Audimax-BesetzerInnen blieben über Nacht

22. Oktober 2009, 20:05
  • Das Audimax bleibt auch über Nacht besetzt.
    foto: derstandard.at/pumberger

    Das Audimax bleibt auch über Nacht besetzt.

  • Mehrere hundert StudentInnen besetzten das Audi Max der Uni Wien nach einer Demonstration im Votivpark.
    foto: derstandard.at/pumberger

    Mehrere hundert StudentInnen besetzten das Audi Max der Uni Wien nach einer Demonstration im Votivpark.

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  • Bis morgen soll die Besetzung andauern.
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    Bis morgen soll die Besetzung andauern.

  • Zusätzlich zum Audi Max der Uni Wien sind weitere Besetzungen geplant.
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    Zusätzlich zum Audi Max der Uni Wien sind weitere Besetzungen geplant.

Über 1000 Studierende protestieren gegen Bildungsabbau - Vizerektor setzt auf Verhandlungen mit den Studierenden: Audimax wird zunächst nicht geräumt

Wien - Aktuell besetzen StudentInnen das Audimax der Uni Wien, um gegen "Bildungsabbau" zu demonstrieren. derStandard.at berichtete von 13 Uhr bis 20 Uhr live von den Vorgängen an der Uni. Morgen Früh geht es weiter mit News zur Besetzung.

UPDATE 15.30: Um 15.30 treffen Polizeiwagen vor der Universität Wien ein, eine Räumung ist allerdings noch nicht Thema.

UPDATE 16.00: Das Audimax wurde von der Polizei abgeriegelt, keiner kann mehr hinein. Gegenüber derStandard.at gibt man sich bei der Polizei bedeckt, ob es zu einer Räumung kommen wird.

UPDATE 16.20: derStandard.at-Redakteur Sebastian Pumberger ist im Audimax und beobachtet die weiteren Entwicklungen.

UPDATE 16.35: Weiterhin heißt es von der Polizei: Keine Räumung geplant. Inzwischen spielen einige StudentInnen über den Kopf der Polizisten hinweg Volleyball. Durch die starke Rauchentwicklung im Audimax auf Grund von rauchenden StudentInnen meldete sich der Brandmelder lautstark zu Wort.

UPDATE 16.40: Im Rektorat bestätigt man gegenüber derStandard.at, der Polizei Einlass in die Uni gewährt zu haben. Grund dafür: Die Situation sei "wegen mehrerer Faktoren sicherheitstechnisch höchst riskant". Diese Faktoren seien etwa die Menschenmenge, die Tatsache, dass die Uni Wien derzeit in weiten Bereichen eine Baustelle ist sowie das Unwissen darüber, was sich im Audimax tut. Über das weitere Vorgehen, also auch eine mögliche Räumung, gibt es noch keine Informationen.

UPDATE 17.10: Gerüchte bestätigt: Die Polizei zieht sich zunächst einmal zurück. Ob auf Dauer, wird nicht bestätigt. Der Grund für den Rückzug: Die Polizei ist sich nicht darüber im Klaren, wie weiter vorzugehen ist.

UPDATE 17.15: Einer der Gründe für die Demo war ja zunächst, dass StudentInnen gegen das bachelor/Master-System protestiert haben. Jetzt wiurde soeben bekanntgegeben: Die Lehramtsstudien an der Akademie der bildenden Künste werden auf Bachelor/Master umgestellt.

UPDATE 17.25: Die Veranstalter gehen von 1.500 DemonstrantInnen aus, die ÖH von über 2.000, die Polizei spricht von deutlich weniger Besetzern.

UPDATE 17.30: In einer Aussendung konkretisieren die Organisatoren ihre Forderungen.

- Re-Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen!
- Ausfinanzierung der Unis!
- Selbstbestimmtes Lernen und Leben ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck!
- Freie Masterzugänge!
- Keine verpflichtende STEP!
- Abschaffung aller Bildungs- und Studiengebühren!
- Keine Aufnahmeprüfungen!
- Unabhängige Lehre und Forschung!
- Schluss mit prekären Dienstverhältnissen für Lehrende, Angestellte und ArbeiterInnen!
- Genug Studienplätze für alle!
- Abschaffung der Erweiterungscurricula!
- Flexible und selbstbestimmte Studienpläne!

