die Umstellung auf umweltfreundliche Heizsysteme. (APA/red)
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luftdicht das ganze.
Danach eine ordentliche Zwangsbelüftung eingebaut....
Das ergibt ein super gesundes Wohnklima - wirklich einmalig - und in den Belüftungskanälen freuen sich die Schimmelpilze und andere Bakterien - auf Grund der Kosten die dabei entstehen nehmen sie einen ordentliche Kradit bei der Bank auf - das verpflichtet sie dann zu ordentlicher Arbeit - und wenn der Kredit bezahlt sind sie auf Grund des gesunden Wohnklimas bald tot - das erspart uns die Pensionskosten......
Und alle haben an ihnen ordentlich verdient....
Wer bei Energieloesungen von Waermedaemmung spricht ist ein geistiger Tiefflieger und hat keine Ahnung von der Materie. Daher hat auch Oesterreich die Klimaziehle verfehlt.
Faktum ist, Waermedaemmung hat ein sehr limitiertes Sparpotential und wird alleine durch das Wachstum in kuerzester Zeit wettgemacht.
Ausserdem aendert es nichts an der Tatsache, dass Energieimporte ein wirtschaftpolitisches Harakiri sind.
Fuer die Anhaenger der Waermedaemmung waehre es besser die Theorie zuerst zu lernen.
http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3... oeffizient
das Posting ist technischer Humbug- natürlich ist auch die Speicherfähigkeit und Raumtemperatur wichtig aber der Wärmewiderstand wird hauptsächlich von der Isolierstärke bestimmt. Die raumordnung kann natürlich auch dafür sorgen dass nicht weiter zersiedelt wird wodurch die Umschliessungsfläche pro Person weniger ansteigen würdeund auf jedem zugigen Hügel gebaut wird wo die Wärme besser abgeführt wird. Aber eine technisch vernünftige Isolierung ist durch nichts zu ersetzen.
In Interviews und Anzeigen brüstet er sich mit den 100 Mio die er pro Jahr für Wärmedämmung zur Verfügung stellt. (was kosten eigentlich die Eurofighter im Jahr, nur mal so zum Vergleich?)
Er rechnet auch vor, dass dabei 10 500 Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden. Alleine die Ersparnis der Sozialabgaben durch die Nichtarbeitslosigkeit dieser Menschen spart mehr als den ausbezahlten Betrag. Rechnet man die eingezahlten Sozialversicherungsbeiträge, Lohnsteuern etc, sowie Umsatzsteuern, Gewinnsteuern der Betriebe etc. kommt man locker auf den 4-5fachen Rückfluss an Kapital.
Man kann sich auch zu Tode sparen indem man auf Einnahmen verzichtet.
dazu gehört nämlich auch das Herausarbeiten wesentlicher Unterschiede.
Eurofighter-Gegengeschäfte sind nichts anderes als Geschäfte die ohnehin stattgefunden hätten, aber eben als Gegengeschäft definiert wurden, um ein Argument zu finden.
Autoverschrottungsprämie ist ein Einmaleffekt der Investitionen lediglich vorzieht, eine Massnahme die bestenfalls über ein Tief hinweghilft.
Förderungen für Wärmedämmung jedoch schaffen Investitionen die sonst nicht leistbar wären, also ausbleiben würden. Sie haben auch langfristige Effekte, weil weniger kapital aus der Volkswirtschaft durch Energieimporte abgezogen wird.
wie schon dein 1.posting zeigt, hast du es anscheinend notwendig andere zu beschimpfen. sei dir gegönnt wenn es dir hilft.
natürlich behauptet jeder bei ihm ist das ganz anders.
ganauso wie ein auto wird eine fassade, fenster, dach etc einmal kaputt und muß dann erneuert werden. Das eigentliche dämmmaterial ist ja nicht so teuer. wenn daher schon jetzt gedämmt wird obwohl die fenster etc noch in ordnung sind handelt es sich auch hier um vorgezogene investitionen. wobei der einspareffekt eh meist durch höhere komfortansprüche zunichtegemacht wird.
leider kann man arbeitslose bürokräfte, friseure etc nicht als bauarbeiter etc. einstellen. daher führt die förderung vor allem zu einem preisanstieg.
natürlich müssen auch die die bösen
3.000 bis 7.000 € Erschließungskostenbeitrag, wie es in Tirol heißt, andere Bundesländer haben dasselbe, aber andere Tarife und andere Namen, kosten. Das ist dann vielleicht gerade die Förderung, die man dafür erhält.
Ob das Sinn macht?
ist baubiologisch schwachsinn und für das wohnklima sehr negativ. viel besser wäre es, die kubaturen der gebäude zu reduzieren, ziegelwände > 45 cm mit hochwertigem thermoputz zu errichten, fensterflächen zu reduzieren etc...., wenn das wohnklima paßt, halten wir es auch mit 20/21 grad in den wohn/arbeitsräumen aus. der aufwand, der betrieben wird, mittels komplexer lüftungssysteme ein behagliches raumklima zu schaffen, ist grenzschwachsinnig!
Das ist der naechste Schwachsinnige der in der Waermedaemmung das Allheilmittel sieht. Wieviel kassiert der fuer diesen Bloedsinn? Aber mit Proell und Berlacovich ist er geistig auf der gleichen Ebene. Wahrscheinlich verwendet er Stroh um den Bauernstand hochzuhalten. Ach du gesegnetes Oesterreich.
Aber den "Erfinder des Passivhauses" brauchen wir.
Dahingehend wäre ich für Hinweise dankbar. Aber ersparen Sie mir bitte selbsternannte "Passivhaus-Erfinder".
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