Sozialdemokratie schickt knappe Grüße - Ex-Obmann plant Wanderung auf Jakobsweg
Stellungnahmen von Gästen in der Hofburg, von Misik über Fekter bis Faymann selbst
Die SPÖ-Linken mit Ex-Minister Buchinger versuchen die Sozialdemokratie "vorm Abgrund zu bewahren" - Lösungsvorschläge bietet sie wenige
Faymann will niemanden vor den Kopf stoßen: Wie er trotzdem Asylwerber unterbringen, die SPÖ-Linke befriedigen und wieder Wahlen gewinnen möchte
Der steirische Landeshauptmann Voves warnt seine Partei vor Massensteuern zur Budgetsanierung und will auch die FPÖ in Sachen Integration einbinden
Der Stream im Internet funktionierte nicht reibungslos - Webfreetv-Vorstand Merschitz erklärt, warum
SPÖ-"Linker" Rudolf Fußi tritt als PR-Chef des Hedgefonds Superfund auf
Ex-SPÖ-Bundeskanzler will fortan österreichische Investitionen in Chile fördern
Die SPÖ müsse wieder die Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, fordert Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas
Die Gruppierung "SPÖ-Linke" verlangt unter anderem einen inhaltlichen Diskurs über die zukünftige Ausrichtung der Partei
Rhetorik-Trainerin Tatjana Lackner über Kanzler Faymanns "brave Rede" und die "Fürbitten" in der Rede von Vizekanzler Pröll
Der Kanzler hielt seine Ansprache zum einjährigen Jubiläum der Bundesregierung - Die kommentierte Rede zum Nachlesen
Sein Vize hat ihn unter Zugzwang gebracht: In der Wiener Hofburg trat Werner Faymann an, um den Nimbus des Regierungschefs zurückzuerobern. In einer Rede kultivierte der Kanzler seine Stärke: alle umarmen, (fast) niemandem wehtun
Kommunist Palm und SP-Nationalratsabgeordneter Krainer über sterbende Fliegen als Sinnbilder, die alte Tugend Klassenkampf und die SPÖ als Linkspartei
Die Sozialdemokraten suchen Wege aus der eigenen Krise - Ein Sündenregister als Gedächtnisstütze für rote Reformer
Werner Faymann, Hillary Clinton und "wahrscheinlich zehn Kinder" - Eine Glosse
Faymann und Pröll haben noch immer keine Zukunftskonzepte für das Land - Von Alexandra Föderl-Schmid
Was die vor kurzem neu edierte Best-of-CD des legendären Volksschauspielers mit Werner Faymanns Haltung zu Josef Prölls Transfer-Vision verbindet - Leidensbericht eines SPÖ-Sympathisanten
Faymann will mit der Parole "Kurs halten" Verlässlichkeit demonstrieren - Die ÖVP wird es ihm nicht danken - Von Günter Traxler
Die SPÖ ersetzt immer plausibler den ÖAAB - Von Gerfried Sperl
Es kann schnell vorbei sein mit dem Darling-Image, wenn es gilt, einen Sparkurs zu verkünden - Von Walter Müller
Die SPÖ Oberösterreich hat ein grobes Personalproblem - Über Jahre wurde es verabsäumt, entsprechenden Nachwuchs aufzubauen - Von Markus Rohrhofer
Noch dramatischer als die Situation in Deutschland ist der unaufhaltbar erscheinende Niedergang der österreichischen Sozialdemokratie - Von Paul Lendvai
Die SPÖ etabliert sich als die Partei der Verlierer, denen Konsequenzen fremd sind - Von Michael Völker
Der Populismus, mit dem die Sozialdemokraten frühere Wahlen gewonnen haben, bringt ihnen nun ein Glaubwürdigkeitsproblem - Das erklärt die SPÖ-Verluste eher als der Hinweis auf Krise und Koalitionszwänge - Von Peter A. Ulram
... und was die SPÖ-Linke dazu beitragen kann - Von Rudolf Fußi
Das rote Schiff braucht keine neuen Kanten mehr - Es braucht eine Generalüberholung
Die Sozialdemokratie hat sich selbst verloren - dass die Wähler auf den Fuß folgen, kann man ihnen nicht vorwerfen - Von Anita Zielina
lh muss man sein. da kann man die verfassungsreform verhindern, kann geld ausgeben, das andere einnehmen, kann lehrer verlangen, die andere zahlen. man kann sich die leistungen, die die eu finanziert, als feder an den eigenen hut stecken. man kann kritisieren und köpferollen verlangen. und vor allem kann man sagen, dass man nicht zur verfügung steht, denn besser machen kann man es sowieso nicht. lh in österreich - ein traumjob
sich dann aber zurückgenommen (er ist zurechtgerückt worden, wäre eine andere interpretation) - also kann faymann sich auch leicht über seine kritik hinwegsetzen. wobei das steirische ergebnis ja auch nicht gerade toll war, das muss auch ein wenig an der steiermark liegen, es kann nicht immer nur der bund verantwortlich sein. die lh's können es sich aber leicht machen, indem erfolge auf ihre kappe gehen, es bei misserfolgen aber der bundes-einfluss ist. voves hat immerhin ein eigenes wirtschaftsprogramm gemacht, nur dass das anscheinend auch die wählerInnen nicht extra motiviert hat. sicher kann es nicht das allein sein, da müsste man schon analysieren. dabei ist bei jeder wahl, egal auf welcher ebene, die bundespolitik natürlich ein faktor
Ich glaub Franz Vranitzky wars, mit einem Papiertschako am Kopf, auf so einem Hutschpferd sitzend, das nur mit einer dicken Feder im Boden befestigt wird.