UPDATE 17.32: Laut Vizerektor der Universität Wien, Johann Jurenitsch, wird Audimax "zum jetzigen Zeitpunkt" nicht geräumt werden. Die Polizei wurde daher wieder abgezogen, die Uni will mit den Besetzern weiterverhandeln.

UPDATE 17.45: Die BesetzerInnen wollen bis morgen im Hörsaal bleiben.

UPDATE 17.55: Die Grünen Wien und der grüne Wissenschaftssprecher sowie die ÖH unterstützen die Forderungen der Studierenden. ÖH-Vorsitzende Maurer geht im Gespräch mit derStandard.at davon aus, dass eine Räumung durch die Polizei rechtlich gar nicht möglich wäre.

UPDATE 18.10: Die OrganisatorInnen wollen nur dann mit dem Rektorat verhandeln, wenn ein Vertreter des Rekorats zu ihnen ins Audimax kommt. Morgen um 10 Uhr ist ein studentisches Plenum angesetzt. Wieviele StudentInnen im Audimax übernachten ist noch unklar, bislang ist der Hörsaal gut gefüllt.

UPDATE 18.15: Inzwischen wird debattiert, ob und wo man sich die heutigen Fußball-Matches ansehen kann. Ein Spendentopf für das Abendessen geht herum.

UPDATE 18.20: Die Aula der Uni Wien wurde ebenfalls besetzt.

UPDATE 18.35: Wie derStandard.at aus dem Rektorat erfahren konnte, wird gerade über das weitere Vorgehen seitens der Unileitung diskutiert.

UPDATE 18.50: Die ÖH der Uni Wien hat laut eigener Durchsage mit dem Vizerektorat gesprochen. Es soll bis morgen keine weiteren Aktionen des Rektorats geben.

UPDATE 19.00: Langsam treffen auch Vertreter anderer Medien im Audimax ein. Für heute wird auch noch ein Team des ORF erwartet. Die BesetzerInnen planen inzwischen musikalische Darbietungen.

UPDATE 19.20: Ordentliche DemonstrantInnen: Die ersten gehen im Audimax mit Müllsäcken durch.

UPDATE 19.30: Im Audimax gibt es Glühwein, Bier und Musik.

UPDATE 19.55: Die ersten DemonstrantInnen kommen mit Schlafsäcken ins Audimax und richten sich für die Nacht ein. Die Stimmung ist gut, mit einem Eingreifen der Polizei rechnet keiner mehr.

Für heute ist die derStandard.at-Liveberichterstattung beendet, morgen Früh geht es weiter mit den Berichten von Tag zwei der Besetzung, Stimmen aus dem Rektorat und der Studentenschaft. Eine Kollegin vom UniStandard bleibt über Nacht im Audimax.

***

Ausgangspunkt der Protestaktion war eine Demonstration im Sigmund-Freud-Park vor der Votivkirche. Unter dem Titel "Die Uni brennt!" wurde gegen Zugangsbeschränkungen, einer "Demokratisierung der Unis und gegen eine Ökonomisierung der Bildung demonstriert.

"Bildung für alle - und zwar umsonst!"

Im Anschluss ist die Demonstration zu einem Zug durch mehrere Uni-Hörsäle geworden. StudentInnen, die dem Aufruf  der Hochschülerschaften (ÖH) der Akademie der bildeten Künste und der Universität Wien zur Demonstration gefolgt waren, besetzten schließlich um 13.00 Uhr das Audimax der Uni Wien, den größten Hörsaal der Universität Wien. Dieser ist mittlerweile fast vollständig gefüllt. Vorher waren die StudentInnen durch die Universität gezogen und hatten Parolen wie "Bildung für alle - und zwar umsonst!" skandiert. Schon seit Dienstag haben Studierende und Lehrende der Akademie der bildenden Künste ihre Universität besetzt um gegen drohende Einsparungen und die Einführung des Bachelor-/Master-/PhD-System zu demonstrieren (derStandard.at berichtete).

Weitere Besetzungen geplant

Im Plenum wurde die weitere Vorgangsweise diskutiert. Per Handzeichen wurde beschlossen, dass das Audi Max bis Freitag besetzt bleiben soll. Weitere Besetzungen sind geplant bzw. werden zurzeit durchgeführt. Geht es nach den Studierenden, so soll der Hörsaal 1 des Neuen Institutsgebäudes ebenso besetzt werden wie ein Seminarraum. Arbeitsgruppen wurden installiert, immer mehr Studierende finden ihren Weg in den Hörsaal, manche angezogen durch den Auflauf, manche schauen bei ihren Kollegen zwischen zwei Vorlesungen vorbei. Inzwischen machen es sich die Studierenden gemütlich. Für Musik, Essen und Getränke soll gesorgt werden.

