Nach SPÖ-Parteipräsidium

Faymann beendet Personaldebatten

10. Juni 2009, 18:20

"Kein Köpferollen, keine Schuldzuweisungen, kein Abputzen" - Auch Rudas und Kräuter sollen bleiben

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen (z. B. APA und REUTERS) basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Tschurndorf
10.06.2009 23:46
grad wien wär attraktiv

kein einziger denkt, jeder sieht den gehaltszettel, und weiß warum er ihn bekommt.

400.000 stimmen ohne leistung, leichter gehts nid.

lojawien
10.06.2009 22:16
völlig richtig!

lh muss man sein. da kann man die verfassungsreform verhindern, kann geld ausgeben, das andere einnehmen, kann lehrer verlangen, die andere zahlen. man kann sich die leistungen, die die eu finanziert, als feder an den eigenen hut stecken. man kann kritisieren und köpferollen verlangen. und vor allem kann man sagen, dass man nicht zur verfügung steht, denn besser machen kann man es sowieso nicht. lh in österreich - ein traumjob

ceiberweiber.at 
10.06.2009 21:32
Voves hat jedenfalls groß geredet....

sich dann aber zurückgenommen (er ist zurechtgerückt worden, wäre eine andere interpretation) - also kann faymann sich auch leicht über seine kritik hinwegsetzen. wobei das steirische ergebnis ja auch nicht gerade toll war, das muss auch ein wenig an der steiermark liegen, es kann nicht immer nur der bund verantwortlich sein. die lh's können es sich aber leicht machen, indem erfolge auf ihre kappe gehen, es bei misserfolgen aber der bundes-einfluss ist. voves hat immerhin ein eigenes wirtschaftsprogramm gemacht, nur dass das anscheinend auch die wählerInnen nicht extra motiviert hat. sicher kann es nicht das allein sein, da müsste man schon analysieren. dabei ist bei jeder wahl, egal auf welcher ebene, die bundespolitik natürlich ein faktor

Liberalix  
10.06.2009 23:31
Der Voves tut wenigstens was

Oder er versucht es zumindest. Allein das ist in einer Partei, in der offensichtlich alle wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen, ein Fortschritt.

Bagaude
10.06.2009 21:20

Als gelernter Niederösterreicher kann ich das vollauf bestätigen. Warum der kleine Pröll sein wollen, wenn ich Papa Erwin sein kann?

Juan Reigh2
10.06.2009 20:56
Personen sprechen für sich

Eine Partei mit einer Frau Rudas und einen Klubobmann Czap - was soll die schon bringen ???

metacomet
10.06.2009 20:54
das offenbar andere im selben zu suchen...

....erstaunlich, bedenkt man wieviel anläufe diese menschen für ein und den selben versuch brauchen... und was man denen für ihr unsinniges verhalten bezahlt....fürwahr ein jammer....

Papp Kamerad
10.06.2009 20:49
Wahnsinn, bei den Faymann Aussagen fällt mir eine Karikatur ein, die ich im Standard vor Jahrzehnten gesehen habe:

Ich glaub Franz Vranitzky wars, mit einem Papiertschako am Kopf, auf so einem Hutschpferd sitzend, das nur mit einer dicken Feder im Boden befestigt wird.

Text: "Volle Kraft voraus" oder so ähnlich.

Ganz erbärmliche Performance...

Wahl 09
10.06.2009 20:31

lustig ist ja, dass die parteien der groko noch nie gewonnen haben während einer groko. erkennt jemand ein muster? kann es sein, dass in einer groko eben genau das nicht passiert, was sich die wähler wünschen: profil?
aber spövp werden an der groko festhalten, sich darin verbeissen, bis zum schluss, wie ein ertrinkender an einem strohhalm

sc AN
10.06.2009 20:57
ganz, ganz, ganz wenig


hat das auch mit den wahlen zu tun.
welche mehrheit ausser groko wäre sich denn nach der nr-wahl sonst noch ausgegangen? die grünen waren ja nicht einmal für eine minderheitsregierung zu haben.

