Die Legende vom Weihnachtsstern

Kinderfilm, Märchen Norwegen 2012

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Eine verschwundene Prinzessin, ein verzweifelter König, ein böser Fluch und ein mutiges Mädchen: Ein wunderschönes, kindgerechtes Märchen aus Norwegen läutet die Vorweihnachtszeit im Kino ein.

Es war einmal ... So beginnen alle echten Märchen, also auch dieses. Es war einmal Prinzessin Goldhaar, die so gerne den hell leuchtenden Weihnachtsstern in Händen halten wollte. Etwas, das der gierige Graf (Stig Werner Moe) auszunutzen wusste. Gutgläubig, wie kleine Kinder nunmal sind, ließ sich Goldhaar einreden, im Wald draussen könne sie den Stern finden. Von seinem Ausflug sollte das Mädchen nie mehr zurückkommen, dafür hatte der Graf gesorgt. Gemeinsam mit der bösen Hexe (Agnes Kittelsen) war er darauf aus, sich das Königreich unter den Nagel zu reißen. Aus Gram über das Verschwinden ihres einzigen Kindes starb die Königin, verbittert verfluchte der König daraufhin den Weihnachtsstern. So finster wie in seinem Herzen wurde es nun auch im Königreich. Hoffnung gab einzig eine Prophezeihung: Sollte es gelingen, noch vor Ablauf von zehn Jahren den Weihnachtsstern wiederzufinden und zum Strahlen zu bringen, würde Goldhaar zu ihrem Vater zurückkehren. Das zehnte Weihnachtsfest seit Goldhaars Verschwinden steht unmittelbar bevor, als ein in Lumpen gehülltes Mädchen, vor seinem eigenen tragischen Schicksal auf der Flucht, im Schloss Zuflucht findet und vom traurigen Los des Königs erfährt - und sofort weiß, was zu tun ist: Sonja (Vilde Zeiner) selbst wird sich auf die Suche nach dem Weihnachtsstern machen! Sofort stapft sie los, hinein in den dunklen Wald, wie einst Goldhaar. Und während die Tiere des Waldes, hilfreiche Wichtel und sogar der Weihnachtsmann persönlich Sonja bei ihrer Suche zur Seite stehen, bleibt auch die dunkle Seite der Macht nicht untätig: Mit heimtückischer Täuschung und bösen Flüchen setzen der Graf und die Hexe alles daran, Sonja aufzuhalten ... God Jul, Merry Christmas und fröhliche Weihnachten! 1924 feierte das Märchen von der verschwundenen Prinzessin Goldhaar am Osloer Nationaltheater Uraufführung, und nach einer ersten Verfilmung 1976 hat es auch in dieser Kino-Version nichts an Zauber eingebüßt. Mit wunderbaren Kinderdarstellern und einer auch für die Jüngsten erträglichen Portion Bösartigkeit verbreitet die Suche nach dem Weihnachtsstern herrlich altmodische Weihnachtsstimmung mit Happy-End-Garantie.

Weitere Informationen zum Film

www.skip.at
Kino
Spielzeiten
Leokino 6020 Innsbruck
13:40
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