Rektorat sucht Ansprechpartner

Cornelia Blum, Sprecherin des Rektorats der Uni Wien, erklärte auf Anfrage von derStandard.at zu Mittag: "Wir sind momentan intensiv bemüht, herauszufinden, wer genau mit welchen Absichten und welchen Hintergründen an der Besetzung beteiligt ist". Das Anliegen der Uni Wien: Möglichst umgehend soll der reguläre Vorlesungsbetrieb wieder aufgenommen werden. "Wir brauchen jede Stunde Hörsaal", so Blum. Stündlich müssten 800 Studierende wegen der Besetzung auf ihre Lehrveranstaltungen verzichten.

"Die StudentInnen sind zwischen verzweifelt und wütend", berichtet sie, die Telefone in den Beratungsstellen liefen auf Hochtouren. „Wir haben alle Hände voll zu tun, den StudentInnen das zu erklären".

Räumung "viele Schritte" entfernt

Was, wenn die Demonstranten das Audimax nicht räumen wollen - würde die Uni Wien dann auch die Polizei einschalten? „Wir sind noch so viele Schritte von so etwas entfernt, jetzt versuchen wir einmal, einen Ansprechpartner herauszufinden", beruhigt Blum. Einige Stunden später ist die Polizei jedoch bereits vor Ort.

(Sebastian Pumberger und Teresa Eder aus dem Audimax, Anita Zielina aus der Redaktion, derStandard.at, 22.10.2009)

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Posting 26 bis 75 von 1633

stimmt. FH OÖ zb. komplett gratis.
trotzdem nicht überrant hier in hagenberg. halt leistungsprinzip und anwesenheitspflicht. also ggf. inkompatibel für manche.

hmm... mir die zeit selber einteilen - um 8 in der fh sein, mir die zeit selber einteiln - um 8 in der fh sein, ausschlafen, oder um 8 in der fh sein, mal ein verlängertes we nach paris düsen - oder um 8 in der fh sein....

du... i kann mi oafoch ned entscheiden wos feiner is.

arbeiten müssen oder um 8h auf der fh sein, auf die fh müssen oder um 8h in der arbeit sein... flexiblere Einteilung ermöglicht auch eine Berufstätigkeit neben dem Studium. Nicht alle erhalten ein Stipendium oder/u. genügend Geld von Mami und Papi und können daher viele fh studiengänge sowieso vergessen. und einige unistudien mittlerweile auch, z.b. medizin.

*lol*

- Selbstbestimmtes Lernen und Leben ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck!

So wie im richtigen Leben halt *g*

Äh...wie geht das gschwind? Die Unis werden von den SteuerzahlerInnen bezahlt (Gebäude plus LehrkörperInnen).
Während der Demo starke Verunreinigung + Sachschäden.
Der/die PutzkörperInnen räumen den Dreck weg. Deren Gehalt wird wiederum von den SteuerzahlerInnen bezahlt, die PutzkörperInnen müssen ebenfalls Steuern zahlen von ihrem Gehalt, damit sie den Dreck wegputzen dürfen.

Irgendwas hat's da. Kann mir wer den Logikfehler erklären?

Ja den Logikfehler kann man erklären... der liegt dort, wo es darum geht, dass die meisten Studente später im Job noch viel mehr Steuern bezahlen werden als der Rest der Bevölkerung. Indirekt, bezahlen Sie also Ihr Studium mehrfach selbst, mit dem Nebeneffekt, dass Sie auch den Wirtschaftsstandort Österreich stärken...

die mit "Selbstbestimmtes Lernen und Leben ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck" nicht ...
die studieren bis zum angebrochenen 30iger und werden nie viel steuern zahen - und um diese kandidaten gehts ja auch.

oder was ist mit den deutschen bundesbürgern.
sie argumentieren zu verkürzt...

woher wissen sie, dass eben diese nie viel steuern zahlen werden? die statistik sagt anderes über die arbeitslosigkeit und gehältern von akademikerInnen aus. egal was studiert wird und wie lange - die gehälter sind verhältnismäßig immer noch höher als bei nicht-akademikerInnen und damit auch das steueraufkommen. muss man natürlich innerhalb einer branche vergleichen.

