John Wick

Action China, Kanada, USA 2014

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Ultrapayback. Jemand hat sich mit John Wick (Keanu Reeves) angelegt, sein Auto gestohlen, seinen Hund ermordet - der dümmste aller möglichen Fehler. Jetzt heißt es ein Mann gegen den Rest aller Schwerstkriminellen. Oder: Matrix meets Dirty Harry.

Einzelgänger. John Wick (Keanu Reeves) mag in seiner Vorstadt-Villa mit seiner Hündin Daisy ein unauffälliges und beschauliches Leben führen. Aber wenn er in seinem 69er Ford Mustang durch die Gegend cruised wie ein Fluchtfahrer, ist unverkennbar, dass der Mann eine bewegte Vergangenheit haben muss. Junge russische Gangster erkennen sowas nicht. Die haben nur Geld, Weiber, Schießgewehre und Konkurrenzkampf im Schädel. Und wenn sie so wie Iosef Tarasov (Alfie Allen) der Sohn eines altgedienten, überaus mächtigen Russenmafia-Bosses sind, halten sie sich ohnehin für unbesiegbar. Und unsterblich. Das Schicksal will es, dass Iosef und John Wick an einer Tankstelle aufeinandertreffen. Iosef will Johns Wagen kaufen, der gibt ihn natürlich nicht her, und das endet in gewissen Unfreundlichkeiten. Später, des Nachts, bricht Iosef mit seinen Leuten in Johns Haus ein. Die Russen dreschen ihn wie einen Tanzbären, zwingen ihn, dabei zuzusehen, wie sie seinen Hund umbringen, und stehlen seinen Wagen. Dummer Russenbub. Iosef weiß da noch nicht, dass John Wick vor einigen Jahren im Auftrag seines Vaters Viggo (Michael Nyqvist) dessen Konkurrenz aus dem Weg geräumt hat - im Alleingang ausgerottet, bis auf den letzten Mann. John ist nämlich die gefährlichste Auftragskillermaschine des dritten Jahrtausends. Sein tödliches Handwerk hat er nur sein lassen, um sich um seine kranke Frau zu kümmern. Und das letzte Geschenk, das diese ihm hinterlassen hat, war ein Welpe namens Daisy. Lange Rede, kurzer Sinn: John Wick ist zurück - wider Willen, aber ganz und gar. Weder gutes Zureden noch Millionen Dollar noch ein Heer von Auftragskillern können Iosef und Viggo jetzt noch helfen. Der erste Pflichtfilm des jungen Jahres 2015 für Action-Fans. Und er legt die Latte ganz schön hoch. Reeves, Regisseur Chad Stahelski und Produzent David Leitch kennen sich aus den Zeiten der Matrix-Trilogie, wir haben hier somit ein Re-Teaming der Superlative. Eine entsprechende Handschrift trägt John Wick: extrem ästhetisierte Actionchoreographie, schwerkraftverachtende Schieß-Prügel-Akrobatik, ultracoole Figuren und One-Liner - wer hätte gedacht, dass der gute alte Keanu nochmal zu solch betörender Hochform aufläuft!

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at