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Verbote & die Diskussion darüber gesammelt in einem Schwerpunkt
An Schicksal zu glauben kann aus der Sicht eines Individuums durchaus rational sein, wenn es einen in die "richtige Richtung" lenkt bzw "Kraft und Entschlossenheit" für ein Vorhaben gibt (Sie haben sicher die Matrix gesehen :)
Gebe Ihnen allerdings recht dass es in der wissenschaftlichen Diskussion nix zu suchen hat und auch im praktischen Leben meist als Ausrede verwendet wird oder als mystische Erklärung für was was man nicht versteht
Ich finde auch ziemlich unbefriedigend, dass der Mensch auf der Erde nicht das Zentrum des Universums ist und Gott nicht mit einem Lächeln auf den Lippen um uns Menschen sorgt. Trotzdem habe ich es akzeptiert. Ich finde auch ziemlich unbefriedigend, dass neben meinem Ich und Überich auch ein Unbewusstes ist, das mich (mit)steuert. Trotzdem habe ich es akzeptiert. Das heißt aber nicht, dass ich sage, alles ist vorherbestimmt. Ich sage: ich weiß es nicht und letztlich ist es auch ziemlich egal.
So unbefriedigend würde ich es gar nicht empfinden, wenn alles vorherbestimmt wäre. Dann könnte ich mich wie im Kino zurücklehnen und das Leben als Beobachter genießen, ohne Sorge, vielleicht etwas falsch zu machen.
Dem ersten Teile Ihres Postings stimme ich weitgehend zu. Das sehe ich ähnlich.
Natürlich weiß ich es auch nicht. Aber es ist eine Erklärung, die nichts erklärt und die man deshalb (Ockhams Rasiermesser) besser weglässt.
Zum letzten Absatz: Genau wie ich wissen Sie, dass Ihr Leben eine ziemlich drastische Änderung zum Schlechten nehmen würde, wenn Sie sich zurücklehnen und nur zuschauen würden.
Warum also schwafeln so viele Leute so gerne vom Schicksal??
"Niemand kann dem Tod entfliehen" -> Also dem kann ich nur beipflichten :-)
"alles ist vorherbestimmt!!" -> Das ist doch eine reine Interpretationsfrage. Die Dinge passieren genau so wie sie eben passieren. Und niemand kann die Uhr zurückdrehen und nachschauen, ob es auch anders hätte laufen können. Insofern ist alles vorherbestimmt, weil es eben nur einen Ablauf der Ereignisse gibt - den der eben eintritt.
Dass niemand dem Tod entfliehen kann ist schon wahr. Aber nur in dem Sinne, dass AM ENDE jeder sterben muss.
Eine gewisse Zeit lang kann man dem Tod natürlich sehr wohl entfliehen, z.B. in dem man beim Überqueren der Straße aufpasst.
Der zweite Teil Ihres Postings ist einfach unlogisch: Vorherbestimmung ist etwas GANZ ANDERES als die Tatsache, dass wir keine Alternativversion der Ereignisse kennen.
Vorherbestimmung bedeutet, dass schon bei unserer Geburt unser ganzes Leben festgelegt ist - und was immer wir tun (betrunken Auto fahren oder viel fernsehen) wir von diesem Pfad nicht abweichen können.
Das ist Unsinn und das ist kontraproduktiv.
So wie die U-Bahnzeitung "Heute" das Thema ausschlachtet wären sie bei den von mir geschriebenen "Usergrab" (dies kennen kennens-die anderen sollen googlen) sicher erwähnt worden.
Sonst sind diese Leute die ersten welche über "Pietätlosigkeit" schrien.
Die Geschichte selbst, natürlich gehört darüber berichtet.
wie der Airbus abgestürzt ist.
Zitat:Die Wiener Gratis-Zeitung "Heute" berichtete am Freitag davon, dass die Südtiroler die Unglücksmaschine verpasst hätten und deshalb auf das andere Flugzeug gebucht wurden.
Heute reimt sich solche Sachen zusammen weils die Leute ein bisserl gruseln soll, das verkauft sich besser, und der Standard ubernimmt es ....traurig !!
...schickte seinen Diener zum Basar.Dieser kehrt zitternd zurück."Herr,auf dem Markt traf ich den Tod.Er wies mit einer drohenden Gebärde auf mich und ging davon.Nun habe ich Angst.Bitte gebt mir ein Pferd dass ich nach Samarra reiten kann,um mich möglichst weit zu entfernen."
Der Kaufmann gab ihm sein schnellstes Ross,der Diener sass auf und gallopierte davon.Der Kaufmann ging nun selbst auf den Basar und sah den Tod in der Menge herumlungern.Er sprach ihn an:"Du hast heute vor meinem Diener gedroht.Was sollte das bedeuten?" "Das war keine drohende Gebärde",sagte der Tod."Ich binn nur Erschrocken,weil ich ihn hier in Bagdad traf.""Warum sollte er nicht in Bagdad sein,er lebt ja hier?""Ich habe ihn erst gegen Abend in Sammara erwartet."^^
... dass diese methapher viele toll finden. Leider kenn ich mich da nicht aus - soll das heissen der Tod weiss "eh" alles. Nein doch nicht weil sonst wäre er nicht erschrocken ....
Kann mir wer das bitte wer erklären? Danke im vorraus
... tragisch, aber irgendwie auch makaber. was nicht ganz so neu ist: die fahrt mit dem auto zum flughafen ist statistisch gesehen gefährlicher als der flug.
assoziation: (den "unfallbericht" schon mal gelesen?):
http://ams.astro.univie.ac.at/~nendwich... plant.html
offenbar eine falschmeldung - bezüglich des verpaßten fluges: http://tirol.orf.at/stories/368070/
Nur weil man mit dem Flugzeug Zeit spart, soll das negativ in die Statistik einfliessen? Was doch relevant ist: "Ich muss z.B. von Madrid nach Wien und wieder zurueck. Was ist das sicherste?" Und nicht: "Ich werde mich mal 2h in irgendeine Richtung fortbewegen und dann wieder zurueck".
Mehr Leute sterben bei Autounfällen als bei Flugzzeugunfällen.
Daraus folgt: Fliegen ist sicherer als Autofahren.
Das ist natürlich so Unsinn.
Warum?
Weil VIEEEEL mehr Leute mit dem Auto fahren als fliegen.
Nach dieser Logik (ist weiß, das Beispiel ist nicht neu) ist das Bett der gefährlichste Ort der Welt, weil die meisten Leute im Bett sterben.
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