ja das gilt für akademiker. sie haben auf die studienabbrecher, oder jene die halt mit 30 noch """student""" sind vergessen.

ich bin auch bald 30 u noch studentin.ich konnte erst später beginnen u muss das ganze berufsbegleitend machen.ich konsumiere daher weniger leistungen pro semester als für das mindestzeitstudium vorgesehen u nehme damit niemanden einen platz weg.darüber hinaus erhalte ich auch keinerlei unterstützungen u muss daher sowieso arbeiten. wenn ich mit dem studium fertig bin, werde ich dann wohl ein bisschen mehr lohnsteuer abführen. ich versteh wirklich nicht, warum ihnen das ein dorn im auge ist.
ein verschultes unisystem verbessert meine lage garantiert nicht sondern erschwert die vereinbarkeit von bildung u beruf! sie verhindert tw. auch eine spezialisierung im studium nach interssenslage u können und unterdrückt jeglichen innovationsgeist.

"ein verschultes unisystem verbessert meine lage garantiert nicht"

ich bin 33 und im 3. semester an einer fh (berufsbegleitend).
habe familie und eine firma.

das verschulte system funktioniert hier in oö wunderbar.
es ist sogar gratis für alle. aber komischerweise sind wir nicht überrannt...

außerdem versteh ich ihre kommentare gar nicht mehr. sie sind selbst älterer student. wieso regen sie sich über jene an den unis auf? selbst wenn die ihr studium nicht in der mindestzeit durchdrücken, wem schadets? es kostet nicht wirklich mehr, weil ja nicht mehr leistungen konsumiert werden. und wie sie vermutlich selbst wissen, sind förderungen immer an bedingungen geknüpft. so genannte bummelstudenten bekommen eh recht bald mal nichts mehr. wo ist also das problem?

der vergleich hinkt

berufsbegleitende fh-studiengänge stellen sich auch mehr oder weniger auf die bedürfnisse berufstätiger studentInnen ein - mit abend und wochenendlehrveranstaltungen, mehr selbststudienzeit als in tagesformen etc.
(soll nicht heißen, dass ein berufsbegleitendes fh-studium ein zuckerschlecken wäre)

verschulte unisysteme tun das nicht!

im übrigen haben fhs einen anderen bildungsauftrag als universitäten. warum sollen jetzt also unis schleichend zu quasi fhs umfunktioniert werden?

ja da habens schon recht. mit der bb fh kann mans auc nur bedingt vergleichen.
ich finde aber das prinzip, dass man nicht unbegrenzt studieren kann nicht so schlecht.
bei uns kann man 3x zu prüfungen antreten und hat bis zum beginn des übernächsten semester prüfungen nachholen. ausserdem kann man sich für 1 jahr karenzieren lassen. also im prinzip gar nicht so unflexibel.
das lästs sich nicht zu 100% auf die uni übertragen, aber ein modell zum aussieben der dauerstudenten fände ich nicht so schlecht. es darf ruhig ein brotloses studium sein. nicht von allem muss die wirtschaft profitieren, aber irgendwann abschließen sollte man es halt auch.

genau das...

...macht mich auch stutzig. bzw. dass die Leidenden des Ganzen eigentlich auch die Studenten sind - die sind es immerhin, die auf ihre Vorlesungen verzichten müssen. (Und um die Bildung gehts hier ja wohl.)
Sie haben schon recht mit dem was sie fordern - nur die Mittel sind teilweise etwas fragwürdig. Aber wenigstens erlangen sie Aufmerksamkeit, ein einfacher Umzug durch die Straßen hätte kaum so ein Aufsehen erregt.

Einer der Fehler ist, dass die Studis, die im Hörsaal schliefen, heute morgen gemeinsam mit den Putzkräften geputzt und aufgeräumt haben. Auch freche, aufmüpfige, radikale und böse Studis (denn das sind wir doch alle, wenn wir mal auf die Straße gehen, gell) haben manchmal sogar ein klein wenig Benehmen...