Text: "Volle Kraft voraus" oder so ähnlich.
Ganz erbärmliche Performance...
lustig ist ja, dass die parteien der groko noch nie gewonnen haben während einer groko. erkennt jemand ein muster? kann es sein, dass in einer groko eben genau das nicht passiert, was sich die wähler wünschen: profil?
aber spövp werden an der groko festhalten, sich darin verbeissen, bis zum schluss, wie ein ertrinkender an einem strohhalm
im gegenteil, die groko steht sogar im kern der verluste. es geht nicht nur um diese wahl, es geht um den, mittlerweile jahrzehnte dauernden, zerfallsprozess der spö wie auch övp. es gibt seit den 80ern keine wahl, keine ausser absurderweise die eine 96 als die groko sich zerstritten hat, die den großparteien keine verluste gebracht hätte während sie in einer groko waren.
ist auch nicht weiter verwunderlich, da genau die groko der grund dafür ist, dass die großparteien eben keine kantige politik machen, die spö keine sozialdemokratische handschrift erkennen lässt, was ja genau das ist, was von ihren wählern gefordert wird.
welche anderen alternativen es gibt und ob es sie gibt ist nicht das problem des wählers, das ist ein umsetzungsproblem
es wird sich erst - deswegen auch die verlängerung der legislaturperiode ! - was ändern
...zwangsweise - so to say ...
wenn sie unter den 50 % landen.
ich verspüre grosse lust l i n k s...
der verloderten sozi-partie eine bewegung aufzustellen - schaun wir mal.
tja ... links der spö gäbe es reichlich platz...
und da das programm der neuen linken in D z.b., jenem der spd vor 10-15 jahren zu fast 90 % "ähnelt"... (die spd ist ja die cdu - nur in pink)
muss man - bald - dem österr. rechts-braunen rand etwas sinnvolles dagegen-setzen.
schaun wir mal ...
"...Um ein sozialeres Europa zu erreichen werde die SPÖ nun entsprechende Kampagnen und Unterschriftenaktionen starten. ..."
Das man damit Europa sozialer machen kann, wusste ich bis dato nicht.
Unterschriften und Kampagnen werden dem bösen Kapitalismus schon das Fürchten lehren.
Damit will uns die SPÖ Handlungsstärke beweisen? Oder haben sie Europa nicht verstanden oder geht es nur um die neue Kommunikation, die als Folge der Wahlniederlage das Wahlvolk wieder zur SPÖ treiben soll?
Dieses platitüdenhafte Gerede wird wohl keine Stimme mehr bringen.
zum abschuss = leiser und langsamer tod...
offiziell freigegeben.
allein die total vertrottelte ansage
...keine vermög.bez.steuern einzuführen - wohl des onkels wegen ...
zeigt seine wirtschaftl. falchwurzlertum entlarvend auf !
er + das "team"...
sind die letzten traumtänzer einer - einst - grossen bewegung, welch erst munter wird, wenn die arbeitnehmerInnen auf die strasse gehen.
bald.
der stan und der ollie sind zwei traurige figuren für ihre parteien.
faymann ist völlig verdattert. wie konnte das nur geschehen, dass die spö verliert? war überhaupt nicht vorauszusehen, dabei hat man doch im herbst fulminant gewonnen...und zwar mit dem niedrigsten ergebnis der spö-geschichte und herbem verlust. genauso in salzburg: verlust, aber passt, weil wir sind ja erster.
beim ollie genau das gleiche: was besser machen beim nächsten mal? nein, warum denn, man hat doch "fulminant" gewonnen mit -3%. und die karas-wähler kann man natürlich öffentlich ignorieren. hmm, warum nur glaube ich, dass auch ollie irgendwann bei den nächsten wahlen aus allen wolken fallen wird, sollte stan nicht ganz so schlimm wie er geprügelt werden...
mehr zu hören als spendenaffären. Ich würde gerne wissen, wer da was beschlossen hat. Allerdings interessieren mich die regierungsheinis noch mehr, weil die wesendlich mehr mitbestimmen. Hoffentlich kommt da endlich eine informationsoffensive. Und hoffentlich verschläft unsere presse die nicht.
Tatsächlich bestimmen die fachminister und diverse kanzler, welchem vorhaben die länder der EU zustimmen und ohne diese zustimmung geht nichts in der EU.
Es gehört zu der verlogenheit der österreichischen innenpolitik so zu tun, als würden irgendwelche bürokraten in Brüssel entscheiden. Jede regelung wurde von einem österreichischen minister durch gewunken.
