Drehbuchautor Scott Derrickson (Sinister) wandelt auf den Spuren seines unheimlichen Protagonisten Bughuul: In der Fortsetzung des Horror-Hits hat es der hartnäckige Dämon auf eine Kleinfamilie abgesehen, die auf ein verfluchtes Anwesen fliehen muss.

Sweet Dreams. Nacht um Nacht quält den sensiblen neunjährigen Dylan (Robert Sloan) derselbe Albtraum: In einem Kornkreis steht er, mit einer Sichel in der Hand, drei lebensgroßen Holzkreuzen gegenüber, auf denen vermummte Personen auf ihr offensichtliches Ende warten. Doch diese angsteinflößenden Visionen haben erst begonnen, als die Familie in ihr neues Domizil eingezogen ist, das vor einigen Jahren Schauplatz eines brutalen Massakers war. Dabei wollten seine Mutter Courtney (Shannyn Sossamon), sein Zwillingsbruder Zach (Dartanian Sloan) und er doch ausgerechnet hier ein wenig zur Ruhe kommen. Bad Boys. Denn die Familie musste ihr eigentliches Zuhause heimlich verlassen, weil sich der gewalttätige Papa wiedermal  nicht beherrschen konnte. Doch kaum im neuen Heim angekommen, ist ein ganz anderer Spuk angesagt: Denn das Haus steht unter dem Einfluss des mächtigen Dämons Bughuul. Der gruselige Geselle geht bei seinen Schandtaten immer nach dem gleichen Muster vor: Er ergreift mit Hilfe seiner kindlichen Schergen Besitz vom jüngsten Mitglied einer Familie und zwingt dieses dann zum ungemütlichen Massenmord. Und scheinbar ist er nun ausgerechnet bei Dylan und Zach fündig geworden. Doch eine letzte Hoffnung bleibt den verzweifelten Bewohnern des dämonischen Anwesens: Denn der junge Ex-Polizist „So & So“ (James Ransone) ist den ungeheuerlichen Taten von Bughuul auf der Spur. Nach und nach hat er alle Anwesen angezündet, in denen der Dämon bereits gewütet hat. Bei seinen Nachforschungen trifft er nun auf Courtney und ihre Söhne und versucht verzweifelt, den Fluch loszuwerden. Doch kommt sein Eingreifen überhaupt noch rechtzeitig? Analogspuk. Die körnigen und erschreckend gruseligen 8-mm-Snuff-Aufnahmen haben schon den ersten Sinister-Film zu einem Überraschungshit im Horror-Genre werden lassen. Natürlich stehen die garstigen kleinen Filmchen in aufgemotzter Variante auch im Mittelpunkt des zweiten Teils, der geschickt die Mythologie um Super-Dämon Bughuul weiterspinnt. Da schadet es natürlich nicht, dass Drehbuchautor Scott Derrickson und Regisseur Ciarán Foy genau wissen, wie sie ihren unheilbringenden Protagonisten einsetzen müssen, um auch ihren Zuschauern einige „sinistre“ Nächte mit ihrem ganz persönlichen Albtraumfilm zu bescheren.

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