
Die WU Wien zieht auf das Messegelände in den 2. Wiener Gemeindebezirk.
Gemeinsame Nutzung mit Messe
Die Entscheidung für den neuen Standort fiel deshalb "einstimmig im Rektorat und wurde einstimmig vom Universitätsrat genehmigt", so der Rektor. Das neue Universitätsgebäude soll im Wintersemester 2012/13 eröffnet werden. Auf 88.000 Quadratmetern soll Platz für 22.000 Studierende, die aktuelle Studierendenzahl geschaffen werden. Mit dem Ausbau der U2 soll die WU an zwei Stationen angebunden werden. Badelt geht es darum, "die WU nicht umzubauen, sondern neu zu bauen."
Ein weiterer Entscheidungsgrund für das Rektorat waren die Kooperationsmöglichkeiten mit der Messe. Eine gegenseitige Raumnutzung sei für beide Seiten sinnvoll, meint Badelt. Wissenschaftsminister Hahn ist "zufrieden mit dem neuen Standort", obwohl er sich einen gemeinsamen Standort mit der Technischen Universität gewünscht hätte.
Baubeginn 2010
Im November startet ein europaweiter Archtitekturwettbewerb, der bis Frühjahr 2008 laufen soll. Im nächsten Jahr sollen laut Vizerektor Michael Holoubek außerdem die Gespräche über die Finanzierung abgeschlossen sein. Als Baubeginn ist das Frühjahr 2010 geplant. Der Eigentümer wird des Gebäudes wird eine Projektgesellschaft sein, die die WU gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft gegründet hat. Wie hoch die Kosten für den Bau sein werden, will noch niemand sagen, es werde sich jedenfalls um einen dreistelligen Millionenbetrag handeln. "Wir haben einen Betrag von 60 Millionen reserviert, der aber sicher nicht ausreichen wird", stellt der Wissenschaftsminister jetzt schon fest.
Um die Nachverwertung der jetzigen Standorte macht sich das Rektorat keine Sorgen. Das Hauptgebäude in der Augasse "durch seine Lage höchst interessant", meint Vizerektor Holoubek. Das Universitätsgebäude wurde 1982 bezogen und war ursprünglich für 9.000 Studierende konzipiert. Dass für den Neubau der WU nur die derzeitige Studierendenzahl berücksichtigt wird, hat für Badelt den Grund, "dass wir nicht ins Blitzblaue für 10.000 zusätzliche Studierende bauen, die wir noch gar nicht haben." (lis/derStandard.at, 2. Oktober 2007)
platz für die aktuelle zahl von 22.000 studenten zu schaffen. die sind zwar 2012 schon längst passe, aber wen störts schon, wie mit steuergeldern umgegangen wird. 2012 sinds dann sicher 30.000 studenten, die dann wieder am gang stehen müssen oder vor den instituten campieren müssen. sehr intelligent herr rektor!
Ausreichend Platz, U-Bahn vor der Tür (hat das alte AKH zB nicht) und längst nicht so dezentral wie alle tun – außerdem natürlich der prater.
Das ist auch eine aufwertung für einen eigentlich schönen teil (zwischen lasallestraße-Ausstellungsstraße) wiens, der leider ein bisschen heruntergekommen ist. Tut sicher gut wenn dort ein paar studentInnen und lokale hinkommen.
Auch vom 3. bezirk (der auch ein bisschen Studenten-Impulse vertragen könnte) kommt man öffentlich und mit dem fahrrad dort gut hin.
Einzige befürchtung ist, dass die lackierten mit dem auto fahren und mir den prater verstinken,
Naja, am Nordbahnhof hätte man 2 U-Bahnlinien, 3 Straßenbahnlinien und die Schnellbahn vor der Tür gehabt (etwa so wie am alten Standort). Ergo ist der Prater doch eigentlich eine deutliche Verschlechterung der Verkehrsanbindung.
Sinnvoll wär am jetzt gewählten Standort vielleicht den N bis zur U2 Trabrennstraße zu verlängern - aber was man so hört sperrt sich der Bezirk dagegen eine Strab über die Hauptallee zu legen (beim Bus- und Autoverkehr ists hingegen offenbar kein Problem...).
http://www.tramway.at/projekt_1... index.html
meiner ansicht nach stand die entscheidung für den standort messe schon lange fest. die muthgasse scheidet aufgrund von periphärer lage als erstes aus. würden noch praterstern und messe bleiben.
allein von der verkehrsanbindung her wäre es idiotisch die messe dem praterstern vorzuziehen. eine u-bahn-linie ist nichts gegen 2 u-bahnen, die s-bahn-stammstrecke, 2 straßenbahnlinien, 1 autobuslinie und das netz der ÖBB.
da aber die stadt wien die kapazitäten einer U2 ausweiten muss verwundert es nicht, dass die entscheidung zugunsten des messegeländes fällt.
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