Keine Mehrheit für sektorales oder generelles Verbot
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Verbote & die Diskussion darüber gesammelt in einem Schwerpunkt
Das mit den jungen Männern nicht, das stimmt schon, das ist ein Problem und meist ist auch noch Alkohol dabei.
Das es am Land passiert, hat wohl auch damit zu tun das man dort eben das Auto braucht und längere Distanzen zurücklegen muss. Und am Land ist das Bildungsniveau allgemein viel niedriger, und die die studieren usw. gehen vom Land in die Stadt.
Davon abgsehen kenne ich genug recht gebildete Leute die genauso besoffen mit dem Auto rumrasen. Auch ältere. Fast alles Männer, aber es gibt auch solche Frauen. Letzendlich ist das auch ein Problem der gesellschaftlichen Akzeptanz. Warum ist ein Audi S4 "cool" wenn man sowas nur zum Rasen brauchen kann (weil sonst tut es ein normaler A4 mit Abstand)?
sondern Fakten hergenommen und sehr klischeehaft bewertet... das machen über 80% der Bevölkerung so:
Information - Bewertung (zB Kronenzeitung - Stammtischdiskussion)
ohne Hinterfragen, der Kontext wird einfach ausgeklammert und das wird dann "eigene Meinung genannt"
Gratulation!
Jetzt lass mal nicht so naserümpfend, dozierend und siezend den/die BildungsbürgerIn raushängen.
Ganze Wissenschaftszweige beschäftigen sich mit Klischees, die auch einer rigiden statistischen Analyse standhalten - schon mal was von Sinus Milieus gehört? Beispiele gefällig:
1) Verhältnismäßig verunglücken mehr junge Männer aus bildungsfernen Schichten mit ihrem Auto als 45-jährige Kulturanthropologinnen.
2) Mehr Fußballer sind mit jungen und ansehnlichen Damen aus der, ähem, Unterhaltungsbranche liiert als mit verhuschten Germanistinnen mit Hölderlin-Expertise.
3) Mehr bildungsferne Menschen nennen ihre Kinder Kevin und Mandy als Leander oder Chloe.
4) Mehr Schwule stehen auf Madonna als auf Peter Maffay.
Der verstorbene Kärntner LH ist, auch wenn das dieser Tage wieder in völliger Verblendung gern verleugnet wird, hoch alkoholisiert und viel zu schnell fahrend, verunglückt. Damit muss man ihm, und das meine ich jetzt wertfrei, unabhängig davon wie man zu Haider gestanden sein mag, eindeutig ein Eigenverschulden an seinem Unfalltod geben (abgesehen davon, dass er andere Verkehrsteilnehmer auch nioch gefährdet hat)
Über den Unfallhergang in diesem Fall ist eigentlich bisher so gut wie gar nichts bekannt, ich denke daher, dass sich jeder mit vorschnellen Urteilen tunlichst zurückhalten sollte! Mein Beileid gilt Frau Kaiser, den Eltern und Angehörigen des Verstorbenen. So eine Geschichte ist jedenfalls tragisch für alle Beteiligten
...nur, daß die Postings zu Haiders Unfall bereits pietätlos waren, BEVOR die Alkoholisierung feststand. Es reichte das Autowrack zu sehen, um zu WISSEN, daß der mit 140+ zerschellt ist. Und da ich diese Strecke kenne, auf der dieser Unfall passiert ist: Dort fährt JEDER "schnell"... egal bei welchem Wetter - und das wird auch in diesem Fall nicht anders sein. Vielleicht war sogar Alkohol im Spiel... Das ist alles ein großes Vielleicht - und die Wahrheit werden wir nie erfahren, weil das übermorgen schon kein Thema sein wird. Die Statistik spricht halt was anderes - und es ist mir schleierhaft wieso Sie meinen, daß die Postings mancher Poster zu diesem Artikel weniger pietätlos sein sollten als beim Haider? Worin liegt der Unterschied?
ja, sie haben völlig recht.
das große sicherheitsrisiko sind die autodächer (siehe auch z.b. haider-unfall). hier müssten mehr überschlagsbügeln, wie in ralleyautos, eingebaut werden oder etwas ähnliches. warum macht das die auto-industrie nicht?
natürlich bin ich der meinung, dass nicht gerast werden sollte. ich sehe aber ein massives sicherheitsproblem, das bis jetzt übersehen wurde.
das ist unsinn.
für VW wars eher peinlich, dass Haiders Phaeton bei den offiziellen 140 km/h so zermatscht wurde (in wahrheit waren es wohl doch eher 180...), denn warum sollte sich jemand so ein teures auto mit allem möglichen sicherheitsklimbim zulegen, wenn es offensichtlich kaum was nutzt?
Das glaube ich nicht, weil einzelne Tote für den Markt vollkommen unerheblich sind.
Warum sonst wäre die Lenkberechtigung für Motorräder so geregelt, dass der Neuling über 21 unbegrenzte PS fahren dürfte, der jüngere Neuling nicht?Als wenn Neuling nicht gleich Neuling wäre.