Auch von Blauen ministern!
Ich würde nicht so scharf formulieren, aber ich halte das Hin und Her von Voves für sehr schlecht, weil es die Glaubwürdigkeit linker Politik insgesamt beschädigt.
Mit der Art der Medienpräsenz, die er jetzt hat, kann er nicht zufrieden sein.
Sein Vater hat sich immer genau überlegt, was er in den Betriebsversammlungen gesagt hat, auch wenn es wie ein spontaner Ausbruch geklungen hat.
.. Jugendliche erhielten von der FPÖ den blauen Planet, von der ÖVP eine förmlich geschriebene Einladung vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und die ÖVP zu wählen. Die SPÖ hatte all das nicht nötig, ein sehr überhebliches agieren im Vorfeld, kein Interesse am EU Kommissar muß auch in der Wählerschaft eine gewisse Wurstigkeit auslösen. Beschämend die Feigheit Feymanms sich am Wahlabend keinem Interview zu stellen sondern auf Tauchstation zu gehen. Die SPÖ hört almählich auf meine Partei zu sein, sie wirkt mutlos, ohne jeden Veränderungswillen und will keine sozialen Ziele mehr verfolgen. Voves wurde die Meinung gesagt, aber nun müssen die Wähler agieren. Nur Voves und Erich Haider sowie Burgstaller kennen noch die Interessen der SPÖ Wähler.
Die SPÖ ist für den Umbau der Gesellschaft im Sinne des Neoliberalismus genauso verantwortlich wie die ÖVP. Es erfüllt mich mit ein wenig Genugtuung, daß sich darob die Nebel immer weiter lichten und für diese unsägliche Partei das wahr wird, was sie einer von ihr in Stich gelassenen Generation - Lippenbekenntnisse hin oder her - jederzeit zumutet: Den letzten beißen die Hunde.
Gibt er nämlich nach und beginnt chaotisch herumzulavieren, wirft man ihm Schwäche vor. Sicher gehört die Situation analysiert und vielleicht auch einiges zu ändern, aber Panikattacken bringen nix.
Jetzt muss die Partei auf Linie gebracht werden, sonst gerät sie wirklich ins Strudeln. Und das würden einige nur allzu gerne sehen.
...nickname passt zu ihrem posting.
einges zu ändern ? diese spö-riege kann nur noch eines: ihren partei-untergang verwalten, und so tun als ob nichts wär.
gerät vielleicht ins strudeln ? wie, noch mehr ?
liebe/r dame/herr, gusenbauer war den aufgaben eines parteichefs und kanzlers zwar nicht sozial/taktisch, aber zumindest intellektuell/fachlich gewachsen. faymann ist in jeglicher hinsicht ein nackerpatzerl. sein horizont geht nicht über den eins wohnbaustadtrates hinaus, und der endet bei der kronen zeitung. das schlimme ist nur, dass sein regierungszwilling pröll vom selben kaliber ist.
die menschen wollen keine vorgespielte harmonie wie in den 50ern, sondern klare aussagen. so etwas schafft diese spö niemals.
Bei der Mietervereinigung - durch die Mietervereinigung kommt man nicht als "Nackerpatzerl" nach oben.
Ich bin kein Fan von Faymann (wegen der Krone) aber das ist dem genauso egal wie mir das er mich nicht kennt.
*Nackerpatzerl* ist Pröll auch keines.
Mir ist das von ihnen kritisierte "Nackerpatzerl" lieber.
Hoffentlich sagt über sie niemand sie seinen ein "Nackerpatzerl", aber sie können ja keines sein weil sie hier schreiben.
..wer da wen unterschätzt wenn die spö bei der nächsten wahl < 20 % hat.
verstehen sie denn nicht: faymann ist ein symptom für das totale versagen der spö. versagen deshalb, da diese partei nicht die geringsten visionen hat. sie hat nur angst, wähler zu verlieren und ist starr. aber das merken die leute, dass diese partei für nichts steht (okay, für onkel hans, die pensionisten, die postler & öbbler) und wenden sich deshalb zurecht ab.
welche (halbwegs redlichen) politiker erfahren zuspruch? diejenigen, die aufbruch anstreben und vermitteln, oder einfach gesagt, aus innerem antrieb etwas bewegen wollen. und, gibt es da wen in der österreichischen politik? die faymann-spö wäre die letzte, die mir dazu einfällt.
dieser konsensfetisch war vielleicht nach dem 2. weltkrieg interessant als jeder schlimme zeiten hinter sich hatte und auch noch an den österreichischen bürgerkrieg dachte - eine zeit in der es auch nur zwei parteien gab.
diesen zeiten sind längst vorbei und eine politik, die diesem faktum nicht rechnung trägt, ist zum untergang verdammt.
Normalerweise hätte Wien schon letztesmal Rot/Grün werden sollen, 2010 wird Wien sicher Rot/Grün.
Dieses Wahlergebnis war notwendig damit Wien nie Schwarz/Blau oder Blau/Schwarz wird.
Ein Kommentar aus Wien Favoriten:
http://warteschlange.twoday.net/stories/5754227/
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