Hahahhhhh! Radikal nennt Ihr sowas? Für mich klingt das, was ich bisher über diese sogenannte Audimax"besetzung" gelesen und gehört hab, eher nach SchnarchnasenMeeting.
Aber: warts eh brav, wenns um 50.000 bis 100.000 zsammgräumt habts *tätschl*


hörsaal besetzen um bildung zu ermöglichen?
versteh ich nit

besetzer blieben über nacht

wie die wc´s ausschaun, kann man sich eh vorstellen.

ja die hälfte hat sicher im stehn glulut.

die hälfte von den mädels...

wie auf einem festival - nichts anderes ist es ja...

die Aktion ist schon gerechtfertigt, auch wenn aus teils anderen gründen als den vorgebrachten. zentral ist festzuhalten, dass das gesamte bildungssystem anders als bisher organisiert werden muss.

wissenshungrige junge leute sind nicht durch ein system von schikanen außenvor zu halten.
auch nicht durch ein autoritäres universitätssystem auszufiltern. so etwas war bis zur schwelle des digital age bzw internet-zeitalters noch irgendwie zu rechtfertigen.

der massivste vorwurf ist, dass die unis keinerelei innovationsleistung (w-lan in den hörsälen ist KEINE studierendenfreundliche innovation, sondern eine unnötige!) FÜR u ZUGUNSTEN der allgemeinheit erbringen bzw erbracht haben.

geredet wird ständig über €€€ u finanzbedarf, um einem pragmatisierten wasserkopf die gehälter aufzufetten, während die masse der studierenden u lektoren unterzugehen droht.

zugang für alle!

Video-aufzeichnungen für u von jeder Lehr-Veranstaltung.

naja

und die, die für studiengebühren sind haben zumeist gratis studiert.
allerdings kommen diese menschen auch nicht nur im traum auf die idee die studiengebühren rückwirkend zu zahlen, von den ganzen stipendien die erhalten wurden ganz zu schweigen....

Gibts keine österleichischen BergarbeiterInnen, die den...

...Hasenfüssen Beine machen könnten?

gibts da heute wieder party?

warum besetzen die studenten die uni?? warum nicht ein anderes öffentliches gebäude, wo´s wirklich jemanden stören würde???

locationwechsel an den küniglberg

funktioniert wie bei den 1.mai-kundgebungen in berlin. diese werden in kreuzberg abgehalten, obwohl da nur die eigenen autos abgeflackt werden und das spektakel zu einer geschlossen veranstaltung verkommt... "sinnvoller" wäre es durch berlin-grunewald zu ziehen...

also ich werd heute das cafe stadtbaan besetzen. beginn ca 18'00 ende >> noch nid absehbar!

Weil sie dann sofort wieder auf der Straße landen würden. Bei der Uni störts anscheinend nicht so.

stimmt

das bundeskanzleramt wäre lustiger gewesen

da wär dann aber eher die WEGA gekommen, nach 20 minuten!

Tolle Forderung

"Leben ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck!"

Die lieben Krawallheinis haben zuviel Alice im Wunderland geschaut...

Am besten alles gratis, kein Druck, Studieren bis 40 und dann ein pragmatisiertes Jöbchen bis 55...

Yep - so erhöht man das Uni-Niveau, das von den selben Leuten gerne kritisiert wird (Rankings usw.).

eher dem tschwerwoki sein pfeiferl graucht

"Krawallheinis"

macht schon klar, wie viel du von politischer agitation jenseits von alle 2-5 jahre stimmvieh spielen verstehst. Nullonixo. Für jemanden wie dich, der die Sch***e die man ihm seit Jahren als die einzige Alternative verkauft (Entsolidarisierung, Entdemokratisierung, Sozialabbau, Prekariat - und am schlimmsten: das Korrumpieren jeder menschlichen Beziehung und jeden menschlichen Verhaltens zu einem Wettbewerb und ein mit Geld abzuwiegendes Kalkül) schon so oft gefressen hat, dass sie ein Teil von ihm geworden ist, wirkt ein "Leben ohne Konkurrenz und Leistungsdruck" sicherlich UNVORSTELLBAR. Aber dein Zynismus kann sich nur im Pakt mit einer FALSCHEN Welt zur Klugheit aufspielen, ansonsten bleibt er klein und traurig. NICHT mit mir, hörst du!