Wahl 09
11.06.2009 12:05

im gegenteil, die groko steht sogar im kern der verluste. es geht nicht nur um diese wahl, es geht um den, mittlerweile jahrzehnte dauernden, zerfallsprozess der spö wie auch övp. es gibt seit den 80ern keine wahl, keine ausser absurderweise die eine 96 als die groko sich zerstritten hat, die den großparteien keine verluste gebracht hätte während sie in einer groko waren.
ist auch nicht weiter verwunderlich, da genau die groko der grund dafür ist, dass die großparteien eben keine kantige politik machen, die spö keine sozialdemokratische handschrift erkennen lässt, was ja genau das ist, was von ihren wählern gefordert wird.
welche anderen alternativen es gibt und ob es sie gibt ist nicht das problem des wählers, das ist ein umsetzungsproblem

also dann ...
10.06.2009 20:49
stimmt . . . zuletzt waren es 29 + 26 = 55 % ! auch keine "brüllende" mehrheit - stimmt.

es wird sich erst - deswegen auch die verlängerung der legislaturperiode ! - was ändern
...zwangsweise - so to say ...
wenn sie unter den 50 % landen.

ich verspüre grosse lust l i n k s...
der verloderten sozi-partie eine bewegung aufzustellen - schaun wir mal.

Liberalix  
10.06.2009 23:35
Links der SPÖ ...

... sitzen die Grünen, was soll dort realistischerweise noch Platz haben? Und mangels Zugpferd wird sich dort auch nichts neues etablieren können.

rank7
11.06.2009 09:41
wäre dem so,

ich würde die Grünen wählen, nur leider, dem ist nicht so

Frank'n'furter ät www.agenda2020.at   
11.06.2009 00:01

scherzal.

wenn die grünen links sind, is der schüssel marxist.

karotterl 
10.06.2009 21:47
also eine

echte partei der mitte quasi?
*g*

also dann ...
11.06.2009 09:19
nö. quasi nicht ...

karotterl 
11.06.2009 18:56
also dann

a echte linke?
in ö?
naja, wir könnten ja das wahlrecht an die tägliche lektüre des fa.lters koppeln
:D

also dann ...
11.06.2009 21:13
yes - z.b.

tja ... links der spö gäbe es reichlich platz...
und da das programm der neuen linken in D z.b., jenem der spd vor 10-15 jahren zu fast 90 % "ähnelt"... (die spd ist ja die cdu - nur in pink)
muss man - bald - dem österr. rechts-braunen rand etwas sinnvolles dagegen-setzen.
schaun wir mal ...

quid pro quo
10.06.2009 20:22

"...Um ein sozialeres Europa zu erreichen werde die SPÖ nun entsprechende Kampagnen und Unterschriftenaktionen starten. ..."

Das man damit Europa sozialer machen kann, wusste ich bis dato nicht.
Unterschriften und Kampagnen werden dem bösen Kapitalismus schon das Fürchten lehren.

Damit will uns die SPÖ Handlungsstärke beweisen? Oder haben sie Europa nicht verstanden oder geht es nur um die neue Kommunikation, die als Folge der Wahlniederlage das Wahlvolk wieder zur SPÖ treiben soll?

Dieses platitüdenhafte Gerede wird wohl keine Stimme mehr bringen.

also dann ...
10.06.2009 20:17
der feemann ... beendet gar nichts : er ist nach 6 (!) verlorenen wahlen

zum abschuss = leiser und langsamer tod...
offiziell freigegeben.

allein die total vertrottelte ansage
...keine vermög.bez.steuern einzuführen - wohl des onkels wegen ...
zeigt seine wirtschaftl. falchwurzlertum entlarvend auf !

er + das "team"...
sind die letzten traumtänzer einer - einst - grossen bewegung, welch erst munter wird, wenn die arbeitnehmerInnen auf die strasse gehen.
bald.

Wahl 09
10.06.2009 20:14

der stan und der ollie sind zwei traurige figuren für ihre parteien.

faymann ist völlig verdattert. wie konnte das nur geschehen, dass die spö verliert? war überhaupt nicht vorauszusehen, dabei hat man doch im herbst fulminant gewonnen...und zwar mit dem niedrigsten ergebnis der spö-geschichte und herbem verlust. genauso in salzburg: verlust, aber passt, weil wir sind ja erster.

beim ollie genau das gleiche: was besser machen beim nächsten mal? nein, warum denn, man hat doch "fulminant" gewonnen mit -3%. und die karas-wähler kann man natürlich öffentlich ignorieren. hmm, warum nur glaube ich, dass auch ollie irgendwann bei den nächsten wahlen aus allen wolken fallen wird, sollte stan nicht ganz so schlimm wie er geprügelt werden...

Fred Fido
10.06.2009 20:11
Ich finde das sehr gut, von den EU-abgeordneten

mehr zu hören als spendenaffären. Ich würde gerne wissen, wer da was beschlossen hat. Allerdings interessieren mich die regierungsheinis noch mehr, weil die wesendlich mehr mitbestimmen. Hoffentlich kommt da endlich eine informationsoffensive. Und hoffentlich verschläft unsere presse die nicht.

Lö Missjö
10.06.2009 20:13

"wesendlich" ist stark!

