Buoni a nulla

Komödie Italien 2014

posten

Kurz vor der ersehnten Pensionierung erfährt der Beamte Gianni, dass er nicht nur weitere drei Jahre arbeiten muss, sondern auch ins hässliche Vorstadt-Bürogebäude versetzt wird.

Es ist ein einziges Drama. Gerade noch war die Welt von Gianni (Gianni Di Gregorio) so schön rosa: Nur noch kurze Zeit muss der Staatsbeamte im Büro absitzen, dann wird er pensioniert – und auf ihn warten viele ruhige Tage in der wunderschönen Altbauwohnung in Rom. Doch dann holt ihn der Chef zu sich und eröffnet Schreckliches: Wegen einer Gesetzesänderung muss Gianni noch drei Jahre länger arbeiten. Und das noch dazu nicht im Stadtbüro in Gehweite, sondern in der hässlichen Neubau-Außenstelle im Randbezirk. Mit größtem Widerwillen tritt Gianni seine neue Stelle an. Und es ist wie erwartet: Die Chefin ist mühsam, der Arbeitsplatz hässlich, die Kantine indiskutabel. Und erst die Kollegen. Dabei wäre Marco (der italienische Starkomiker Marco Marzocca) gar nicht so übel, wenn ihn seine unerwiderte Liebe zur tussigen Cinzia nicht dauernd von den wesentlichen Dingen des Lebens ablenken würde. Nun gut – zu verlieren hat Gianni ja nichts mehr, also beschließt er, seine in vielen Dienstjahrzehnten angesammelte Menschenkenntnis einzusetzen und hier mal richtig aufzumischen … La vita e bella. Nach seinen hinreißenden Komödien Das Festmahl im August und Gianni und die Frauen glänzt der wunderbare Gianni di Gregorio nun erstmals in einem Film, in dems nicht primär um die Mama geht, sondern ums eigene Lebensglück gegen alle Widerstände: ein großartiges Filmvergnügen.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at