Naja; ich bin auch fuer eine Konkurrenz- und Leistungsdruckfreie Welt.
Ich bin auch ein Fan des Beatles-slogans "all you need is love" und glaube dass die Welt um einiges lebenswerter waere wenn mehr Ruecksicht, nennen wir es Naechstenliebe, existierte.
Ich glaube aber nicht dass dies moeglich ist ohne dass jeder Einzelne ausreichend - sagen wir spirituelle - Erfahrung macht um derart wertfrei handeln zu koennen.
Kurzum: ich halte diese Forderung der Demonstranten fuer unrealistisch heissen Dampf und verstehe durchaus die Bedenken von Avalancha.

Wenn ich so ein Leben frei von jeder Konkurrenz und Leistungsdruck wünsche, dann verlege ich meinen Wohnsitz in die allseits bekannte Hippie-Kommune in Dänemark. Ich versuche aber nicht, dies einer breiten Mehrheit, die das NICHT wünscht, mit Blockierung öffentlicher Einrichtungen - teilw. sogar deren Beschädigung - aufzuzwingen.

Abgesehen davon haben die lieben Demonstranten in der Regel nicht viel mehr als "Parolen und Lärm" auf der argumentativen Ebene. Ich wurde selbst mehrmals Zeuge von solchen nichts-sagenden destruktiven Demos gegen kommerzielle Lehrveranstaltungen, die bspw. von Nestlé-Vertretern mit Fallstudien bedacht wurden.

Was glauben Sie persönlich wieviel % der Hörsaalbesetzer wirklich "aktive Studierende" sind?

Das ist eine bewusst zugespitzte Forderung. In jedem Wahlversprechen und in jedem Parteiprogramm sind ähnlich unrealistische Forderungen enthalten.

na und??

das macht die milch-und-honig-land-forderungen nicht weniger abstrus!

Vielleicht sind Sie ein "Mann", aber von Soul haben Sie keinen Tau.

mir gefällt der mündige bürger

der sich nicht am kopf schei**en lässt
weiter so !


roter baron

studieren statt demonstrieren!

studieren ist langsam nicht mehr zumutbar, also demonstieren!

Studium statt Gaudium!

Na endlich!

Was? Rücken die Bullen endlich wieder an?

"- Selbstbestimmtes Lernen und Leben ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck!"

Ich find das ganz toll, wenn unsere zukünftige "Elite" dereinst mal ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck die Geschicke unserer Gesellschaft zu lenken wünscht.

Es wär ja spannend, was dieselben Leute einem Kellner oder Installateur erzählen würden, der ihnen erklärt, er wolle und werde jetzt ohne Konkurrenz- und Leistungsdruck arbeiten und leben.

Naja. Quod licet iovi, non licet bovi.

man lernt halt und behält unter hohem druck um so viel weniger. das ist erwiesen. aber bitte.

als elite...

..., die ich laut deiner Zuschreibung schon fast bin, sag ich ganz einfach folgendes: Dein Chef glaubt dich wie ein Stück Dreck behandeln zu können, nur weil 10 andere auf den Job warten und er dank geänderter Arbeitsverträge dich einfach ohne stress austauschen kann? Du arbeitest den ganzen Tag, hast drei Jobs und trotzdem nur 600 Euro im Monat? Das AMS tut ausser dich blöd anraunzen, beschissene Jobs bei McDonalds und Schulungen vermitteln garnix??! DANN weist du warum JETZT protestiert werden muss!!! Menschen (und NICHT einfach Waren) setzen sich zu Wehr! Solidarisiert euch!

Selber schuld..

Wenn Dir dies alles passiert, so duerfte offenbar nach Deinen spezifischen Talenten relativ wenig Nachfrage bestehen. Warum soll Dir irgend jemand etwas viel bezahlen, wenn er diesselbe Taetigkeit auch billiger haben kann?
Wenn Dir Dein Chef auf die Nerven geht - warum suchst Du Dir keinen Neuen? Bist Du ein Sklave?
Sicher, in den meisten Berufen haben es Anfaenger schwer, aber dank den Freiheiten der EU steht Dir der gesamte Europaeische Arbeitsmarkt offen1
Wenn Du also eine Ausbildung mit etwas Anwendungen hast (Technik, Informatik, BWL,..): Du findest sicher eine andere Stelle...
Wenns allerdings dort auch nicht besser ist: Dann liegt es an Dir, Du bist zu feinfuehlig fuer diese Welt: Vielleicht in den Haushalt zurueckziehen?

Ist das tatsächlich eine der studentischen (!) Forderungen? *LOL*

Posting 26 bis 75 von 1633

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