Fred Fido
11.06.2009 08:26
Wesendlich ist wichtig

Tatsächlich bestimmen die fachminister und diverse kanzler, welchem vorhaben die länder der EU zustimmen und ohne diese zustimmung geht nichts in der EU.
Es gehört zu der verlogenheit der österreichischen innenpolitik so zu tun, als würden irgendwelche bürokraten in Brüssel entscheiden. Jede regelung wurde von einem österreichischen minister durch gewunken.
Auch von Blauen ministern!

also dann ...
10.06.2009 20:13
geh bitte ... löwingerstrass-ler : gehts net no offensichtlicher . . .

knie2beuge
10.06.2009 20:22
unverständlich für dich, gell,

dass jemand weniger hasszerfressen, missgünstig und geifernd ist als du?

also dann ...
11.06.2009 09:22
du ?

wohl zu überstunden vom management der löwingerbühne vergattert... wa ?

Stan Laurel
10.06.2009 20:02
Grosz und Voves

Der Voves kommt mir schön langsam vor, wie der Abgeordnete Faul im Parlament richtig sagte: "Sternzeichen Krokodil: große Pappen, kleines Hirn!"

Bitte jetzt keinen Ordnungsruf.

Franz Parteder
10.06.2009 21:21
Nicht so scharf formulieren

Ich würde nicht so scharf formulieren, aber ich halte das Hin und Her von Voves für sehr schlecht, weil es die Glaubwürdigkeit linker Politik insgesamt beschädigt.
Mit der Art der Medienpräsenz, die er jetzt hat, kann er nicht zufrieden sein.

Sein Vater hat sich immer genau überlegt, was er in den Betriebsversammlungen gesagt hat, auch wenn es wie ein spontaner Ausbruch geklungen hat.

ta tü
10.06.2009 22:35

so ist es.

Zakynthos  
10.06.2009 20:01
Traurig aber wahr

.. Jugendliche erhielten von der FPÖ den blauen Planet, von der ÖVP eine förmlich geschriebene Einladung vom Wahlrecht Gebrauch zu machen und die ÖVP zu wählen. Die SPÖ hatte all das nicht nötig, ein sehr überhebliches agieren im Vorfeld, kein Interesse am EU Kommissar muß auch in der Wählerschaft eine gewisse Wurstigkeit auslösen. Beschämend die Feigheit Feymanms sich am Wahlabend keinem Interview zu stellen sondern auf Tauchstation zu gehen. Die SPÖ hört almählich auf meine Partei zu sein, sie wirkt mutlos, ohne jeden Veränderungswillen und will keine sozialen Ziele mehr verfolgen. Voves wurde die Meinung gesagt, aber nun müssen die Wähler agieren. Nur Voves und Erich Haider sowie Burgstaller kennen noch die Interessen der SPÖ Wähler.

2000 blumen,von anfang an welkig
10.06.2009 19:57
düpiert alle,gut!

reden und diskutieren drüber-und vor allem lösungen finden.

DesEsseintes
10.06.2009 19:56
Jetzt seid IHR dran!

Die SPÖ ist für den Umbau der Gesellschaft im Sinne des Neoliberalismus genauso verantwortlich wie die ÖVP. Es erfüllt mich mit ein wenig Genugtuung, daß sich darob die Nebel immer weiter lichten und für diese unsägliche Partei das wahr wird, was sie einer von ihr in Stich gelassenen Generation - Lippenbekenntnisse hin oder her - jederzeit zumutet: Den letzten beißen die Hunde.

2000 blumen,von anfang an welkig
10.06.2009 19:40
arbeiter -und intelligenzpyramide

ganz unten braun,dann blau ,dann rooot und grün,oben-die schwarzen vergessen,weils nur zitronenauspresser sind und in so eine pyramide nicht reinpassen.

Christian Eder  
10.06.2009 19:33
Bezeichnend:

Die Partei der Apparatschiks von gestern mauert. Nur zu- die nächsten Ohrfeigen kommen bestimmt.

Joachim Granner
10.06.2009 19:28
Verrat an den Interessen der Arbeiter und Angestellten

Sozialkahlschlag zusammen mit der ÖVP einstimmig beschlossen . Zu Recht abgestraft .

przemek 
10.06.2009 19:26
GENAU, SCHWAMM DRÜBER !!!! A RUA JEZA !!!

hof99
10.06.2009 19:25

Nur ja kein Köpferollen oder Schuldzuweisungen. Wir kassieren weiter wie bisher!

Helios 2 7 
10.06.2009 19:18
Oisdann ...

... sche longsam imponiert a ma, dea klaane Napoleon.