Warum sonst gäbe es Mopedautos, wo Menschen ohne Führerschein motorisiert am Straßenverkehr teilnehmen dürften?
Warum sonst werden Autos und Motorräder jenseits der vernünftigen PS-Grenze überhaupt für den Verkehr zugelassen?
Warum sonst gibt es bei Autos keinerlei PS-Grenze für Fahranfänger, so wie bei Motorrädern?
Weil einige wenige Tote für die Wirtschaft komplett egal sind.
gewicht, kosten (die der kunde nicht bereit ist, zu tragen), komfort (steigen sie mal in ein auto mit sicherheitskäfig ein), etc. jede sicherheitsmaßnahme schiebt grenzen nur hinaus. keine ersetzt die grenze. etwas eigenverantwortung von den fahrern darf vorausgesetzt werden
vom Betonieren ( äh. passiver Sicherheit ) und elektronischen helferleins ( "Assistenzsystemen" ) lebt die Autoindustrie hervorragend.
Dass die angeregten Überrollkäfige den Wettbewerbsfahrzeugen vorbehalten bleiben hat den Grund dass sie selbst Gefahrenquellen für die Insassen darstellen und nur mit der entsprechenden "Hutmode" und entsprechenden Gurten einen Sinn ergeben.
Das glaub ich nicht.
Ich hatte in Wienr Neustadt vor ein paar Jahren einen Zusammenstoss (Seitlich vor der Tür rein gesprungen.) mit einem Reh.
Es war Abends und stärkerer Regen.
Das Reh ist auf der Strasse gelegen. Ich bin im Auto gessessen, und hab auf die Polizei gewartet.
Da sind bis die Polizei da war, so ca 30-50 Autos über das (anfangs leicht verletzte und noch lebende) auf der Strasse liegende Reh drüber gefahren - Trotz Pannendreieck und Warnblinkanlage. Angehalten hat nur genau eine Dame.
Der Rest muss wohl gemerkt haben, dass sie über einen Körper gefahren sind. Erkennen, worüber genau sie da geholpert sind, konnten sie bei dem Regen und der Geschwindigkeit kaum.
Soviel zu "nicht bemerkt" - der Standardausrede.
warum werden eigentlich bei diesem Unfall die beiden prominenten Verunfallten namentlich genannt, während der ehemalige 33-jährige ÖSV-Läufer aus Grinzens, der ziemlich zeitgleich einen Ferrari zerlegt hat, anonym bleibt?
Nicht, dass es aus den in den verschiedenen Medien gegebenen Informationen nicht möglich gewesen wäre, ihn zu identifizieren - aber weshalb einmal so und einmal so?
du warst ja nicht dort... klingt nicht so, als hätte man den Wagen von der Straße aus sehen können. Und ganz ehrlich, wenn mir in der Nacht ne seltsam aussehende Person zuwinkt, noch dazu, wenn ich sie erst sehe, wenn ich schon fast vorbei bin, bleibe ich auch nicht stehen.
was, um Leute, die nicht bei jeden Besoffenen mitten in der Nacht bemerken und gleich stehen bleiben um sich zu vergewissern, dass da eh nichts passiert ist?
Wie oft haben Sie das denn schon gemacht?
(und, nur ums klarzustellen, ich hab schon bei einem Unfall geholfen, den ich eigentlich nur gehört hatte, weil er hinter mir um die Kurve passiert ist.. wenn ich einen Unfall mitbekomme, helfe ich selbstverständlich- aber ich habe weder Röntgenaugen noch hellseherische Kräfte noch frag ich jeden komischen Typen auf der Straße, wie es ihm denn geht- schon gar nicht in der Nacht)
"du warst ja nicht dort"
guter Versuch *gg*
Schau mal, wenn es einer überhaupt nicht packt wird ihm keiner Böse sein, wenn aber Autos am Fliessband vorbeifahren ists eine Sauerei.
Ich würde sogar behaupten das die sonst so verrufenen Ausländer eher Hilfe leisten als unsere Landsleute die vom Zweitwohnsitz in die Stadt zurückpendeln.
es geht nicht ums "nicht packen", es geht darum, dass man vermutlich einfach nicht erkennen konnte, dass eine Notsituation vorliegt.
Sie wollten ja alle ausforschen, die vorbeigefahren sind.
ich kenne weder den Ort noch weiß ich, wies da ausgesehen hat, wie die Umstände waren, aber mir kann keiner erzählen, dass er jedes mal, wenn nachts eine seltsame Gestalt am Fahrbahnrand steht, stehen bleibt.
(Und bevor mir weiter üble Motive oder mangelnde Zivilcourage vorgehalten werden, ich habe bereits bei einem (nicht ganz so schrecklichen) Unfall erste Hilfe geleistet und die Rettung gerufen. Und sämtliche Leute, die an der Stelle vorbei kamen, hatten mir geholfen oder zumindest nachgefragt, ob sie was tun können.)
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