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Warum das Format Liveticker keineswegs ein journalistischer Verzweiflungsakt ist. Eine Lobpreisung
Das Alter als politische Waffe sollte sich jedem verbieten
Laut der Schweizer Regelung gilt als "renitent", wer die öffentliche Sicherheit und Ordnung oder das Asylverfahren stört
Die Kommentare zu Schmögners Bilder zeigen recht gut wie unterschiedlich die Weltanschauungen sind, nach denen wir leben.
Für mich sind viele seiner Bilder Kunst die mich oft erfreut oder erstaunt und mich manchmal nicht erreicht.
So geht es mir auch mit anderen Werken der bildnerischen Kunst, die im MUMOK zu betrachten sind.
wieder einmal hier gelandet - und ich fühl mich zu hause - jedes dieser kleinen comics fährt direkt ein, ins herz oder ins hirn, bringt etwas zum schwingen.
die ganze bandbreite, von kindertagen/träumen bis zur genialen naturbetrachtung, den reflektionen über leben und sterben - danke!
im aktuellen blogbeitrag steht (zum thema e-mail) wörtlich “der genus ist feminin”, ich meine, so jemand sollte nicht unbedingt gefragt werden, wenn es um die lateinische sprache geht. oder auch die deutsche oder sonst eine.
diskreditierung der person? das ist ein absprechen der kompetenz, weiter nichts. wenn das diskreditierung ist, na wenn schon … er schreibt »der genus ist feminin.« das klingt schon einmal blöd, weil es mit "der" anfängt und dann sagt, das genannte wäre feminin, aber gut. es geht ja schließlich auch um einer anderen sache genus. nun heißt es aber eindeutig »das« genus, und somit outet sich maximilian fuhrmann als in genusfragen inkompetent. die sogenannte diskreditierung ist nichts weiter als die feststellung dieser tatsache.
Ich sitze vor dem 10. Bild, es passiert nichts. Kein "AHA", keine Emotion, nichts,.... ich sehe hin und ertappe mich bei der Suche nach einer Fußnote, nach dem Kleingedruckten welche mir eine Erklärung und somit Halt gibt in der Leere, die mich beim Betrachten einfängt.
Bilder mit räumlichen Strukturen wie das des 06.10. verfehlen da nicht ganz ihre Wirkung. Aber kaum finden sich in Bildern Gesichter, hingemalt wie von Kinderhand und lose Worte, verwirren sie mich, da sie in der Gesamtheit keinen Sinn ergeben. Also warum schreibt er sie? Was will er zu mir transportieren, was soll ich sehen? Ich sehe nichts.
Doch sie helfen. Denn sie enttarnen die Narren hinter falschen Namen mit ihren erhobenen Nasen, die sich wähnen als Übermenschen.
>> Sie brauchen es nicht zu verstehen...
Sie unterstellen mir Unwissenheit und Unbildung, nur weil der "Künstler" es nicht schafft, mir etwas zu vermitteln? Das wäre so, als würde ich sie für dumm halten, nur weil sie meine Gedichte nicht verstehen. (Ich kann nämlich keine guten Gedichte schreiben). Das ist dreist.
Und was/wer ist wesentlich für die Kunstbetrachtung? Die egomanischen Kunstkritiker, deren Daseinsberechtigung sich nur auf das Vorhandensein von Scheinwerferlicht, Kameras und Journalisten stützt. Oder jene, die Ideen, Stimmungen, etc. in ein Bild interpretieren, die der Künstler selbst nie hatte?
>> Der letzte Satz ist besonders unnötig.
Ich merke, sie fühlen sich betroffen. Das ist gut so
seine arbeit kommt mir und vielen anderen ziemlich, naja, durchschnittlch vor.
ich habe den eindruck, dass man, wenn man einer gewissen generation von österreichischen künstlern angehört und nicht irgendwann komplett verschwindet, irgendwann als arrivierter künstler gilt. was man dann macht, ist für die beurteilung relativ wurscht.
...wer's nicht verstanden hat, nochmals ansehen (notwendigenfalls nochmals) und nachdenken.
Auf seiner Website (Link oben) sind Grafiken zu finden die einen Vergleich mit Alfred Kubin, M. C. Escher oder einem (frühen) H. R. Giger nicht zu scheuen brauchen.
Dann klären Sie, Herr Connaisseur, uns Kunstbanausen doch bitte auf. Schließlich scheinen Sie ja der wahre Kenner zu sein. Da bin ich nun aber gespannt.
Aber vermutlich heißt es dann, falls wir denn überhaupt eine Antwort bekommen, dass man diese "Kunst" nicht erklären könne, sondern einfach nur verstehen müsse. Und da soll nochmal jemand über Religionen spotten, denn Kunst ist auch nichts weiter als eine Religion, natürlich nur für jene, die daran glauben.
Dann erkläre du uns bitte dieses "Offensichtliche", die Aussage oder die Pointe dieser "Kunstwerke". Ist das wirklich so schwer?
Was ist das überhaupt für eine Erklärung, dass es nur dann offensichtlich ist, wenn man mit den geistigen Ergüssen dieser "Künstler" vertraut ist. Allmählich komme ich mir vor, als würde ich mit Gläubigen diskutieren, die mich davon überzeugen wollen, dass es ihren Gott gibt, aber in Wirklichkeit lügen sie sich nur etwas zusammen, wobei das Traurige ist, dass sie vermutlich selbst nicht mal wissen, dass sie sich belügen. Und genauso ist es in der heutigen "Kunst".
beim verständnis von bildern aus früheren epochen wird alles viel schwerer - denn tlw. muss man schon sehr spitzfindig sein um sie zu verstehen - klassiker: wer sind/waren die rotröcke auf breugels "kreuztragung christi" usw.
wobei einem die kunstgeschichte auch bei schmögner einholt - die bedrohlichen korkenzieher - kubin schau obi - andererseits kennt doch jeder die ängste und bedrohlichen bilder aus seinen schlimmen träumen - oder?
dann erklären sie uns halt die gestrige kunst - ägypten, venus von willendorf - da gibts noch viele rätsel.
überzeugen will ich gar niemand - ich tu mir halt sehr leicht bei den bildern - und kann meinerseits nicht verstehen was man da viel erklären sollt.
ist ja mal nicht viel abstraktes dabei - bild 29 erinnerte mich z.b. an die zeit als man liebe machen wollt und die kinder noch klein waren :-), bild zwei an die tatsache dass sterben in der natur auch leben heisst. meditationsübung: einen hasen beim verwesen zuschauen, mark benecke googeln, im garten den misthaufen umsetzen - dann wird das bild klar. bild 4 - sandy, und jeder (new yorker) bekommt alpträume, justizpalast dem die säulen zerbröckeln - starkes bild (22)
>>auch Kunstverstand muss man eben lernen.
Ja genau. Als ob man für das Interpretieren mit hochgehaltener Nase von irgendwelchen Kritzeleien, dessen Wert einzig und alleine oft nur durch die Einbildung des Betrachters entsteht, irgend eine Art Begabung haben müsste.
Wahre Künstler aus den vergangenen Jahrhunderten würden sich vermutlich im Grabe umdrehen, würden sie sehen, was Menschen heute als Kunst bezeichnen.
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