Jahrzehntelanger Grünwähler überlegt den Sprung zu den Sozis.

mfG

Schmied soll zurücktreten
10.06.2009 19:36
Löwelstraßler

Stundensatz?

systemfehler1
10.06.2009 19:35
Er macht´s richtig.

Gibt er nämlich nach und beginnt chaotisch herumzulavieren, wirft man ihm Schwäche vor. Sicher gehört die Situation analysiert und vielleicht auch einiges zu ändern, aber Panikattacken bringen nix.
Jetzt muss die Partei auf Linie gebracht werden, sonst gerät sie wirklich ins Strudeln. Und das würden einige nur allzu gerne sehen.

murph
10.06.2009 19:55
ihr..

...nickname passt zu ihrem posting.

einges zu ändern ? diese spö-riege kann nur noch eines: ihren partei-untergang verwalten, und so tun als ob nichts wär.
gerät vielleicht ins strudeln ? wie, noch mehr ?

liebe/r dame/herr, gusenbauer war den aufgaben eines parteichefs und kanzlers zwar nicht sozial/taktisch, aber zumindest intellektuell/fachlich gewachsen. faymann ist in jeglicher hinsicht ein nackerpatzerl. sein horizont geht nicht über den eins wohnbaustadtrates hinaus, und der endet bei der kronen zeitung. das schlimme ist nur, dass sein regierungszwilling pröll vom selben kaliber ist.

die menschen wollen keine vorgespielte harmonie wie in den 50ern, sondern klare aussagen. so etwas schafft diese spö niemals.

diebestatter 
10.06.2009 21:53
*nackerpatzerl*

Bei der Mietervereinigung - durch die Mietervereinigung kommt man nicht als "Nackerpatzerl" nach oben.

Ich bin kein Fan von Faymann (wegen der Krone) aber das ist dem genauso egal wie mir das er mich nicht kennt.
*Nackerpatzerl* ist Pröll auch keines.
Mir ist das von ihnen kritisierte "Nackerpatzerl" lieber.

Hoffentlich sagt über sie niemand sie seinen ein "Nackerpatzerl", aber sie können ja keines sein weil sie hier schreiben.

rank7
10.06.2009 20:55

ich glaube, persönlich unterschätzen Sie Faymann.
Zu Ihrer sonstigen Kritik: Dass er für diese Legislaturperiode für eine große Koalition ist und diese dann auch als solche verstanden wissen will, hat er ja bereits vor seiner Wahl gesagt, und so macht er das nun eben auch.

murph
10.06.2009 22:41
wer ma schauen...

..wer da wen unterschätzt wenn die spö bei der nächsten wahl < 20 % hat.

verstehen sie denn nicht: faymann ist ein symptom für das totale versagen der spö. versagen deshalb, da diese partei nicht die geringsten visionen hat. sie hat nur angst, wähler zu verlieren und ist starr. aber das merken die leute, dass diese partei für nichts steht (okay, für onkel hans, die pensionisten, die postler & öbbler) und wenden sich deshalb zurecht ab.

welche (halbwegs redlichen) politiker erfahren zuspruch? diejenigen, die aufbruch anstreben und vermitteln, oder einfach gesagt, aus innerem antrieb etwas bewegen wollen. und, gibt es da wen in der österreichischen politik? die faymann-spö wäre die letzte, die mir dazu einfällt.

Wahl 09
10.06.2009 20:27

dieser konsensfetisch war vielleicht nach dem 2. weltkrieg interessant als jeder schlimme zeiten hinter sich hatte und auch noch an den österreichischen bürgerkrieg dachte - eine zeit in der es auch nur zwei parteien gab.
diesen zeiten sind längst vorbei und eine politik, die diesem faktum nicht rechnung trägt, ist zum untergang verdammt.

diebestatter 
10.06.2009 19:17
keine Panik, Wien wird Rot/Grün

Normalerweise hätte Wien schon letztesmal Rot/Grün werden sollen, 2010 wird Wien sicher Rot/Grün.
Dieses Wahlergebnis war notwendig damit Wien nie Schwarz/Blau oder Blau/Schwarz wird.

Ein Kommentar aus Wien Favoriten:
http://warteschlange.twoday.net/stories/5754227/

Marilynn E. Infos zum Powerposten
10.06.2009 19:31

na, wenn Sie sich da nicht täuschen. Der Häupl koaliert lieber mit den Schwarzen als mit den Grünen. Wie soll er seinen Gemeindebauwählern erklären, daß er mit den Grünen koaliert?

diebestatter 
11.06.2009 01:34

Sollte das eintreten werde ich nie mehr SPÖ wählen und nur mehr Grün.

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